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	<title>Montanwachs - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-21T17:46:59Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Montanwachs&amp;diff=1696995&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Onkelkoeln: sprachlich geglättet</title>
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		<updated>2025-05-09T08:37:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;sprachlich geglättet&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Montanwachs&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; auch &amp;#039;&amp;#039;Bergwachs&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Bitumen der Braunkohle&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Montansäureester&amp;#039;&amp;#039; ist ein schwarzbraunes, hartes, sprödes fossiles Pflanzen[[wachs]], das aus [[Bitumen|bituminösen]] [[Braunkohle]]sorten [[Extraktion (Verfahrenstechnik)|extrahiert]] wird. Ähnlich wie [[Carnaubawachs]] heutzutage schützte Montanwachs die Blätter der Bäume im [[Tertiär]] vor Austrocknung und [[UV-Strahlung]].&lt;br /&gt;
Der Name leitet sich aus {{laS|montanus}} (auf den Bergen entspringend, heimisch) her.&lt;br /&gt;
[[Bild:Montanwax.png|mini|Montanwachs „ROMONTA“]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Den ersten Bericht über „Bitumenkohle“ verfasste 1674 der Arzt Matthias Zacharis Pillingen,&amp;lt;ref&amp;gt;Matthias Zacharis Pillingen: &amp;#039;&amp;#039;Bitumen et lignum fossile bituminosum.&amp;#039;&amp;#039; G. Richteri, Altenburgi 1674.&amp;lt;/ref&amp;gt; um 1800 ist in mineralogischen Schriften unter der Bezeichnung „Pyropissit“ eine Anreicherung von Bitumen in der Kohle beschrieben. Die Herstellung von Montanwachs erfolgte im Umfeld der Braunkohlegewinnung, 1897 gelang Edgar von Boyen die Gewinnung aus Braunkohle, er benannte dieses als Montanwachs.&amp;lt;ref&amp;gt;Gustav Hefter: &amp;#039;&amp;#039;Die Fett verarbeitenden Industrien.&amp;#039;&amp;#039; 3. Band, Springer, 1910, ISBN 978-3-662-01898-9, S.&amp;amp;nbsp;855.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gewinnung ==&lt;br /&gt;
Zur Gewinnung geeignete Braunkohlenlagerstätten finden sich:&lt;br /&gt;
* bei [[Amsdorf]] ([[Tagebau Amsdorf]]), Verarbeitung durch [[Romonta]] als weltweit größter Hersteller&lt;br /&gt;
* bei [[Völpke]] ([[Helmstedter Revier]]), Verarbeitung durch &amp;#039;&amp;#039;Völpker Montanwachs GmbH&amp;#039;&amp;#039;, später &amp;#039;&amp;#039;Völpker Spezialprodukte GmbH&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* bei [[Ione (Kalifornien)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gewinnung erfolgt hauptsächlich im [[Tagebau]], die Rohkohle wird gemahlen, mit heißen [[Lösungsmittel]]n ([[Toluol]], [[Benzol]]) durchströmt und so das enthaltene Wachs herausgelöst. Das rohe Montanwachs wird anschließend gebleicht und raffiniert. Dabei ist der Entharzungsprozess der erste Schritt. Die Raffination kann durch [[Destillieren]], Bleichen mit [[Bleicherde]] und [[Aktivkohle]] oder mit konzentrierter [[Schwefelsäure]], [[Salpetersäure]], mit Alkalien, [[Hydrierung|Hydrieren]] und Bleichen durch Oxidation mit [[Chromsäure]] oder [[Chromschwefelsäure]], erfolgen. Durch [[Wasserdampfdestillation]] des rohen Montanwachses erhält man Paraffine, [[Olefine]] und Wachs sowie Montanpech, das noch unzersetztes Wachs, freie Säuren, [[Ketone]] und Mineralstoffe enthält.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Carl Zerbe]]: &amp;#039;&amp;#039;Mineralöle und verwandte Produkte:&amp;#039;&amp;#039; 2. Teil, 2. Auflage, Springer, 1969, ISBN 978-3-642-87510-6, S.&amp;amp;nbsp;593 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eigenschaften ==&lt;br /&gt;
Das rohe Montanwachs ist von schwarzbrauner Farbe und hart, in gebleichter und raffinierter Form ist es gelblich bis weiß. Es besteht aus einem Gemisch langkettiger [[Carbonsäureester]], z.&amp;amp;nbsp;B. Estern der [[Montansäure]], [[Cerotinsäure]], [[Melissinsäure]] sowie anderer Säuren, und enthält als weitere Bestandteile [[Montanalkohol]] ([[1-Hexacosanol|Ceryl]]-, [[1-Triacontanol|Myricylalkohole]] usw.), [[Fettsäuren]], Montanharze, unverseifbare Bestandteile und Spuren von [[Mineralstoff]]en.&amp;lt;ref&amp;gt;{{RömppOnline|ID=RD-13-03138|Name=Montanwachs|Abruf=2014-06-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das gereinigte Produkt ist fast farblos und in Fettlösemitteln und zum Teil in Alkohol, jedoch nicht in Wasser löslich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwendung ==&lt;br /&gt;
{{Anker|Montansäureester}}&lt;br /&gt;
Montanwachs dient als [[Grundstoff]] für [[Schuhcreme]], [[Bohnerwachs]] und andere Produkte. Montansäureester wurden als [[Liste der Lebensmittelzusatzstoffe|Lebensmittelzusatzstoff]] mit der [[E-Nummer]] E912 zur Oberflächenbehandlung von Zitrusfrüchten verwendet.&amp;lt;ref&amp;gt;Robert Ebermann, Ibrahim Elmadfa: &amp;#039;&amp;#039;Lehrbuch Lebensmittelchemie und Ernährung.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage, Springer, 2011, ISBN 978-3-7091-0210-7, S.&amp;amp;nbsp;696.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Zulassung als Lebensmittelzusatzstoff in der Europäischen Union endete am 1. Oktober 2014.&amp;lt;ref&amp;gt;siehe {{EU-Verordnung|2014|957|titel=vom 10. September 2014 zur Änderung des Anhangs II der Verordnung (EG) Nr. 1333/2008 des Europäischen Parlaments und des Rates sowie des Anhangs der Verordnung (EU) Nr. 231/2012 der Kommission hinsichtlich der Streichung von Montansäureester (E 912)}}.&amp;lt;/ref&amp;gt; Als billiges [[Gleitmittel]] findet es Verwendung in der [[Kunststoff]]herstellung.&amp;lt;ref&amp;gt;Johannes Karl Fink: &amp;#039;&amp;#039;A Concise Introduction to Additives for Thermoplastic Polymers.&amp;#039;&amp;#039; John Wiley &amp;amp; Sons, 2010, ISBN 978-0-470-60955-2, S.&amp;amp;nbsp;89.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zur Herstellung von [[Durchschreibepapier|Kohlepapier]] wurde früher viel Montanwachs gebraucht.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;RÖMPP Lexikon Chemie.&amp;#039;&amp;#039; Band 4: &amp;#039;&amp;#039;M–Pk.&amp;#039;&amp;#039; 10. Auflage. Georg Thieme Verlag, 1998, ISBN 3-13-734910-9, S.&amp;amp;nbsp;2755.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter der technischen Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;IG-Wachs&amp;#039;&amp;#039; wurden während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] in Deutschland [[Wachs]]e zum [[Phlegmatisieren]] der Sprengstoffe [[Nitropenta]] und [[Hexogen]] hergestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;B. T. Fedoroff: &amp;#039;&amp;#039;Dictionary of explosives, ammunition and weapons.&amp;#039;&amp;#039; (German section), (= Picatinny arsenal technical report. No. 2510). Dover (New Jersey) 1958, {{OCLC|832510988}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://materialarchiv.ch/detail/1507/Montanwachs#/detail/1507/montanwachs Montanwachs] auf materialarchiv.ch, abgerufen am 20. August 2016.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=1103159135}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wachsart]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kohlechemie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sprengtechnik|Igwachs]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Onkelkoeln</name></author>
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