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	<title>Montan - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Mai-Sachme am 18. April 2026 um 13:56 Uhr</title>
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		<updated>2026-04-18T13:56:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gemeinde in Südtirol&lt;br /&gt;
| Name=Montan&lt;br /&gt;
| AndereNamen=ital.: &amp;#039;&amp;#039;Montagna&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| BZG=Überetsch-Unterland&lt;br /&gt;
| EinwohnerVZ=1627&lt;br /&gt;
| VZJahr=2011&lt;br /&gt;
| ProzDeutsch=91,92&lt;br /&gt;
| ProzItal={{0}}7,71&lt;br /&gt;
| ProzLad={{0}}0,37&lt;br /&gt;
| Breitengrad = 46/19/51/N&lt;br /&gt;
| Längengrad = 11/18/5/E&lt;br /&gt;
| Höhe1 = 212&lt;br /&gt;
| Höhe2 = 1856&lt;br /&gt;
| HöheZ = 497&lt;br /&gt;
| Fläche= 18,91&lt;br /&gt;
| Dauersiedlungsraum=4,0&lt;br /&gt;
| Fraktionen=[[Glen (Montan)|Glen]], [[Gschnon]], [[Kaltenbrunn (Südtirol)|Kaltenbrunn]], [[Pinzon (Montan)|Pinzon]], [[Kalditsch]]&lt;br /&gt;
| Nachbargemeinden=[[Aldein]], [[Auer (Südtirol)|Auer]], [[Capriana]], [[Neumarkt (Südtirol)|Neumarkt]], [[Salurn]], [[Tramin]], [[Truden]]&lt;br /&gt;
| Partnergemeinde=&lt;br /&gt;
| Postleitzahl=39040&lt;br /&gt;
| Vorwahl=0471&lt;br /&gt;
| ISTAT=021053&lt;br /&gt;
| Steuernummer=00127760213&lt;br /&gt;
| JahrBürgermeister=2025&lt;br /&gt;
| Bürgermeister=Leo Tiefenthaler&lt;br /&gt;
| Karte=Montan in Südtirol - Positionskarte.svg&lt;br /&gt;
| Wappen=CoA civ ITA Montan-Montagna.png&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Neumarkt Egna - Etschbrücke - Montan v SW, Schloss Enn.jpg|mini|Montan von Südwesten mit Schloss Enn]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Montan an der Weinstraße&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([{{IPA|mɔnˈtaˑn}}]; [[Italienische Sprache|italienisch]] &amp;#039;&amp;#039;Montagna sulla Strada del Vino&amp;#039;&amp;#039;) ist eine [[Italienische Gemeinden|Gemeinde]] mit {{EWZ|IT|021053}} Einwohnern (Stand {{EWD|IT|021053}}) im [[Südtirol]]er [[Südtiroler Unterland|Unterland]] in [[Italien]], etwa 15&amp;amp;nbsp;Kilometer südlich von [[Bozen]]. Die reizvolle [[Steilhang|Steillage]] und Umgebung – Blick über das Unterland, auf den [[Kalterer See]] und den gegenüberliegenden [[Mendelkamm]] – brachten dem Ort, der einige alte [[Bürgerhaus|Bürgerhäuser]] aufweist, auch [[Fremdenverkehr]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Cucul (Cislon).JPG|mini|Der breite Rücken des Cislon mit dem auf einer Terrasse vorgelagerten Montan von der gegenüberliegenden westlichen Talseite aus gesehen]]&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Montan, insgesamt 18,91&amp;amp;nbsp;km² groß, dehnt sich an der [[Orographisch links und rechts|orografisch linken]], östlichen Talflanke des [[Etschtal]]s aus, das zwischen [[Bozen]] und der [[Salurner Klause]] als [[Südtiroler Unterland|Unterland]] bezeichnet wird. Dementsprechend wird Montan aufgrund seiner erhöhten Lage [[Landeskunde|landeskundlich]] mitunter dem Gebiet &amp;#039;&amp;#039;Unterland-Berg&amp;#039;&amp;#039; zugerechnet und ist der [[Bezirksgemeinschaft]] [[Überetsch-Unterland]] zugeteilt. Die Hauptsiedlungsflächen der Gemeinde befinden sich auf einer [[Mittelgebirgscharakter|mittelgebirgigen]] Hangterrasse, die dem Hauptort Montan (390–{{Höhe|530|IT|link=true}}) sowie etwas südlich davon den beiden [[Fraktion (Italien)|Fraktionen]] [[Pinzon (Montan)|Pinzon]] (390–{{Höhe|430}}) und [[Glen (Montan)|Glen]] (520–{{Höhe|580}}) Platz bietet. Westlich dem Hauptort vorgelagert ragt der Hügel von [[Castelfeder]] ({{Höhe|405}}) zwischen [[Neumarkt (Südtirol)|Neumarkt]] und [[Auer (Südtirol)|Auer]] in das Etschtal hinein. Die Gemeinde Montan nimmt unterhalb des Hügels auch eine kleine Fläche des Talbodens an den Einmündungen des [[Branzoller Graben]]s und des [[Schwarzenbach (Etsch)|Schwarzenbachs]] in die [[Etsch]] ein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Östlich vom Hauptort steigt das Gelände zum [[Cislon]] ({{Höhe|1563}}) an, einem Bergrücken des zu den [[Fleimstaler Alpen]] gezählten bewaldeten Höhenzugs, der das Unterland vom [[Fleimstal]] trennt. Dieser ist zu großen Teilen im [[Naturpark Trudner Horn]] unter Schutz gestellt und trägt die Gemeindegrenze zu [[Truden]]. Im Norden steigt das Gelände zunächst zur Terrasse der Streusiedlung [[Kalditsch]] (550–{{Höhe|750}}) an, ehe es steil in das [[Holental]] abfällt, in dem die Gemeindegrenze zu [[Aldein]] verläuft; im Nordosten erreicht ein schmaler Gebietsstreifen noch einen Teil der Ortschaft [[Kaltenbrunn (Südtirol)|Kaltenbrunn]] (970–{{Höhe|1000}}). Im Süden überquert ein weiterer Gebietsstreifen das [[Mühlental (Unterland)|Mühlental]] mit dem [[Trudner Bach]] und besetzt – an Truden, Neumarkt, [[Salurn]] und [[Capriana]] im [[Trentino]] grenzend – die nordwestlichen Hänge des [[Trudner Horn]]s ({{Höhe|1781}}), wo sich der kleine Ort [[Gschnon]] (930–{{Höhe|960}}) befindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Frühgeschichte ===&lt;br /&gt;
Funde aus vorchristlicher Zeit belegen, dass bereits in jener Zeit Menschen im Gebiet von Montan gelebt haben, etwa auf dem Burghügel von Schloss Enn, auf Castelfeder und in Kalditsch. Forschungsergebnisse der Sprachwissenschaft im Bezug auf Flur- und Ortsnamen untermauern diese Annahme. Örtlichkeitsnamen vorrömischen (Gomaroa, Tschalfai) und romanischen Ursprungs (Kalditsch, Montan, Glen, Pinzon) lassen auf eine rege Siedlungstätigkeit in den Jahrhunderten vor und nach Christi Geburt schließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mittelalter ===&lt;br /&gt;
Frühestens ab 955 erfolgte die Kolonisation durch bairische Siedler, diese fand im 12. Jahrhundert ihren Höhepunkt und in der Mitte des 13. Jahrhunderts ihren Abschluss. Im Jahr 1133 ist eine Besitzung des [[Kloster Weyarn|Klosters Weyarn]] im Gericht Enn belegt&amp;lt;ref&amp;gt;[[Franz Huter]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Tiroler Urkundenbuch]].&amp;#039;&amp;#039; I. Abteilung, Band 1. Innsbruck: Ferdinandeum 1937, S. 74, Nr. 166.&amp;lt;/ref&amp;gt;, 1181 eine Besitzung des [[Kloster Sonnenburg|Klosters Sonnenburg]] in Kalditsch. Die [[Schloss Enn|Herren von Enn]] begegnen seit der Mitte des 12. Jahrhunderts in Montan.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1435 war [[Pfarrer]] Hans Hach von Montan (&amp;#039;&amp;#039;„her Hans Hach pharrer zu Montæny“&amp;#039;&amp;#039;) Mitglied der Südtiroler Priesterschaft, die sich zur Abhaltung des [[Habsburgische Erblande|Österreichischen]] [[Jahrtag]]s an der [[Maria Himmelfahrt (Bozen)|Marienpfarrkirche Bozen]] verpflichtete.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur| Autor=[[Hannes Obermair]]| Titel=Bozen Süd – Bolzano Nord. Schriftlichkeit und urkundliche Überlieferung der Stadt Bozen bis 1500| Band=Band 2| Verlag=Stadtgemeinde Bozen| Ort= Bozen| Jahr=2008| Seiten=78, Nr. 992| ISBN=978-88-901870-1-8}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neuzeit ===&lt;br /&gt;
Montan gehörte bis zum Ende des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] zur [[Gefürstete Grafschaft Tirol|Grafschaft Tirol]] und damit zu [[Österreich-Ungarn]]. Innerhalb Tirols war Montan dem [[Gerichtsbezirk Neumarkt in Tirol|Gerichtsbezirk Neumarkt]] zugeordnet, der wiederum Teil des [[Bezirk Bozen|Bezirks Bozen]] war. Mit dem [[Vertrag von Saint-Germain]] kam Montan 1920 zusammen mit dem Großteil Tirols südlich des [[Alpenhauptkamm]]s zu Italien. Als 1927 auf diesen ehemals österreichischen Gebieten die beiden Provinzen Bozen und Trient entstanden, wurde Montan wie auch einige andere umliegende Gemeinden der mehrheitlich italienischsprachigen Provinz Trient zugeschlagen. Erst 1948 wurde Montan in die Provinz Bozen bzw. Südtirol eingegliedert.&lt;br /&gt;
[[Datei:Montan.jpg|alternativtext=Südansicht von Montan mit Schloss Enn|mini|Montan von Süden aus gesehen. Im Hintergrund [[Schloss Enn]].]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ortsname ==&lt;br /&gt;
Montan ist erstmals 1215 als &amp;#039;&amp;#039;Montana&amp;#039;&amp;#039; genannt und geht auf {{laS|montanea|de=in Berglage}} zurück.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Christoph Haidacher |Titel=Montan |Hrsg=Schützenkompanie Montan |Sammelwerk= |Band= |Nummer= |Auflage= |Verlag= |Ort= |Datum= |ISBN= |Seiten=114}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2023 trägt die Gemeinde den werblichen Zusatz „an der [[Südtiroler Weinstraße|Weinstraße]]“ im amtlichen Namen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.fiscooggi.it/rubrica/normativa-e-prassi/articolo/montagna-sulla-strada-del-vino-nuovo-nome-del-comune-montagna|titel=“Montagna sulla strada del vino”, nuovo nome del comune di Montagna|hrsg=Fisco Oggi|datum=2023-05-12|zugriff=2023-08-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
Gemeindevorsteher:&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor= |Titel=Tiroler Volksbote |Hrsg= |Sammelwerk= |Band= |Nummer= |Auflage= |Verlag= |Ort= |Datum=1922-11-22 |ISBN= |Seiten=7}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor= |Titel=Meraner Zeitung |Hrsg= |Sammelwerk= |Band= |Nummer= |Auflage= |Verlag= |Ort= |Datum=1918-01-31 |ISBN= |Seiten=5}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor= |Titel=Tiroler Volksblatt |Hrsg= |Sammelwerk= |Band= |Nummer= |Auflage= |Verlag= |Ort= |Datum=1886-01-09 |ISBN= |Seiten=3}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor= |Titel=[[Bozner Zeitung]] |Hrsg= |Sammelwerk= |Band= |Nummer= |Auflage= |Verlag= |Ort= |Datum=1855-01-10 |ISBN= |Seiten=3}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor= |Titel=Der Bote für Tirol |Hrsg= |Sammelwerk= |Band= |Nummer= |Auflage= |Verlag= |Ort= |Datum=1866-12-06 |ISBN= |Seiten=2}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Michael Rizzolli: 1855, 1857&lt;br /&gt;
* Franz Weissensteiner: 1866&lt;br /&gt;
* Josef Wegscheider: 1886–1888&lt;br /&gt;
* [[Emil Leys-Paschbach]]: 1888–1918&lt;br /&gt;
* Franz March: 1918–1922&lt;br /&gt;
* Jakob Pichler: 1922–1924&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kommissarische Bürgermeister:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Alois Pernter: 1943–1945&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Josef Fontana]] |Titel=Montan |Hrsg=Schützenkompanie Montan |Sammelwerk= |Band=2 |Nummer= |Auflage= |Verlag= |Ort= |Datum= |ISBN= |Seiten=330}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Jakob Pichler: 1945–1952&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Josef Fontana |Titel=Montan |Hrsg=Schützenkompanie Montan |Sammelwerk= |Band=2 |Nummer= |Auflage= |Verlag= |Ort= |Datum= |ISBN= |Seiten=368}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bürgermeister seit 1952:&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.gvcc.net/gemeindeamt/html/GEMEINDEN50-Jahre-dt.pdf |titel=Die Bürgermeister der Gemeinden Südtirols seit 1952 |werk=Festschrift 50 Jahre Südtiroler Gemeindenverband 1954–2004 |hrsg=[[Südtiroler Gemeindenverband]] |seiten=139–159 |zugriff=2015-11-16 |format=PDF; 15 MB}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Alfred March: 1952–1964&lt;br /&gt;
* Josef Wegscheider: 1964–1980&lt;br /&gt;
* Otto Nussbaumer: 1980–1990&lt;br /&gt;
* Alois Amort: 1990–2010&lt;br /&gt;
* Monika Delvai Hilber: 2010–2025&lt;br /&gt;
* Leo Tiefenthaler: seit 2025&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
Montan ist gemäß den erhobenen [[Ethnischer Proporz (Südtirol)|Sprachgruppenzugehörigkeitserklärungen bzw. Sprachgruppenzuordnungserklärungen]] eine weitgehend deutschsprachige Gemeinde. Als Berechnungsgrundlage der folgenden Prozentwerte wurden die gültigen Erklärungen von Personen mit italienischer Staatsbürgerschaft herangezogen.&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align: right;&amp;quot;|&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable zebra&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ style=&amp;quot;padding-bottom:1em&amp;quot; |Verteilung nach Sprachgruppenzugehörigkeits- bzw. Sprachgruppenzuordnungserklärungen&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe6&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Sprache !! 1981&amp;lt;ref name=&amp;quot;astat1981&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://astat.provinz.bz.it/de/aktuelles-publikationen-info.asp?news_action=300&amp;amp;news_image_id=899072|titel=Volkszählung 1981 – Die amtliche Bürgerzahl und die Sprachgruppen in Südtirol nach Gemeinde und Bezirk|hrsg=[[Landesinstitut für Statistik der Autonomen Provinz Bozen – Südtirol]]|datum=1983-03|zugriff=2024-12-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt; !! 1991&amp;lt;ref name=&amp;quot;astat2001&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://astat.provinz.bz.it/downloads/mit17_02.pdf|titel=Volkszählung 2001 – Berechnung des Bestandes der drei Sprachgruppen in der Provinz Bozen-Südtirol|hrsg=[[Landesinstitut für Statistik der Autonomen Provinz Bozen – Südtirol]]|datum=2002-08|zugriff=2024-12-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt; !! 2001&amp;lt;ref name=&amp;quot;astat2001&amp;quot; /&amp;gt; !! 2011&amp;lt;ref name=&amp;quot;astat2024&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://astat.provinz.bz.it/de/aktuelles-publikationen-info.asp?news_action=300&amp;amp;news_image_id=1160209|titel=Ergebnisse Sprachgruppenzählung 2024 – Berechnung des Bestandes der drei Sprachgruppen in der Autonomen Provinz Bozen - Südtirol|hrsg=[[Landesinstitut für Statistik der Autonomen Provinz Bozen – Südtirol]]|datum=2024-12|zugriff=2024-12-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;  !! 2024&amp;lt;ref name=&amp;quot;astat2024&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | Deutsch&lt;br /&gt;
| 93,81 %&lt;br /&gt;
| 92,92 %&lt;br /&gt;
| 93,82 %&lt;br /&gt;
| 92,54 %&lt;br /&gt;
| 91,92 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | Italienisch&lt;br /&gt;
| 5,82 %&lt;br /&gt;
| 6,48 %&lt;br /&gt;
| 6,04 %&lt;br /&gt;
| 6,94 %&lt;br /&gt;
| 7,71 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | Ladinisch&lt;br /&gt;
| 0,38 %&lt;br /&gt;
| 0,60 %&lt;br /&gt;
| 0,15 %&lt;br /&gt;
| 0,52 %&lt;br /&gt;
| 0,37 %&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildung ==&lt;br /&gt;
In der Gemeinde bestehen Bildungseinrichtungen für die deutsche Sprachgruppe: Im Hauptort Montan und in Kaltenbrunn gibt es [[Kindergarten|Kindergärten]]; die einzige [[Grundschule (Südtirol)|Grundschule]] ist im Hauptort angesiedelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Für den [[Kraftverkehr]] ist die Gemeinde in erster Linie durch die [[Strada Statale 48 delle Dolomiti|SS 48]] erschlossen. Die einstmals verkehrende [[Fleimstalbahn]] wurde 1963 aufgelassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Baudenkmäler in Montan|Liste der Naturdenkmäler in Montan}}&lt;br /&gt;
* [[Castelfeder]] ist eine [[prähistorisch]]e und römische Siedlung auf einem strategisch wichtigen [[Porphyr]]hügel bei Montan ([[Südtirol]]) oberhalb von Auer und stellt eine mehrfach gegliederte geräumige Kuppe dar. Die „Oberburg“ erhebt sich rund 190 m über der Talsohle und liegt auf 405 Meter Seehöhe.&lt;br /&gt;
* [[Schloss Enn]]&lt;br /&gt;
* Hans-Klocker-Altar, Flügelaltar des Meisters [[Hans Klocker]] aus Brixen in der Kirche St. Stefan von Pinzon&lt;br /&gt;
* Auf dem Friedhof befindet sich die Grabstätte des in Südtirol als „Totengräber Südtirols“ bezeichneten italienischen Nationalisten [[Ettore Tolomei]] (1865–1952). Tolomei hatte 1905 den Thalerhof in Glen (Ortsteil von Montan) erworben und 1906 bezogen. Mit Beginn des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] 1914 verließ Tolomei Montan und ließ sich in [[Rom]] nieder, um dort für die Annexion [[Welschtirol]]s und [[Südtirol]]s bis zur [[Brennerpass|Brennergrenze]] an Italien zu werben und zu planen. Immer wieder sorgen am Grabmal Tolomeis Kranzniederlegungen und Kundgebungen von italienischen neofaschistischen Politikern und Organisationen für Aufsehen. Heute wird das Grabmal regelmäßig von den [[Carabinieri]] geschützt, nachdem es immer wieder von Südtirolaktivisten beschädigt worden war. Anfang der 1960er-Jahre wurde auch ein Bombenanschlag auf den Thalerhof verübt.&lt;br /&gt;
* Die ehemalige Trasse der [[Fleimstalbahn]] ist ein beliebtes Ausflugsziel in Montan. Diese Bahnlinie wurde im Ersten Weltkrieg errichtet. Die Trasse beginnt in [[Auer (Südtirol)|Auer]] und führte ursprünglich bis nach [[Predazzo]]. Der sehr gut erhaltene Streckenabschnitt von Auer bis [[San Lugano]] wird heute als Trasse der [[Radroute 6 „Fleimstal“]] genutzt. Besonders im Abschnitt von Montan bis Glen bietet er eine gute Sicht über das Südtiroler Unterland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Emil Leys-Paschbach]] (* 12. April 1853 in Wien; † 21. Februar 1927 in Montan), Politiker und Ökonom&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Partnerstädte ==&lt;br /&gt;
* [[Nürnberg]] ([[Deutschland]]) seit 2005&amp;lt;ref&amp;gt;Nürnberg International – Informationen zu den Auslandsbeziehungen der Stadt Nürnberg&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Lans (Tirol)|Lans]] ([[Österreich]]) seit 2021&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Gemeinden in Südtirol]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Montan an der Weinstraße}}&lt;br /&gt;
{{Wikivoyage}}&lt;br /&gt;
* [http://www.gemeinde.montan.bz.it Website der Gemeinde Montan]&lt;br /&gt;
* {{Landschaftsplan Südtirol|52|Montan}}&lt;br /&gt;
* [http://www.gemeinde.montan.bz.it/informationsblatt Informationsblatt der Gemeinde Montan]&lt;br /&gt;
* {{Tirol Atlas|210053}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Schützenkompanie Montan (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Montan&amp;#039;&amp;#039;. Band 1. Montan 2003, ISBN 88-8300-023-4 ([https://digital.tessmann.it/tessmannDigital/Medium/Seite/22572/7 online]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gemeinden Südtirol}}&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gemeinden der Bezirksgemeinschaft Überetsch-Unterland}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4772551-5|LCCN=n2004039347|VIAF=125691457}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Südtirol]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeinde in Südtirol]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Montan| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1215]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturpark Trudner Horn]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Ortsname lateinischer Herkunft]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mai-Sachme</name></author>
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