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	<title>Montagny FR - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Tschubby am 31. Dezember 2025 um 22:24 Uhr</title>
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		<updated>2025-12-31T22:24:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Begriffsklärung Schweizer Kanton|FR|Freiburg|Montagny}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in der Schweiz&lt;br /&gt;
| NAME_ORT = Montagny&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_KARTE = Karte Gemeinde Montagny 2026.png&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_WAPPEN = CHE Montagny COA.svg&lt;br /&gt;
| REGION-ISO = CH-FR&lt;br /&gt;
| BEZIRK = [[Broyebezirk|Broye]]&lt;br /&gt;
| IMAGEMAP = Bezirk Broye&lt;br /&gt;
| BFS = 2029&lt;br /&gt;
| PLZ = 1774 [[Montagny-les-Monts]]&amp;lt;br /&amp;gt; 1775 [[Mannens-Grandsivaz]]&amp;lt;br /&amp;gt; 1776 [[Montagny-la-Ville]]&lt;br /&gt;
| BREITENGRAD = 46.810557&lt;br /&gt;
| LÄNGENGRAD = 6.99223&lt;br /&gt;
| HÖHE = 563&lt;br /&gt;
| HÖHE-ANMERKUNG = Montagny-les-Monts&lt;br /&gt;
| FLÄCHE = 17.52&lt;br /&gt;
| EINWOHNER = &amp;lt;!-- wird durch eine zentralisierte Vorlage eingebunden--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| STAND_EINWOHNER = &amp;lt;!-- wird durch eine zentralisierte Vorlage eingebunden--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| WEBSITE = www.montagny-fr.ch&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Montagny&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[politische Gemeinde]] im Distrikt [[Broyebezirk|Broye]] des [[Kanton (Schweiz)|Kantons]] [[Kanton Freiburg|Freiburg]] in der [[Schweiz]]. Der frühere deutsche Name &amp;#039;&amp;#039;Montenach&amp;#039;&amp;#039; wird heute nicht mehr verwendet. Montagny ging am 1. Januar 2000 aus der Fusion der vorher selbständigen Gemeinden [[Montagny-la-Ville]] ([[Freiburger Patois]] {{Audio|Frp-greverin-Montanyi la Velâ.ogg|&amp;#039;&amp;#039;Montanyi la Velâ&amp;#039;&amp;#039;}}) und [[Montagny-les-Monts]] (Freiburger Patois {{Audio|Frp-greverin-Montanyi lè Mon.ogg|&amp;#039;&amp;#039;Montanyi lè Mon&amp;#039;&amp;#039;}}) hervor. Mit Wirkung auf den 1. Januar 2004 wurde [[Mannens-Grandsivaz]] eingemeindet. Die Gemeindeverwaltung befindet sich in Montagny-la-Ville.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Montagny liegt etwa zwischen 500 und 650 Meter hoch (Montagny-les-Monts {{Höhe|563|CH}}), 4 Kilometer Luftlinie ostsüdöstlich von [[Payerne]]. Das Haufendorf erstreckt sich auf einem Geländevorsprung über dem Tal der [[Arbogne]], die hier in die [[Molasse]]schichten des Hügellandes eingeschnitten ist, im nordwestlichen Freiburger [[Mittelland (Schweiz)|Mittelland]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fläche des 17,5 km² grossen Gemeindegebiets umfasst einen Abschnitt des Molassehügellandes im Freiburger Mittelland. Das Gebiet wird von der Arbogne von Südosten nach Nordwesten in einem tiefen Tal durchflossen, das meist nur eine sehr schmale Talniederung besitzt. Erst kurz vor dem Austritt in die [[Broye (Fluss)|Broyeebene]] weitet sich das Tal unterhalb von Cousset zu einer breiten Mulde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Östlich der Arbogne (Gebiet der ehemaligen Gemeinde Montagny-la-Ville, rund 4,9 km²) reicht der Gemeindeboden auf die Wiesenhöhe &amp;#039;&amp;#039;Longemalle&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|612|CH}}), die im Norden durch den Bach &amp;#039;&amp;#039;Ruisseau du Creux&amp;#039;&amp;#039; begrenzt ist. Es umfasst auch das dicht bewaldete [[Erosion (Geologie)|Erosionstal]] des &amp;#039;&amp;#039;Ruisseau des Chaudeires&amp;#039;&amp;#039; (rechter Seitenbach der Arbogne), flankiert von den Wäldern &amp;#039;&amp;#039;Bois de la Bandeire&amp;#039;&amp;#039; (mit {{Höhe|667|CH}} der höchste Punkt von Montagny) im Norden und &amp;#039;&amp;#039;En Berley&amp;#039;&amp;#039; im Süden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Westlich der Arbogne (Gebiet der ehemaligen Gemeinde Montagny-les-Monts, rund 7,5 km²) befinden sich die Mulde &amp;#039;&amp;#039;Bas du Champ&amp;#039;&amp;#039; bei Villarey, die Waldhöhe &amp;#039;&amp;#039;Bois Girard&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|658|CH}}) und das Plateau von Montagny-les-Monts. Eingefasst durch einen grossen Bogen der Arbogne und das Tälchen ihres linken Seitenbachs &amp;#039;&amp;#039;Ruisseau des Pelons&amp;#039;&amp;#039; erstreckt sich der Wald &amp;#039;&amp;#039;Chanéa&amp;#039;&amp;#039; und die beiden Weiher &amp;#039;&amp;#039;Étangs des Gours&amp;#039;&amp;#039;. Auch die gänzlich vom Kantonsgebiet der [[Waadt]] umschlossene Exklave Tours am rechten Talhang der Arbogne gehört zu Montagny.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Süden erstreckt sich der Gemeindeboden über die Höhen &amp;#039;&amp;#039;Carro des Planches&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|658|CH}}) und das Plateau von Grandsivaz bis an den Hang der Geländekuppe &amp;#039;&amp;#039;Grande Fin&amp;#039;&amp;#039;. Die Arbogne bildet dabei die südöstliche Grenze. Von der Gemeindefläche entfielen 1997 8 % auf Siedlungen, 33 % auf Wald und Gehölze, 58 % auf Landwirtschaft, und etwas weniger als 1 % war unproduktives Land.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Montagny besteht aus sechs Dörfern und mehreren Weilern, daneben gehören auch einige Einzelhöfe zur Gemeinde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dörfer ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Montagny-les-Monts&amp;#039;&amp;#039;, deutsch früher &amp;#039;&amp;#039;Montenach-Berg&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Ober-Montenach&amp;#039;&amp;#039;: {{Höhe|563|CH}}, auf dem Plateau westlich der Arbogne und am Osthang des Bois Girard&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Montagny-la-Ville&amp;#039;&amp;#039;, deutsch früher &amp;#039;&amp;#039;Montenach-Stadt&amp;#039;&amp;#039; oder lediglich &amp;#039;&amp;#039;Montenach&amp;#039;&amp;#039;: {{Höhe|559|CH}}, auf dem Plateau östlich der Arbogne und am Südhang des Longemalle&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Cousset:&amp;#039;&amp;#039;  {{Höhe|485|CH}}, in der breiten Talmulde westlich der Arbogne am Nordfuss des Bois Girard&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Mannens-Grandsivaz|Mannens]]&amp;#039;&amp;#039;: {{Höhe|645|CH}}, auf einem Hochplateau über dem Tal des Ruisseau de la Pra&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Mannens-Grandsivaz|Grandsivaz]]&amp;#039;&amp;#039;: {{Höhe|625|CH}}, auf dem Molasseplateau westlich der Arbogne&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Villarey&amp;#039;&amp;#039;: {{Höhe|497|CH}}, am Nordwesthang des Bois Girard&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weiler ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Tours FR|Tours]]&amp;#039;&amp;#039;: {{Höhe|477|CH}}, in einer Exklave am östlichen Talhang der Arbogne&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Les Arbognes&amp;#039;&amp;#039;: {{Höhe|499|CH}}, an der Arbogne auf dem Talboden zwischen Montagny-les-Monts und Montagny-la-Ville&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Le Grabou&amp;#039;&amp;#039;: {{Höhe|566|CH}}, am Ruisseau des Pelons am Rand des Waldes Chanéaz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachbargemeinden von Montagny sind [[Belmont-Broye]], [[Grolley-Ponthaux]], [[Prez FR|Prez]] und [[Torny]] im Kanton Freiburg sowie [[Payerne]] und [[Corcelles-près-Payerne]] im Kanton [[Waadt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:ETH-BIB-Montagny-les-Monts-LBS H1-025237.tif|mini|Luftbild von Montagny-les-Monts (1964)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:ETH-BIB-Montagny-la-Ville-LBS H1-025286.tif|mini|Luftbild von Montagny-la-Ville (1964)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
Mit {{EWZ CH|CH-FR|2029}} Einwohnern (Stand {{EWD|CH-FR|TIMESTAMP}}) gehört Montagny zu den mittelgrossen Gemeinden des Kantons Freiburg. Von den Bewohnern sind 91,0 % französischsprachig, 5,1 % deutschsprachig, und 1,4 % sprechen Portugiesisch (Stand 2000). Die Bevölkerungszahl von Montagny belief sich 1850 auf 1214 Einwohner, 1900 auf 1504 Einwohner. Bis 1930 stieg die Bevölkerung weiter auf 1705 Einwohner an. Danach wurde durch starke Abwanderung ein Rückgang um fast 20 % auf 1388 Einwohner (1960) verzeichnet. Seither wurde wieder ein deutliches Bevölkerungswachstum beobachtet.&lt;br /&gt;
&amp;lt;timeline&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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   &lt;br /&gt;
TextData=&lt;br /&gt;
  fontsize:S pos:(20,20)&lt;br /&gt;
  text:&amp;quot;Quelle: Bundesamt für Statistik: Volkszählungsdaten&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/timeline&amp;gt;Einwohnerzahlen: Volkszählungsdaten&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Martin Schuler |url=https://www.bfs.admin.ch/asset/de/24306872 |titel=Kanton Freiburg - Die Bevölkerungszahlen auf lokaler Ebene vor 1850 |hrsg=Bundesamt für Statistik, Neuchâtel |datum=2023-06-16 |format=CSV; 15 kB |abruf=2025-10-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home/grundlagen/volkszaehlung.assetdetail.32067220.html |titel=Daten der Eidgenössischen Volkszählungen ab 1850 nach Gemeinden |hrsg=Bundesamt für Statistik, Neuchâtel |datum=2024-07-12 |format=XLSX; 10 MB |abruf=2025-10-16 |kommentar=Öffnung in Excel nur über &amp;quot;Anhang/Excel-Datensatz&amp;quot; möglich}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
Montagny war bis in die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts ein vorwiegend durch die [[Landwirtschaft]] geprägtes Dorf. Früher wurde die Wasserkraft der Arbogne zum Antrieb von Mühlen und Sägereien benutzt. Noch heute haben der [[Ackerbau]], der [[Obstbau]] sowie die [[Milchwirtschaft]] und die [[Viehzucht]] einen wichtigen Stellenwert in der Erwerbsstruktur der Bevölkerung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Arbeitsplätze sind im lokalen Kleingewerbe und im Dienstleistungssektor vorhanden. Seit Mitte des 20. Jahrhunderts haben sich einige Unternehmen in Montagny niedergelassen. Die Gewerbezonen befinden sich überwiegend in Cousset und im Tal der Arbogne. Heute sind in der Gemeinde Betriebe des Bau- und Transportgewerbes, des Metallbaus, der Informationstechnologie sowie eine Getreidemühle und eine Sägerei vertreten. In den letzten Jahrzehnten hat sich Montagny dank seiner attraktiven Lage auch zu einer Wohngemeinde entwickelt. Neue Wohnzonen befinden sich in Montagny-la-Ville und in Montagny-les-Monts sowie in Mannens-Grandsivaz. Zahlreiche Erwerbstätige sind deshalb Wegpendler, die hauptsächlich in den Regionen [[Freiburg im Üechtland|Freiburg]] und [[Payerne]] arbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Die Gemeinde ist verkehrsmässig recht gut erschlossen. Sie liegt an der Hauptstrasse von [[Freiburg im Üechtland|Freiburg]] nach [[Payerne]]. Am 25. August 1876 wurde die Eisenbahnlinie von Freiburg nach Payerne mit einem Bahnhof in Cousset in Betrieb genommen. Für die Feinverteilung im öffentlichen Verkehr sorgt von Montag bis Freitag eine [[Postauto]]linie, die vom Bahnhof Cousset aus sämtliche zur Gemeinde Montagny gehörenden Dörfer (ausser Villarey) bedient.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://widgets.oev-info.ch/publikation/jahresfpl/20.334.pdf |titel=20.334 Cousset - Montagny - Mannens |werk=www.oev-info.ch |datum=2024-11-08 |abruf=2025-10-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Das Gemeindegebiet von Montagny war schon sehr früh besiedelt, was durch den Fund eines [[Tumulus]] aus der [[Bronzezeit]] nachgewiesen werden konnte. Auch aus der [[Römisches Reich|Römerzeit]] sind einzelne Siedlungsspuren vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ersten urkundlichen Erwähnungen des Ortes erfolgten im 12. Jahrhundert unter den Namen &amp;#039;&amp;#039;Montaniacus&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Montagniacus&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Montaniei&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Montanie&amp;#039;&amp;#039;. Später wurde zwischen zwei Ortschaften unterschieden: &amp;#039;&amp;#039;Montagnie li villa&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Montagnye&amp;#039;&amp;#039; (1320), &amp;#039;&amp;#039;Montagniacum la villa&amp;#039;&amp;#039; (1430) gegenüber &amp;#039;&amp;#039;Montagnye le Mont&amp;#039;&amp;#039; (1480).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Montagny wurde 1127 von den [[Zähringer|Herzögen von Zähringen]] gegründet. Daraus entwickelte sich spätestens 1146 eine Herrschaft, die Mitte des 13. Jahrhunderts in den Einflussbereich der Grafen von [[Savoyen]] kam. Unter [[Peter II. (Savoyen)|Peter II. von Savoyen]] wurde das Städtchen Montagny befestigt und ausgebaut; es besass damals fünf Strassen und zählte bis zu 500 Einwohner. Das Hoheitsgebiet der Herren von Montagny hatte sich mittlerweile zu einer bedeutenden Herrschaft ausgedehnt. Neben den heute zu Montagny zählenden Ortschaften gehörten auch Domdidier, Dompierre, Russy, Lovens und Gletterens dazu sowie eine Reihe verstreuter Besitze in der weiteren Umgebung, am Mont Vully sowie am Genfersee. In der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts hatte die Herrschaft ihre Blütezeit. Montagny war damals ein wichtiges politisches Zentrum, das sich hauptsächlich auf die Landwirtschaft stützte, weil sich Handwerk und Handel infolge der Nähe zu den Städten Freiburg und Payerne nicht entfalten konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab etwa 1350 kam es immer wieder zu Spannungen mit den Herren von Freiburg, die ihre Macht nach Westen auszudehnen versuchten. An Weihnachten des Jahres 1447 wurde Montagny im Krieg der Freiburger gegen die Savoyer zerstört, wobei das Schloss nahezu unbeschädigt blieb. In der Folgezeit wurde das Städtchen unter den Savoyern wieder aufgebaut und mit weitgehenden Freiheiten ausgestattet, was zu einer neuen Blütezeit von Montagny führte, das jetzt rund 700 Einwohner zählte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den [[Burgunderkriege]]n kaufte Freiburg die Herrschaft Montagny im Jahr 1478 und wandelte sie zu einer Vogtei um. Nur wenig später erlosch das Geschlecht der Herren von Montagny im Jahr 1491. Durch eine Feuersbrunst wurden 1504 die Stadt und das Schloss zerstört. Der Ort wurde danach zwar wieder aufgebaut, erlangte aber nie mehr die Bedeutung, die er vor dem Brand hatte. Das Schloss war Residenz des von Freiburg eingesetzten Vogtes. Zur Vogtei Montagny gehörten das Gebiet von [[Middes]] im Süden bis [[Saint-Aubin FR|Saint-Aubin]] im Norden sowie die Exklave [[Gletterens]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kirche [[Notre-Dame de Tours]] am östlichen Talhang der Arbogne war im 15. Jahrhundert ein wichtiger Wallfahrtsort und Pfarrkirche von Montagny. Nachdem Bern im Jahr 1536 das Waadtland erobert und hier die [[Reformation]] eingeführt hatte, wurde in einem Vertrag zwischen Bern und Freiburg geregelt, dass Tours katholisch bleibe und als kleine Exklave, die nur gerade die Kirche, das Pfarrhaus und einen Hof umfasste, an Montagny kam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Zusammenbruch des [[Ancien Régime]] (1798) bildete Montagny mit seiner Umgebung während der [[Helvetik]] und der darauffolgenden Zeit den Bezirk Montagny, bevor es 1848 in den Bezirk Broye eingegliedert wurde. Das Schloss, das bereits um 1800 nicht mehr in gutem Zustand war, wurde anschliessend dem Zerfall preisgegeben und war wenige Jahrzehnte später nur noch eine Ruine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Wirkung auf den 1. Januar 2000 wurden die beiden eigenständigen Gemeinden Montagny-les-Monts und Montagny-la-Ville zusammengeschlossen. Im Rahmen der vom Kanton Freiburg geförderten Gemeindefusionen wurde auf den 1. Januar 2004 auch die Gemeinde [[Mannens-Grandsivaz]] nach Montagny eingemeindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Montagny-les-Monts 9365.jpg|mini|Montagny-les-Monts]]&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturgüter in Montagny}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom ehemaligen Schloss der Herren von Montagny ist heute nur noch der runde Wohnturm aus dem 13. Jahrhundert erhalten. Er wurde 1996 restauriert, mit einer Treppe ausgestattet und dient heute als Aussichtsturm. Die einstigen Ausmasse des Schlosses sind noch anhand einiger Mauerreste erkennbar. Von der ehemaligen Stadtanlage ist nichts mehr sichtbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die katholische Kirche de l’Immaculée Conception wurde 1760 erbaut und 1926 vergrössert. Den ältesten Teil des einschiffigen Gotteshauses stellt aber der Chor aus dem 14. Jahrhundert dar, der von der ehemaligen Schlosskapelle integriert wurde. Im Chor sind Wandmalereien von 1500 und aus dem 17. Jahrhundert erhalten. Die Wallfahrtskirche von Tours wurde 1780 neu erbaut und 1946 umfassend restauriert. Sie enthält eine Muttergottesstatue aus dem 14. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{MerianTopo |Titel=Montenach |Band=1 |Seite=52}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Montagny (Fribourg)}}&lt;br /&gt;
* [http://www.montagny-fr.ch/ Offizielle Website der Gemeinde Montagny (FR) (französisch)]&lt;br /&gt;
* [http://www.swisscastles.ch/aviation/Fribourg/montagnymont.html Luftaufnahmen von Montagny-les-Monts]&lt;br /&gt;
* [http://www.swisscastles.ch/aviation/Fribourg/montagnyville.html Luftaufnahmen von Montagny-la-Ville]&lt;br /&gt;
* [http://www.swisscastles.ch/aviation/Fribourg/cousset.html Luftaufnahmen von Cousset]&lt;br /&gt;
* [http://www.burgenwelt.org/schweiz/montagny/object.php Burgenwelt: Château de Montagny]&lt;br /&gt;
* {{HLS|8141|Montagny (FR, Herrschaft)|Autor=Stefan Jäggi}}&lt;br /&gt;
* {{HLS|823|Mannens-Grandsivaz|Autor=Marianne Rolle}}&lt;br /&gt;
* {{HLS|825|Montagny-la-Ville|Autor=Marianne Rolle}}&lt;br /&gt;
* {{HLS|826|Montagny-les-Monts|Autor=Marianne Rolle}}&lt;br /&gt;
* {{ISOS|6291|Vallon de l’Arbogne (Montagny)|Abruf=|Sprache=FR}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Bezirk Broye}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4233298-9|VIAF=248616906}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kanton Freiburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer Gemeinde]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Tschubby</name></author>
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