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	<title>Montafonerhaus - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T03:48:20Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Montafonerhaus&amp;diff=2167728&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;W. Edlmeier: /* Literatur */</title>
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		<updated>2025-08-17T11:10:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Montafon 157 Gortipohl (fcm).jpg|mini|Montafonerhaus, Typ I, in [[Gortipohl]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Montafonerhaus Partenen (1).JPG|mini|Montafonerhaus vom Typ I in [[Partenen]] (Gaschurn)]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Montafonerhaus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Montafoner Haus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) ist eine für das [[Montafon]] vom 15. bis ins 20. Jahrhundert typische Hausform in Stein-Holz-Mischbauweise. Es bildete den Hauptbestandteil der Montafoner Kulturlandschaft und war eine Eigenheit des Tales.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Michaela |url=https://www.silberbergmontafon.at/montafoner-haus-und-montafoner-tisch/ |titel=Montafoner Haus und Montafoner Tisch |werk=silberbergmontafon.at |datum=2020-02-21 |abruf=2022-05-11 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufbau ==&lt;br /&gt;
Im Montafon entwickelte sich aus dem [[Rätoromanisch|rätoromanischen]] Steinhaus, das seinen Ursprung in [[Graubünden]] hatte, und dem hölzernen [[Walserhaus]], Ursprung im [[Kanton Wallis|Wallis]], eine eigene Hausform in Stein-Holz Mischbauweise. Die weiß getünchten Mauern bilden einen deutlichen Kontrast zu den schwarz-braunen Holzwänden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Montafonerhaus ist ein [[Flurküchenhaus]], dessen [[Giebel]] zum Tal hin ausgerichtet ist, wodurch das vom Dach abrinnende Wasser am Boden parallel zu den [[Dachtraufe|Traufseiten]] talabwärts rinnt und nicht in das Gebäude eindringt. Das flache Dach ist ein Schneedach mit einer Neigung von 23 bis 25&amp;amp;nbsp;Grad und war ursprünglich ein Schwerdach (dreifach mit Lege[[schindel]]n gedeckt mit Schwerstangen und Schwersteinen). Ein Schneedach ist so flach geneigt, damit der Schnee als Wärmeisolation auf dem Dach liegen bleibt und nicht als Dachlawine abrutscht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mauer mit der Eingangstür (meist in [[Bogen (Architektur)#Rundbogen oder Halbkreisbogen|Rundbogenform]]) und die Räume dahinter (Vorhaus und Küche) sind aus Stein gemauert, der Rest des Hauses hat Holzwände. Es lassen sich zwei Grundtypen unterscheiden, je nachdem, wo die Eingangstür liegt: Beim Typ I liegt sie in der talwärtigen Giebelwand, beim Typ II liegt der Eingang seitlich an der windgeschützten Traufseite.[[Datei:Montafon 159 Gortipohl (fcm).jpg|mini|Montafonerhaus, Typ II, in [[Gortipohl]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Montafon 164 St Gallenkirch (fcm).jpg|mini|Montafonerhaus, Typ II, in [[St. Gallenkirch]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wird beheizt von einem zentralen [[Kachelofen]], der in der Stube (&amp;#039;&amp;#039;Stoba&amp;#039;&amp;#039;) von einer gemauerten, vom warmen Rauch durchzogenen Sitzbank ergänzt wird, der sogenannten &amp;#039;&amp;#039;Kuschbank&amp;#039;&amp;#039;. In der Stube gibt es üblicherweise auch einen [[Herrgottswinkel]] (Jesus am Kreuz in der Ecke, rechts und links davon Bilder von Maria und Josef) mit Montafoner Tisch (quadratisch oder achteckig mit schrägen Beinen und einer Schieferplatte in der Mitte), Eckbank und Stühlen. Die Stube hat oft eine Kassettendecke, und die Wände sind holzgetäfelt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Schlechtwetterseite des Montafonerhauses gibt es einen [[Schopfwalmdach|Schopf]] aus bretterverschaltem [[Fachwerk]]; er ist oft etwas vorgezogen, um die Zugluft abzuhalten. In der Nähe des Einganges, an einer windgeschützten sonnigen Stelle gibt es oft einen Ruheplatz mit Bank, die sogenannte &amp;#039;&amp;#039;Bsetzi&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nebengebäude ==&lt;br /&gt;
Nahe beim Haus liegt oft ein kleiner Kräuter- und Gemüsegarten, der mit einem Zaun gegen Vieh und Wild gesichert ist. Der fast ganz in Holz gebaute Heustall steht 10 bis 20&amp;amp;nbsp;m vom Wohnhaus entfernt; beide zusammen bilden sie einen sogenannten [[Paarhof (Gehöft)|Paarhof]] (Stall und Wohnhaus stehen nebeneinander oder gegeneinander, in Lawinengebieten auch hintereinander). Der Stall ist meist größer und exponierter als das Wohnhaus, damit das Haus windgeschützter ist und das Heu im Stall durch den Wind weitertrocknen kann.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oft gibt es in der Nähe noch einen &amp;#039;&amp;#039;Selch&amp;#039;&amp;#039;, einen kleinen Holzschuppen zum Räuchern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlungsform ==&lt;br /&gt;
Ursprünglich war das [[Montafon]] nicht als Dorfstruktur angelegt. Stattdessen bestand das Tal aus [[Einzelsiedlung|Einzelhofsiedlungen]]. Diese entstanden zur Zeit der ersten Rodung des Waldes.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein besonderes Merkmal des Montafons ist das Fehlen von Hecken im gesamten Tal.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Bregenzerwälderhaus]]&lt;br /&gt;
* [[Rheintalhaus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Josef Zurkirchen]]: &amp;#039;&amp;#039;Heimatbuch St. Gallenkirch – Gortipohl – Gargellen.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage 1997. ISBN 3-85430-101-4.&lt;br /&gt;
* Friedl Haas: &amp;#039;&amp;#039;Das Montafonerhaus und sein Stall.&amp;#039;&amp;#039; Montafoner Schriftenreihe 3. Bludenz 2001. ISBN 3-902225-00-9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lokale Bauform]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Vorarlberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Montafon|Haus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte Vorarlbergs]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;W. Edlmeier</name></author>
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