<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Mont_Blanc</id>
	<title>Mont Blanc - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Mont_Blanc"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Mont_Blanc&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-09T14:54:44Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Mont_Blanc&amp;diff=41268&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Horst Gräbner: Änderungen von ~2026-80621-7 (Diskussion) auf die letzte Version von Horst Gräbner zurückgesetzt</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Mont_Blanc&amp;diff=41268&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-02-05T17:28:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderungen von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/~2026-80621-7&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/~2026-80621-7&quot;&gt;~2026-80621-7&lt;/a&gt; (&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer_Diskussion:~2026-80621-7&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer Diskussion:~2026-80621-7 (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Diskussion&lt;/a&gt;) auf die letzte Version von &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Horst_Gr%C3%A4bner&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Horst Gräbner (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Horst Gräbner&lt;/a&gt; zurückgesetzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Weiterleitungshinweis|Montblanc}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Infobox Berg&lt;br /&gt;
|NAME               = &lt;br /&gt;
|BILD               = MontBlancFromENE.jpg&lt;br /&gt;
|BILDBESCHREIBUNG   = Mont Blanc von Ostnordost&lt;br /&gt;
|HÖHE               = 4805.59&lt;br /&gt;
|HÖHE-BEZUG         = FX&lt;br /&gt;
|HÖHE-ANMERKUNG     = &lt;br /&gt;
|LAGE               = [[Frankreich]] und [[Italien]]&lt;br /&gt;
|GEBIRGE            = [[Mont-Blanc-Gruppe]]&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD        = 45.832544&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD         = 6.864325&lt;br /&gt;
|REGION-ISO         = FR-74/IT-23&lt;br /&gt;
|POSKARTE           = Alpen&lt;br /&gt;
|DOMINANZ           = 2812&lt;br /&gt;
|DOMINANZ-BEZUG     = [[Kjukjurtlju]]&lt;br /&gt;
|SCHARTENHÖHE       = 4692&lt;br /&gt;
|SCHARTE            = Beim [[Kubenasee]]&lt;br /&gt;
|TYP                = &lt;br /&gt;
|LETZTE ERUPTION    = &lt;br /&gt;
|GESTEIN            = [[Granit]]&lt;br /&gt;
|ALTER              = &lt;br /&gt;
|ERSTBESTEIGUNG     = [[8. August]] [[1786]], [[Jacques Balmat]] und [[Michel-Gabriel Paccard]]&lt;br /&gt;
|ERSCHLIESSUNG      = &lt;br /&gt;
|NORMALWEG          = Hochtour von [[Refuge du Goûter]]&lt;br /&gt;
|BESONDERHEITEN     = Höchster Berg der [[Alpen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mont Blanc&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; [{{IPA|mõˈblɑ̃}}] (auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Montblanc&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.duden.de/rechtschreibung/Montblanc Duden-Eintrag] zu Montblanc&amp;lt;/ref&amp;gt; {{itS}} &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Monte Bianco&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; [{{IPA|ˌmonteˈbi̯aŋko}}], übersetzt „Weißer Berg“) an der [[Grenze zwischen Frankreich und Italien]] ist mit {{Höhe|4805.59|FX|link=true}} Höhe der höchste Berg der [[Alpen]], Frankreichs, Italiens und des [[Europäischer Wirtschaftsraum|Europäischen Wirtschaftsraums]].&lt;br /&gt;
Ob er oder der [[Elbrus]] ({{Höhe|5642|RU}}) im [[Russland|russischen]] [[Kaukasus]] der [[Seven Summits|höchste Berg Europas]] ist, hängt von der Definition der [[Innereurasische Grenze|innereurasischen Grenze]] ab. Seit 2000 steht das Bergmassiv des Mont Blanc auf der [[Tentativliste|Vorschlagsliste]] Frankreichs zum [[UNESCO-Welterbe]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://whc.unesco.org/en/tentativelists/1431/ |titel=Massif du Mont Blanc |hrsg=UNESCO World Heritage Centre |datum=2000-06-08 |sprache=fr |zugriff=2018-01-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
{{Positionskarte&lt;br /&gt;
| Mont-Blanc-Gruppe&lt;br /&gt;
| lat = 45/49/57/N&lt;br /&gt;
| long = 6/51/51.5/E&lt;br /&gt;
| region = FR&lt;br /&gt;
| mark = BlackRedMountain.svg&lt;br /&gt;
| width = 300&lt;br /&gt;
| caption = Lage des Mont Blanc in der Mont-Blanc-Gruppe, innerhalb der gesamten Alpen siehe rechts.&lt;br /&gt;
| float = left&lt;br /&gt;
| marksize = 20&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Mont Blanc liegt in der [[Mont-Blanc-Gruppe]], einer Gebirgsgruppe der [[Westalpen]], die ihrerseits uneinheitlich unter die [[Grajische Alpen|Grajischen Alpen]] oder die [[Savoyer Alpen]] eingeordnet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sowohl Frankreich als auch Italien haben Anteil an dem Berg, wobei der [[Grenzverlauf auf dem Mont Blanc|Grenzverlauf]] seit langem umstritten ist. So beansprucht Frankreich die Gipfelregion des Mont Blanc für das französische [[Département]] [[Département Haute-Savoie|Haute-Savoie]], das auch die Bergwacht und Verwaltung übernimmt. Von Italien wird die Auffassung vertreten, die Grenze verlaufe genau über den [[Berggipfel|Gipfel]]. Somit wäre der Mont Blanc nach italienischer Sichtweise sowohl der [[Liste der höchsten Punkte nach Land|höchste Berg]] Frankreichs als auch Italiens, nach der französischen Sicht hingegen wäre der vorgelagerte [[Mont Blanc de Courmayeur]] ({{Höhe|4748}}) der höchste Gipfel Italiens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Norden des Mont Blanc liegt das Tal der [[Arve (Fluss)|Arve]] mit dem Touristenzentrum [[Chamonix]]. Dieser Ort ist auch einer der wichtigsten Stützpunkte für die Besteigung des Berges. Im Nordwesten befinden sich mit [[Saint-Gervais-les-Bains]] und [[Les Houches]] zwei weitere wichtige Ausgangspunkte für Touren am Mont Blanc, im Südosten liegt die italienische Ortschaft [[Courmayeur]] im [[Aostatal]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Topografie ==&lt;br /&gt;
{{PanoViewer|Mont Blanc Spherical Panorama.jpg|Kugelpanorama vom Mont Blanc}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Mont Blanc photo aerienne.jpg|mini|Der Mont Blanc und seine Nebengipfel von Westen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Mont Blanc besteht aus [[Granit]] und hat zwei völlig verschiedene Gesichter: Im Norden ist er rundlich und fast vollständig vergletschert, von Süden erscheint er als markanter Felsklotz mit steilen Wänden. Nach Nordwesten entsendet er den &amp;#039;&amp;#039;Bossesgrat&amp;#039;&amp;#039; in Richtung auf den hinter dem Sattel &amp;#039;&amp;#039;Col du Dôme&amp;#039;&amp;#039; liegenden [[Dôme du Goûter]] ({{Höhe|4304}}) und die [[Aiguille du Goûter]] ({{Höhe|3863}}), nach Nordosten den Verbindungsgrat zu seinen Trabanten [[Mont Maudit]] und [[Mont Blanc du Tacul]]. Nach Süden verlaufen zwei wilde [[Gebirgsgrat|Felsgrate]], die über 3500 Höhenmeter bis ins italienische [[Val Veny]] hinunterreichen, der &amp;#039;&amp;#039;Brouillardgrat&amp;#039;&amp;#039; (im Westen) und der &amp;#039;&amp;#039;Peutereygrat&amp;#039;&amp;#039; (im Osten), dazwischen der kürzere &amp;#039;&amp;#039;Innominatagrat&amp;#039;&amp;#039; und die drei &amp;#039;&amp;#039;Frêneypfeiler&amp;#039;&amp;#039; (von links nach rechts [[John Harlin|Harlinpfeiler]], zentraler Frêneypfeiler, [[Giusto Gervasutti|Gervasuttipfeiler]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Mont Blanc ist aufgrund seiner Höhe und der hohen Niederschlagsmengen stark vergletschert. Die vom Mont Blanc abfließenden [[Gletscher]] erreichen auf der italienischen Südseite den flachen Talboden, mit der Besonderheit, dass ihr Umfang in den vergangenen 150&amp;amp;nbsp;Jahren kaum geschrumpft ist ([[Ghiacciaio del Miage|Glacier/Ghiacciaio de Miage]], Glacier/Ghiacciaio de/della Brenva). Auf der französischen Nordseite fließt der [[Glacier des Bossons]] vom Gipfel bis auf 1420&amp;amp;nbsp;Meter hinab (2007) und erreicht damit ebenfalls beinahe den Talboden. Der sich daraus ergebende Höhenunterschied von 3390 Metern ist der größte von einem Gletscher überwundene Höhenunterschied der Alpen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der höchste Alpengipfel zählt zu den (topografisch) &amp;#039;&amp;#039;prominentesten&amp;#039;&amp;#039; Bergen überhaupt. Seine [[Schartenhöhe]] von 4697&amp;amp;nbsp;m wird weltweit nur von zehn Gipfeln überboten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=http://www.viewfinderpanoramas.org/reascent/World100.xls | titel=Die prominentesten Gipfel der Erde | autor=[[Eberhard Jurgalski]] et al. | hrsg=peaklist.org| datum=2008-03-22 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20160223013624/http://www.viewfinderpanoramas.org/reascent/world100.xls |archiv-datum=2016-02-23 | zugriff=2016-01-05 | sprache=en | format=xls; 63&amp;amp;nbsp;kB }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Sein 113&amp;amp;nbsp;m hoch gelegener Prominenzsattel (Bezugsscharte) befindet sich in der Nähe des nordrussischen [[Kubenasee]]s. Wenn man über diesen Sattel einen höheren und prominenteren Berg erreichen möchte, ohne nochmals tiefer abzusteigen, gelangt man zum [[Mount Everest]], der gleichzeitig als &amp;#039;&amp;#039;Prominence Master&amp;#039;&amp;#039; und als &amp;#039;&amp;#039;Island Parent&amp;#039;&amp;#039; [[Schartenhöhe#Bezugsberge|Bezugsberg]] für den Mont Blanc ist.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. [[Liste der prominentesten Berge der Alpen]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Die nächsten höheren Berge befinden sich dagegen im [[Kaukasus]]. Der [[Kjukjurtlju]] ist [[Dominanz (Geographie)|Dominanz]]-Bezugsberg für den Mont Blanc.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Höhe ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Mont Blanc view from a plane.jpg|mini|Blick aus einer Verkehrsmaschine auf die Ostseite des Mont Blanc]]&lt;br /&gt;
Da der Gipfel aus [[Firn]] und [[Eis]] besteht, ist seine Höhe und Form natürlichen Schwankungen etwa wetter- und jahreszeitlich bedingter Art unterworfen. Insgesamt ist sie im Vergleich zu anderen Firngipfeln jedoch verhältnismäßig stabil und ändert sich während der Jahre um etwa ±1,5&amp;amp;nbsp;Meter.&amp;lt;ref&amp;gt;Damilano: &amp;#039;&amp;#039;Mont Blanc.&amp;#039;&amp;#039; 2004, S. 23.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;NN&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |hrsg= [[Nürnberger Nachrichten]] |url= http://www.nn-online.de/artikel.asp?art=1117543&amp;amp;kat=267 |titel= Der Mont Blanc ist geschrumpft |zugriff= 2009-11-08 |offline= ja }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach Angaben des 2023 tätigen Chefvermessers im Département Haute-Savoie seien Schwankungen von bis zu 5&amp;amp;nbsp;Metern nichts Ungewöhnliches. Seit 2001 wird die Höhe des Gipfels alle zwei Jahre ermittelt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=AFP (dn) |url=https://www.mdr.de/wissen/news/mont-blanc-geschrumpft-alpen-100.html |titel=Mont Blanc-Gipfel um zwei Meter geschrumpft {{!}} MDR.DE |sprache=de |abruf=2023-10-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Höhe des höchsten Felspunktes am Mont Blanc liegt nach Messungen des &amp;#039;&amp;#039;Laboratoire de Glaciologie et Géophysique de l’Environnement&amp;#039;&amp;#039; (LGGE) des [[Centre national de la recherche scientifique|CNRS]] [[Grenoble]] zusammen mit der [[ETH Zürich]] im Jahr 2004 auf einer Höhe von 4792&amp;amp;nbsp;m. Über diesem Punkt wurde damals eine 14 Meter dicke Firn- und Eisschicht gemessen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Firngipfel des Berges liegt jedoch nicht unmittelbar oberhalb dieses Punktes, sondern westlich davon, wo die Firnbedeckung dicker ist. Seine Lage verändert sich witterungsbedingt, sodass er etwa in den Jahren 2007 bis 2009 um etwa 26&amp;amp;nbsp;Meter nach Osten wanderte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;NN&amp;quot; /&amp;gt; Auch seine Höhe schwankt: So wurden etwa bei der ersten [[Global Positioning System|GPS]]-Messung durch die französische Vermessungsbehörde [[Institut géographique national]] (IGN) im Jahr 2001 {{Höhe|4808.4}} gemessen. 2007 erreichte der Mont Blanc fast {{Höhe|4811}}, 2009 wurden {{Höhe|4810.45}} gemessen und 2015 wiederum {{Höhe|4808.73}}.&amp;lt;ref name=&amp;quot;NN&amp;quot; /&amp;gt; Von 2021 bis 2023 schrumpfte er aufgrund geringerer Niederschläge um 2,22 Meter auf {{Höhe|4805.59}}.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Die Höhe des Mont Blanc wird daher häufig unterschiedlich angegeben. &amp;lt;!---In amtlichen Karten war lange Zeit eine Höhe von {{Höhe|4807}} verzeichnet, die inzwischen aber auf {{Höhe|4810}} angepasst wurde.----&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geologie, Klima, Flora und Fauna ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Alps from B737 at cruising altitude, with Mont Blanc massif (France) in foreground and Pennine Alps with Monte Rosa massif (Switzerland) right behind.jpg|mini|Mont-Blanc-Gruppe (Vordergrund), im Hintergrund die [[Walliser Alpen]] mit der [[Dufourspitze]] (4634&amp;amp;nbsp;m) im [[Monte Rosa|Monte-Rosa-Massiv]] (ganz rechts) als höchstem Berg der [[Schweiz]]]]&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Mont-Blanc-Gruppe}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Höchster Berg Europas? ==&lt;br /&gt;
Die Frage, ob der Mont Blanc auch der höchste Berg [[Europa]]s und damit einer der [[Seven Summits]] ist, hängt vom Verlauf der nicht eindeutig definierten [[Innereurasische Grenze|Innereurasischen Grenze]] ab: Wird die Wasserscheide des Hauptkamms des [[Kaukasus]] als Grenze zwischen den Kontinenten betrachtet, so liegen der [[Elbrus]] (5642&amp;amp;nbsp;m) und mehrere weitere Kaukasusgipfel in Europa und stellen damit die höchsten Erhebungen dieses Kontinents dar. Wird hingegen die [[Manytschniederung]] als Grenze angesehen, so liegen diese Berge in [[Asien]], womit der Mont Blanc der höchste Berg Europas wäre. In [[Alpinismus|Bergsteigerkreisen]] wird heute meist der Elbrus als höchster Berg Europas gesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wege zum Gipfel ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Monte Bianco dal Dome du Gouter.jpg|mini|Der Normalweg zum Gipfel: Blick vom Dôme du Goûter auf den Col du Dôme, die [[Joseph Vallot|Vallot]]-Hütte und den Bossesgrat]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der heute am häufigsten begangene Anstieg, der [[Normalweg]], führt von der Nordwestseite über die Aiguille du Goûter und den Dôme du Goûter zum Gipfel. Ein häufiger Ausgangspunkt dieser Route ist der Aussichtspunkt [[Nid d’Aigle]] (&amp;#039;&amp;#039;Adlernest&amp;#039;&amp;#039;), die Endstation der Zahnradbahn [[Tramway du Mont Blanc]] auf {{Höhe|2386}}. Als Stützpunkte können die [[Schutzhütte]]n [[Refuge de Tête Rousse]] und [[Refuge du Goûter]] genutzt werden. Vom Col du Dôme führt der Weg über die [[Biwakschachtel]] &amp;#039;&amp;#039;Abri de [[Joseph Vallot|Vallot]]&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|4362}}), unterhalb derer sich ein kleines Observatorium befindet, und den Bossesgrat zum Gipfel.&amp;lt;ref&amp;gt;Eberlein: &amp;#039;&amp;#039;Mont-Blanc-Gruppe.&amp;#039;&amp;#039; 10. Auflage. 2005, S. 88–89.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiterer beliebter Weg ist der von der per Seilbahn erreichbaren [[Aiguille du Midi]] ({{Höhe|3842}}) und der Hütte [[Refuge des Cosmiques]] ({{Höhe|3613}}) über den [[Mont Blanc du Tacul]] und den [[Mont Maudit]]. Diese Tour wird meist in Form einer [[Überquerung#Überschreitung|Überschreitung]] zum [[Refuge du Goûter]] durchgeführt.&amp;lt;ref&amp;gt;Damilano: &amp;#039;&amp;#039;Mont Blanc.&amp;#039;&amp;#039; 2004, S. 64–79.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Eberlein: &amp;#039;&amp;#039;Mont-Blanc-Gruppe.&amp;#039;&amp;#039; 10. Auflage. 2005, S. 92–93.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Route über das [[Refuge des Grands Mulets]] ({{Höhe|3051}}) und den Col du Dôme wird häufig als Abstiegsvariante oder im Frühjahr als [[Skitour]] begangen. Eine Variante führt über den Nordgrat des Dôme du Goûter.&amp;lt;ref&amp;gt;Damilano: &amp;#039;&amp;#039;Mont Blanc.&amp;#039;&amp;#039; 2004, S. 83–104.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;av89-92&amp;quot;&amp;gt;Eberlein: &amp;#039;&amp;#039;Mont-Blanc-Gruppe.&amp;#039;&amp;#039; 10. Auflage. 2005, S. 89–92.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiterer Weg von Frankreich ist der von [[Les Contamines-Montjoie]] mit Überschreitung des [[Dômes de Miage]], der [[Aiguille de Bionnassay]] und des Dome du Goûter mit Übernachtung auf den Hütten [[Refuge des Conscrits]] und [[Refuge Durier]], ein bekannter Anstieg von der italienischen Seite führt über den [[Miagegletscher]] und das [[Rifugio Francesco Gonella]] (3071&amp;amp;nbsp;m).&amp;lt;ref name=&amp;quot;av89-92&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Damilano: &amp;#039;&amp;#039;Mont Blanc.&amp;#039;&amp;#039; 2004, S. 108–157.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;point135&amp;quot;&amp;gt;Pointdexter, Joseph: &amp;#039;&amp;#039;Zwischen Himmel und Erde. Die 50 höchsten Gipfel.&amp;#039;&amp;#039; Könemann, Köln 1999, ISBN 3-8290-3561-6, S. 135&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben diesen verhältnismäßig leichten Anstiegen gibt es mehrere teilweise äußerst schwierige [[Alpines Klettern|Fels]]- und [[Eisklettern|Eiskletterrouten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Mont Blanc 3D small.gif|mini|hochkant=1.1|Mont Blanc in 3D]]&lt;br /&gt;
=== Erste Erkundungen ===&lt;br /&gt;
Der Mont Blanc wurde 1581 erstmals als &amp;#039;&amp;#039;Les Glaciers&amp;#039;&amp;#039; erwähnt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;WDB&amp;quot;&amp;gt;{{internetquelle |hrsg= Welt der Berge |url= http://www.weltderberge.de/alpen/montblan.htm|titel= Mont Blanc|zugriff=5. Januar 2015}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1606 war er mit seinen Gletschern zum ersten Mal in einer Landkarte verzeichnet. In dieser wird er als &amp;#039;&amp;#039;Montagne Maudite&amp;#039;&amp;#039; („Verfluchter Berg“) bezeichnet, ein Name, der später auf seinen Nachbargipfel [[Mont Maudit]] überging.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gratzl&amp;quot;&amp;gt;Karl Gratzl: &amp;#039;&amp;#039;Mythos Berg. Lexikon der bedeutenden Berge aus Mythologie, Kulturgeschichte und Religion.&amp;#039;&amp;#039; Hollinek, Purkersdorf 2000, ISBN 3-85119-280-X, S. 252–254.&amp;lt;/ref&amp;gt; Erste Vermessungen im Jahr 1727 ergaben eine Höhe von {{Höhe|4276}}, im Jahre 1745 wurde er von Genfer Forschern als höchster Berg Europas bezeichnet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;WDB&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1741 erlangte das Mont-Blanc-Massiv durch die Erkundungen von [[Richard Pococke]] und William Windham erstmals europaweite Bekanntheit. Ernsthafte Besteigungsversuche kamen jedoch nicht zustande, da der Berg im Volksglauben noch immer als „Verfluchter Berg“ und sein Betreten als äußerst gefährlich galt. In Volkssagen wurden unter seinen Gletschern Drachen, Geister, für ihren Hochmut bestrafte Städte&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gratzl&amp;quot; /&amp;gt; oder gar der Teufel vermutet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;point130&amp;quot;&amp;gt;Pointdexter, Joseph: &amp;#039;&amp;#039;Zwischen Himmel und Erde. Die 50 höchsten Gipfel.&amp;#039;&amp;#039; Könemann, Köln 1999, ISBN 3-8290-3561-6, S. 130&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1760 kam der [[Genf]]er Naturforscher [[Horace Bénédict de Saussure]] erstmals nach Chamonix und lobte eine Belohnung für die [[Erstbesteigung]] aus.&amp;lt;ref name=&amp;quot;point130&amp;quot; /&amp;gt; Im Mittelpunkt des Interesses standen damals naturwissenschaftliche Fragestellungen und weniger sportliche Ziele. [[Marc Théodore Bourrit]] versuchte daraufhin mehrfach, den Gipfel zu erreichen, scheiterte jedoch. Seine Reisebeschreibungen trugen jedoch wesentlich zur steigenden Bekanntheit des Berges bei. Bis 1774 fanden weitere Versuche, unter anderem von Saussure selbst statt, wobei verschiedene Anstiege von der (später) &amp;#039;&amp;#039;französischen&amp;#039;&amp;#039; Seite, aber auch von der valdostanischen aus versucht wurden. 1775 erreichte eine Gruppe mit dem Arzt [[Michel-Gabriel Paccard]] und dem Kristallsucher [[Jacques Balmat]], beide aus Chamonix, erstmals das {{Höhe|4000}} hoch gelegene &amp;#039;&amp;#039;Grand Plateau&amp;#039;&amp;#039; nordwestlich des Berges. Bis 1783 folgten keine ernsthaften Versuche, 1784 erreichten der Bergführer Jean-Marie Couttet und der Jäger Cuidet den [[Dôme du Goûter]]. In den folgenden Jahren wurde heftig debattiert, ob die Route von [[Saint-Gervais-les-Bains|Saint-Gervais]] über die Aiguille du Goûter oder der Anstieg von Chamonix über den Bossongletscher besser sei. Auf der Saint-Gervais-Route wurde 1785 bei der Pierre Ronde die erste hochalpine [[Schutzhütte]] der Alpen errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 8. Juni 1786 stiegen zwei Gruppen, eine von Saint-Gervais und eine von Chamonix, auf den Col du Dôme, den Sattel zwischen Mont Blanc und Dôme du Goûter, und trafen dort zusammen. Jacques Balmat, der sich ungefragt der Gruppe von Chamonix angeschlossen hatte, wurde beim Versuch, einen weiteren Weg über den Bossesgrat zu finden, von den anderen getrennt und musste mit ungenügender Ausrüstung auf 4000&amp;amp;nbsp;m Höhe nahe dem Grand Plateau [[Biwak|biwakieren]]. Bis dahin waren alle Besteigungsversuche von relativ niedrigen Höhen aus versucht worden, da man Übernachtungen am Gletscher, auch aus Gründen des Aberglaubens, nicht für möglich gehalten hatte;&amp;lt;ref name=&amp;quot;point130&amp;quot; /&amp;gt; Balmats erfolgreiches erstes Gletscher-Biwak in großer Höhe widerlegte diese Meinung.&amp;lt;ref&amp;gt;Damilano: &amp;#039;&amp;#039;Mont Blanc.&amp;#039;&amp;#039; 2004, S. 34–44.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Gaston Rébuffat]]: &amp;#039;&amp;#039;Montblanc. Die 100 Idealtouren im Montblanc-Massiv.&amp;#039;&amp;#039; BLV-Verlagsgesellschaft u. a., München u. a. 1975, ISBN 3-405-11485-3, S. 12–13.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erstbesteigungen ===&lt;br /&gt;
Am 7. August 1786 brachen [[Jacques Balmat]] und [[Michel-Gabriel Paccard]] von Chamonix aus auf und übernachteten am &amp;#039;&amp;#039;Gîte à Balmat&amp;#039;&amp;#039;, einer Felsformation nahe dem Bossonsgletscher auf ca. {{Höhe|2300}}. Am nächsten Tag stiegen sie ab 4&amp;amp;nbsp;Uhr morgens über den Gletscherbruch &amp;#039;&amp;#039;Jonction&amp;#039;&amp;#039;, die &amp;#039;&amp;#039;Grands Mulets&amp;#039;&amp;#039;, das &amp;#039;&amp;#039;Grand Plateau&amp;#039;&amp;#039; und die Nordflanke des Mont Blanc auf. Um 18:23 Uhr&amp;lt;ref&amp;gt;Ardito: &amp;#039;&amp;#039;Mont Blanc.&amp;#039;&amp;#039; 1996, S. 49. Mit dem Abstieg begannen sie um 18:47 Uhr.&amp;lt;/ref&amp;gt; erreichten sie als erste den Gipfel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die aus der sächsischen Oberlausitz stammenden Adligen [[Adolf Traugott von Gersdorff]] und [[Karl Andreas von Meyer zu Knonow]], die sich zu diesem Zeitpunkt auf einer Forschungsreise in Chamonix befanden, wurden Augenzeugen der Erstbesteigung. Beide fertigten Zeichnungen der Erstbesteigungsroute an. Gersdorff hielt darüber hinaus einen ausführlichen Bericht in seinem Reisetagebuch fest. Diese für die Geschichte des Alpinismus bedeutenden Zeugnisse werden heute im [[Kulturhistorisches Museum Görlitz|Kulturhistorischen Museum Görlitz]] und der [[Oberlausitzische Bibliothek der Wissenschaften|Oberlausitzischen Bibliothek der Wissenschaften]] zu Görlitz aufbewahrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute wird die Erstbesteigung des Mont Blanc als eine der Geburtsstunden des modernen Alpinismus und Ausdruck der schwindenden Angst der Menschen vor den Gefahren der Berge und einer Hinwendung zur Natur im [[Rokoko]] gesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Erstbesteigung des Mont Blanc erfolgte zuvorderst von ihrer Seilschaft am 24.&amp;amp;nbsp;Juli 1875 durch das Ehrenmitglied aus Grindelwald beim britischen &amp;#039;&amp;#039;Alpine Club&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Tschingel&amp;#039;&amp;#039; (1865–1879), die als erste Hündin aus eigener Kraft den Gipfel erreichte. In Chamonix wurde dieses Ereignis aufmerksam aus der Weite verfolgt. Nach geglückter Gipfelerreichung wurde im Dorf ein Kanonenschuss abgefeuert. Der ganzen Seilschaft wurde nach der Rückkehr eine Ehrenparade durch das Dorf und ein Empfang von mehr als 100 Personen, einschließlich aller in der Gegend anwesenden Bergführer, bereitet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.nzz.ch/lebensart/outdoor/ein-hundeleben-fuer-die-berge-1.18372153 |titel=Erstbesteigungen auf vier Pfoten: Ein Hundeleben für die Berge |autor=Caroline Fink |werk=[[Neue Zürcher Zeitung]] |datum=2014-08-29 |zugriff=2016-06-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ersten Winterbesteigungen folgten im Januar 1876, zuerst Anfang Januar durch [[Margaret Claudia Brevoort|Meta Brevoort]], die aber vor dem Gipfel umkehren musste. Meta Brevoort war eine sehr erfolgreiche Alpinistin, die der erste Mensch auf den Gipfeln von Jungfrau und Wetterhorn im Winter war. Erfolgreich war [[Mary Isabella Straton|Isabella Straton]], die Ende Januar 1876 um 3&amp;amp;nbsp;Uhr nachmittags auf dem Gipfel stand. Sie wurde für diese alpinistische Leistung von den Einwohnern von Chamonix gefeiert. Ein Chronist schrieb: „Frauen sind zu allem fähig.“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.alpenverein.de/storys/highlights-des-alpinismus/ |titel=Highlights des Alpinismus – Alpenverein Storys |sprache=de-DE |abruf=2022-07-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere Besteigungen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Mont Blanc Wocher.jpg|mini|Saussures Besteigung des Mont Blanc in der Darstellung eines Zeitgenossen ([[Marquard Wocher]], 1790)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1787 stieg Balmat mit einer anderen Gruppe zum zweiten Mal auf den Berg. Am 3. August führte er im Zuge der dritten Besteigung [[Horace Bénédict de Saussure]] auf den Gipfel, der dort wissenschaftliche Experimente durchführte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1808 erstieg [[Marie Paradis]] als erste Frau den Berg, wurde dabei jedoch teilweise von Jacques Balmat getragen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;point131&amp;quot;&amp;gt;Pointdexter, Joseph: &amp;#039;&amp;#039;Zwischen Himmel und Erde. Die 50 höchsten Gipfel.&amp;#039;&amp;#039; Könemann, Köln 1999, ISBN 3-8290-3561-6, S. 131&amp;lt;/ref&amp;gt; 1838 konnte schließlich [[Henriette d’Angeville]] den Gipfel aus eigener Kraft erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 18. Juli 1861 gelang dem Bergführer [[Johann Joseph Benet]] (1824–1864) aus [[Steinhaus VS|Steinhaus]] gemeinsam mit [[Leslie Stephen]] und [[Francis Fox Tuckett|F.F. Tuckett]] mit [[Melchior Anderegg]] sowie Peter Perren die erste Ersteigung des Mont Blanc über die heutige Normalroute, die bis zum Col du Dôme schon 1784 von Cuttet und Cuidet begangen worden war.&amp;lt;ref&amp;gt;Eberlein: &amp;#039;&amp;#039;Mont-Blanc-Gruppe.&amp;#039;&amp;#039; 10. Auflage. 2005, S. 88.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 60er Jahren des 19. Jahrhunderts gewann der sportliche Aspekt bei den Besteigungen an Bedeutung. So wurde der Rekord für die Strecke Chamonix–Mont-Blanc–Chamonix (über die Gouter-Route) von 1865 bis 1868 von 16 Stunden auf 8:48&amp;amp;nbsp;Stunden reduziert. Der heutige Rekord von [[Kilian Jornet]] aus dem Jahr 2013 liegt bei 4:57&amp;amp;nbsp;Stunden.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.chamonix.net/english/news/new-mont-blanc-record-kilian-jornet &amp;#039;&amp;#039;Mont-Blanc Summit Speed Record Smashed!&amp;#039;&amp;#039;] Vom 11. Juli 2013, abgerufen am 5. Januar 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt; Den Rekord auf Skiern stellten Stéphane Brosse und Pierre Gignoux 2003 mit 5:15 Stunden auf.&amp;lt;ref&amp;gt;Damilano: &amp;#039;&amp;#039;Mont Blanc.&amp;#039;&amp;#039; 2004, S. 87.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Frêney-Tragödie}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Flugunfälle ==&lt;br /&gt;
* Am 3. November 1950 wurde eine [[Lockheed Constellation|Lockheed L-749 Constellation]] der [[Air India]] ([[Luftfahrzeugkennzeichen]] &amp;#039;&amp;#039;VT-CQP&amp;#039;&amp;#039;) im Sinkflug auf den [[Flughafen Genf]] in den Mont Blanc geflogen und zerschellte. Die Maschine war auf dem Flug von Bombay über Kairo und Genf nach London. Alle 48 Insassen wurden getötet &amp;#039;&amp;#039;(siehe [[Air-India-Flug 245]])&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://aviation-safety.net/database/record.php?id=19501103-0 Unfallbericht L-749 VT-CQP], [[Aviation Safety Network]] (englisch), abgerufen am 23. November 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Am 24. Januar 1966 zerschellte fast an derselben Stelle der [[Air-India-Flug 101]]. Eine [[Boeing 707|Boeing 707-437]] der [[Air India]] war auf dem Weg von [[Flughafen Mumbai|Bombay]] nach [[John F. Kennedy International Airport|New York]]. Im Sinkflug zur geplanten Zwischenlandung in [[Flughafen Genf|Genf]] zerschellte sie ca. 60&amp;amp;nbsp;Meter unterhalb des Gipfels an einem Felsgrat. Alle 117 Menschen an Bord (106 Passagiere und 11 Besatzungsmitglieder) starben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://aviation-safety.net/database/record.php?id=19660124-0 |wayback=20131203015734 |text=Unfallbericht B-707 VT-DMN}}, [[Aviation Safety Network]] (englisch), abgerufen am 1. Dezember 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Panorama ==&lt;br /&gt;
{{Panorama|Mont Blanc Panorama beschriftet.jpg|4000|Beschriftetes 360°-Panorama vom Mont Blanc}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abbildungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;200&amp;quot; heights=&amp;quot;150&amp;quot; perrow=&amp;quot;3&amp;quot; mode=&amp;quot;Packed&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
CH-NB Photoglob-Wehrli EAD-WEHR-32013-A.tiff|Historische [[Ballon]]aufnahme von [[Eduard Spelterini]], zwischen 1893 und 1924&lt;br /&gt;
ETH-BIB-Mont Blanc von Süden-LBS H1-020729.tif|Historisches Luftbild von [[Werner Friedli (Fotograf)|Werner Friedli]] (1957)&lt;br /&gt;
Mont Blanc Maerz 2007.JPG|Ostseite des Mont Blanc vom Segelflugzeug aus fotografiert&lt;br /&gt;
MBlanc-Index4H70mm-AbWiki.jpg|Nordseite des Mont Blanc, aufgenommen am Col de l’Index (2420&amp;amp;nbsp;m)&lt;br /&gt;
Mont Blanc view from Brévent.jpg|Mont Blanc vom [[Brévent]] aus gesehen&lt;br /&gt;
Mont Blanc depuis la gare des glaciers.jpg|Dôme du Goûter vom Gare des Glaciers aus gesehen&lt;br /&gt;
Mont blanc sommer09.jpg|Mont Blanc vom Wallis aus&lt;br /&gt;
Mont Blanc Von Desert De Plate.JPG|Der Mont Blanc gesehen von der Kalkhochfläche des „Désert de Platé“&lt;br /&gt;
Mont blanc from aiguille du midi august 2010.JPG|Die Nordflanke des Mont Blanc du Tacul, des Mont Maudit und des Mont Blanc (v.&amp;amp;nbsp;l.&amp;amp;nbsp;n.&amp;amp;nbsp;r.) von der Aussichtsterrasse im Gipfelbereich der Aiguille du Midi&lt;br /&gt;
Der Mont Blanc.jpg|Der Mont Blanc vom Flugzeug aus fotografiert, Westseite&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Ultra-Trail du Mont-Blanc]]: Ultramarathon, der auf Trails von Chamonix aus entgegen dem Uhrzeigersinn rund um die Mont-Blanc-Gruppe führt. Er zählt mit einer Streckenlänge von ca. 168 km, mehr als 9000 zu überwindenden Höhenmetern und einem Zeitlimit von 46 Stunden zu den anspruchsvollsten Bergmarathons weltweit.&lt;br /&gt;
* [[Mont-Blanc-Tunnel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Stefano Ardito: &amp;#039;&amp;#039;Mont Blanc. Die Eroberung eines Bergmassivs.&amp;#039;&amp;#039; K. Müller, Erlangen 1996, ISBN 3-86070-294-7.&lt;br /&gt;
* Stefano Ardito: &amp;#039;&amp;#039;Die Eroberung der Giganten. Von der Erstbesteigung des Montblanc bis zum Freeclimbing.&amp;#039;&amp;#039; Bucher, München 2002, ISBN 3-7658-1258-7.&lt;br /&gt;
* François Damilano: &amp;#039;&amp;#039;Mont Blanc. 5 Routes to the Summit.&amp;#039;&amp;#039; JM-Editions, Chamonix 2004, ISBN 2-9521881-0-6.&lt;br /&gt;
* Helmut Dumler, Willi P. Burkhardt: &amp;#039;&amp;#039;Viertausender der Alpen.&amp;#039;&amp;#039; 12., aktualisierte Auflage. Bergverlag Rother, München 2001, ISBN 3-7633-7427-2.&lt;br /&gt;
* Hartmut Eberlein: &amp;#039;&amp;#039;Mont-Blanc-Gruppe. Gebietsführer für Wanderer, Bergsteiger und Kletterer&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Gebietsführer für Bergsteiger und Kletterer.&amp;#039;&amp;#039;). 10. Auflage. Bergverlag Rother, München 2005, ISBN 3-7633-2414-3 (verfasst nach den Richtlinien der [[UIAA]]).&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- im alten Format als Vandalenschutz--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Mont Blanc}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* {{4000er.de|83|Mont Blanc}}&lt;br /&gt;
* {{GeoFinder|10000}}&lt;br /&gt;
* {{ethorama|ONRlzJ7suHfGhGhV0zIP}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|4115201-3}}&lt;br /&gt;
* [https://www.in2white.com Panorama des Mont Blanc] auf &amp;#039;&amp;#039;In2White&amp;#039;&amp;#039;, in Rekord-Auflösung mit 365 Gigapixel&lt;br /&gt;
* [http://www128.pair.com/r3d4k7/EarlyAlpineImages1.html Early Alpine Images: Mont Blanc 1786–1827]&lt;br /&gt;
* [https://www.google.com/maps/about/behind-the-scenes/streetview/treks/mont-blanc/ Google Maps: Mont Blanc erkunden]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Seven Summits}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4115201-3|LCCN=no2001036912|VIAF=144578286}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mont Blanc| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg im Aostatal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg in den Alpen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Département Haute-Savoie)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Welterbekandidat in Frankreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Welterbekandidat in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grenze zwischen Frankreich und Italien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1581]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Horst Gräbner</name></author>
	</entry>
</feed>