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	<title>Monsunwald - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-31T23:53:10Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Monsunwald&amp;diff=299859&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;TenWhile6: Keine Verbesserung</title>
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		<updated>2024-05-29T08:37:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Keine Verbesserung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Monsunwald&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;Passatwald&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;regengrüner Feuchtwald&amp;#039;&amp;#039; genannt, ist die charakteristische [[Vegetationsform]] eines [[Tropen|tropisch]]-sommerfeuchten [[Monsun]]klimas mit 2,5 bis 5 Monaten Trockenzeit.&amp;lt;ref&amp;gt;Carl Troll u. Karlheinz Paffen: &amp;#039;&amp;#039;Karte der Jahreszeiten-Klimate der Erde&amp;#039;&amp;#039;, in Erdkunde, Band 18, Heft 1, Dümmler, Bonn 1964, {{Webarchiv|url=https://www.erdkunde.uni-bonn.de/archive/1964/karte-der-jahreszeiten-klimate-der-erde/at_download/attachment |wayback=20220616110746 |text=pdf |archiv-bot=2024-03-21 21:54:44 InternetArchiveBot }}, abgerufen am 25. Juni 2022, S. 17, 20, 25.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Matthias Forkel: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.klett.de/alias/1012498 Effektive Klimaklassifikation nach Troll und Paffen]&amp;#039;&amp;#039;, auf klett.de: &amp;#039;&amp;#039;TERRASSE online&amp;#039;&amp;#039;, 23. September 2019, abgerufen am 30. Juni 2022 – geringfügig angepasst.&amp;lt;/ref&amp;gt; (Im [[Am-Klima]] nach der [[Köppen-Geiger-Klassifikation]], das auch „tropisches Monsunklima“ genannt wird, wächst hingegen noch [[Tropischer Regenwald]], da die Trockenzeit nur kurz und wenig effektiv ist. Die Bezeichnung ist demnach irreführend.)&amp;lt;ref&amp;gt;W. Köppen: &amp;#039;&amp;#039;Das geographische System der Klimate&amp;#039;&amp;#039; in W. Köppen und R. Geiger (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der Klimatologie (in fünf Bänden)&amp;#039;&amp;#039;, Band 1, Teil C, Gebrüder Borntraeger, Berlin 1936, [http://koeppen-geiger.vu-wien.ac.at/pdf/Koppen_1936.pdf PDF; 4,7 MB]. S. C28.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Typische Merkmale ==&lt;br /&gt;
Ein Monsunwald setzt sich überwiegend aus laubabwerfenden Bäumen zusammen. Er besitzt zwei Baumschichten. Die obere Etage erreicht etwa 25 bis 35 Meter Höhe. Während der Trockenzeit stellt sich hier gewöhnlich eine völlige Entlaubung ein. Die Strauchschicht ist immergrün und häufig von Bambus durchwachsen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;frey&amp;quot;&amp;gt;[[Wolfgang Frey]], [[Rainer Lösch]]: &amp;#039;&amp;#039;Geobotanik. Pflanze und Vegetation in Raum und Zeit.&amp;#039;&amp;#039; 3. Auflage. Spektrum Akademischer Verlag, Heidelberg 2010, ISBN 978-3-8274-2335-1, S. 415 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Klimatische Voraussetzungen und Anpassungen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Feuchtsavannenklimate.png|mini|Idealtypisches Klimadiagramm für regengrüne Feuchtwälder und -savannen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Vorkommen von Monsunwäldern ist an das charakteristische Monsunklima gebunden, das vom regenbringenden [[Monsun|Sommermonsun]] der äquatorialen Westwindzone&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.spektrum.de/lexikon/geographie/aequatoriale-westwindzone/428&amp;lt;/ref&amp;gt; gekennzeichnet ist. Der über erwärmte Meeresflächen gezogene Wind kommt feucht-warm bei den Monsunwäldern an und trägt enorme Niederschlagsmengen heran. Der Laubabfall, die relativ kleinen Blattflächen sowie die geringe Baumhöhe wird als Anpassung an ungünstige Wasserverhältnisse während der Trockenzeit gedeutet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Monsunregionen mit jährlichen Niederschlagsmengen unter 1500&amp;amp;nbsp;mm/J. und längeren Trockenperioden, finden sich [[Trockenwald|tropisch/subtropische Trockenwälder]] oder [[Savanne]]n.&amp;lt;ref name=frey/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unterschiede zum Vegetationstyp des tropischen Regenwaldes ==&lt;br /&gt;
Er unterscheidet sich in mehrfacher Hinsicht vom anderen Typ des feuchten [[Tropischer Wald|tropischen Waldes]], dem [[Tropischer Regenwald|tropischen Regenwald]]: Jener teilt sich in verschiedene vertikale Stockwerke auf. Der Monsunwald ist hierbei jedoch insgesamt niedriger und sein [[Baumkrone|Kronendach]] ist dünner, was ein ausgeprägteres [[Unterholz]] zur Folge hat. Die einem Monsunwald innewohnende Artenvielfalt ist spürbar geringer als in einem tropischen Regenwald. Der [[Waldboden]] ist wesentlich trockener und zeigt im Gegensatz zum tropischen Regenwald auch eine ausgeprägte Trockenperiode von vier bis fünf Monaten auf, was sich jedoch sehr stark nach den jeweiligen lokalen Gegebenheiten richtet. Als Folge dessen handelt es sich bei Monsunwäldern in der Regel nicht um immergrüne Wälder, da sie ihr Laub überwiegend in dieser Trockenperiode abwerfen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Losert&amp;quot;/&amp;gt; Die Blütezeit liegt für viele Arten am Ende der Trockenperiode oder zu deren Beginn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Artenzusammensetzung der Monsunwälder ist regional unterschiedlich, jedoch zeigen sich in einigen Regionen besonders charakteristische Arten, welche den entsprechenden Wäldern oft auch ihren Beinamen geben. Es handelt sich dabei beispielsweise um die [[Salwald|Salwälder]] Indiens ([[Salbaum]]), die [[Teakwald|Teakwälder]] Myanmars und Thailands ([[Teakbaum]]) und die [[Eukalyptuswald|Eukalyptuswälder]] Nordaustraliens ([[Eukalyptus]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung ==&lt;br /&gt;
Ihre ursprünglich größte Ausdehnung erreichten die Monsunwälder auf dem südostasiatischen Festland und auf dem [[Indischer Subkontinent|Indischen Subkontinent]]. Monsunwälder größeren Umfanges lassen sich heute im Wesentlichen nur noch in [[Indien]], [[Myanmar]], [[Thailand]] und mit kleineren Beständen in Nord[[australien]] finden. Weite Flächen des ehemals existierenden Bestandes, wie in [[Westafrika]] wurden großflächig abgeholzt und in Kulturland, Dornensavanne oder anthropogen verursachte Halbwüste überführt.&amp;lt;ref name=frey/&amp;gt; In diesen Regionen hinterlässt das starke Bevölkerungswachstum und der damit verbundene Brennholz- und Flächenbedarf seine Spuren. Nicht zuletzt trägt aber auch der große Bedarf des internationalen Holzmarkts zum Rückgang der Monsunwälder bei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
*[[Feuchtwälder in den Caatinga-Exklaven]]&lt;br /&gt;
*[[Kubanische Feuchtwälder]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Losert&amp;quot;&amp;gt;Monika Losert: &amp;#039;&amp;#039;Die Vegetation der tropischen halbimmergrünen Regenwälder und Monsunwälder.&amp;#039;&amp;#039; Grin Verlag, München 2009, ISBN 978-3640378791, S. 9.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Vegetationszonen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landschaftstyp]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klimageographie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Waldökologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Waldtyp]]&lt;/div&gt;</summary>
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