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	<title>Monsunregen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Monsunregen&amp;diff=299858&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Fährtenleser am 30. September 2024 um 10:10 Uhr</title>
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		<updated>2024-09-30T10:10:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt die Regenfälle im Zuge eines Monsunphänomens. Weiterführende Informationen zum [[Monsun]] finden sich dort, bei [[Entstehung eines Monsuns]] oder in den Einzelartikeln der [[Monsun#Regionale Monsunphänomene|regionalen Monsunphänomene]].}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Monsunregen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; nennt man sommerliche [[Niederschlag|Niederschläge]], die durch die Luftmassenzirkulation des [[Monsun]]s in den [[Tropen]] und einigen [[subtropisch]]en Gebieten hervorgerufen werden. Der Großteil eines Monsunregens erfolgt in vergleichsweise kurzen Zeiträumen. Es handelt sich hierbei meist um einen sehr intensiven und mit meist wenigen Stunden Regendauer vergleichsweise kurzphasigen [[Starkregen]], also insbesondere – im Regelfall – keinen [[Dauerregen]]. Da dessen Intervalle sehr kurz sind, es also pro Tag meist zwei bis drei [[Niederschlag]]sereignisse gibt, die oft erhebliche Niederschlagsmengen angeben, zeigt sich ein teils erheblicher [[Abflussbeiwert]]. Die [[Orographie|orografischen]] Bedingungen des Geländes führen jedoch auch zu einer sehr stark regional aufgelösten mittleren Niederschlagsmenge, zu welcher sich keine allgemein gültigen Aussagen treffen lassen. Die nordostindische Kleinstadt [[Cherrapunji]] gilt mit Niederschlagsmengen von zum Teil deutlich über 10.000&amp;amp;nbsp;mm/Jahr als der regenreichste Ort der Erde.&lt;br /&gt;
[[Datei:(1) Agriculture and rural farms of India.jpg|mini|Feldarbeit in [[Madhya Pradesh]] (Indien) bei aufziehendem Monsunregen]]&lt;br /&gt;
== Rolle der Monsunregenfälle ==&lt;br /&gt;
=== Folgen schwacher Monsunregenfälle ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Rice Field.jpg|mini|[[Reis#Reisanbau|Reisfeld]]]]&lt;br /&gt;
Ohne die Monsunwinde und deren – im [[Himalaya]] als Schnee fallende – Niederschläge könnte die Landwirtschaft, beispielsweise in Indien, keinesfalls intensiv betrieben werden und die Bevölkerung wäre dann auch nicht annähernd versorgbar. Hierbei ist der Wintermonsun sehr trocken und zeigt nur minimale, sehr wechselhafte Niederschläge, weshalb es bei einer Verzögerung des regenreichen Sommermonsuns zu großen [[Dürre]]n und in der Folge zu [[Ernte]]ausfällen kommen kann. Besonders drastisch zeigen sich diese Effekte bei einer unzureichenden Vorsorge in Form von Nahrungsmittel- und Wasserreserven.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedingt durch eine enorme Zunahme der indischen Bevölkerung und einer gleichzeitigen Abnahme von Wasserqualität und Reservenkapazität, hatte sich die Abhängigkeit der Landwirtschaft vom Monsun im Laufe der Geschichte sehr verstärkt. Dies führte zu katastrophalen Hungersnöten in Jahren mit schwachem Monsunregen: So soll im Jahr 1770 in [[Bengalen]] ein Drittel bis die Hälfte der Bevölkerung diesem Wassermangel zum Opfer gefallen sein, 1866 ein Viertel der Bevölkerung [[Orissa]]s und 1943 kam es erneut in den Bengalen, mit Schätzungen im Bereich von drei Millionen Todesopfern, zur [[Hungersnot in Bengalen 1943|größten Hungersnot]] des 20. Jahrhunderts. Durch Nothilfeprogramme wie im Jahr 1987 sowie durch Ausbau und Intensivierung der Landwirtschaft konnten in den letzten Jahrzehnten weitere Hungersnöte vermieden werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Folgen starker Monsunregenfälle ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Wasser Reisfeld Indien.jpg|mini|Bewässerungsanlage]]&lt;br /&gt;
Auch die starken Regenfälle des Sommermonsuns führen zu Problemen. Die durch den Monsunregen bedingten [[Überschwemmung]]en führen immer wieder zu humanitären Notsituationen. Am meisten hiervon betroffen sind die Küstengebiete von [[Bangladesch]], welches aufgrund seiner niedrigen topografischen Lage als Abflussgebiet für die Monsunregenfälle fungiert. So haben die im [[Himalaya]] entspringenden Ströme [[Ganges]] und [[Brahmaputra]] hier ihr gemeinsames Mündungsdelta. Doch auch kleinere, stark sedimenthaltige Fließgewässer und besonders [[Schlammstrom|Schlammströme]] sind bei unangepassten Anbautechniken bzw. Pflanzenarten und der hiermit verbundenen [[Bodenerosion]] sehr folgenreich. Bei einer Bodennutzung, welche diesen Effekten nicht entgegenwirkt, kann dadurch der [[Mutterboden]] leicht abgetragen werden, was letztendlich zur [[Bodendegradation|Degradation]] des Bodens führt, vielerorts eine landwirtschaftliche Nutzung unmöglich macht und im Extremfall in einer [[Desertifikation]] münden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2007 wurden infolge starker Niederschläge 17 afrikanische Länder durch die stärksten Überschwemmungen seit 30 Jahren betroffen, die mindestens 250 Tote forderten. Von [[Senegal]] bis [[Äthiopien]] wurden Häuser und Ernten zerstört.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,507095,00.html &amp;#039;&amp;#039;Es trifft die Ärmsten der Armen&amp;#039;&amp;#039;.] [[Spiegel Online]]&amp;lt;/ref&amp;gt; Mehr als 1,5&amp;amp;nbsp;Millionen Afrikaner wurden obdachlos.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,507065,00.html &amp;#039;&amp;#039;Mehr als 1,5 Millionen Afrikaner obdachlos&amp;#039;&amp;#039;.] [[Spiegel Online]]&amp;lt;/ref&amp;gt; Ende September 2024 hat es in der Himalaya-Republik so viel geregnet wie seit Jahrzehnten nicht mehr. Dies forderte bislang 193 Tote.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.srf.ch/news/international/fluten-und-erdrusche-monsun-regen-in-nepal-fordert-fast-200-tote |titel=Fluten und Erdrusche - Monsun-Regen in Nepal fordert fast 200 Tote |werk=srf.ch |datum=2024-09-30 |abruf=2024-09-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Trinkwasser und Wasserqualität ===&lt;br /&gt;
Eine Minderung der [[Bodenfruchtbarkeit]] bei einer gleichzeitig zunehmenden Nutzung von [[Umwelt]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;giften und [[Düngemittel]]n (siehe beispielsweise die „[[Grüne Revolution]]“ in Indien) in Verbindung mit der durch die Niederschläge des Sommermonsuns umfassende Bodenauswaschung, kann auch zur [[Schadstoff]]-[[Stoffreinheit#Verunreinigung (Kontamination)|Kontamination]] der Trinkwasserreserven und zur [[Eutrophierung]] natürlicher Gewässer führen. Da sich die lokale Bevölkerung der vom Monsun betroffenen Länder, besonders in Indien, aus Gründen von [[Armut]], Unwissenheit, [[Tradition]], [[Religion]] oder sonstigen Ursachen sehr oft aus [[Fließgewässer]]n mit „Trinkwasser“ versorgt, kann durch die teilweise katastrophale Qualität dieser Gewässer, die meist schon größere Städte und Gebiete intensiver Landwirtschaft passiert haben, eine nicht zu unterschätzende [[Bedrohung]] für die öffentliche [[Gesundheit]] erwachsen. So verfügen nur etwa zehn Prozent der indischen Städte über Kläranlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Relativiert wird dies lediglich dadurch, dass diese Gewässer während des Sommermonsuns stärker mit Frischwasser verdünnt werden, was jedoch nicht immer ausreichend ist und in Nähe größerer Industrieanlagen bzw. kontaminierter Böden auch eine Anreicherung zahlreicher Schadstoffe nach sich ziehen kann.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- == Variabilität == --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- == Prognose == --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Stufenbrunnen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* [http://www.sai.uni-heidelberg.de/abt/intwep/zingel/jbindi99.htm Ernährungssituation in Indien]&lt;br /&gt;
* [http://www.welthungerhilfe.de/WHHDE/aktuelles/zeitungwelternaehrung/2005_1/tsunami_indien.html Wasserproblem in Indien]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Niederschlag]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Regen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Fährtenleser</name></author>
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