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	<title>Monstranz - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-27T22:48:37Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Monstranz&amp;diff=73184&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Der wahre Jakob: typo</title>
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		<updated>2025-12-01T16:38:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;typo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Guter Hirt Monstranz.jpg|mini|hochkant=0.7|Die Strahlen-Monstranz aus der Kirche &amp;#039;&amp;#039; [[Zum Guten Hirten (Berlin-Friedrichsfelde)|Zum Guten Hirten]]&amp;#039;&amp;#039; in Berlin aus dem Jahr 1920]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ingolstadt Maria de Victoria Lepantomonstranz 870.jpg|mini|hochkant=0.6|[[Asamkirche (Ingolstadt)#Lepanto-Monstranz|Lepantomonstranz]] von  Goldschmied Johannes Zeckl (1708) in der Asamkirche (Ingolstadt)]]&lt;br /&gt;
Eine &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Monstranz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (von {{laS|monstrare}} „zeigen“) ist ein kostbares, mit [[Gold]] und oft auch mit [[Schmuckstein|Edelsteinen]] gestaltetes [[Liturgie|liturgisches]] Schaugerät ([[Ostensorium]]) mit einem Fensterbereich, in dem eine [[Konsekration|konsekrierte]] [[Hostie]] („das [[Allerheiligstes Sakrament des Altares|Allerheiligste]]“) bei [[Gottesdienst]]en und [[Prozession]]en in der [[Römisch-katholische Kirche|römisch-katholischen Kirche]] zur Verehrung und [[Anbetung]] feierlich gezeigt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Turmmonstranz Bozen 1490.jpg|mini|hochkant=0.6|Spätgotische Silbermonstranz der [[Maria Himmelfahrt (Bozen)|Dompfarrkirche Bozen]] vom Typ der Turm- oder Altarretabelmonstranz, gefertigt um 1490 (Domschatzmuseum Bozen)]]&lt;br /&gt;
Die Verwendung der ersten Monstranzen ist auf das [[Fronleichnam]]sfest zurückzuführen, das seit 1247 im [[Bistum Lüttich]] begangen wurde, 1264 von Papst [[Urban IV.]] durch die [[Päpstliche Bulle|Bulle]] &amp;#039;&amp;#039;[[Transiturus de hoc mundo]]&amp;#039;&amp;#039; zum Fest der Gesamtkirche erhoben und beim [[Konzil von Vienne]] im Jahr 1311 bestätigt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Holger Guster |Titel=Die Hostienmonstranzen des 13. und 14. Jahrhunderts in Europa |TitelErg=Dissertation |Datum=2006 |Ort=Heidelberg |Seiten=26 |DOI=10.11588/heidok.00010179 |Online=[http://archiv.ub.uni-heidelberg.de/volltextserver/10179/1/Dissertation_Bildband.pdf online] |Abruf=2020-09-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie bestanden aus einer einfachen Büchse aus Glas mit einem Kreuz darauf. In der zweiten Hälfte des 14.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts entstanden größere, turmartige Monstranzen im [[Gotik|gotischen]] Stil. Erst die Monstranzen aus dem 16.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert zeigen die noch im 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert gebräuchliche Form einer Sonne.&amp;lt;ref&amp;gt;[[:Datei:MZK 001 Nr 10 pag 206 Die gothische Monstranz der Domkirche zu Pressburg.pdf|&amp;#039;&amp;#039;Die gothische Monstranz der Domkirche zu Pressburg.&amp;#039;&amp;#039;]] In: &amp;#039;&amp;#039;Mittheilungen der [[Bundesdenkmalamt|k.k. Central-Commission zur Erforschung und Erhaltung der Baudenkmale]].&amp;#039;&amp;#039; Wien 1856, S.&amp;amp;nbsp;206.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Eucharistie|eucharistische]] Monstranz ist von [[Reliquie]]n-Ostensorien in Monstranzform abgeleitet, die etwa seit dem 13.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert verbreitet auftraten. Mit den im 14.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert zunehmenden Fronleichnamsprozessionen und der im 15.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert sich durchsetzenden [[Eucharistische Anbetung|Aussetzung des Allerheiligsten]] auf dem [[Altar]] wurde die eucharistische Monstranz zum häufigsten liturgischen Schaugefäß.&amp;lt;ref&amp;gt;Rudolf Huber (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Kirchengeräte, Kreuze und Reliquiare der christlichen Kirchen&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Glossarium Artis.&amp;#039;&amp;#039; Band 2). 3. Auflage, K. G. Saur Verlag, München / London / New York / Paris 1991, ISBN 3-598-11079-0, S.&amp;amp;nbsp;82–179&amp;lt;!--vermutlich bis Seite 179, das Buch hat 365 Seiten--&amp;gt;.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Name &amp;#039;&amp;#039;monstrancia&amp;#039;&amp;#039; wurde seit der Mitte des 14.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts gebraucht, er ist in der Frühzeit gleichbedeutend mit &amp;#039;&amp;#039;Ostensorium&amp;#039;&amp;#039;, in italienischen Quellen auch mit &amp;#039;&amp;#039;tabernaculum&amp;#039;&amp;#039;, in französischen mit &amp;#039;&amp;#039;custode&amp;#039;&amp;#039; und in spanischen mit &amp;#039;&amp;#039;[[Custodia]]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Joseph Braun: &amp;#039;&amp;#039;Das christliche Altargerät.&amp;#039;&amp;#039; München 1932, S.&amp;amp;nbsp;349–359.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Typen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:SaardomL1010955 (2).JPG|mini|links|hochkant|Neoromanische Scheibenmonstranz ([[Hl. Sakrament (Dillingen)|Saardom]] in [[Dillingen/Saar|Dillingen]])]]&lt;br /&gt;
[[Datei:BaummonstranzFritzSchwerdtAachen1947.jpg|mini|hochkant=0.6|[[Fritz Schwerdt]]: Lebensbaum-Monstranz (1947)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://fritz-schwerdt.de/werke/monstranzen/ Lebensbaum-Monstranz von Fritz Schwerdt]&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Die Kunstgeschichte unterscheidet drei Typen: Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Turm-, Altarretabel- oder Laternenmonstranzen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; – seit der späten [[Gotik]] zur sichtbaren Aufbewahrung im [[Sakramentshaus]] –, die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Scheibenmonstranz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; der [[Renaissance]] und die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sonnen- oder Strahlenmonstranzen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; insbesondere des [[Barock]]s, eine Weiterformung der Scheibenmonstranz. Gotische Monstranzen sind noch von der Funktion der Aufbewahrung der konsekrierten Hostie geprägt und nehmen in ihrer Form Elemente gotischen Kirchenbaus mit [[Fiale]]n und Türmchen auf. Wenn der Mittelteil mit der Hostie durch Seitenteile, [[Ädikula|Ädikulen]], Erker mit kleinen Figuren und oft filigranes [[Strebewerk]] verbreitert ist, spricht man von der [[Altarretabel|Retabel]]-Monstranz. Im Barock werden die Monstranzen dann vollends zum Zeigegerät.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Johann Evangelist Hafner]]: &amp;#039;&amp;#039;Monstranz - Gott zeigen: Das Fronleichnamsfest aus systemtheoretischer Perspektive&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Zeitschrift für Religions- und Geistesgeschichte]]&amp;#039;&amp;#039; 60/1 (2008), S. 20–40, hier S. 33f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgebaut ist eine Monstranz aus Fuß, Schaft und Aufsatz. Der Schaft kann eine Verdickung haben, den [[Nodus (Verzierung)|Nodus]]. Die halb- oder auch kreisrunde Vorrichtung zur Befestigung der Hostie im Aufsatz heißt wegen ihrer halbmondartigen Form [[Lunula (Liturgie)|Lunula]] (von lat. &amp;#039;&amp;#039;luna&amp;#039;&amp;#039; „Mond“). Die Ausschmückung kann so weit gehen, dass die ganze Monstranz figürlich ausgebildet ist, etwa als [[Baum des Lebens|Lebensbaum]], [[Wurzel Jesse]] oder mit den [[Heiliger|Heiligenfiguren]]. Eine weitere Besonderheit ist eine Statuenmonstranz, bei der die [[Maria (Mutter Jesu)|Gottesmutter]] dargestellt ist, die [[Christus]] in der Gestalt der Hostie in ihrem Leib birgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Sonderform ist die bis zu drei Meter hohe, mehrgeschossige Monstranz, die in Spanien und Portugal auf einem Wagen oder von mehreren Personen getragen bei Prozessionen mitgeführt wird; sie wird [[Custodia]] genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwendung ==&lt;br /&gt;
Wenn das [[Allerheiligstes Sakrament des Altares|Allerheiligste]] nicht ausgesetzt ist, wird es in der [[Custodia]] im [[Tabernakel]] aufbewahrt. Für die Monstranz kann jede konsekrierte Hostie verwendet werden, doch werden meist besonders große oder mit einem geprägten Bild verzierte Zelebrationshostien in die Monstranz eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[römisch-katholische Kirche|katholische Kirche]] benutzt die Monstranz bei [[Eucharistische Prozession|Sakramentsprozessionen]], vor allem an [[Fronleichnam]], bei der [[Eucharistische Anbetung|eucharistischen Anbetung]] und zur [[Eucharistischer Segen|Segensandacht]]. Bei der Prozession und beim eucharistischen Segen hält der [[Priester (Christentum)|Priester]] oder der [[Diakon]] die Monstranz nicht mit bloßen Händen, sondern verhüllt seine Hände mit dem [[Velum (liturgische Kleidung)|Velum]]. Die Verhüllung der Hände ist ein antiker Ehrfurchtsgestus und dient außerdem zum Schutz der kostbaren Metallgeräte. Die Monstranz wird dann erhöht ausgesetzt, sodass sie von allen Anwesenden gesehen werden kann. Vor der Spendung des eucharistischen Segens wird das &amp;#039;&amp;#039;[[Tantum ergo]]&amp;#039;&amp;#039; gesungen.&lt;br /&gt;
== Ähnliche liturgische Gefäße ==&lt;br /&gt;
Es gibt [[Reliquie#Aufbewahrung (Reliquiar, Reliquienschrein)|Reliquiare]], die monstranzförmig sind und in denen [[Reliquie]]n aufbewahrt und gezeigt werden („Reliquienmonstranz“). Neben den Reliquien selbst enthält ein solches [[Ostensorium]] zuweilen auch ein [[Andachtsbild]] des [[Heiliger|Heiligen]], von dem die Reliquie stammt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Andechser Dreihostienmonstranz  ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Andechser Dreihostienmonstranz.jpg|mini|hochkant=0.6|Die [[Gotik|gotische]] &amp;#039;&amp;#039;Dreihostienmonstranz&amp;#039;&amp;#039; von Andechs]]&lt;br /&gt;
Ein Beispiel für eine Reliquienmonstranz ist die silberne, 101&amp;amp;nbsp;cm hohe&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schatz&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur | Autor=Rainer Rückert | Titel=Hostienmonstranz | Sammelwerk=Der Schatz vom Heiligen Berg Andechs | WerkErg=Erschienen zur Ausstellung im Bayerischen Nationalmuseum München, 12. Mai bis 15. Oktober 1967 | Verlag=Benediktinerstift St. Bonifaz München – Kloster Andechs | Ort=Kloster Andechs | Datum=1967 | Seiten=33–34 Kat. 20 und Frontispiz-Bildtafel }}&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;Dreihostienmonstranz&amp;#039;&amp;#039; in der Heiligen Kapelle der [[Klosterkirche Andechs]]. Sie wurde um 1432/33&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Titel=Kloster Andechs | Hrsg=Birgitta Klemenz &amp;lt;!-- Hrsg. des Bandes, nicht der Reihe --&amp;gt; | Reihe=Große Kunstführer | BandReihe=19 | Auflage=2 | Verlag=Verlag Schnell &amp;amp; Steiner | Ort=Regensburg | Datum=2005 | ISBN=3-7954-1670-1 | Seiten=70–71 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; geschaffen und später mehrfach ergänzt und restauriert. In ihr werden drei [[Konsekration|konsekrierte]] Hostien in liegenden Dosen aufbewahrt und wegen als Wunder gedeuteten Erscheinungen als [[Reliquien]] verehrt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schatz&amp;quot; /&amp;gt; Im Unterschied zu einer regulären Monstranz für das Altarsakrament werden hier die Hostien also nicht von einer Lunula aufrecht gehalten und nicht offen zur Schau gestellt. Sie werden im Heiltumsinventar von 1518 wie folgt beschrieben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Die drew Hochwirdigen Sacrament: Das Erst, das grösser Hosti, darinn erscheindt ein Crucifix, Fleisch und Pluet, damit Meß gehalten hat der groß Sant Gregorij. Das ander Hostj, damit der vorgemelt heylig Sant Gregori, hat wellen speisen, die Khönigin von Hispania Helioram genannt, darinn erscheindt ein glid eines Fingers, and Fleisch und Pluet. Das dritt hat Consecrirt der Babst Leo der Neundt zu Bamberg in gegenwirtigkhait des Heyligen Khaysers Heinrich, darinn erscheindt der Süess Namb Jhesus Pluettfarb IHS.&lt;br /&gt;
 |Sprache=de &lt;br /&gt;
 |Quelle=Heiltumsinventar von 1518&lt;br /&gt;
 |Übersetzung=Die drei hochwürdigen Sakramente: Das erste, die größere Hostie, mit der Erscheinung eines Kruzifixes, Fleisch und Blut, mit der [[Gregor der Große|St. Gregorius der Große]] die Messe gehalten hat. Die zweite Hostie, mit der der vorgenannte heilige St. Gregorius die Königin Heliora von Spanien speisen wollte. Auf ihr erscheint ein Glied eines Fingers an(?) Fleisch und Blut. Die dritte hat Papst [[Leo IX.]] in Bamberg in Gegenwart des heiligen Kaisers Heinrich&amp;lt;ref&amp;gt;Bei Abfassung des Heiltumsinventars ist offenbar eine Verwechslung unterlaufen: Der &amp;#039;&amp;#039;heilige&amp;#039;&amp;#039; Kaiser Heinrich ist [[Heinrich II. (HRR)|Heinrich II.]], doch zur Zeit des genannten Papstes regierte [[Heinrich III. (HRR)|Heinrich III.]]&amp;lt;/ref&amp;gt; konsekriert. Auf ihr erscheint blutfarben der süße Name Jesu [[IHS]]. &lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;Zitiert nach: {{Literatur | Autor=Rainer Rückert | Titel=Hostienmonstranz | Sammelwerk=Der Schatz vom Heiligen Berg Andechs | WerkErg=Erschienen zur Ausstellung im Bayerischen Nationalmuseum München, 12. Mai bis 15. Oktober 1967 | Verlag=Benediktinerstift St. Bonifaz München – Kloster Andechs | Ort=Kloster Andechs | Datum=1967 | Seiten=33–34 Kat. 20 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die drei Hostien &amp;lt;!-- nicht die Monstranz, die lediglich der Aufbewahrung dient --&amp;gt; bilden seit dem Mittelalter „die eigentliche Mitte“ des auf den Reliquienfund im Jahr 1388 zurückgehenden Schatzes und des Heiligen Berges.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Autor=[[Odilo Lechner]] OSB | Titel=Zur Spiritualität der Andechser Kirche | Hrsg=Birgitta Klemenz &amp;lt;!-- Hrsg. des Bandes, nicht der Reihe --&amp;gt; | Sammelwerk=Kloster Andechs | Reihe=Große Kunstführer | BandReihe=19 | Auflage=2 | Verlag=Verlag Schnell &amp;amp; Steiner | Ort=Regensburg | Datum=2005 | ISBN=3-7954-1670-1 | Seiten=58–70, hier S. 70 | Zitat=Hier [in der Heiligen Kapelle] ist die eigentliche Mitte des Heiligen Berges verborgen. Die Dreihostienmonstranz, Passionsreliquiare wie Spottszepter und Dornenkrone werden manchmal im Jahr in der Kirche gezeigt. }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ihr Reliquiar wird auch auf alten Darstellungen des Schatzes in der Bildmitte besonders hervorgehoben.&amp;lt;ref&amp;gt;Beispiele: {{Literatur | Titel=Herzöge und Heilige. Das Geschlecht der Andechs-Meranier im europäischen Hochmittelalter | TitelErg=Katalog zur Landesausstellung im Kloster Andechs, 13. Juli – 24. Oktober 1993 | Hrsg=Josef Kirmeier, Evamaria Brockhoff | Reihe=Veröffentlichungen zur Bayerischen Geschichte und Kultur | NummerReihe=24/93 | HrsgReihe=Haus der Bayerischen Geschichte | Verlag=Bayerische Staatskanzlei, Haus der Bayerischen Geschichte | Ort=München | Datum=1993 | ISBN=3-927233-29-3 | Seiten=172 Abb. von Kat. 107; S. 175 Abb. von Kat. 105 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tabor ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Custódia IV Congresso Eucarístico Nacional.jpg|mini|hochkant|Monstranz auf dem Tabor]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Tabor ist ein Podest für die Monstranz. Die Bezeichnung leitet sich von der [[Perikope (Liturgie)|Perikope]] der [[Verklärung des Herrn]]  am [[Berg Tabor]] {{Bibel|Mk|9|2–10|EU}} ab. Bei der [[Eucharistische Anbetung|eucharistischen Anbetung]] kann die Monstranz auf den Tabor gestellt werden, der seinerseits auf dem [[Altar]] steht. Hierdurch steht die Monstranz etwas erhöht und wird vor allem aus größerer Entfernung vom Altar gut gesehen. Meist ist der Tabor künstlerisch ausgestaltet. Entsprechend dem Aussehen der Monstranz ist er ebenfalls oft mit Edelsteinen oder [[Email]]arbeit verziert. Zuweilen wird der Tabor auch von [[Engel]]sfiguren getragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Monstranz als Heiligenattribut ==&lt;br /&gt;
In der christlichen Ikonographie tritt die Monstranz bei den folgenden Heiligen als [[ikonographisches Heiligenattribut]] auf:&lt;br /&gt;
* [[Klara von Assisi]] († 1253): Monstranz oder auch [[Ziborium (Gefäß)|Speisekelch]], da sie der Legende zufolge die [[Sarazenen]] mit dem [[Allerheiligstes Sakrament des Altares|Allerheiligsten]] aus dem Kloster von [[San Damiano]] in [[Assisi]] vertrieben haben soll&lt;br /&gt;
* [[Eleutherius Tornacensis|Eleutherius]] († 531): mit einer Monstranz das Volk segnend&lt;br /&gt;
* [[Franziska von Rom]] (1384–1440): vor einer Monstranz kniend, deren Strahlen ihr Herz treffen&lt;br /&gt;
* [[Hugo von Rouen]] († 730): mit der Monstranz den [[Teufel]] austreibend&lt;br /&gt;
* [[Antonius von Padua]]&lt;br /&gt;
* [[Barbara von Nikomedien]]&lt;br /&gt;
* [[Juliana von Lüttich]]&lt;br /&gt;
* [[Paschalis Baylon]]&lt;br /&gt;
* [[Francisco de Borja (Jesuit)|Franz von Borja]]&lt;br /&gt;
* [[Norbert von Xanten]]&lt;br /&gt;
* [[Thomas von Aquin]], der fünf [[Thomas von Aquin#Liturgie|Hymnen für die Liturgie am Fronleichnamsfest]] dichtete&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Monstranz (Heraldik)]]&lt;br /&gt;
* [[Liturgisches Gerät]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Karl Atz]]: &amp;#039;&amp;#039;Kirchliche Kunst in Wort und Bild.&amp;#039;&amp;#039; Neubearbeitet von Stefan Beissel. 4. Auflage, Regensburg 1915.&lt;br /&gt;
* {{LThK|[[Rupert Berger (Liturgiewissenschaftler)|Rupert Berger]]|Monstranz|3|7}}&lt;br /&gt;
* [[Joseph Braun (Theologe, 1857)|Joseph Braun]]: &amp;#039;&amp;#039;Das christliche Altargerät.&amp;#039;&amp;#039; München 1932, S. 348–413. Grundlegend, auch als Nachdruck bei Olms, Hildesheim u. New York 1973, ISBN 3-487-04890-6.&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Holger Guster |Titel=Die Hostienmonstranzen des 13. und 14. Jahrhunderts in Europa |Datum=2006 |Ort=Heidelberg |Seiten=}}&lt;br /&gt;
* Franz Xaver Noppenberger: &amp;#039;&amp;#039;Die eucharistische Monstranz des Barockzeitalters. Eine Studie über Geschichte, Aufbau, Dekoration, Ikonologie und Symbolik der barocken Monstranzen vornehmlich des deutschen Sprachgebiets.&amp;#039;&amp;#039; Diss. München 1958.&lt;br /&gt;
* Lotte Perpeet-Frech: &amp;#039;&amp;#039;Die gotischen Monstranzen im Rheinland.&amp;#039;&amp;#039; Düsseldorf 1964 (= &amp;#039;&amp;#039;Bonner Beiträge zur Kunstwissenschaft.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 7).&lt;br /&gt;
* Rudolf Pfleiderer: &amp;#039;&amp;#039;Die Attribute der Heiligen.&amp;#039;&amp;#039; Ulm 1898.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Monstrances|Monstranz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4170490-3}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Liturgisches Gerät (römischer Ritus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Prozessionswesen (Katholizismus)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Der wahre Jakob</name></author>
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