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	<title>Monotypie - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Monotypie&amp;diff=77467&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;F. Peter Müller: /* Literatur */ Lang</title>
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		<updated>2026-02-06T12:48:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; Lang&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|erläutert ein Verfahren der Bildenden Kunst, für den biologischen Begriff siehe [[monotypisch]].}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Monotypie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein im [[17. Jahrhundert]] wohl von [[Giovanni Benedetto Castiglione]] (1609–1664) erfundenes Verfahren der [[Bildende Kunst|Bildenden Kunst]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Giovanni Benedetto Castiglione 002.jpg|mini|Castiglione: &amp;#039;&amp;#039;Kopf eines Orientalen&amp;#039;&amp;#039;, 1655, Monotypie aquarelliert und mit Öl überarbeitet]]&lt;br /&gt;
Statt auf [[Papier]] oder [[Leinwand]] wird auf [[Glas]]-, [[Igelit]]-, [[Acryl]]- oder [[Metalle|Metallplatten]] gezeichnet oder gemalt und, solange die [[Farbe]] noch feucht ist, mittels Presse oder Handabreibung auf das Papier gedruckt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;https://www.kettererkunst.de/lexikon/monotypie.php&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geschieht das mit einer Druckpresse, hat der Abzug einen Plattenrand wie ein [[Tiefdruckverfahren|Tiefdruck]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technik ==&lt;br /&gt;
Die Monotypie ([[Liste griechischer Wortstämme in deutschen Fremdwörtern#mono|&amp;#039;&amp;#039;mono-&amp;#039;&amp;#039;]], griechisch „allein, einzig, ein“, und &amp;#039;&amp;#039;[[Typografie|typographía]]&amp;#039;&amp;#039; „Schlag, Abdruck, Figur, [[Letter|Typ]]“ – „ein einziger Druck“) ist ein Unikat und kann nicht der herkömmlichen [[Druckgrafik]] zugerechnet werden, da das Hauptmerkmal der Druckgrafik, die Herstellung beliebig vieler (nahezu) identischer Abbildungen, von denen jedes ein Original darstellt, nicht gegeben ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Bildgestaltung]] erfolgt als Druckvorgang entweder durch selektives Auftragen der Farbe oder durch selektives An- beziehungsweise Durchpressen des [[Druckstoff]]es etwa eines dünnen Papiers. Das Motiv wird mit feuchter Farbe auf das Trägermedium gemalt, der Abzug angefertigt, während die Farbe noch nass ist.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Monotypie ist daher eine Verbindung von [[Malerei]], [[Zeichnung (Kunst)|Zeichnung]] und [[Grafik]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Degas - Balettszene.jpg|mini|Edgar Degas, Ballettszene, 1879]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine alternative Monotypietechnik funktioniert folgendermaßen: Auf eine absolut gleichmäßig mit einer [[Druckfarbe]] (zum Beispiel [[Offsetdruckfarbe]], als Rest in einer [[Druckerei]] erhältlich) eingewalzte Glas-, Stein- oder Acrylplatte wird ein sehr dünnes Papier gelegt. Auf der obenliegenden Rückseite des Papiers wird seitenverkehrt das Motiv gezeichnet. Es kann vor dem Auflegen auf die eingewalzte Platte vorgezeichnet werden. Weiche [[Zeichengerät]]e, beispielsweise [[Graphitkreide]], erzeugen  auf der Unterseite einen weichen samtenen Strich, harte, wie zum Beispiel ein [[Kugelschreiber]], eine entsprechend klare Linie. [[Halbton|Halbtöne]] werden durch Anreiben mit dem Daumen oder Handballen erzeugt oder durch Verwendung von Farbflächen mit unterschiedlicher Fetthaltigkeit der Farbe. Bei Verwendung von Ölfarben sind ebenfalls Schattierungen durch Abtupfen mit einem Lappen oder Verdünnen der Farbe mit Terpentin möglich und bei einem Druck/Handabrieb auf [[Seidenpapier]] und ähnlichem Material erscheinen die Abzüge ähnlich einer Lithographie. [[Datei:Drachenmonotyp.jpg|mini|Peter Trautner: &amp;#039;&amp;#039;Drache&amp;#039;&amp;#039;, Monotypie von Öl auf Glasplatte gedruckt]]&lt;br /&gt;
Mehrfarbige Monotypien bekommt man durch neu oder zusätzlich mit weiteren Farben eingewalzte Glasplatten. Durch die Verbindung beider Techniken erreicht man reizvolle Ergebnisse. Durch Aneinanderreihen von Monotypien in der Senk- und Waagerechten erhält man Mosaike, die einen besonderen Reiz ausüben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht die Druckform bestimmt das Bild, sondern die Art und Weise, wie die Farbe auf eine ebene Fläche aufgetragen und davon abgenommen wird. Die Verbindung zur Druckgrafik ist darin zu sehen, dass die Bildfläche nicht direkt, sondern in mittelbarer Arbeitsweise bearbeitet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Technik der Monotypie eignet sich im Kunstunterricht, um Erfahrungen im Bereich Malerei, Zeichnen und Druckgrafik sammeln können. Additive und subtraktive Möglichkeiten des Farbauftrags auf den Druckstock erlauben ebenso experimentelles wie planvolles Arbeiten.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.friedrich-verlag.de/friedrich-plus/sekundarstufe/kunst/techniken-gestaltungsmittel/monotypie-einfache-technik-mit-vielen-moeglichkeiten-9292&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Künstler ==&lt;br /&gt;
Bekannte internationale Künstler, die Monotypien schufen, waren zum Beispiel [[William Blake]], [[Herbert Brandl]], [[Giovanni Benedetto Castiglione]], [[Edgar Degas]], [[Shara Hughes]], [[Jasper Johns]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Deutschland schufen u.&amp;amp;nbsp;a. [[Otto Engelhardt-Kyffhäuser]], [[Paul Klee]], [[Max Lachnit]], [[Wilhelm Lachnit]], [[Martin Lehnert (Maler)|Martin Lehnert]], [[Herbert Tucholski]], [[Willi Ulfig]] und [[Willy Wolff (Maler)|Willy Wolff]] Monotypien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Décalcomanie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Lothar Lang]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Graphiksammler.&amp;#039;&amp;#039; Henschelverlag Kunst und Gesellschaft, Berlin, 1983. S. 87, 199, 200&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[Walter Koschatzky]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Die Kunst der Graphik: Technik, Geschichte, Meisterwerke&lt;br /&gt;
   |Reihe=dtv Taschenbuch&lt;br /&gt;
   |BandReihe=Band 30742&lt;br /&gt;
   |Auflage=14.&lt;br /&gt;
   |Verlag=[[Deutscher Taschenbuch-Verlag|dtv]]&lt;br /&gt;
   |Ort=München&lt;br /&gt;
   |Datum=2003&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-3-423-30742-0}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Jonas Beyer&lt;br /&gt;
   |Titel=Zwischen Zeichnung und Druck: Edgar Degas und die Wiederentdeckung der Monotypie im 19. Jahrhundert&lt;br /&gt;
   |Verlag=Fink&lt;br /&gt;
   |Ort=Paderborn&lt;br /&gt;
   |Datum=2014&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-3-7705-5568-0&lt;br /&gt;
   |Umfang=406 Seiten mit Illustrationen&lt;br /&gt;
   |Kommentar=Dissertation Freie Universität Berlin 2012, [http://d-nb.info/1035252481/04 Inhaltsverzeichnis], [http://deposit.d-nb.de/cgi-bin/dokserv?id=4351053&amp;amp;prov=M&amp;amp;dok_var=1&amp;amp;dok_ext=htm Kurzangabe]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Monotypes|Monotypie}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4199953-8}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Technik der Malerei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Drucktechnik (Kunst)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Künstlerische Technik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Buntpapier]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;F. Peter Müller</name></author>
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