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	<title>Monique Wittig - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Monique_Wittig&amp;diff=617580&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Zartesbitter: /* Werke (Auswahl) */</title>
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		<updated>2026-03-31T22:12:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Werke (Auswahl)&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Monique Wittig (ph. Colette Geoffrey).jpg|mini|Monique Wittig]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Monique Wittig&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[13. Juli]] [[1935]] in [[Dannemarie (Haut-Rhin)]], [[Frankreich]]; † [[3. Januar]] [[2003]] in [[Tucson]], [[Arizona]], [[USA]]) war eine französische Schriftstellerin und [[Feminismus|feministische]] Theoretikerin. Ihr besonderes Interesse galt der Überwindung von [[Gender]]. Im Jahr 1964 erschien ihr erster Roman &amp;#039;&amp;#039;L’opoponax&amp;#039;&amp;#039;, für den sie mit dem renommierten französischen Literaturpreis &amp;#039;&amp;#039;[[Prix Médicis]]&amp;#039;&amp;#039; ausgezeichnet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Die gebürtige Elsässerin zog in den 1950er Jahren nach [[Paris]], wo sie an der [[Universität von Paris|Sorbonne]] studierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie war eine der Gründerinnen des &amp;#039;&amp;#039;[[Mouvement de libération des femmes]]&amp;#039;&amp;#039; (MLF). Am 26. August 1970 legte sie, begleitet von zahlreichen anderen Frauen, Blumen am [[Triumphbogen (Paris)|Arc de Triomphe]] nieder, um die Frau des [[Grabmal des unbekannten Soldaten|unbekannten Soldaten]] zu ehren. Die Frauen wurden daraufhin von der Polizei verhaftet. Dies gilt als erstes bedeutendes Ereignis des neueren französischen Feminismus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1971 beteiligte sie sich an [[Gouines rouges]] (&amp;#039;&amp;#039;Rote Lesben&amp;#039;&amp;#039;), der ersten [[lesbisch]]en Gruppe in Paris. Sie war auch an der Gruppe [[Femmes Révolutionnaires]] (&amp;#039;&amp;#039;Revolutionäre Frauen&amp;#039;&amp;#039;) beteiligt. In den 1960er Jahren hatte Monique Wittig die Künstlerin [[Lena Vandrey]] kennengelernt und verschiedene Projekte vereinten ihre Arbeit. Vandrey illustrierte in den 1970er Jahren Titelseiten der Bücher von Monique Wittig und Sande Zeig wie &amp;#039;&amp;#039;Brouillon pour un dictionnaire des amantes&amp;#039;&amp;#039; (1975), in deutscher Sprache &amp;#039;&amp;#039;Lesbische Völker&amp;#039;&amp;#039; (1983), und &amp;#039;&amp;#039;Les Guérillères&amp;#039;&amp;#039; (deutsch &amp;#039;&amp;#039;Die Verschwörung der Balkis&amp;#039;&amp;#039;). Für Vandreys 1974 erschienenen &amp;#039;&amp;#039;Zyklus der unverwüstlichen Geliebten (Cycle des amantes imputrescibles)&amp;#039;&amp;#039; verfasste Monique Wittig Texte. Zusammen arbeiteten sie an Wittigs Theaterstück &amp;#039;&amp;#039;Le Voyage sans fin&amp;#039;&amp;#039; (1985), für das Lena Vandrey Kostüme und Bühnenbild entwarf.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.sisilesfemmes.fr/lenavandrey/ |titel=Lena Vandrey |werk=www.sisilesfemmes.fr |datum=2016-11-22 |sprache=fr |abruf=2023-01-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;[[Datei:Père-Lachaise - Division 89 - Wittig 06.jpg|mini|hochkant| Grabstätte auf dem Pariser Friedhof [[Cimetière du Père-Lachaise|Père-Lachaise]]]]Mit ihrer Partnerin Sande Zeig lebte Monique Wittig ab 1976 in den USA.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Traude Bührmann |url=https://www.fembio.org/biographie.php/frau/biographie/monique-wittig |titel=Monique Wittig |werk=www.fembio.org |sprache=de |abruf=2023-01-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie begann an verschiedenen Universitäten zu lehren und verfasste hauptsächlich Texte und Essays zu Themen wie [[Gender]] und [[Queer-Theorie]], die als grundlegende Werke gelten und u.&amp;amp;nbsp;a. von [[Judith Butler]] aufgegriffen wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Rolf Löchel |url=https://literaturkritik.de/id/8243 |titel=Die Zerstörung der Kategorie &amp;quot;Frau&amp;quot; - Die französische Wissenschaftlerin, Literatin und Feministin Monique Wittig wäre am 13.7.2005 70 Jahre alt geworden : literaturkritik.de |sprache=de-DE |abruf=2023-01-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine Sammlung dieser Schriften wurden 1992 in &amp;#039;&amp;#039;The Straight Mind&amp;#039;&amp;#039; veröffentlicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wittigs Roman &amp;#039;&amp;#039;Virgile, non&amp;#039;&amp;#039;, in dem die Protagonistin in Anspielung auf [[Dantes Inferno (Göttliche Komödie)|Dantes &amp;#039;&amp;#039;Göttliche Komödie&amp;#039;&amp;#039;]] durch das Fegefeuer und die Hölle des Patriarchats schließlich in das weibliche Paradies eintritt, erschien 1985. Zusammen mit Sande Zeig arbeitete sie an Theaterstücken und filmischen Werken; sie produzierten 2001 den Film &amp;#039;&amp;#039;The Girl&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt; 2003 starb sie in Arizona, bestattet wurde sie auf dem [[Cimetière du Père-Lachaise|Père-Lachaise]] in Paris.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literarisches Werk ==&lt;br /&gt;
=== Opoponax ===&lt;br /&gt;
Mit 30 Jahren veröffentlichte Monique Wittig ihren ersten Roman &amp;#039;&amp;#039;L’Opoponax&amp;#039;&amp;#039;, für den sie mit dem bedeutenden französischen Literaturpreis [[Prix Médicis]] ausgezeichnet wurde. [[Marguerite Duras]] bezeichnete dieses Werk als &amp;#039;&amp;#039;chef-d’œuvre&amp;#039;&amp;#039; – als Meisterwerk – der modernen Literatur.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Sabine Schrader |Titel=Eine Salve Zukunft – Zum Gedenken an Monique Wittig |Hrsg=Traude Bührmann |Sammelwerk=Dokumentation der Gedenkfeier In Memoriam Monique Wittig |Verlag=EFAK Förderverein Europäische Frauenakademie der Künste und Wissenschaften Berlin-Brandenburg e.&amp;amp;nbsp;V. |Datum=2003 |Seiten=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;Opoponax&amp;#039;&amp;#039; erzählt von einem Mädchen namens Catherine Legrand und ihrer Kindheit in einem ländlichen Gebiet Frankreichs. Die nichttraditionelle Erzählweise unterstreicht die nostalgische und kindliche Faszination sowie die mythischen Begegnungen der heranwachsenden kindlichen Protagonisten. &amp;#039;&amp;#039;Opoponax&amp;#039;&amp;#039; steht für Gefahr, für die erste Liebe Catherine Legrands, die sich in der Grundschule in eine Mitschülerin verliebt und deren Beziehung bis zum Abitur beschrieben wird.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Thomas Stélandre |url=https://www.liberation.fr/culture/livres/monique-wittig-embarquement-immediat-20220415_L7CT5TVTSBFEXMUC4NOCM5NZAY/ |titel=Monique Wittig, embarquement immédiat |sprache=fr |abruf=2023-01-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Verschwörung der Balkis ===&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Les Guérillères&amp;#039;&amp;#039; ist Wittigs zweiter Roman, der 1969 erschien und in zahlreiche Sprachen übersetzt wurde. Mit &amp;#039;&amp;#039;Les Guérillères&amp;#039;&amp;#039; schuf Monique Wittig ein Wort, das kombiniert aus &amp;#039;&amp;#039;guer&amp;#039;&amp;#039;, bezogen auf &amp;#039;&amp;#039;guerre&amp;#039;&amp;#039;, Krieg, und auf &amp;#039;&amp;#039;guérilla&amp;#039;&amp;#039; ein Substantiv bildet, das grammatikalisch eine ursprünglich weibliche Form aufweist. Das Anhängen einer weiblichen Endung an ein männliches Substantiv entfällt, vergleichbar im Deutschen mit &amp;#039;&amp;#039;Die Krieginnen&amp;#039;&amp;#039; statt &amp;#039;&amp;#039;Die Kriegerinnen&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Monique Wittig |Titel=Die Verschwörung der Balkis |Hrsg=Frauenoffensive |Verlag=Frauenoffensive |Ort=München |Datum=1979 |ISBN=3-88104-097-8}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frauen gründen in &amp;#039;&amp;#039;Les Guérillères&amp;#039;&amp;#039; einen kriegerischen Frauenstaat, der den Mythos um die [[Amazonen]] in einen feministischen Kontext setzt. Denn utopisches Denken kann sich Wittigs Ansicht nach nur in einer [[Segregation (Soziologie)|separatistischen]] Gesellschaft entfalten: in einer &amp;#039;&amp;#039;Stadt der Frauen&amp;#039;&amp;#039;. Unter diesen Bedingungen ermächtigen Frauen sich ihrer selbst und lassen sie Wut, Kraft, Stärke und Durchsetzungsvermögen erleben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Die Geschichten lassen die Welt in ein Chaos versinken, die gewohnte Ordnung wird durcheinandergewirbelt. Gleichzeitig beschwört Wittig die Hoffnung auf einen Neubeginn:&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Sie sagen, dass sie gelernt haben, auf ihre eigenen Kräfte zu zählen. Sie sagen, sie wissen, was sie vereint bedeuten. Sie sagen, dass diejenigen, die die Welt verändern wollen, sich vor allem der Gewehre bemächtigen. Sie sagen, dass sie von Null aufbrechen. Sie sagen, dass es eine neue Welt ist, die beginnt.&lt;br /&gt;
 |Autor=Monique Wittig&lt;br /&gt;
 |Quelle=Les Guérillères, 1969&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wittigs kraftvolle Sprache, die spielerisch ein Ausdruck von [[Anarchie]] und Freiheit ist, lässt somit auch die Aufbruchzeit der 68er-Revolution erahnen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Gabriele Meixner |Titel=Monique Wittig oder die Utopie der Freiheit |Hrsg=Traude Bührmann |Sammelwerk=Dokumentation der Gedenkfeier In Memoriam Monique Wittig |Verlag=EFAK Förderverein Europäische Frauenakademie der Künste und Wissenschaften Berlin-Brandenburg e.&amp;amp;nbsp;V. |Ort=Berlin |Datum=2003}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Besonderheit des Romans ist die Verwendung der [[Personalpronomina der germanischen Sprachen|Personalpronomina]] als Stilmittel, um eine autonome Gemeinschaft weiblicher Wesen, die eine feministische Utopie bilden, darzustellen. Das französische Pronomen &amp;#039;&amp;#039;elles&amp;#039;&amp;#039; für das weibliche und &amp;#039;&amp;#039;ils&amp;#039;&amp;#039; für das männliche nutzt Wittig, um Unterscheidungen der Geschlechter hervorzuheben. Das deutsche Personalpronomen &amp;#039;&amp;#039;sie&amp;#039;&amp;#039; erlaubt im Plural keine Unterscheidung des Geschlechts. In die deutsche Übersetzung ist diese sprachliche Unterscheidung nicht zu übertragen, es wurde stattdessen für die männliche Form statt &amp;#039;&amp;#039;sie&amp;#039;&amp;#039; das hinweisende &amp;#039;&amp;#039;die&amp;#039;&amp;#039; genutzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Monique Wittig betonte in &amp;#039;&amp;#039;La Marque du genre&amp;#039;&amp;#039; in &amp;#039;&amp;#039;La Pensée Straight&amp;#039;&amp;#039;: „Die Richtung, zu der ich mit diesen universellen ‚elles‘ tendierte, ist nicht die Feminisierung der Welt (genauso schrecklich wie die Maskulinisierung), sondern … ich habe versucht, die Geschlechterkategorien in der Sprache hinfällig werden zu lassen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Theorien ==&lt;br /&gt;
Monique Wittig nannte sich selbst eine „radikale Lesbe“, wobei sie sich auf ihre politische und ihre [[sexuelle Orientierung]] bezog. Diese Sensibilität findet sich in ihren Büchern wieder, in denen sie ausschließlich Frauen darstellt. Um jede Verwirrung zu vermeiden, stellte sie fest:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:„So etwas wie Frauenliteratur gibt es für mich nicht. In der Literatur unterscheide ich nicht zwischen Frauen und Männern. Entweder ist jemand Schriftsteller(in) oder nicht. Die ist ein geistiger Raum, in dem das Geschlecht nicht bestimmend ist. Es muß Platz für Freiheit geben. Die Sprache erlaubt dies. Es geht darum, eine Idee des Neutralen zu entwickeln, die der Sexualität entgeht.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Theoretikerin des [[Marxistischer Feminismus|materialistischen Feminismus]] stigmatisiert sie den [[Politischer Mythos|politischen Mythos]] „die Frau“ und klagt die [[Heterosexualität]] an, ein politisches Regime sowie die Basis eines Sozialvertrags zu sein, den Lesben ablehnen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:„… und es wäre unkorrekt zu sagen, dass Lesben mit Frauen zusammen sind, Liebe machen, leben, denn ‚Frau‘ hat nur Bedeutung im heterosexuellen System des Denkens und in heterosexuellen ökonomischen Systemen. Lesben sind keine Frauen.“ (1978)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wittig zufolge existiert die Kategorie „Frau“ nur in Relation zur Kategorie „Mann“, und „Frauen“ würden ohne Beziehung zu „Männern“ aufhören „Frauen“ zu sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rezeption ==&lt;br /&gt;
Das erste internationale Symposium über Monique Wittig fand 2001 in Paris statt und war eine Veranstaltung, die aus Lesungen, Aufführungen und Ausstellungen zu ihrem Werk bestand. Die Veranstalterinnen [[Suzette Robichon]] und Marie-Hélène Bourcier veröffentlichten im Anschluss den Tagungsband &amp;#039;&amp;#039;Parce que les lesbiennes ne sont pas des femmes&amp;#039;&amp;#039; (deutsch &amp;#039;&amp;#039;Weil Lesben keine Frauen sind&amp;#039;&amp;#039;). In nachfolgenden Jahren folgten weitere Veranstaltungen, die vom neu gegründeten Verein &amp;#039;&amp;#039;L’association des Ami.es de Monique Wittig&amp;#039;&amp;#039; (deutsch &amp;#039;&amp;#039;Verein der Freund.innen von Monique Wittig&amp;#039;&amp;#039;) organisiert wurden. Ziel des Vereins ist, ein Netzwerk zu schaffen, um Forschungen und Arbeiten, die zum Werk Wittigs entstehen, sichtbar zu machen. [[Datei:Jardin Monique Wittig, fresque.jpg|mini|hochkant|Jardin Monique Wittig 2022]]Die &amp;#039;&amp;#039;Vereinigung der Freunde von Monique Wittig&amp;#039;&amp;#039; – französisch &amp;#039;&amp;#039;L’association des Ami.es de Monique Wittig&amp;#039;&amp;#039; – wurde 2014 gegründet, um die Werke von Monique Wittig zu bewahren und der Nachwelt zu erhalten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://etudeswittig.hypotheses.org/lassociation |titel=L’association (loi 1901) des Ami.es de Monique Wittig |werk=etudeswittig.hypotheses.org |hrsg=Association les ami/es de Monique Wittig |sprache=fr |abruf=2021-09-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juni 2022 organisierte die &amp;#039;&amp;#039;Association des ami.es de Monique Wittig&amp;#039;&amp;#039; Lesungen zu Wittigs Werk &amp;#039;&amp;#039;Le Voyage sans fin&amp;#039;&amp;#039; in der [[Théâtre Molière (Paris)|Maison de la poésie]] in Paris mit [[Adèle Haenel]] und [[Nadège Beausson-Diagne]], begleitet von Suzette Robichon und Caroline Geryl.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.lesinrocks.com/livres/adele-haenel-monique-wittig-louise-morel-et-le-lesbianisme-politique-481088-24-06-2022/ |titel=Adèle Haenel, Monique Wittig, Louise Morel et le lesbianisme politique - Les Inrocks |werk=lesinrocks.com |sprache=fr |abruf=2023-01-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Theaterstück &amp;#039;&amp;#039;Le Voyage sans fin&amp;#039;&amp;#039;, das von Monique Wittig und Sande Zeig in &amp;#039;&amp;#039;The Constant Journey&amp;#039;&amp;#039; veröffentlicht und in den USA inszeniert wurde, ist eine feministische und lesbische Neufassung von [[Don Quijote]]. Es blieb Wittigs einziges aufgeführtes Theaterstück.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Thomas Stélandre |url=https://www.liberation.fr/culture/livres/sande-zeig-chevaliere-aimante-de-wittig-20220415_EBQTIRGIUZDUJIYZ63RV75ARSA/ |titel=Sande Zeig, chevalière aimante de Wittig |sprache=fr |abruf=2023-01-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinde [[Dannemarie_(Haut-Rhin)|Dannemarie]] hat 2017 eine Straße nach Monique Wittig eingeweiht und benannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://queereskulturhaus.de/lesben-sind-keine-frauen/ |titel=„Lesben sind keine Frauen“ |werk=queereskulturhaus.de |hrsg=„Freund*innen des Elberskirchen-Hirschfeld-Hauses – Queeres Kulturhaus“ e.&amp;amp;nbsp;V. |datum=2019-12-06 |abruf=2021-09-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadt Paris benannte 2020 im [[14. Arrondissement (Paris)|14. Arrondissement]] einen Park &amp;#039;&amp;#039;[[Jardin Monique-Wittig]].&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Stadt Paris |url=https://www.paris.fr/equipements/jardin-monique-wittig-2739|titel=Ville de Paris |werk= |hrsg= |datum= |abruf=2020 |sprache=Fr}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er wurde vom Pariser Rathaus im September 2021 mit Suzette Robichon vom Verein der Freunde von Monique Wittig, Dominique Samson, der Nichte von Monique Wittig, und Sande Zeig, ihrer Lebensgefährtin und Mitautorin, eingeweiht.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://etudeswittig.hypotheses.org/868 |titel=Inauguration du jardin Monique Wittig, à Paris le 17 septembre 2021 |werk=etudeswittig.hypotheses.org |hrsg=Études Wittigiennes |sprache=fr |abruf=2021-09-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* 1964: [[Prix Médicis]] für &amp;#039;&amp;#039;Opoponax&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
;deutschsprachig&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Opoponax.&amp;#039;&amp;#039; Übersetzt von [[Elmar Tophoven]], Rowohlt, Reinbek b. Hamburg 1966, Neuauflage: Czernin Verlags GmbH, 2026, ISBN 978-3-7076-0889-2.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Aus deinen zehntausend Augen, Sappho.&amp;#039;&amp;#039; Amazonen-Frauenverlag, Berlin 1977&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Verschwörung der Balkis.&amp;#039;&amp;#039; Frauenoffensive, München 1980&lt;br /&gt;
* mit Sande Zeig: &amp;#039;&amp;#039;Lesbische Völker: ein Wörterbuch.&amp;#039;&amp;#039; Übersetzt von Gabriele Meixner und [[Verena Stefan]], Frauenoffensive, München 1983&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das straighte Denken.&amp;#039;&amp;#039; Übersetzt von Benjamin Dittmann-Bieber und Arabel Summent, Merve, Leipzig 2023, ISBN 978-3-96273-065-9.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der lesbische Körper.&amp;#039;&amp;#039; Übersetzt von Christian Driesen und Arabel Summent, Merve, Leipzig 2026, ISBN 978-3-96273-083-3.&lt;br /&gt;
;&lt;br /&gt;
;französisch&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;L&amp;#039;Opoponax.&amp;#039;&amp;#039; Les Éditions de Minuit, Paris 1964, ISBN 978-2-707-34447-2.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Les Guérillères.&amp;#039;&amp;#039; Les Éditions de Minuit, Paris 1969, ISBN 978-2-707-34570-7.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Le corps lesbien.&amp;#039;&amp;#039; Les Éditions de Minuit, Paris 1973, ISBN 978-2-707-30097-3.&lt;br /&gt;
* mit Sande Zeig: &amp;#039;&amp;#039;Brouillon pour un dictionnaire des amantes.&amp;#039;&amp;#039; Bernard Grasset, Paris, ISBN 978-2-246-19482-8.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Virgile, non.&amp;#039;&amp;#039; Les Éditions de Minuit, Paris 1985, ISBN 978-2-707-31021-7.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Le voyage sans fin: à partir du Quichotte de Cervantes.&amp;#039;&amp;#039; Malakoff Distique, Vlasta 4 1985.&lt;br /&gt;
* mit Marie-Hélène Bourcier: &amp;#039;&amp;#039;La pensée straight.&amp;#039;&amp;#039; Éditions Amsterdam 1992, ISBN 978-2-354-80175-5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;englisch&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;The Straight Mind and other Essays&amp;#039;&amp;#039;, Beacon Press, Boston 1992, ISBN 978-0807079171.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Film &amp;#039;&amp;#039;The Girl&amp;#039;&amp;#039; (2000) von Sande Zeig beruht auf einer Kurzgeschichte von Wittig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Sarah Cooper: &amp;#039;&amp;#039;Relating to queer theory: rereading sexual self-definition with Irigaray, Kristeva, Wittig and Cixous&amp;#039;&amp;#039;. Lang Verlag, Bern, Berlin, Bruxelles, Frankfurt a.&amp;amp;nbsp;M., New York, Oxford, Wien, 2000.&lt;br /&gt;
* Suzette Robichon, Marie-Hélène Bourcier, &amp;#039;&amp;#039;Parce que les lesbiennes ne sont pas des femmes...: Autour de l&amp;#039;oeuvre politique, théorique et littéraire de Monique Wittig, Actes du colloque des 16-17 juin 2001.&amp;#039;&amp;#039; Editions Gaies et Lesbiennes 2002, ISBN 978-2-91270-617-1.&lt;br /&gt;
* [[Traude Bührmann]]: &amp;#039;&amp;#039;In Memoriam Monique Wittig.&amp;#039;&amp;#039; Dokumentation der Gedenkfeier IN MEMORIAM Monique Wittig am 15./16. Februar 2003 in der Inselgalerie im Rahmen der von Traude Bührmann organisierten Literarischen Salons der EFAK – Förderverein Europäische Frauenakademie der Künste und Wissenschaften Berlin Brandenburg e.&amp;amp;nbsp;V.&lt;br /&gt;
* Namascar Shaktini (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;On Monique Wittig. Theoretical, Political and Literary Essays&amp;#039;&amp;#039;. University of Illinois Press, 2005, ISBN 978-0252072314.&lt;br /&gt;
* [[Vojin Saša Vukadinović]]: Ein Buch für Alle und Keine. Monique Wittigs &amp;#039;&amp;#039;Les Guérillères&amp;#039;&amp;#039; als ‚Große Weigerung’ in epischer Form. In: Benedikt Wolf (Hg.), &amp;#039;&amp;#039;SexLit. Neue kritische Lektüren zu Sexualität und Literatur&amp;#039;&amp;#039;, Berlin 2019, S. 170–201, ISBN 978-3-89656-282-1.&lt;br /&gt;
* Yale French Studies, Number 142, &amp;#039;&amp;#039;Lesbian Materialism: The Life and Work of Monique Wittig&amp;#039;&amp;#039;, Edited by Morgane Cadieu and Annabel L. Kim, 2023&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|11902277X}}&lt;br /&gt;
* {{SUDOC|027198723}}&lt;br /&gt;
* {{FemBio|https://www.fembio.org/biographie.php/frau/biographie/monique-wittig}}&lt;br /&gt;
* [https://www.moniquewittig.com/ Website &amp;#039;&amp;#039;moniquewittig.com&amp;#039;&amp;#039;] mit Bibliographie, Infos über die M.W.Scholarship (englisch)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Le voyage sans fin&amp;#039;&amp;#039; von Monique Wittig, musikalische Lesung in der [[Théâtre Molière (Paris)|Maison de la poésie]] in Paris, 25. Juni 2022 via [https://vimeo.com/781830981 Vimeo]&lt;br /&gt;
* Internetpräsenz des Vereins [https://etudeswittig.hypotheses.org/ L’association des Ami.es de Monique Wittig] zum Jubiläum 2023 (französisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=11902277X|LCCN=n80032066|NDL=00461265|VIAF=14778267}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Wittig, Monique}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Französisch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Frankreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Roman, Epik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Essay]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Homosexualität in der Literatur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:LGBT-Aktivist (Frankreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frauenrechtler (Frankreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frauenrechtler (Vereinigte Staaten)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Romanist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (University of Arizona)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Franzose]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1935]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2003]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der University of Arizona]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Wittig, Monique&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=französische Schriftstellerin und feministische Theoretikerin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=13. Juli 1935&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Dannemarie (Haut-Rhin)|Dannemarie]], [[Frankreich]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=3. Januar 2003&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Tucson]], [[Arizona]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Zartesbitter</name></author>
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