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	<title>Monika Seifert - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Monika Seifert&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, geb. Mitscherlich (* [[11. Juli]] [[1932]] in [[Berlin]]; † [[14. März]] [[2002]] in [[Frankfurt am Main]]), war eine deutsche [[Soziologe|Soziologin]] und [[Pädagoge|Pädagogin]], bekannt vor allem als „Mutter der [[antiautoritäre Erziehung|antiautoritären]] [[Kinderladen|Kinderläden]]“.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. z.&amp;amp;nbsp;B. [[Oskar Negt]]: &amp;#039;&amp;#039;Achtundsechzig. Politische Intellektuelle und die Macht.&amp;#039;&amp;#039; Steidl, Göttingen 1995, S. 298.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biographie ==&lt;br /&gt;
Monika Mitscherlich war das erste Kind aus der am 29. März 1932 geschlossenen Ehe [[Alexander Mitscherlich]]s mit der Ärztin [[Melitta Mitscherlich|Melitta Behr]]. Noch vor der Geburt der zweiten Tochter Barbara trennte sich das Ehepaar. Geschieden wurde die Ehe erst 1936. Die kurze Dauer der Ehe bewirkte, dass Monika mit ihrer Schwester und einem Halbbruder „vaterlos“&amp;lt;ref&amp;gt;Hier so ausgedrückt, weil eines der erfolgreichen Bücher ihres Vaters den Titel &amp;#039;&amp;#039;Die Vaterlose Gesellschaft&amp;#039;&amp;#039; trägt.&amp;lt;/ref&amp;gt; aufwuchs. Im Alter von sechs Jahren erkrankte sie an [[Poliomyelitis|Kinderlähmung]], unter deren Folgen sie fortan zu leiden hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitscherlich absolvierte ab 1956 das Propädeutikum an der [[Hochschule für Arbeit, Politik und Wirtschaft]] in [[Wilhelmshaven]] und bestand dort am 19. März 1958 das Abitur. Gründungsrektor dieser Hochschule war der [[Marxismus|marxistische]] Rechtswissenschaftler und Politologe [[Wolfgang Abendroth]]. Damals trat sie in den [[Sozialistischer Deutscher Studentenbund|Sozialistischen Deutschen Studentenbund]], die Studentenorganisation der [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]], und in die SPD ein. 1959 wurde sie in den Bundesvorstand des SDS gewählt und war dort maßgeblich an der Durchsetzung einer mehrheitlich linken Position beteiligt, was schließlich 1961 zu dem [[Unvereinbarkeitsbeschluss]], also der Trennung der SPD von ihrer Studentenorganisation, führte. Weiterhin war sie in der Bewegung [[Kampf dem Atomtod]] aktiv, wo sie ihren späteren Ehemann, den Politikwissenschaftler [[Jürgen Seifert]], kennenlernte, den sie 1960 heiratete. Aus der Ehe gingen zwei Töchter hervor. Nach zehn Ehejahren verließ ihr Mann sie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Abschluss des Studiums in Wilhelmshaven begann Monika Seifert-Mitscherlich ein Studium der [[Soziologie]] in Frankfurt, u.&amp;amp;nbsp;a. bei [[Theodor W. Adorno]], das sie 1963 erfolgreich abschloss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwerpunkt ihrer Studien im Frankfurter [[Institut für Sozialforschung]] war die Erforschung der [[Massenpsychologie|massenpsychologischen]] Grundlagen des Erfolgs der [[Nationalsozialismus|nationalsozialistischen]] Propaganda. Das Pionierwerk auf diesem Gebiet ist die Studie des [[Psychoanalytiker]]s [[Wilhelm Reich]], &amp;#039;&amp;#039;Massenpsychologie des Faschismus&amp;#039;&amp;#039; (1933). Reichs Werk war 1934 in der [[Zeitschrift für Sozialforschung]], dem Organ des Instituts, noch lobend rezensiert worden, aber nach 1934, nachdem [[Sigmund Freud|Freud]] das [[Anathema]] über Reich verhängt hatte,&amp;lt;ref&amp;gt;Den einzigen zeitnahen Bericht darüber gibt Reich selbst: [http://www.lsr-projekt.de/zpps/zpps5.html#ausschluss &amp;#039;&amp;#039;Der Ausschluss Wilhelm Reichs aus der IPV&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt; war Reich, wie Seifert später feststellen konnte, für die Autoren der [[Kritische Theorie|Kritischen Theorie]] tabu.&amp;lt;ref&amp;gt;Monika Seifert: &amp;#039;&amp;#039;Diese Wiederholungen zu durchbrechen …&amp;#039;&amp;#039; In: Karl-Heinz Heinemann/Thomas Jaitner: &amp;#039;&amp;#039;Ein langer Marsch. 1968 und die Folgen. Gespräche mit … Monika Seifert … [u.&amp;amp;nbsp;a.]&amp;#039;&amp;#039; Köln: Papyrossa 1993, S. 71–82.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dasselbe galt für das kooperierende Frankfurter [[Sigmund-Freud-Institut]], das Seiferts Vater, [[Alexander Mitscherlich]], seit 1960 leitete.&amp;lt;ref&amp;gt;siehe z.&amp;amp;nbsp;B. [[Heide Berndt]], die von 1966 bis 1974 dort Assistentin war, in [http://www.glasnost.de/hist/apo/apo887.html &amp;#039;&amp;#039;Psychoanalyse und Revolte&amp;#039;&amp;#039;] (Ringvorlesung 8. Juni 1988)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 20. November 1964 wurde ihre Tochter Anna geboren. 1966 bis 1967 erhielt sie von der [[Volkswagenstiftung|Volkswagen-Stiftung]] ein Stipendium für ein Zweitstudium der Psychoanalyse am [[The Tavistock Institute|Tavistock Institute]], London. Es wurde häufig geschrieben, dass sie dort [[Alexander Sutherland Neill|Alexander S. Neill]] begegnet sei, was nach ihren eignen Aussagen nicht richtig ist.&amp;lt;ref&amp;gt;Inge Hammelmann: &amp;#039;&amp;#039;Schulschwänzer. Eine indiskrete Liste.&amp;#039;&amp;#039; In: Inge Hammelmann (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Der Rabe. Magazin für jede Art von Literatur&amp;#039;&amp;#039;, Nr. 36, Zürich 1993, S. 92 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Wilhelm Reichs Ideen lernte sie bereits während ihres Studiums in Frankfurt kennen; eine seiner Schriften gab sie als [[Raubdruck]] heraus. Für ihre pädagogische Konzeption der Kinderschule waren die Bücher von Alexander S. Neill (Summerhill, London 1960) und von Paul und Jean Ritter (Free Family, 1959) bedeutsam, die sie während ihres Zweitstudiums in England kennengelernt hatte. Sie hatte Kontakt zur Kirkdale School, einer Londoner alternativen Einrichtung, die für sie das Vorbild war für die von ihr zusammen mit einigen Eltern 1967 in Frankfurt-Eschersheim gegründete „Kinderschule“. Obgleich der Begriff „[[Kinderladen]]“ erst 1968 kreiert wurde, wird die „Kinderschule“, als erste antiautoritäre Einrichtung in der Bundesrepublik, heute meist als Kinderladen bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zitat von Monika Seifert (1993): {{&amp;quot;|Diese Wiederholung zu durchbrechen, individuell und politisch, dazu muß eine Veränderung in der Situation von Kindern kommen.}}&amp;lt;ref&amp;gt;Monika Seifert: &amp;#039;&amp;#039;Diese Wiederholungen zu durchbrechen, individuell und politisch, dazu muss eine Veränderung in der Situation von Kindern kommen.&amp;#039;&amp;#039; In: Karl-Heinz Heinemann, Thomas Jaitner: &amp;#039;&amp;#039;Ein langer Marsch. 1968 und die Folgen.&amp;#039;&amp;#039; PapyRossa Verlag, Köln 1993, S. 72 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Wilma Aden-Grossmann: &amp;#039;&amp;#039;Monika Seifert – Pädagogin der antiautoritären Erziehung. Eine Biographie.&amp;#039;&amp;#039;  Brandes &amp;amp; Apsel, Frankfurt am Main 2014, ISBN 978-3-95558-056-8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [[Manfred Berger (Pädagoge)|Manfred Berger]]: [https://www.nifbe.de/component/themensammlung?view=item&amp;amp;id=516:monika-seifert-1932-202&amp;amp;catid=37 &amp;#039;&amp;#039;Monika Seifert (1932–2002): „Mutter der antiautoritären Kinderläden“.&amp;#039;&amp;#039;] Website des [[Niedersächsisches Institut für frühkindliche Bildung und Entwicklung|Niedersächsischen Instituts für frühkindliche Bildung und Entwicklung]].&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=HBN|ID=1053526784|titel=Seifert, Monika|datum=2021-04-15}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1053526784|LCCN=n/90/693772|VIAF=30070119}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Seifert, Monika}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Soziologe (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pädagoge (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reformpädagoge]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied im Sozialistischen Deutschen Studentenbund]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sponti-Szene (Frankfurt am Main)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1932]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2002]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Seifert, Monika&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Mitscherlich-Seifert, Monika; Mitscherlich, Monika (Geburtsname)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Soziologin, Pädagogin, Begründerin der Kinderladenbewegung&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=11. Juli 1932&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=14. März 2002&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Frankfurt (Main)]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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