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	<title>Monika Schoeller - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-26T15:29:33Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Monika_Schoeller&amp;diff=1161469&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Ra&#039;ike: Aus Category:Milliardär entfernt Cat-a-lot benutzend</title>
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		<updated>2025-01-18T10:56:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Aus &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Milliard%C3%A4r&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Milliardär (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Category:Milliardär&lt;/a&gt; entfernt &lt;a href=&quot;/index.php?title=C:Help:Cat-a-lot&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;C:Help:Cat-a-lot (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Cat-a-lot&lt;/a&gt; benutzend&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Monika Schoeller&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[15. September]] [[1939]] in [[Stuttgart]] als &amp;#039;&amp;#039;Monika von Holtzbrinck&amp;#039;&amp;#039;; † [[17. Oktober]] [[2019]] in [[Filderstadt]]&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;lt;!--hpi:--&amp;gt;[https://www.spiegel.de/kultur/literatur/monika-schoeller-verleger-des-s-fischer-verlags-gestorben-a-1292524.html &amp;#039;&amp;#039;Legendäre Verlegerin Monika Schoeller ist tot&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;spiegel.de&amp;#039;&amp;#039;, 21. Oktober 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;) war eine deutsche [[Verleger]]in und [[Mäzen]]in. Gemeinsam mit ihrem Halbbruder [[Stefan von Holtzbrinck]] war sie Teilhaberin der [[Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck]], Mitglied des Aufsichtsrats und von 1974 bis 2002 Leiterin der [[S. Fischer Verlag]]e in [[Frankfurt am Main]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Monika Schoeller war die Tochter des Verlegers [[Georg von Holtzbrinck]] und seiner Ehefrau Addy, geborene Griesenbeck. Ihre Geschwister sind [[Georg-Dieter von Holtzbrinck|Georg-Dieter]] und Karin, ihr Halbbruder [[Stefan von Holtzbrinck|Stefan]]. Monika von Holtzbrinck studierte in [[München]], [[Wien]], [[Paris]], [[London]] Sprachen und in [[Zürich]] Kunstgeschichte und Germanistik. Unter anderem beim Verlag [[Artemis Verlag|Artemis &amp;amp; Winkler]] war sie im Verlagsgeschäft tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie heiratete den Literaturwissenschaftler Bernd Schoeller. Ihre Tochter Christiane Schoeller wurde 1968 geboren.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.buchmarkt.de/menschen/runde-geburtstage/n-a-705/ Monika Schoeller (70)], BuchMarkt.de, 15. September 2009.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Monika Schoeller und Stefan von Holtzbrinck hielten seit dem vollständigen Rückzug ihres Bruders Georg-Dieter von Holtzbrinck Mitte 2006 jeweils 50&amp;amp;nbsp;Prozent der Anteile der Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verlegerin ==&lt;br /&gt;
1974 übernahm Monika Schoeller die Verlagsleitung der S. Fischer Verlage in Frankfurt am Main.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Jörg Bong]]: &amp;#039;&amp;#039;Hüterin auf Zeit. Eine Erinnerung an Monika Schoeller, die ein halbes Jahrhundert lang Verlegerin von S. Fischer war.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Zeit]]&amp;#039;&amp;#039; vom 24. Oktober 2019, S. 61.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Oktober 2002 zog sie sich aus der operativen Leitung der S. Fischer Verlage zurück, blieb aber ohne Ressort Vorsitzende der Geschäftsleitung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter ihrer Ägide wurde 1977 im Fischer Verlag unter anderem die sogenannte „Schwarze Reihe“ ins Leben gerufen und veröffentlicht, die sich um die Aufarbeitung der „Zeit des Nationalsozialismus“, so der offizielle Titel der Reihe, verdient gemacht hat.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.fischerverlage.de/ftv/historie/html/1977.html |wayback=20120204055045 |text=1977 Schwarze Reihe }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine weitere einflussreiche Reihe, die in Schoellers Anfangsjahren für Aufsehen sorgte, ist „Die Frau in der Gesellschaft“, die 1975 mit [[Alice Schwarzer]]s &amp;#039;&amp;#039;[[Der kleine Unterschied und seine großen Folgen]]&amp;#039;&amp;#039; startete.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.fischerverlage.de/ftv/historie/html/1975.html |wayback=20170110231321 |text=1975 Die Frau in der Gesellschaft }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr Verdienst war die historisch-kritische Gesamtausgabe der Werke [[Hugo von Hofmannsthal]]s und die große kommentierte Frankfurter Ausgabe [[Thomas Mann]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch ihre Entscheidung erhielt das [[Deutsches Literaturarchiv Marbach|Deutsche Literaturarchiv]] in Marbach nach und nach das als hochkarätig beurteilte Archiv des S. Fischer Verlags, soweit es trotz Verlusten durch Emigration und während des Zweiten Weltkriegs vorhanden war; zudem wurden Erschließung und Erforschung auf verschiedenen Wegen zusätzlich finanziert.&amp;lt;ref&amp;gt;Anne Bohnenkamp: &amp;#039;&amp;#039;Vom Glück der Begegnung&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Frankfurter Allgemeine Zeitung&amp;#039;&amp;#039;. 14. September 2019, S. 11.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.dla-marbach.de/archiv/projekte/erschliessung-des-s-fischer-verlagsarchivs/ &amp;#039;&amp;#039;Erschließung des S.-Fischer-Verlagsarchivs&amp;#039;&amp;#039;]. dla-marbach.de, abgerufen am 16. September 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Monika Schoeller wurde besonders für ihren dezenten und taktvollen Umgang und ihr starkes Bewusstsein für das literarische Erbe des [[S. Fischer Verlag#Verlagsprogramm|Fischerverlags]] gelobt. Sie setzte daher besonders auf Kontinuität und die Fortführung der Fischer-Traditionen.&amp;lt;ref&amp;gt;Silvia Bovenschen: [https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/themen/monika-schoeller-zum-siebzigsten-ehre-durch-ruhmvermeidung-1857786.html &amp;#039;&amp;#039;Monika Schoeller zum Siebzigsten - Ehre durch Ruhmvermeidung&amp;#039;&amp;#039;] in FAZ.net, 15. September 2009.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 2002 betrieb Schoeller den bereits seit den 1970er Jahren zur Holtzbrinck-Gruppe gehörigen&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-43801168.html &amp;#039;&amp;#039;Schön, edel, echt&amp;#039;&amp;#039;]. In: &amp;#039;&amp;#039;Der Spiegel&amp;#039;&amp;#039; 43/1970 vom 19. Oktober 1970, S. 242.&amp;lt;/ref&amp;gt; Coron-Verlag in Zürich&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.monetas.ch/de/655/SHAB-Publikationen-Coron-Verlag-Monika-Schoeller-Co-in-Liquidation.htm?subj=1003673 monetas.ch], abgerufen am 16. September 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;, der für umstrittene Verkäufe von Nachdrucken historischer Bibeln aus der Württembergischen Landesbibliothek kritisiert wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.wlb-stuttgart.de/sammlungen/bibeln/bestand/kostbarkeiten/merian-bibel-1630/ &amp;#039;&amp;#039;Merian-Bibel 1630. Das Stuttgarter Exemplar&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;wlb-stuttgart.de&amp;#039;&amp;#039;, abgerufen am 16. September 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vermögen ==&lt;br /&gt;
Laut der [[Chronologie der reichsten Deutschen|Liste der reichsten Deutschen]] wurde das Vermögen von Monika Schoeller auf 1,1 Milliarden Euro geschätzt. Damit stand sie auf Platz 54 der Rangliste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Soziales Engagement ==&lt;br /&gt;
Monika Schoeller rief 2002 die [[S. Fischer Stiftung]] ins Leben, heute eine der wichtigsten kulturellen Stiftungen in Deutschland. Stiftungszweck ist die Förderung kultureller und wissenschaftlicher Projekte von nationaler und internationaler Bedeutung, dabei setzt man sich besonders für die Übersetzungsförderung ein. Ein Beispiel hierfür ist das Projekt [[Traduki]], das in Zusammenarbeit mit dem [[Goethe-Institut]] und dem Auswärtigen Amt entstand und sich mittels Literatur- und Übersetzerförderung für einen kulturellen Austausch mit und in Südosteuropa engagiert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.hessen.de/irj/HMdJ_Internet?rid=HMdJ/HMdJ_Internet/nav/eab/eab50ad9-d54d-b701-be59-263b5005ae75,80d2d28a-06a1-121b-30bc-d44e9169fccd,,,11111111-2222-3333-4444-100000005004%26_ic_uCon_zentral=80d2d28a-06a1-121b-30bc-d44e9169fccd%26overview=true.htm&amp;amp;uid=eab50ad9-d54d-b701-be59-263b5005ae75 |archive-is=20120802150538 |text=Herausragende Verdienste um die Pflege des literarischen Erbes und die Förderung der zeitgenössischen Literatur gewürdigt}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schoeller war Mitglied des Kuratoriums des [[Literaturhaus Frankfurt|Literaturhauses Frankfurt]] sowie der [[Kurt-Wolff-Stiftung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen und Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* 1986: [[Ehrenplakette der Stadt Frankfurt am Main]]&lt;br /&gt;
* 1997: Friend of Jerusalem Prize&lt;br /&gt;
* 1997: Goldene Verdienstmedaille von [[B’nai B’rith|B’nai B’rith Europe]]&lt;br /&gt;
* 2004: [[Goetheplakette der Stadt Frankfurt am Main]]&lt;br /&gt;
* 2009: Verdienstkreuz 1. Klasse des [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland]]&lt;br /&gt;
* 2018: [[Maecenas-Ehrung]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Claus-Jürgen Göpfert |url=https://www.fr.de/frankfurt/thomas-mann-per42041/feier-einer-maezenin-10952690.html |titel=Feier einer Mäzenin |werk=FR.de (Frankfurter Rundschau) |datum=2018-11-26 |abruf=2019-10-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Edda Ziegler: &amp;#039;&amp;#039;‘... ruhmvermeidend im Verborgenen‘. Die Verlegerin Monika Schoeller.&amp;#039;&amp;#039; In: dies.: &amp;#039;&amp;#039;Buchfrauen&amp;#039;&amp;#039;. Wallstein, Göttingen 2014, ISBN 978-3-8353-1523-5, S. 212–215.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://taz.de/Interview-mit-Verlegerin-Schoeller/!5113100/ Interview] auf [[taz]].de vom 31. August 2011&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Goetheplakette der Stadt Frankfurt am Main}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=138202397|VIAF=164105273}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Schoeller, Monika}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verleger (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verleger (21. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verleger (Frankfurt am Main)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Familienmitglied des Adelsgeschlechts Holtzbrinck|Monika]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Stuttgart)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stifter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verleger des Jahres]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1939]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2019]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Schoeller, Monika&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Holtzbrinck, Monika von (Geburtsname)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Verlegerin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=15. September 1939&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Stuttgart]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=17. Oktober 2019&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Filderstadt]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Ra&#039;ike</name></author>
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