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	<title>Monika Helbing - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T09:37:10Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Monika_Helbing&amp;diff=374154&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Leben */ Tippfehler entfernt</title>
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		<updated>2025-12-12T22:51:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben: &lt;/span&gt; &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka/Tippfehler_entfernt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka/Tippfehler entfernt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tippfehler entfernt&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Monika Brigitte Freifrau von Seckendorff-Gudent&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[16. November]] [[1953]] in [[Flein]]), bekannt unter ihrem bis in die 1970er Jahre verwendeten Geburtsnamen &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Monika Helbing&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, ist eine ehemalige [[Terrorismus|Terroristin]] der [[Rote Armee Fraktion]] (RAF). Sie gehörte zur zweiten Generation und war an der [[Schleyer-Entführung]] beteiligt. 1980 [[Aufnahme von RAF-Aussteigern in der DDR|tauchte sie in der DDR unter]]. 1990 wurde sie entdeckt, 1992 zu sieben Jahren [[Freiheitsstrafe]] verurteilt und 1995 auf Bewährung entlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Monika Helbing brach 1974 eine Lehre zur [[Gesundheits- und Krankenpflegehelfer|Krankenpflegehelferin]] ab und geriet über die „Anti-Folter-Komitees“ in die Sympathisantenszene der RAF. 1974 nahm sie zusammen mit den späteren RAF-Mitgliedern [[Christian Klar]] und [[Knut Folkerts]] an der Besetzung des Büros von [[Amnesty International]] in Hamburg teil. 1976 tauchte sie unter und bildete mit Christian Klar und anderen die „süddeutsche Zelle“ der RAF. Helbing war an der Vor- und Nachbereitung der Entführung von [[Hanns Martin Schleyer]] im [[Deutscher Herbst|Herbst 1977]] beteiligt. Unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Annerose Lottmann-Bücklers&amp;#039;&amp;#039; mietete sie am 21. Juli 1977 als vorgebliche Modeschneiderin&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ralph Geisenhanslueke |Titel=Der Schrank ist jetzt beim BKA |Sammelwerk=[[Die Zeit]] |Nummer=37 |Datum=2000 |Online=https://www.zeit.de/2000/37/Der_Schrank_ist_jetzt_beim_BKA/komplettansicht}}&amp;lt;/ref&amp;gt; die Wohnung Nummer 104 in einem Hochhaus in der Straße „Zum Renngraben“ in [[Erftstadt]] an,&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.mz.de/deutschland-und-welt/politik/raf-terrorismus-1977-hanns-martin-schleyer-konnte-noch-leben-2824119 RAF-Terrorismus 1977: «Hanns Martin Schleyer könnte noch leben»] In: [[Mitteldeutsche Zeitung]] vom 3.&amp;amp;nbsp;September 2007&amp;lt;/ref&amp;gt; in welcher Schleyer später gefangen gehalten wurde. Später reiste sie nach [[Bagdad]] und bereitete die Ankunft anderer RAF-Mitglieder vor. Im März 1978 wurde gegen Helbing ein Haftbefehl wegen dringenden Tatverdachts der Beteiligung an der Schleyer-Ermordung und mitgliedschaftlicher Beteiligung an einer terroristischen Vereinigung erlassen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Marxen&amp;quot;&amp;gt;[[Klaus Marxen]] u. a. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Strafjustiz und DDR-Unrecht. Band 6: MfS-Straftaten.&amp;#039;&amp;#039; De Gruyter, Berlin 2006, S. 349&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1980 stieg sie aus der RAF aus, [[Aufnahme von RAF-Aussteigern in der DDR|floh in die DDR]] und wurde, neben weiteren Mitgliedern der zweiten Generation der RAF, von der [[Ministerium für Staatssicherheit|Stasi]] mit einer neuen Identität ausgestattet.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Michael Sontheimer]]: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.spiegel.de/geschichte/raf-mitglieder-in-der-ddr-untergetaucht-im-sozialistischen-exil-a-1034857.html RAF in der DDR: &amp;quot;Die wichtigsten Jahre in meinem Leben&amp;quot;.]&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Spiegel Online&amp;#039;&amp;#039; vom 2. Juni 2015, abgerufen am 14. August 2015&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie ließ sich in [[Eisenhüttenstadt]] nieder und heiratete dort 1981 den ebenfalls aus der Bundesrepublik in die DDR übergewechselten Ekkehard Freiherr von Seckendorff-Gudent (*&amp;amp;nbsp;1940),&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.swr.de/swr2/wissen/archivradio/archivradio-raf/-/id=2847740/nid=2847740/did=2451008/11tkxw1/index.html |text=SWR 2 Archivradio |wayback=20130624232240}}&amp;lt;/ref&amp;gt; der auch zum Umfeld der RAF gerechnet wurde und gegen den seit August 1980 ein Haftbefehl bestand.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Marxen&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Lars-Broder Keil]], [[Sven Felix Kellerhoff]]: [https://www.welt.de/politik/article714651/Aufstieg-und-Fall-der-zweiten-RAF-Generation.html &amp;#039;&amp;#039;Terrorismus: Aufstieg und Fall der zweiten RAF-Generation&amp;#039;&amp;#039;]; Welt Online vom 15. Februar 2007&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Ehepaar lebte als Elke und Horst Winter und arbeitete im Krankenhaus der Stadt – er als Internist und sie als Krankenschwester. Sie bekam einen Sohn, und die Familie zog 1986 weiter nach [[Frankfurt (Oder)]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Das Geheimnis um Ehepaar Winter. |Sammelwerk=[[Märkische Oderzeitung]] |Datum=2016-05-13 |Online=[https://web.archive.org/web/20180612144505/https://www.moz.de/landkreise/oder-spree/eisenhuettenstadt/artikel0/dg/0/1/1482154/ moz.de]}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Von Seckendorff arbeitete dort mehrere Jahre als Rheuma-Fürsorgerin in der Poliklinik.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13489677.html Dein Vater ist ein Mörder: Wie die Kinder inhaftierter RAF-Aussteiger leben.]&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Der Spiegel&amp;#039;&amp;#039; vom 24. Juni 1991, abgerufen am 14. August 2015&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ende der [[Deutsche Demokratische Republik|SED-Diktatur]] in der DDR wurde sie im Juni 1990 verhaftet und später vor Gericht gestellt. Ihr gleichzeitig verhafteter Ehemann war zuvor nach einer Gegenüberstellung als nicht tatverdächtig entlassen worden.&amp;lt;ref&amp;gt;Lars-Broder Keil, Sven Felix Kellerhoff: &amp;#039;&amp;#039;Was aus den ehemaligen Terroristen wurde.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Die Welt&amp;#039;&amp;#039; vom 13. Februar 2007, S. 4&amp;lt;/ref&amp;gt; Wegen der Beteiligung an der [[Schleyer-Entführung]] wurde Monika von Seckendorff 1992 unter Anwendung der [[Kronzeugenregelung]] vom [[Oberlandesgericht Stuttgart|OLG Stuttgart]] zu sieben Jahren Haft verurteilt. Sie sagte unter anderem aus, dass der [[Todesnacht von Stammheim|Selbstmord der in Stammheim inhaftierten Terroristen 1977]] von vornherein für den Fall eingeplant war, dass ihre Befreiung scheitern würde (RAF-interne Bezeichnung „Suicide Action“). Die Geschichte vom „Mord an den Gefangenen“ war laut Helbing eine „Lüge“.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13501916.html Suicide Action.]&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Spiegel&amp;#039;&amp;#039; vom 10. Dezember 1990, abgerufen am 8. Juni 2018&amp;lt;/ref&amp;gt; 1995 wurde von Seckendorff auf Bewährung entlassen. Sie distanzierte sich von der RAF&amp;lt;ref name=&amp;quot;welt-714651&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Lars-Broder Keil, Sven Felix Kellerhoff |url=http://www.welt.de/politik/article714651/Aufstieg-und-Fall-der-zweiten-RAF-Generation.html |titel=Terrorismus: Aufstieg und Fall der zweiten RAF-Generation |werk=[[Die Welt#Online-Ausgabe|welt.de]] |datum=2007-02-15 |abruf=2018-10-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und sagte als Zeugin in RAF-Strafprozessen aus, darunter 1995 am OLG Stuttgart zur Beteiligung von [[Sieglinde Hofmann]] an der Schleyer-Ermordung&amp;lt;ref&amp;gt;Wulf Reimer: &amp;#039;&amp;#039;RAF: Prozeß gegen die Terroristin Sieglinde Hofmann. Und eine schob den Kinderwagen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Süddeutsche Zeitung&amp;#039;&amp;#039; vom 15. September 1995, S. 3&amp;lt;/ref&amp;gt; und 1997 am OLG Frankfurt am Main zur Beteiligung von [[Monika Haas]] an der [[Entführung des Flugzeugs „Landshut“]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.spiegel.de/fotostrecke/stammheim-urteile-fotostrecke-106584.html Fahndungsplakat von 1980]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=|GNDfehlt=ja|GNDCheck=2021-09-10}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Helbing, Monika}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Familienmitglied des Adelsgeschlechts Seckendorff|⚭Monika]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Rote Armee Fraktion]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Übersiedler in der DDR]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verurteilte Person]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1953]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Helbing, Monika&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Seckendorff-Gudent, Monika Brigitte Freifrau von&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Terroristin der Rote Armee Fraktion (RAF)&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=16. November 1953&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Flein]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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