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	<title>Mongolengimpel - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T16:28:26Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Mongolengimpel&amp;diff=1615853&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Earwig: /* Weblinks */ https://www.macaulaylibrary.org/oriental-bird-images/</title>
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		<updated>2024-02-26T15:23:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks: &lt;/span&gt; https://www.macaulaylibrary.org/oriental-bird-images/&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Mongolengimpel&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Bucanetes mongolicus&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = ([[Robert Swinhoe|Swinhoe]], 1870)&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Bucanetes&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Pyrrhulini&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Tribus&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Stieglitzartige&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Carduelinae&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Unterfamilie&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Finken&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Fringillidae&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Singvögel&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Passeri&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = Unterordnung&lt;br /&gt;
| Bild             = Bucanetes mongolicus.JPG&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mongolengimpel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Bucanetes mongolicus&amp;#039;&amp;#039;) ist eine [[Finken]]art, die [[Wüste]]n und [[Halbwüste]]n vom Osten der [[Türkei]] bis [[Zentralasien]] bewohnt. Er ist mit dem [[Wüstengimpel]] (&amp;#039;&amp;#039;Bucanetes githagineus&amp;#039;&amp;#039;) verwandt und wurde früher bisweilen auch als [[Unterart]] desselben geführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
=== Aussehen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:BirdsAsiaJohnGoVGoul 0128 cropped.jpg|mini|Paar des Mongolengimpels (&amp;#039;&amp;#039;Bucanetes mongolicus&amp;#039;&amp;#039;),&amp;lt;br&amp;gt;Kolorierte Lithografie nach [[John Gould]], nach 1850]]&lt;br /&gt;
Der Mongolengimpel ist dem Wüstengimpel sehr ähnlich und wie dieser mit 11,5–13 cm Länge etwas kleiner als ein [[Bluthänfling|Hänfling]]. Der Schnabel ist etwas feiner und weniger hoch sowie hell gelblich bis graubraun gefärbt. Die Oberseite ist sandbraun und (im Unterschied zum Wüstengimpel) schwach streifig. Diese Färbung setzt sich beim Jugendkleid etwas heller bis auf die Unterseite fort und geht in einem leichten Übergang in das helle Cremeweiß des Unterbauchs und der Unterschwanzdecken über. Etwas heller cremefarben sind auch die Kehle und die Halsseiten. Beim Altvogel zeigt sich darüber hinaus ein mehr oder weniger kräftiges Rosa, das vom Gesicht, wo es den Bereich über dem Auge und die vorderen Wangen bedeckt, über Kehle, Brust und Flanken reicht, wo es sich teils mit der sandfarbenen Grundfärbung durchmischt. Arm- und Handschwingen sind am Ende dunkel mit hellen Säumen. An der Basis zeigen die Handschwingen deutliche rosa Säume, die Armschwingen sind an der Basis breit weiß gesäumt und bilden ein helles Feld. Die großen Armdecken sind auf dunklem Grund rosa gesäumt und an der Basis weiß. Die weißen Basen von Armschwingen und -decken bilden sowohl beim sitzenden als auch beim fliegenden Vogel zwei deutliche weiße Bänder beziehungsweise Felder. Die Handdecken sind dunkel, die mittleren Armdecken sandfarben und rosa gesäumt. Die Flügelzeichnung ist bei Männchen meist ausgeprägter als bei den Weibchen. Im Jugendkleid sind die Flügel überwiegend ocker- bis dunkelbraun mit helleren Säumen der großen und mittleren Armdecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stimme ===&lt;br /&gt;
Auch wenn der englische Name &amp;#039;&amp;#039;Mongolian Trumpeter Finch&amp;#039;&amp;#039; dies vermuten lässt, ist die Stimme des Mongolengimpels nicht wie die des Wüstengimpels durch trompetende Laute gekennzeichnet. Der Flugruf ist ein ansteigendes „tü-wüit“, das manchmal auch einsilbiger klingen kann. Der Gesang ist eine kurze, melodische Strophe, die langsam wiederholt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verhalten ===&lt;br /&gt;
Wie der Wüstengimpel ist der Mongolengimpel oft in kleinen Trupps anzutreffen. Er zeigt wenig Scheu vor dem Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung und Bestand ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bucanetes mongolicus Distribution Map.png|thumbnail|links|Brutverbreitung des Mongolengimpels]]&lt;br /&gt;
Die für Zentralasien typische Art brütet in einem Gürtel zwischen 40–50° und 30–35° N. Im Westen gibt es bereits einzelnes Vorkommen in der östlichen [[Türkei]], die geschlossene Verbreitung beginnt in [[Transkaukasien]] und im [[Elburs-Gebirge]]. Sie erstreckt sich über große Teile [[Kasachstan]]s und die zentralasiatischen ehemaligen Sowjetrepubliken bis in das westliche [[China]]. Im Süden reicht sie bis in den Nord- und Ost-[[Iran]], [[Afghanistan]] und die nördlichsten Teile [[Indien]]s und [[Pakistan]]s, im Nordosten bis nach [[Sibirien|Südsibirien]], in die [[Mongolei]] und das nordwestliche China. Da die Art vornehmlich für den Menschen kaum nutzbare Lebensräume bewohnt, ist sie nicht bedroht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Systematik ==&lt;br /&gt;
Der Mongolengimpel ist mit dem [[Wüstengimpel]] (&amp;#039;&amp;#039;Bucanetes githagineus&amp;#039;&amp;#039;) verwandt, ist aber entgegen früheren Annahmen keine Unterart desselben. In der Gegend von [[Naxçıvan (Stadt)|Naxçıvan]] in [[Aserbaidschan]] brütet er [[sympatrisch]] zusammen mit dem Wüstengimpel, ohne sich mit ihm zu vermischen.&amp;lt;ref&amp;gt;Panov &amp;amp; Bulatova 1972, zitiert in Panov, s. Literatur&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der britische Ornithologe [[Guy M. Kirwan]] schlug 2005 (s. Literatur) eine Teilung der Gattung &amp;#039;&amp;#039;Bucanetes&amp;#039;&amp;#039; und eine neue Gattung &amp;#039;&amp;#039;Eremopsaltria&amp;#039;&amp;#039; für den Mongolengimpel vor. Er begründete dies damit, dass die vier „Steingimpel“-Arten [[Wüstengimpel]], Mongolengimpel (&amp;#039;&amp;#039;Bucanetes mongolicus&amp;#039;&amp;#039;), [[Weißflügelgimpel|Weiß-]] (&amp;#039;&amp;#039;Rhodospiza obsoleta&amp;#039;&amp;#039;) und [[Rotflügelgimpel]] (&amp;#039;&amp;#039;Rhodopechys sanguinea&amp;#039;&amp;#039;), die früher auch oft in der Gattung &amp;#039;&amp;#039;Rhodopechys&amp;#039;&amp;#039; vereint wurden, zwar miteinander verwandt seien, der Verwandtschaftsgrad aber am besten durch vier monotypische Gattungen wiedergegeben würde. 2012 wurde diese Ansicht aber aufgrund von genetischen Vergleichsuntersuchungen widerlegt.&amp;lt;ref&amp;gt;Dario Zuccon, Robert Prys-Jones, Pamela C. Rasmussen, Per G. P. Ericson: &amp;#039;&amp;#039;The phylogenetic relationships and generic limits of finches (Fringillinae)&amp;#039;&amp;#039;, Molecular Phylogenetics and Evolution 62 (2012), S. 581–596, {{DOI|10.1016/j.ympev.2011.10.002}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lebensraum ==&lt;br /&gt;
[[Datei:E8236-Tamchy-dry-gulch.jpg|mini|Lebensraum des Mongolengimpels in [[Kirgisistan]]]]&lt;br /&gt;
Der Mongolengimpel besiedelt Wüsten, Halbwüsten und Gebirgslandschaften in Zentralasien. Er kommt – wie beispielsweise in der [[Kysylkum]] – in Sandwüsten, in trockenen Hügellandschaften oder in der alpinen Zone vor. Er brütet meist in steinigen Habitaten, beispielsweise an verstreuten Felsen in der Steppe, in trockenen Flusstälern oder an lehmigen und steinigen Böschungen. Die Höhenverbreitung reicht etwa von 400 bis 4600 m. Der Mongolengimpel ist vorwiegend Jahresvogel, lediglich aus größeren Höhenlagen wandert er im Winter ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Lars Svensson (Ornithologe)|Lars Svensson]], P. J. Grant, K. Mularney, D. Zetterström: &amp;#039;&amp;#039;Der neue Kosmos-Vogelführer.&amp;#039;&amp;#039; Franckh-Kosmos Verlags-GmbH, Stuttgart 1999, ISBN 3-440-07720-9.&lt;br /&gt;
* Eugene N. Panov in W. J. M. Hagemeijer, M. J. Blair: &amp;#039;&amp;#039;The EBCC Atlas of European Breeding Birds – their distribution and abundance.&amp;#039;&amp;#039; T &amp;amp; A D Poyser, London 1997, ISBN 0-85661-091-7, S. 735.&lt;br /&gt;
* [[Leonid Alexandrowitsch Portenko]], J. Stübs in E. Streseman et al.: &amp;#039;&amp;#039;Atlas der Verbreitung paläarktischer Vögel.&amp;#039;&amp;#039; Lieferung 5 (1976, [http://www.staff.uni-mainz.de/martens/atlas/05_bucanetes_githagineus.pdf PDF])&lt;br /&gt;
* G. M. Kirwan, S. M. S. Gregory:  &amp;#039;&amp;#039;A new genus for the Mongolian Finch Bucanetes mongolicus (Swinhoe, 1870)&amp;#039;&amp;#039;. Bull. Brit. Orn. 2005, Cl. 125: 68–80.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons|Bucanetes mongolicus}}&lt;br /&gt;
* {{IUCN&lt;br /&gt;
| Year           = 2008&lt;br /&gt;
| ID             = 22720520&lt;br /&gt;
| ScientificName = Bucanetes mongolicus&lt;br /&gt;
| YearAssessed   = 2008&lt;br /&gt;
| Assessor       = BirdLife International&lt;br /&gt;
| Download       = 27. März 2009&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
* {{Avibase|ID=B8FE90ACDA36B34C|ScientificName=Bucanetes mongolicus|CommonName=Mongolengimpel}}&lt;br /&gt;
* {{eBird.org |ID= monfin2 |Name= Mongolengimpel (&amp;#039;&amp;#039;Bucanetes mongolicus&amp;#039;&amp;#039;)}}&lt;br /&gt;
* {{xeno-canto|ID=Bucanetes-mongolicus|ScientificName=Bucanetes mongolicus|Name=Mongolengimpel}}&lt;br /&gt;
* {{Encyclopedia of Life|ID=45515704|Name=Mongolian Finch|Wissenschaftlich=Bucanetes mongolicus}}&lt;br /&gt;
* [http://www.kolkatabirds.com/mongolianfinch8nik.jpg Mongolengimpel in Indien]&lt;br /&gt;
* [http://www.netfugl.dk/pictures.php?id=listpictures&amp;amp;species_id=821 Weitere Bilder]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Mongolengimpel}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Finken]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Earwig</name></author>
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