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	<title>Monemvasia - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T04:17:00Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Monemvasia&amp;diff=279755&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Kiwi4all: Welterbe Kategorie ergänzt</title>
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		<updated>2026-03-28T11:02:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Welterbe Kategorie ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Kallikratis-Gemeinde Griechenland&lt;br /&gt;
|Name=Gemeinde Monemvasia&lt;br /&gt;
|Name-el=Δήμος Μονεμβασίας (Μονεμβασία)&lt;br /&gt;
|Region=[[Peloponnes (griechische Region)|Peloponnes]]&lt;br /&gt;
|Regionalbezirk=[[Lakonien]]&lt;br /&gt;
|lat_deg=36 |lat_min=41 |lat_sec=7&lt;br /&gt;
|lon_deg=23 |lon_min=03 |lon_sec=14&lt;br /&gt;
|Fläche=952.208&lt;br /&gt;
|Einwohner=21942&lt;br /&gt;
|Einwohnerquelle=2011&amp;lt;ref name=&amp;quot;VZ2011&amp;quot;&amp;gt;[http://www.statistics.gr/documents/20181/1210503/resident_population_census2011rev.xls Ergebnisse der Volkszählung 2011 beim Nationalen Statistischen Dienst Griechenlands (ΕΛ.ΣΤΑΤ)] (Excel-Dokument, 2,6 MB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Sitz=[[Molai]]&lt;br /&gt;
|Gemeindebezirke=5&lt;br /&gt;
|Stadtbezirke=2&lt;br /&gt;
|Ortsgemeinschaften=36&lt;br /&gt;
|LAU=4305&lt;br /&gt;
|Website=www.monemvasia.gov.gr&lt;br /&gt;
|Region-Lagebild=Datei:2011 Dimos Monemvasias.png&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Monemvasia&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{elS|Μονεμβασία|IPA=mɔnɛmvaˈsja}} oder {{lang|el|Μονεμβασιά}} {{F.Sg.}}, altertümlich auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Malvasy&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, modern teils auch &amp;#039;&amp;#039;Monemvassia, Monemwassia, Monembasia&amp;#039;&amp;#039; transkribiert) ist eine [[Griechenland|griechische]] Kleinstadt, die im [[Byzantinisches Reich|Byzantinischen Reich]] bedeutender Stützpunkt und Festung war. Sie liegt auf einem Felsen vor der Küste [[Lakonien]]s im Südosten der Halbinsel [[Peloponnes]]. Die Gemeinde Monemvasia wurde zuletzt 2011 durch die Eingemeindung von vier Nachbargemeinden erheblich vergrößert. Der Verwaltungssitz wurde dabei von der Stadt Monemvasia nach [[Molai]], der größten Siedlung in der Gemeinde, verlegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Etymologie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Μονεμβασιά DJI 4359.jpg|mini|links|Monemvasia, von der Luft aus gesehen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihren Namen verdankt die Stadt ihrer Lage, griechisch &amp;#039;&amp;#039;moni emvasia&amp;#039;&amp;#039; ({{lang|el|μόνη εμβασία}}) bedeutet „einziger Zugang“. Sie galt bis zur griechischen Unabhängigkeit 1821–30 wegen der großen Schwierigkeiten, die mit Eroberungsversuchen verbunden waren, als das ‚[[Gibraltar]] des Ostens‘. Die Stadt ist auch Namensgeberin für den [[Malvasier]], eine Rebsorte, die von dort aus exportiert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Monemvasia Citadel On Top.jpg|mini|links|Der Felsen von Monemvasia]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ort Monemvasia liegt auf der seewärtigen Südost-Seite eines Felsens von ca. 194 Meter Höhe&amp;lt;ref&amp;gt;Hellenic Military Geographical Service, Karte Greece 1:50.000, Blatt Neapolis, Athen 1991&amp;lt;/ref&amp;gt; und 1,8&amp;amp;nbsp;km Länge. Die Ansiedlung besteht aus zwei Teilen: der ummauerten mittelalterlichen Unterstadt am Abhang des Felsens und der Zitadelle auf der Höhe des Felsens, die nur über einen einzigen, vielfach gewundenen, steilen und gut gesicherten Weg erreicht werden kann. Die Zitadelle ist seit den 1920er-Jahren nicht mehr bewohnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Monemvasia umfasst (bis auf ein kleines Gebiet der Gemeinde [[Elafonisos]]) die gesamte Lakonische Halbinsel zwischen dem [[Lakonischer Golf|Lakonischen Golf]] im Westen und dem [[Myrtoisches Meer|Myrtoischen Meer]] östlich. Im Norden grenzen die Gemeinden [[Evrotas (Gemeinde)|Evrotas]] und [[Notia Kynouria]] an die Gemeinde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:De wit 1680 monemvasia b.jpg|mini|links|Stadtansicht nach einem Stich von F. de Witt, Amsterdam, 1680]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Μονεμβασιά DJI 4383.jpg|mini|hochkant=1.3|Der Zugang zur Oberstadt]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Monemvasia Ansicht von oben.JPG|mini|hochkant=1.3|Monemvasia, von der Oberstadt aus gesehen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
583 wurde die erste Ansiedlung auf dem Felsen von Monemvasia vor der Küste des Peloponnes errichtet, als Schutz für die Bewohner der umliegenden Siedlungen des Festlandes vor den slawischen und [[Awaren|awarischen]] Angriffen, als unter [[Justinian I.]] und seinen Nachfolgern die [[Landnahme der Slawen auf dem Balkan]] einsetzte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadt, wo auch die [[Chronik von Monemvasia]] entstand, bildete in den folgenden Jahrhunderten ein Rückzugsgebiet der byzantinischen Herrschaft in Südgriechenland und war Ausgangspunkt der Rückeroberung der Halbinsel Peloponnes. Die Stadt war auch wichtig zur Sicherung des Seewegs von [[Konstantinopel]] nach [[Republik Venedig|Venedig]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Festung galt lange als uneinnehmbar und hielt sowohl den zahlreichen arabischen Belagerungen als auch dem normannischen Eroberungsversuch von 1147 stand. Es wird berichtet, dass ein Kornfeld in der Zitadelle vorhanden war, das&amp;amp;nbsp;– zusammen mit den zahlreichen [[Zisterne]]n&amp;amp;nbsp;– ausreichte, eine Besatzung von 30&amp;amp;nbsp;Mann auf Dauer zu ernähren; damit war die Zitadelle autark und konnte unbegrenzt verteidigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Fall Konstantinopels im [[Vierter Kreuzzug|Vierten Kreuzzug]] blieb Monemvasia eine freie byzantinische Stadt und konnte erst 1249 nach dreijähriger Belagerung durch die seit 1204 das Festland kontrollierenden Franken zur Kapitulation genötigt werden. 1263 mussten die Franken Monemvasia zusammen mit [[Mystras]] an das Byzantinische Reich zurückgeben. Nach den [[Osmanisches Reich|osmanischen]] Eroberungen von [[Belagerung von Konstantinopel (1453)|Konstantinopel]] (1453), Mystra (1460) und [[Kaiserreich Trapezunt|Trapezunt]] (1461) war Monemvasia neben dem [[Fürstentum Theodoro]] (1475 von den Osmanen erobert) das letzte territoriale Überbleibsel des glanzvollen Römischen Reichs. Auf sich allein gestellt nicht überlebensfähig, unterstellte sich die Stadt erst einem katalanischen Seeräuber, der bald wieder vertrieben wurde, dann dem [[Papst]], der aber militärisch nicht zu ausreichendem Schutz in der Lage war, und schließlich 1464 Venedig, das die Stadt bis 1540 gegen die Türken zu halten vermochte.&lt;br /&gt;
[[Datei:Monemvasia - Coronelli Vincenzo - 1686.jpg|mini|Monemvasia, [[Vincenzo Maria Coronelli]], 1686]]&lt;br /&gt;
Nachdem Monemvasia [[Osmanisches Reich|osmanisch]] geworden war, fiel es 1690 an Venedig zurück und im Verlauf des [[Venezianisch-Österreichischer Türkenkrieg|Venezianisch-Österreichischen Türkenkrieges]] 1715 wieder an die Türken. In der zweiten türkischen Epoche setzte ein Bevölkerungsschwund ein, der die in ihren Glanzzeiten zwischen 10.000 und 25.000&amp;amp;nbsp;Menschen zählende Bevölkerung auf wenige hundert Einwohner reduzierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge des [[Griechischer Unabhängigkeitskrieg|Griechischen Unabhängigkeitskriegs]] wurde die Stadt 1821 nach der [[Belagerung von Monemvasia (1821)|Belagerung von Monemvasia]] von den griechischen Aufständischen eingenommen. Dennoch gelang es ihr nicht, sich zu erholen, sie versank im Gegenteil nahezu völlig in Bedeutungslosigkeit und wurde ein sterbendes Dorf, das 1971 nur noch 32&amp;amp;nbsp;Einwohner zählte. Auf dem Ufer gegenüber dem Felsen entstand ein modernes Dorf, das &amp;#039;&amp;#039;Gefira&amp;#039;&amp;#039; („Brücke“) genannt wird, im Gegensatz zur alten Stadt, die &amp;#039;&amp;#039;Kastro&amp;#039;&amp;#039; („Burg“, vgl. &amp;#039;&amp;#039;[[Kastron]]&amp;#039;&amp;#039;) heißt. Nach 1980 setzte der Wiederaufbau der alten Stadt ein, die nun eine beliebte Wochenendresidenz wohlhabender Athener wurde. Heute werden die mittelalterlichen Gebäude nach und nach restauriert; viele von ihnen sind zu Hotels umgewandelt worden. Ein wellig verlaufender Weg von etwa 2 m Breite durch die Altstadt, gesäumt von Gaststätten und Läden wird heute von Touristen durchwandert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Monemvasia ist der Geburtsort des griechischen Dichters [[Giannis Ritsos]], der auf dem Friedhof von Monemvasia begraben ist. Der griechische Staat hat die byzantinische Ausgrabungsstätte von Monemvasia mit dem [[Europäisches Kulturerbe-Siegel|Europäischen Kulturerbe-Siegel]] ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Isidor von Kiew]] (ca. 1385–1463), römisch-katholischer Bischof&lt;br /&gt;
* [[Loukas Notaras]] († 1453), letzter [[Megas Doux]] des Byzantinischen Reiches&lt;br /&gt;
* [[Giannis Ritsos]] (1909–1990), Poet – ein Museum am Eingangstor zur Unterstadt ist ihm gewidmet&amp;lt;!-- Stand 2025-09-10 --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Georgios Sphrantzes]] (1401–1478), byzantinischer Geschichtsschreiber&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Rainer W. Klaus, Ulrich Steinmüller: &amp;#039;&amp;#039;Monemvasia. Geschichte und Stadtbeschreibung&amp;#039;&amp;#039;. 10. in Text und Bild neu bearbeitete Auflage, Athen 2014 (Erstausgabe 1977)&lt;br /&gt;
* Rainer W. Klaus, Ulrich Steinmüller: &amp;#039;&amp;#039;Monemvasia. The Town and its History&amp;#039;&amp;#039;. English Version by Lawrence P. Buck. 9th, revised edition. Athens 2007&lt;br /&gt;
* Haris Kalligas: &amp;#039;&amp;#039;Monemvasia, Seventh–Fifteenth Centuries&amp;#039;&amp;#039;. In: Angeliki E. Laiou: &amp;#039;&amp;#039;The Economic History of Byzantium. From the Seventh through the Fifteenth Century&amp;#039;&amp;#039;. Dumbarton Oaks, 2002, S. 879–897, ([http://www.doaks.org/resources/publications/doaks-online-publications/economic-history-of-byzantium/ehb40-monemvasia doaks.org]; PDF)&lt;br /&gt;
* Haris A. Kalligas: &amp;#039;&amp;#039;Monemvasia. A Byzantine City State&amp;#039;&amp;#039;, Routledge, 2010.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Monemvasia (town)|Monemvasia}}&lt;br /&gt;
* [https://monem.naturemap.de/ Natur und Wandern in der Kulturlandschaft Monemvasias (Wege, Fotos, Karten (GPS-Daten), Buch und Adressen).]&lt;br /&gt;
* [https://www.skipperguide.de/wiki/Monemvasia Revierinformationen auf Skipperguide.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gemeinden Peloponnes}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4340600-2|LCCN=n82010169|VIAF=151287183}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeinde in der Region Peloponnes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in der Region Peloponnes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Festung in Griechenland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort auf dem Peloponnes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Monemvasia| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Festung in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliger Welterbekandidat in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliger Welterbekandidat in Griechenland]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Kiwi4all</name></author>
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