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	<title>Mondsatellit - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-01T22:59:38Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Mondsatellit&amp;diff=1226105&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Mielas: kein Autor</title>
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		<updated>2025-11-23T12:21:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;kein Autor&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Lunar Reconnaissance Orbiter 001.jpg|mini|288x288px|Animation vom [[Lunar Reconnaissance Orbiter]], einem Mondsatelliten]]&lt;br /&gt;
Ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mondsatellit&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Raumsonde]] oder ein [[Satellit (Raumfahrt)|Satellit]], der als [[Orbiter (Raumfahrt)|Orbiter]] in eine [[Umlaufbahn]] um den [[Mond|Erdmond]] gebracht wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Mondumlaufbahn zu erreichen, ist eine durchaus anspruchsvolle Aufgabe der [[Raumfahrt]], die schon beim Start ein hohes Maß an [[Steuerungstechnik]] erfordert. Aber noch komplexer ist das Manöver beim [[Abbremsen]], das in der Umgebung des Mondes erforderlich ist, um die überschüssige Geschwindigkeit der Sonde abzubauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erfordernisse zur Erreichung der Mondumgebung ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Chronologie der Mondmissionen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl bereits in den ersten Jahren der [[Raumfahrt]] auf dem Mond Sonden [[harte Landung|hart landen]] sollten, gelang dies der UdSSR und den USA erst nach jeweils vier Fehlversuchen.&lt;br /&gt;
Denn für einen Treffer oder nahen [[Vorbeiflug (Raumfahrt)|Vorbeiflug]] müssen die [[Brennschluss]]geschwindigkeit der obersten [[Raketenstufe]] auf etwa ein Promille und die Richtung der [[Übergangsbahn]] zum Mond auf wenige Hundertstel Grad eingehalten werden. Dafür aber war anfangs die Steuerung von Raketenstarts noch zu ungenau, sodass es – von Fehlstarts abgesehen – statt des Einschlags meist ein Vorbeiflug in 6.000 bis 60.000&amp;amp;nbsp;km Entfernung wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deshalb ging man in den 1960er Jahren dazu über, die Sonde zunächst auf eine [[Umlaufbahn|Parkbahn]] um die Erde zu bringen. Erst nach genauer [[Bahnbestimmung|Bahnvermessung]] dieser Flugbahn errechnete man Zeitpunkt und Brenndauer des [[Bahnmanöver]]s für die Übergangsbahn. Diese war so abzustimmen, dass die Sonde gleichzeitig an jenem Punkt der [[Mondbahn]] ankam, zu dem ihn der Mond selbst nach der Flugdauer erreichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bahnmanöver zum Einschwenken in die Mondumlaufbahn ==&lt;br /&gt;
Um in einen Mondorbit einzuschwenken, ist der nächste kritische Moment das Brems- bzw. Bahnmanöver. Dieses Manöver muss auch nach Zeitpunkt, Richtung und Geschwindigkeitsänderung genau stimmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine von der Erde zum Mond fliegende Sonde muss nach dem Start annähernd die [[Kosmische Geschwindigkeiten#Zweite kosmische Geschwindigkeit oder Fluchtgeschwindigkeit|zweite kosmische Geschwindigkeit]] von 11,2&amp;amp;nbsp;km/s erreichen, d.&amp;amp;nbsp;h. die zum Verlassen des [[Erdschwerefeld]]es erforderliche Fluchtgeschwindigkeit. Sie entspricht 140,7 % der [[Kreisbahngeschwindigkeit]] – d.&amp;amp;nbsp;h. die Geschwindigkeit in der Parkbahn ist um etwa 40 % oder annähernd 4000 Meter pro Sekunde zu erhöhen, was in einem Winkel etwa 90° quer zur Mondrichtung erfolgen muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die Sonde dann den schwerelosen Punkt zwischen Erde und Mond erreicht (aus Zeitgründen darf dies nicht zu langsam sein), beginnt sie „in Richtung Mond zu fallen“ und würde ungebremst um ihn „herumfallen“ oder mit etwa 2000&amp;amp;nbsp;m/s auf ihm aufschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die überschüssige Geschwindigkeit ([[kinetische Energie]]) wird durch Bremsraketen abgebaut, die genau in Richtung der Bahnbewegung zünden müssen. Wird genau richtig gebremst, so schwenkt die Sonde in den Mondorbit ein. Dies erfolgt in der [[Bahnebene]], die sich aus der gegenseitigen Stellung von Erde und Mond beim Raketenstart, aus dessen Richtung ([[geografische Breite]] / [[Azimut]]) und der seither vergangenen Zeit ergibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wissenschaftliche und technische Ziele von Mond-Orbitern ==&lt;br /&gt;
Mondsatelliten haben herausragende Bedeutung für die [[Selenografie]] (z.&amp;amp;nbsp;B. die [[Lunar Orbiter]]s und [[Clementine (Sonde)|Clementine]]) und die [[Selenodäsie]] (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Lunar Prospector]]). Außerdem bieten Mondsatelliten den Vorteil, das Erdmagnetfeld aus relativ konstanter Entfernung zu beobachten (z.&amp;amp;nbsp;B. [[IMP-E]]). Ebenso vorteilhaft sind [[Radioastronomie|radioastronomische]] Experimente (z.&amp;amp;nbsp;B. [[RAE-B]] und Luna-19) in einer Mondumlaufbahn, da vor allem auf der erdabgewandten Seite keine störenden Radiowellen von der Erde empfangen werden. In der Mondumlaufbahn kann zudem mit mehreren [[Relay (Satellit)|Relay-Satelliten]] per Funk mit Objekten auf der Mondrückseite kommuniziert werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://astronomy.com/magazine/ask-astro/2020/09/how-do-spacecraft-communicate-from-the-farside-of-the-moon |titel=How do spacecraft communicate from the farside of the Moon? |werk=Astronomy.com |datum=2020-09-18 |sprache=en |abruf=2021-12-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwechselungsmöglichkeiten ==&lt;br /&gt;
Der Begriff &amp;#039;&amp;#039;Mondsatellit&amp;#039;&amp;#039; könnte auch als Fachbegriff für einen natürlichen [[Satellit (Astronomie)|Trabanten des Mondes]] missverstanden werden. Ein solcher Trabant existiert jedoch nicht, da sein [[Umlaufbahn|Orbit]] nicht stabil wäre.&amp;lt;ref&amp;gt; {{Webarchiv |text=Der zweite Erdmond, Spezialfall 1: Mond um den Mond |url=http://www.wfs.be.schule.de/pages/Mondbeobachter/ZweiterMond/ZweiterMond.html |wayback=20160304185927 }}, Artikel auf der Website der [[Wilhelm-Foerster-Sternwarte]] e.&amp;amp;nbsp;V.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Mondsonde]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Hans Reichardt: &amp;#039;&amp;#039;Künstliche Erdsatelliten.&amp;#039;&amp;#039; Akad.-Verl., Berlin 1959.&lt;br /&gt;
* Rainer M. Wallisfurth: &amp;#039;&amp;#039;Russlands Weg zum Mond.&amp;#039;&amp;#039; Econ, Düsseldorf 1964.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Raumfahrt (Mond)|Satellit]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mielas</name></author>
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