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	<title>Mondmilchloch - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T14:01:03Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Lysippos: /* Literatur */ kl, erg nach https://permalink.snl.ch/bib/sz000214869</title>
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		<updated>2024-11-21T22:14:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; kl, erg nach https://permalink.snl.ch/bib/sz000214869&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- schweizbezogen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mondmilchloch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Karsthöhle]] im [[Pilatus (Berg)|Pilatusmassiv]] ([[Emmentaler Alpen]]) in der [[Schweiz]]. Es handelt sich um die [[Typlokalität]] der sogenannten [[Mondmilch]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Mondmilchloch.jpg|mini|Kurz nach dem ersten Wasserfall]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage und Zugang ==&lt;br /&gt;
Das Mondmilchloch liegt auf der Südseite des [[Pilatus (Berg)|Widderfeld]]s in einer Höhe von {{Höhe|1710|CH|link=true}} Der Eingang zur [[Höhle]] wird erst erkannt, wenn man unmittelbar davor steht. Als Orientierungshilfe kann das Bächlein, das der Höhle entspringt, dienen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von den Gebäuden der Alp Birchboden ({{Höhe|1610|CH}}) führt ein mit orangen Farbtupfern markierter Pfad zuerst eben, dann etwas ansteigend über Weideland, Geröllhalden und durch Waldstreifen an den Eingang der [[Höhle]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Höhlenbeschrieb ==&lt;br /&gt;
Die Höhle weist eine Länge von 170&amp;amp;nbsp;m und eine Vertikalausdehnung von 22&amp;amp;nbsp;m auf.&amp;lt;ref&amp;gt;Neko.ch: &amp;#039;&amp;#039;[https://neko.ch/blog/digitale-vermessung-des-mondmilchlochs-am-pilatus/ Digitale Vermessung des Mondmilchlochs am Pilatus]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; Durch den hallenartigen Vorraum und den Übergangsbereich gelangt man zum spaltenförmigen Teil der Höhle (ca. 40&amp;amp;nbsp;m). Bei 52&amp;amp;nbsp;m befindet sich ein eingeklemmter Gesteinsblock. Von 57 bis 62&amp;amp;nbsp;m folgt ein niedriger Querschnitt der nur ein Weiterkommen auf allen vieren erlaubt. Man gelangt zum ersten Wasserfall mit einer Höhe von 3,3&amp;amp;nbsp;m. Danach folgt ein leicht ansteigender Abschnitt mit kleineren Stufen bis sich bei ca. 80&amp;amp;nbsp;m rechts ein Seitengang öffnet, aus dem Wasser zufliesst. Jetzt gelangt man zur engsten Passage von ca. 20&amp;amp;nbsp;cm («Mausefalle»). Bei 100&amp;amp;nbsp;m befindet sich der zweite Wasserfall von 2,2&amp;amp;nbsp;m Höhe. Kurz danach kommt der Wasserzutritt von der Decke her und damit das Ende der begehbaren Höhle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historisches ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Mondmilchloch wird bereits 1555 erstmals erwähnt. Die [[Mondmilch]] wurde dabei durch Conrad Gesner unter der Bezeichnung «Lac Lunae» in den offiziellen Arzneimittelschatz eingeführt. In der Folge erlangte das Mittel (eine [[Calcit]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;ausfällung) einen grossen Bekanntheitsgrad und wurde noch im 19. Jahrhundert ärztlich empfohlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Etymologie ==&lt;br /&gt;
«Mondmilchloch» bedeutet Höhle, in der [[Mondmilch]] (lat. Lac Lunae) in grossen Mengen vorhanden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geologie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Mondmilchloch ist entlang eines tektonischen Bruches im unteren [[Schrattenkalk]] angelegt und durch die Auflösung von [[Kalziumkarbonat|Karbonatgestein]] durch [[Kohlensäure|kohlensäurehaltiges]] Wasser entstanden. Auf dem Bergrücken des Widderfeldes sind im geringmächtigen, tertiären [[Quarzsandstein]] ([[Hohgantsandstein]]) Trichter[[doline]]n zu erkennen. Über [[Kluft (Geologie)|Klüfte]] im darunterliegenden Schrattenkalk findet das versickernde Wasser den Weg ins Mondmilchloch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn das Wasser den Höhlenwänden entlang fliesst oder heruntertropft, kann chemisch reines [[Kalziumkarbonat]] ausfallen. Es entsteht ein weissliches, poröses Mineralaggregat, die [[Mondmilch]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Hans Fischer: &amp;#039;&amp;#039;Höhle Mondmilchloch, eine Monographie&amp;#039;&amp;#039;. (ETH-Zentrum) Institut für Kristallographie und Petrographie, Zürich 1987&lt;br /&gt;
* [[Moritz Anton Kappeler]]: &amp;#039;&amp;#039;Pilati Montis Historia&amp;#039;&amp;#039;. Basel 1767, (deutsche Übersetzung: &amp;#039;&amp;#039;Naturgeschichte des Pilatusberges&amp;#039;&amp;#039;), S. 219–226 und 231–233, Verlag Haag, Luzern 1960&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pilatus (Bergmassiv)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Höhle in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Höhle in der Schweiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Kanton Obwalden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Alpnach]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate&lt;br /&gt;
|NS= 46.966791&amp;lt;!--{{subst:CH1903-WGS84|659.421|202.042||koor=B|subst=subst:}}--&amp;gt;&lt;br /&gt;
|EW= 8.219437&amp;lt;!--{{subst:CH1903-WGS84|659.421|202.042||koor=L|subst=subst:}}--&amp;gt;&lt;br /&gt;
|type= landmark|pop= |elevation=1710 |dim=100 |region=CH-OW&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Lysippos</name></author>
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