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	<title>Mondgottheit - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mondgottheiten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; gelten in den [[Mythologie]]n der unterschiedlichsten Kulturen Götter, die eine [[Personifikation|Verkörperung]] des [[Mond|Erdmondes]] darstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Europa ==&lt;br /&gt;
[[Datei:The Wolves Pursuing Sol and Mani.jpg|mini|Hati und [[Skalli]] jagen Mani und Sol]]&lt;br /&gt;
; Germanien: Die [[Germanische Mythologie|Nordgermanische Mythologie]] kennt den Mondgott [[Mani (Mythologie)|Mani]], der ein Sohn des Riesen [[Mundilfari (Mythologie)|Mundilfær]] ist. Er ist ein Bruder der Sonnengöttin [[Sol (nordische Mythologie)|Sol]] und lenkt das Mondgefährt über den Himmel. In der Prophezeiung heißt es, dass Mani während [[Ragnarök]] von dem Wolf [[Hati]] verschlungen wird, nachdem dieser ihn über den Himmel jagte.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.gutenberg.org/files/28497/28497-h/28497-h.htm &amp;#039;&amp;#039;Mani and Sol.&amp;#039;&amp;#039;] In: H. A. Guerber: &amp;#039;&amp;#039;Myths of the Norsemen. From the Eddas and Sagas.&amp;#039;&amp;#039; George G. Harrap &amp;amp; Company, London 1909, {{OCLC|858746787}}.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Heimdall]] gilt ebenfalls als Mondgottheit, da sein Name vermutlich weißlich, hell bedeutet und er als „hvitastr Asa“ der weiße Ase bezeichnet wird. Auch [[Thrud]], die Tochter von [[Thor]] und [[Sif]], die als eine Jungfrau, deren Weiße den Schnee beschämt, bezeichnet wird, sehen manche als Mondgöttin der Germanen an.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://archive.org/stream/archivfrreligio04unkngoog/archivfrreligio04unkngoog_djvu.txt &amp;#039;&amp;#039;Böklen, Die Sintflutsage.&amp;#039;&amp;#039; 7] auf archive.org, abgerufen am 25. Februar 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Griechenland: Die [[Griechische Mythologie]] kennt mehrere Gottheiten, die den Mond verkörperten. Dieses waren zumeist weibliche Wesen, die sich durch besondere Schönheit, allgemein als die schönste Frau überhaupt, die zudem wundervolles Haar hatte, auszeichneten. Zu diesen zählen die Mondgöttinnen [[Artemis]], [[Danaë]], [[Kallisto (Mythologie)|Kallisto]] oder [[Selene]]. Seltener kommt die Identifikation mit einem männlichen Wesen, wie beispielsweise Cycnus, vor. Zwischen der Mondgottheit und der [[Sonnengottheit]] besteht eine enge Beziehung, so werden sie oftmals als Zwillinge dargestellt oder die Mondgöttin als die Geliebte oder Gemahlin des Sonnengottes, manchmal auch als dessen schönste Tochter. So sind beispielsweise die Mondgöttinnen Artemis und [[Helena (Mythologie)|Helena]] die Töchter des [[Zeus]] und gleichzeitig ist sie in der Gestalt von [[Io (Mythologie)|Io]] seine Geliebte. Ein weiteres charakteristisches Merkmal ist es, dass das Meer als der Vater des Mondes angesehen wird, wie es bei Cycnus der Fall ist. Es ist kein wirklicher Widerspruch, dass die Mondgöttinnen sowohl als Geliebte als auch als Gattin oder Tochter des Zeus dargestellt werden, da der Mond mit jedem Neumond aufs neue geboren wird, so dass er zur Tochter der Gemahlin wird, die er wiederum liebt.&amp;lt;ref&amp;gt;Ernst Siecke: [http://digital.ub.uni-duesseldorf.de/ulbdsp/periodical/pageview/4792683?query=mondgottheit &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur genaueren Erkenntnis der Mondgottheit bei den Griechen.&amp;#039;&amp;#039;] S. 5/6.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
: Weitere Göttinnen, die mit dem Mond in Verbindung gebracht wurden, waren [[Brizo]] und die [[Thraker|thrakische]] [[Bendis]]. Der wichtigste rituelle Vogel der Mondgottheiten war der [[Wendehals (Vogel)|Wendehals]], siehe auch [[Iynx (Mythologie)|Iynx]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Rom: In der [[Römische Mythologie|römischen Mythologie]] waren [[Luna]] und [[Diana]] die Mondgöttinnen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.imperiumromanum.com/religion/antikereligion/luna_01.htm &amp;#039;&amp;#039;Luna&amp;#039;&amp;#039;] und [http://www.imperiumromanum.com/religion/antikereligion/diana_01.htm &amp;#039;&amp;#039;Diana&amp;#039;&amp;#039;] auf imperiumromanum.com, abgerufen am 26. Februar 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt; Diana wurde bei den Römern zu einer Göttin des Mondes, nachdem zuvor lediglich von ihr bekannt war, dass sie die Wälder und die Quellen liebte, weshalb sie auch als Göttin der Jagd verehrt wurde. Ihr italischer Name kann möglicherweise aus Dea Iana oder Diva Iana entstanden sein. [[Janus (Mythologie)|Ianus]] verkörperte ursprünglich die Sonne, daher liegt es nahe, dass Iana der Mond ist.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.vollmer-mythologie.de/diana_artemis/ &amp;#039;&amp;#039;Diana Artemis – Griechische u. römische Mythologie&amp;#039;&amp;#039;] auf vollmer-mythologie.de, abgerufen am 26. Februar 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Asien ==&lt;br /&gt;
; Arabien: [[Al-Lāt]]: Auch „Illat“ oder „Alilat“, ursprünglich „[[Han-’Ilat]]“, war eine verehrte Mondgöttin der Araber im vorislamischen Arabien. Siehe auch: [[Altarabische Religion]]&amp;lt;ref&amp;gt;The Book of Idols (Kitāb al-Asnām) by Hishām Ibn al-Kalbī&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
: [[Hubal]] (arabisch: هبل) war ein Mondgott in der arabischen Mythologie im vorislamischen Arabien. Hauptsächlich verehrt wurde dieser Mondgott an der Kaaba in Mekka.&amp;lt;ref&amp;gt;Karen Armstrong: &amp;#039;&amp;#039;Islam: A Short History.&amp;#039;&amp;#039; 200/2002, ISBN 0-8129-6618-X, S. 11.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Hafiz Ghulam Sarwar: &amp;#039;&amp;#039;Muhammad The Holy Prophet.&amp;#039;&amp;#039; 1969.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Maxime Rodinson: 1961.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Corpus Inscriptiones Semit., Band II: 198; Jaussen and Savignac, Mission Archéologique en Arabie, I (1907) S. 169f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Maxime Rodinson: &amp;#039;&amp;#039;Mohammed.&amp;#039;&amp;#039; 1961, Übersetzt von Anne Carter, 1971, S. 38–49.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Karen Armstrong: &amp;#039;&amp;#039;Islam: A Short History.&amp;#039;&amp;#039; 200/2002, ISBN 0-8129-6618-X, S. 23.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Muhammad ibn Jarir al-Tabari: &amp;#039;&amp;#039;The History of the Prophets and Kings.&amp;#039;&amp;#039; Band 1, S. 157.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Philip Khuri Hitti|Philip K. Hitti]]: &amp;#039;&amp;#039;[[History of the Arabs]].&amp;#039;&amp;#039; 1937, S. 96–101.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch [[Ta&amp;#039;lab]] war ein Mondgott, der im vorislamischen Südarabien verehrt wurde und möglicherweise eine Erscheinungsform von Hubal war.&amp;lt;ref&amp;gt;Brother Andrew: {{Webarchiv | url=http://www.bible.ca/islam/islam-moon-god-hubal.htm | wayback=20130122013940 | text=&amp;#039;&amp;#039;Hubal, the moon god of the Kaba.&amp;#039;&amp;#039;}} bible.ca. Abgerufen am 4. September 2007.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
: [[Wadd]] (arabisch: ود: „Liebe, Freundschaft“) war ein bedeutender Mondgott im vorislamischen Arabien. Auch bekannt als Illumguq, Amm, Sin und Il Mukah. Er wird auch im Koran (71:23) als eine falsche Gottheit erwähnt zu Lebzeiten des Propheten Noah.&amp;lt;ref&amp;gt;William Pickthall: &amp;#039;&amp;#039;Marmaduke&amp;#039;&amp;#039; (1967). [http://books.google.co.uk/books?id=kpJCAAAAYAAJ&amp;amp;q=qatan Islamic culture, Volume 9]. Islamic Culture Board, ISBN 978-1-142-49174-1, S. 191. Original is from the University of Virginia&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Hisham ibn al Kalbi: [https://books.google.co.uk/books?id=G4HXAAAAMAAJ &amp;#039;&amp;#039;The book of idols: being a translation from the Arabic of the Kitāb al-asnām&amp;#039;&amp;#039;]. Princeton University Press, 1952, S. 48.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
: [[Syrien]]/[[Palästina (Region)|Palästina]]: Šaggar, Šangar oder Šangugaru.&amp;lt;ref&amp;gt;Gabriele Theuer: &amp;#039;&amp;#039;Der Mondgott in den Religionen Syrien-Palästinas. Unter besonderer Berücksichtigung von KTU 1.24.&amp;#039;&amp;#039; S. 423ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Chang&amp;#039;e flies to the moon - Project Gutenberg eText 15250.jpg|mini|Chang’e steigt zum Himmel auf]]&lt;br /&gt;
; China: In der [[China|chinesischen]] Mythologie gibt es die Göttin [[Chang’e]], die auf dem Mond lebt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://german.cri.cn/chinaabc/chapter16/chapter160110.htm |wayback=20120417035530 |text=&amp;#039;&amp;#039;Chang’e fliegt zum Mond&amp;#039;&amp;#039; |archiv-bot=2019-05-02 05:07:18 InternetArchiveBot }} auf german.cri.cn, abgerufen am 26. Februar 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Indien: In [[Indien]] wird der hinduistische Mondgott [[Chandra (Gott)|Chandra]] verehrt, der alte [[Veda|vedische]] Mondgott hieß Soma. In einem mittelalterlichen Gedicht wird die Geschichte von Hemavati erzählt, die nachts in einem Lotusteich badete, als der Mondgott Chandra zu ihr herabstieg und sie verführte. Aus dieser Beziehung entstand ihr Sohn Chandravarman, der Urahn der [[Chandella]]-Könige.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.swr.de/schaetze-der-welt/khajuraho/filmtext-video/-/id=5355190/did=5980464/mpdid=5980460/nid=5355190/1rjsdny/index.html &amp;#039;&amp;#039;Khajuraho, Indien&amp;#039;&amp;#039; Folge 171.] in: &amp;#039;&amp;#039;Schätze der Welt – Erbe der Menschheit.&amp;#039;&amp;#039; auf swr.de, abgerufen am 26. Februar 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Iran: [[Iranische Mythologie|Iran/Persien]]: In der Literatur, hierbei sowohl in alten [[Avestische Sprache|avestischen]] als auch in [[Persische Sprache|persischen]] Texten, erscheint der Mond als die Gottheit [[Mah (Gott)|Māh/Māonghah/Māvangh]]. Eine Mondgöttin war in [[Lorestan]]&amp;lt;ref&amp;gt;[[Johannes A. H. Potratz]]: &amp;#039;&amp;#039;Das „Kampfmotiv“ in der Luristankunst. Darstellungen einer Mondgötting in Luristan.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Orientalia.&amp;#039;&amp;#039; Band 21, Nr. 1, 1952, S. 13–36 mit Tafel I–XX.&amp;lt;/ref&amp;gt; bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Japan: Im [[Shintō|Shintoismus]] wird der Gott ([[Kami]]) [[Tsukuyomi]] als Mondgott und Bruder von [[Amaterasu]], der Göttin der Sonne verehrt.&amp;lt;ref&amp;gt;David Brauns: &amp;#039;&amp;#039;Japanische Märchen und Sagen. Märchen der Welt.&amp;#039;&amp;#039; Jazzybee Verlag, 2012, ISBN 978-3-8496-0331-1. [http://books.google.de/books?id=nri2jS9jpNEC&amp;amp;pg=PT113&amp;amp;lpg=PT113&amp;amp;dq=Tsukuyomi+mondgott&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=sYr-mv5lQy&amp;amp;sig=6UEIJbTIyHCDOEsdXYcDSfbkDCI&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=cuENU8vBCoLEtQa_wYCICA&amp;amp;ved=0CEMQ6AEwBQ#v=onepage&amp;amp;q=Tsukuyomi%20mondgott&amp;amp;f=false (online)]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Mesopotamien: Der [[sumer]]ische Mondgott war der Schutzpatron der antiken Stadt [[Ur (Stadt)|Ur]], in der sein wichtigstes Heiligtum „é-Kis-nu-Gal“ ein Teil des [[Zikkurat des Mondgottes Nanna|Zikkurat]] war. [[Nanna (Gott)|Nanna]] (auch Nanna-Suen oder nur Sin) wird oftmals als Rinderhirte dargestellt, da die Form der Hörner des Stieres an die Sichel des Mondes erinnern. Zudem steht er als Symbol der Fruchtbarkeit. Der Mondgott ist der erstgeborene Sohn von Enlil und Ninlil, er hatte drei Brüder, die zwei Götter der Unterwelt Nergal-Meslamtaea und Ninazu sowie Enbililu, einen Gott des Wassers. Seit der Zeit des [[Akkad]]ischen Reiches bis zur Mitte der altbabylonischen Zeit wurden die Töchter der Könige dazu auserwählt, als [[Hoherpriester|Hohepriesterin]] des Mondes zu dienen. In [[Assyrien]] und im späteren [[Babylonien]] wurde er als Sin bezeichnet. Daneben gab es in der [[Babylonische Religion|babylonischen Mythologie]] eine Mondgöttin mit dem Namen [[Annit (Mythologie)|Annit]] sowie die Bezeichnungen [[Ningal]] (auch Nikkal).&amp;lt;ref&amp;gt;[https://oracc.museum.upenn.edu/amgg/listofdeities/nannasuen/ &amp;#039;&amp;#039;Nanna/Suen/Sin (god)&amp;#039;&amp;#039;] auf repository.upenn.edu, abgerufen am 26. Februar 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Weitere Völker: Im [[Aramäische Sprachen|Aramäischen]] hieß ein Mondgott Ilteri, die [[Hurritische Religion|Hurriter]] kannten [[Kušuḫ]], die [[Semitische Sprachen|Westsemiten]] [[Šaḥar]], im [[Ugarit]] gibt es [[Yariḫ]] oder Yarach und im [[Urartäisches Reich|Urartu]] Šelarde.&lt;br /&gt;
: Der [[Georgien|georgische]] Mondgott &amp;#039;&amp;#039;Giorgi&amp;#039;&amp;#039;, der als &amp;#039;&amp;#039;Weißer Georg&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;[[Tetri Giorgi]]&amp;#039;&amp;#039;) später mit dem [[Georg (Heiliger)|Heiligen Georg]] verschmilzt und verehrt wird, kann als Namensgeber des Landes bezeichnet werden.&lt;br /&gt;
: Bei den [[Luwier]]n und [[Hethiter]]n war sein Name vermutlich [[Arma (Gott)|Arma]]. In der Keilschrift wird er aufgrund des 30-tägigen Mondmonats mit dem Zeichen für 30 wiedergegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Afrika ==&lt;br /&gt;
; Ägypten: In der [[Ägyptische Mythologie|ägyptischen Mythologie]] wurde der Mondgott [[Iah (Ägyptische Mythologie)|Jah]] sowie [[Thot]] und im [[Neues Reich|Neuen Reich]] [[Chons]] verehrt.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Thot.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Wolfgang Helck]], [[Eberhard Otto (Ägyptologe)|Eberhard Otto]], [[Wolfhart Westendorf]]: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der Ägyptologie.&amp;#039;&amp;#039; Band VI: &amp;#039;&amp;#039;Stele–Zypresse.&amp;#039;&amp;#039; O. Harrassowitz, Wiesbaden 1986, ISBN 3-447-02644-8, S. 505.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Ewe und Fon: In der [[Afrikanische Kosmogonie#Mawu-Lisa|Kosmogonie]] der [[Ewe (Ethnie)|Ewe]] und [[Fon (Volk)|Fon]] ist Mawu eine Mondgöttin. Sie stellt den Mond dar und bringt die Nacht mit kühleren Temperaturen in die Gebiete der afrikanische Welt. Sie wird als die alte Mutter angesehen, die im Westen wohnt. Mawus Partner ist Liza, der mit der Sonne verbunden ist. Diese beiden werden manchmal als Zwillinge angesehen. Diese Einheit repräsentiert die Ordnung des Universums. Mawu und Liza sind die Eltern von sieben Zwillingspaaren, die die Götter und Domänen im Kosmos der Ewe und Fon darstellen, ihr Erzeuger ist Nana Buluku, der die Welt erschaffen hat.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.mamiwata.com/mawu.html |wayback=20190503020846 |text=&amp;#039;&amp;#039;Mawu: The Fon/Ewe View&amp;#039;&amp;#039; |archiv-bot=2024-03-21 17:28:48 InternetArchiveBot }} auf mamiwata.com, abgerufen am 26. Februar 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mittel- und Südamerika ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Ixchel.svg|mini|Mayaglyphe der Göttin Ix Chel]]&lt;br /&gt;
; Maya: Die [[Götter der Maya|Mondgöttin der Maya]] war entweder [[Ix Chel]] (auch Ixchel) oder Ix Chup (auch Ix Ch’up). Ix Chel ist eine Greisin, die als Weberin und Bringerin von Weisheit angesehen wurde, Ix Chup verkörpert hingegen die junge stillende Mutter.&amp;lt;ref&amp;gt;Sharonah Fredrick: &amp;#039;&amp;#039;Fighting the gods: the Popol Vuh.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Revista de Humanidades: Tecnológico de Monterrey.&amp;#039;&amp;#039; Instituto Tecnológico y de Estudios Superiores de Monterrey, Monterrey 2005, {{ISSN|1405-4167}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Azteken: [[Coyolxauhqui]] war in der aztekischen Mythologie die Göttin des Mondes. Sie wurde von ihrem Halbbruder [[Huitzilopochtli]] erschlagen und zerstückelt. Ihre Mutter war die Erdgöttin [[Coatlicue]]. 1978 wurde ein Bildnis von ihr im [[Templo Mayor]], der früheren Aztekenstadt [[Tenochtitlan]], in [[Mexiko]] gefunden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.nationalgeographic.de/reportagen/fotostrecke-funde-aus-einem-dunklen-kapitel-mexikos?imageId=13#3 |wayback=20160304112752 |text=&amp;#039;&amp;#039;Coyolxauhqui&amp;#039;&amp;#039; |archiv-bot=2019-05-02 05:07:18 InternetArchiveBot }} auf nationalgeographic.de, abgerufen am 26. Februar 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://universes-in-universe.org/deu/art_destinations/mexiko/tour/templo_mayor/12 |wayback=20160620231705 |text=&amp;#039;&amp;#039;Die Mondgöttin Coyolxauhqui&amp;#039;&amp;#039;}} auf universes-in-universe.org, abgerufen am 26. Februar 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
: Daneben gibt es auch einen männlichen aztekischen Mondgott mit dem Namen [[Tecciztecatl]], der in Verbindung mit einem [[Schneckenhorn]] dargestellt wird, das Wasser und Fruchtbarkeit und das Konzept der Unterwelt als Ursprung des Lebens symbolisieren soll.&amp;lt;ref&amp;gt;Arnd Adje Both: {{Webarchiv|url=http://www.mixcoacalli.com/wp-content/uploads/2010/08/2010-03-157-both-schneckenhorn.pdf |wayback=20140301181915 |text=&amp;#039;&amp;#039;Das gefiederte Schneckenhorn und die Große Göttin in Teotihuacan.&amp;#039;&amp;#039;}} auf mixcoacalli.com, abgerufen am 26. Februar 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Inka und Aymara: In der [[Mythologie der Inka]] war Mutter Mond ([[Quechua]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Mama Killa]]&amp;#039;&amp;#039;, [[Aymara (Sprache)|Aymara]]: &amp;#039;&amp;#039;Phaxsi Mama&amp;#039;&amp;#039;) das weibliche Gegenstück zum Vater Sonne (Quechua: &amp;#039;&amp;#039;Tayta [[Inti (Gottheit)|Inti]]&amp;#039;&amp;#039;, Aymara: &amp;#039;&amp;#039;Willka Tata&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://bautz.de/joomla/index.php?option=com_content&amp;amp;view=article&amp;amp;id=168&amp;amp;catid=83 |wayback=20160918033653 |text=&amp;#039;&amp;#039;Vorspanische Zeit und Conquista.&amp;#039;&amp;#039; |archiv-bot=2019-05-02 05:07:18 InternetArchiveBot }} auf bautz.de, abgerufen am 26. Februar 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Rolf Seeler: &amp;#039;&amp;#039;Die altperuanische Weltsicht.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Peru und Bolivien : Indianerkulturen, Inka-Ruinen und barocke Kolonialpracht der Andenstaaten.&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;DuMont Kunst-Reiseführer.&amp;#039;&amp;#039;) DuMont, Köln 2001, ISBN 3-7701-4786-3, S. 16/17.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nordamerika ==&lt;br /&gt;
; Hopi: Bei den Tusayan gab es die beiden als oberste angesehenen Götter Oshats (Sonne) und Tawac (Mond).&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Sia and Tusayan Snace Ceremonials.&amp;#039;&amp;#039; In: [http://archive.org/stream/jstor-658668/658668_djvu.txt &amp;#039;&amp;#039;American anthropologist.&amp;#039;&amp;#039;] Ausgabe 8, 1895, {{ISSN|0002-7294}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
; Sioux: Bei den Stämmen der [[Lakota]] ist Hanwi (Nachtsonne) die Mondgöttin und Gemahlin des Gottes Wi (Sonne).&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.nativecairns.org/Lesson_Plans_files/Lakota%20Kinship.pdf &amp;#039;&amp;#039;Lakota Kinship&amp;#039;&amp;#039;] auf nativecairns.org, abgerufen am 26. Februar 2014. (PDF)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Ernst Siecke: &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur genaueren Erkenntnis der Mondgottheit bei den Griechen.&amp;#039;&amp;#039; Gaertner, Berlin 1885. [http://digital.ub.uni-duesseldorf.de/ulbdsp/periodical/titleinfo/5018868 (online)]&lt;br /&gt;
* Ernst Siecke: &amp;#039;&amp;#039;Hermes der Mondgott. Studien zur Aufhellung d. Gestalt dieses Gottes.&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Mythologische Bibliothek.&amp;#039;&amp;#039; 2,1). Hinrichs, Leipzig 1908, {{OCLC|162962276}}.&lt;br /&gt;
* Aake W Sjöberg: &amp;#039;&amp;#039;Der Mondgott Nanna-Suen in der sumerischen Überlieferung.&amp;#039;&amp;#039; Almqvist &amp;amp; Wiksell, Uppsala 1960, {{OCLC|67432616}}.&lt;br /&gt;
* Gabriele Theuer: &amp;#039;&amp;#039;Der Mondgott in den Religionen Syrien-Palästinas. Unter besonderer Berücksichtigung von KTU 1.24.&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Orbis biblicus et orientalis.&amp;#039;&amp;#039; 173; Dissertation an der Eberhard-Karls-Universität, Tübingen, 1997–1998) Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht, Freiburg (Schweiz) 2000, ISBN 3-525-53745-X.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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