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	<title>Mondfisch - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Mondfisch&amp;diff=112879&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2026-54694-1: Abgeschnitte Flossen werden laut Quelle [9] nicht als Köder verwendet - Mondfisch wird als Schädling und Köderdieb angesehen, weshalb ihm die Flossen abgeschnitten werden, um ihn verenden zu lassen</title>
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		<updated>2026-01-25T18:00:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Abgeschnitte Flossen werden laut Quelle [9] nicht als Köder verwendet - Mondfisch wird als Schädling und Köderdieb angesehen, weshalb ihm die Flossen abgeschnitten werden, um ihn verenden zu lassen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt die Fischart. Zur Familie siehe [[Mondfische]]; zur nicht verwandten, teils ebenso genannten Gattung siehe [[Gotteslachse]].}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Mondfisch&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Mola mola&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = ([[Carl von Linné|Linnaeus]]), 1758&lt;br /&gt;
| Taxon2_LinkName  = Mola (Gattung)&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Mola&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_Name      = Mondfische&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Molidae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Kugelfischartige&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Tetraodontiformes&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Barschverwandte&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Percomorphaceae&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = ohne&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Stachelflosser&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Acanthopterygii&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = ohne&lt;br /&gt;
| Bild             = Mola mola.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mondfisch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Mola mola&amp;#039;&amp;#039;, von [[Lateinische Sprache|lat.]] &amp;#039;&amp;#039;mola&amp;#039;&amp;#039; „Mühlstein“) gilt als einer der schwersten [[Knochenfisch]]e der Welt. Der Mondfisch kann eine Länge von 3,30 Metern und eine Masse von 2,3 Tonnen&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=John Roach |url=http://news.nationalgeographic.com/news/2003/05/0513_030513_sunfish.html |titel=World’s Heaviest Bony Fish Discovered? |hrsg=National Geographic News |datum=2003-05-13 |sprache=en |offline=1 |archiv-url=http://web.archive.org/web/20030517062722/http://news.nationalgeographic.com/news/2003/05/0513_030513_sunfish.html |archiv-datum=2003-05-17 |abruf=2024-06-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt; erreichen, bleibt allerdings meist kleiner. Einige andere Knochenfischarten, wie der [[Europäischer Hausen|Europäische Hausen]] (&amp;#039;&amp;#039;Huso huso&amp;#039;&amp;#039;) oder der Riemenfisch &amp;#039;&amp;#039;[[Regalecus glesne]]&amp;#039;&amp;#039;, werden wesentlich länger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Mola mola range.svg|mini|Weltweite Verbreitung des Mondfisches gemäß IUCN-Daten.]] Der [[Pelagial|pelagische]] Mondfisch kommt vor allem in warmen Meeren vor. Im östlichen [[Pazifischer Ozean|Pazifik]] fand man ihn von [[British Columbia]] bis [[Chile]], im östlichen [[Atlantischer Ozean|Atlantik]] von [[Skandinavien]] bis [[Südafrika]], im westlichen Atlantik von [[Neufundland]] bis [[Argentinien]]. Außerdem kommt er im [[Mittelmeer]] vor, ist im Herbst häufig in der [[Nordsee]] und schwimmt bis in den [[Skagerrak]] und das [[Kattegat]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Merkmale ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Mola mola-Skelett, Naturhistorisches Museum Wien.jpg|mini|Skelett von &amp;#039;&amp;#039;Mola mola&amp;#039;&amp;#039;, [[Naturhistorisches Museum Wien]]]][[Datei:MolaMolaDorsalFin.jpg|mini|Rückenflosse eines Mondfisches]]&lt;br /&gt;
Der Körper ist kurz, scheibenförmig und annähernd so hoch wie lang. Eine typische, an einem Schwanzstiel sitzende [[Schwanzflosse]] fehlt; sie wird im Verlauf der [[Ontogenese]] zurückgebildet. An ihrer Stelle tritt ein gewellter Hautsaum, der sogenannte &amp;#039;&amp;#039;Clavus&amp;#039;&amp;#039;, der den stumpf endenden Körper abschließt und sich fast durchgehend von der [[Rückenflosse]] bis zur [[Afterflosse]] erstreckt. Diese als &amp;#039;&amp;#039;gephyrocerk&amp;#039;&amp;#039; bezeichnete Schwanzflossenform ist einzigartig unter den [[Knochenfische]]n und kommt ausschließlich bei Mondfischen vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der schuppenlose Körper des Mondfischs ist von einer sehr dicken, bis zu 7,5&amp;amp;nbsp;cm starken, lederartigen und elastischen Haut bedeckt (Linné nannte die Gattung deshalb &amp;#039;&amp;#039;Orthagoriscus&amp;#039;&amp;#039;, „Schweinchen“). Rücken- und Afterflosse haben die gleiche hohe, dreieckig-spitze Form. Sie sitzen weit hinten, einander symmetrisch gegenüber, sind das Hauptantriebsorgan und werden zum Vortrieb synchron seitlich geschlagen. Beide Flossen haben eine schmale Basis und sind steif. Sie können nicht zusammengefaltet werden. Die Rückenflosse wird von 15 bis 18 knorpeligen [[Flossenstrahl]]en gestützt, die Afterflosse von 14 bis 17. Die [[Brustflosse]]n stehen aufwärts und sind rund und klein, [[Bauchflosse]]n fehlen. Das Maul ist sehr klein und steht meist offen, die Zähne sind zu einem papageiartigen Schnabel verwachsen. Die Kiemenöffnung ist zu einem kleinen Loch oberhalb der Basis der Brustflossen reduziert (durch Auspressen von Wasser kann Rückstoß erzeugt werden). Das Skelett ausgewachsener Tiere besteht fast nur aus Knorpel, eine [[Schwimmblase]] fehlt. Der Rücken der Mondfische ist bräunlich, grau oder grünlich, die Flanken und die Unterseite hell.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lebensweise ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Poissonlune mole3.jpg|mini|Mondfisch in Seitenlage an der Wasseroberfläche treibend]] Mondfische leben im offenen Ozean und können sich sowohl in der Nähe der Wasseroberfläche als auch in Tiefen von bis zu 500 Metern aufhalten. Sie schwimmen häufig senkrecht, wobei ihre Rückenflosse aus dem Wasser ragt, oder treiben in Seitenlage an der Oberfläche, was als „Sonnenbaden“ bezeichnet wird. Der genaue Grund für dieses Verhalten ist noch nicht vollständig geklärt. Eine Theorie besagt, dass sie ihre Körpertemperatur regulieren, indem sie nach der Beutejagd in tieferen, kälteren Gewässern wieder an die wärmeren Oberflächengewässer gelangen. Eine andere Hypothese vermutet, dass Mondfische dieses Verhalten zeigen, um sich von [[Putzerfisch]]en oder [[Seevögel]]n, die in der Nähe der Oberfläche leben, von Parasiten befreien zu lassen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Pope et al., 2010&amp;quot;&amp;gt;E. C. Pope, G. C. Hays, T. M. Thys, Th. K. Doyle, D. W. Sims, N. Queiroz, V. J. Hobson, L. Kubicek &amp;amp; J. D. R. Houghton: &amp;#039;&amp;#039;The biology and ecology of the ocean sunfish Mola mola: a review of current knowledge and future research perspectives.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Reviews in Fish Biology and Fisheries&amp;#039;&amp;#039;, Band 20, Nummer 4, 2010, S. 471–487, ([https://www.researchgate.net/publication/224920999_The_biology_and_ecology_of_the_ocean_sunfish_Mola_mola_A_review_of_current_knowledge_and_future_research_perspectives Digitalisat]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Studie von Yuuki Watanabe und Katsufumi Sato untersuchte die Schwimmleistung und Morphologie des Mondfisches unter natürlichen Bedingungen. Entgegen früherer Annahmen, er sei ein träger Schwimmer, zeigte sich, dass Mondfische kontinuierlich aktiv schwammen und dabei häufig vertikale Bewegungen ausführten. Mit [[Geschwindigkeit]]en zwischen 0,4 und 0,7&amp;amp;#8239;[[Meter pro Sekunde]] bewegten sie sich ähnlich schnell wie andere große [[Knochenfische]], etwa [[Lachse]] oder [[Speerfische|Marlins]]. Die Analyse von Daten, die mit [[Datenlogger]]n aufgezeichnet wurden, ergab, dass Mondfische ihre [[Rückenflosse|Rücken-]] und [[Afterflosse]] synchron zur [[Fortbewegung]] einsetzen. Dieser auf [[Dynamischer Auftrieb|Auftrieb]] basierende [[Vortrieb (Physik)|Vortrieb]] ähnelt dem Schwimmstil von [[Pinguin]]en. Morphologische Untersuchungen zeigten, dass die [[Flosse]]n des Mondfischs symmetrisch ausgebildet und muskulär gut entwickelt sind, obwohl sie anatomisch nicht [[Homologie (Biologie)|homolog]] sind.&amp;lt;ref name=&amp;quot;watanabe2008&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Yuuki Watanabe, Katsufumi Sato |Titel=Functional Dorsoventral Symmetry in Relation to Lift-Based Swimming in the Ocean Sunfish Mola mola |Sammelwerk=PLoS ONE |Band=3 |Nummer=10 |Datum=2008-10-22 |ISSN=1932-6203 |Seiten=e3446 |Online=https://dx.plos.org/10.1371/journal.pone.0003446 |Abruf=2025-05-05 |DOI=10.1371/journal.pone.0003446 |PMC=2562982 |PMID=18941510}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz des Fehlens einer [[Schwimmblase]] besitzen Mondfische eine [[Subkutan|subkutane]], [[Gelatine|gelatinöse]] [[Gewebe (Biologie)|Gewebeschicht]] mit geringer [[Dichte]], die für [[Dynamischer Auftrieb|Auftrieb]] sorgt. Diese anatomische Besonderheit verleiht ihnen annähernd neutralen Auftrieb in verschiedenen Tiefen. Die genannten Anpassungen ermöglichen eine effektive horizontale und vertikale Fortbewegung im offenen Ozean.&amp;lt;ref name=&amp;quot;watanabe2008&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund ihrer Größe haben ausgewachsene Mondfische kaum natürliche Feinde. Es gibt jedoch Berichte über Angriffe durch [[Kalifornischer Seelöwe|Kalifornische Seelöwen]] (&amp;#039;&amp;#039;Zalophus californianus&amp;#039;&amp;#039;) und [[Schwertwal|Orcas]] (&amp;#039;&amp;#039;Orcinus orca&amp;#039;&amp;#039;). Überreste von Mondfischen wurden auch im Magen von [[Blauhai]]en (&amp;#039;&amp;#039;Prionace glauca&amp;#039;&amp;#039;) und, in einem Fall, von einem [[Weißer Hai|Weißen Hai]] (&amp;#039;&amp;#039;Carcharodon carcharias&amp;#039;&amp;#039;) gefunden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Pope et al., 2010&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nahrung ==&lt;br /&gt;
Die Nahrung der Mondfische besteht überwiegend aus [[Gelee|gallertartigen]] Organismen wie [[Quallen]] und [[Salpen]]. Daneben werden auch [[Plankton]], kleine Fische – insbesondere [[Weidenblattlarve|Aallarven]] –, juvenile [[Heringe]], [[Pelagial|pelagische]] [[Kopffüßer]], Flügelschnecken ([[Thecosomata]]), [[Krebstiere]], [[Schlangensterne]] und weitere wirbellose Meerestiere aufgenommen. Mondfische gehören zu den wenigen bekannten marinen Wirbeltieren, die regelmäßig große Mengen auch hochtoxischer Nesseltiere konsumieren können, ohne erkennbare negative physiologische Effekte zu zeigen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Edward C. Pope, Graeme C. Hays, Tierney M. Thys, Thomas K. Doyle, David W. Sims, Nuno Queiroz, Victoria J. Hobson, Lukas Kubicek, Jonathan D. R. Houghton |Titel=The biology and ecology of the ocean sunfish Mola mola: a review of current knowledge and future research perspectives |Sammelwerk=Reviews in Fish Biology and Fisheries |Band=20 |Nummer=4 |Datum=2010-12 |ISSN=0960-3166 |Seiten=471–487 |Online=http://link.springer.com/10.1007/s11160-009-9155-9 |Abruf=2025-05-04 |DOI=10.1007/s11160-009-9155-9}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Jungtiere ernähren sich vermutlich von energiereicher Beute wie Tintenfischen, während adulte Tiere auf nährstoffärmere Nahrung umstellen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Cynthia McKelvey |url=https://futureoftheocean.wordpress.com/2016/04/14/keeping-up-with-ocean-sunfish/ |titel=Keeping up with ocean sunfish |werk=futureoftheocean.wordpress.com |abruf=2025-05-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fortpflanzung und Wachstum ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Molalavdj.jpg|mini|Das frühe Entwicklungsstadium entspricht einem typischen kugelfischartigen Stadium, in dem die Larve einem Miniatur-Kugelfisch mit Körperstacheln ähnelt.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:MolaMola Galápagos 25022012.JPG|mini|Ein Taucher neben einem Mondfisch. Die Art ist für ihr extremes Größenwachstum bekannt – aus winzigen Larven entwickeln sich Fische von mehreren Metern Länge.]]&lt;br /&gt;
Mondfische sind extrem fruchtbar. Ein Weibchen kann pro Laichvorgang bis zu 300 Millionen Eier ablaichen, die höchste Zahl aller Fischarten. Die Eier haben einen Durchmesser von einem Millimeter. Die Larven sind beim Schlüpfen 3&amp;amp;nbsp;mm lang und besitzen noch eine normale Schwanzflosse. Fünf lange Stacheln sollen sie vor Fressfeinden schützen. Über verschiedene Larvenstadien, von denen die beiden ersten denen der verwandten [[Kugelfische|Kugel-]] und [[Kofferfische]] ähneln, wandeln sie sich zum erwachsenen Tier um. Die Stacheln werden im Laufe der Entwicklung zurückgebildet, verbleiben aber als knöcherne Reste in der Haut.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Liz Langley |url=https://www.nationalgeographic.de/tiere/2017/04/diese-tiere-produzieren-in-einem-schwung-den-meisten-nachwuchs |titel=Diese Tiere produzieren in einem Schwung den meisten Nachwuchs |werk=[[National Geographic Deutschland|nationalgeographic.de]] |datum=2017-11-09 |abruf=2025-05-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pan et al. (2016) führten eine Genomanalyse des Mondfisches durch und identifizierten genetische Merkmale, die mit seinem außergewöhnlichen Größenwachstum in Verbindung stehen. Obwohl er zur Ordnung der Kugelfischartigen gehört, weist sein Genom signifikante Unterschiede zu anderen Arten wie dem Kugelfisch ([[Takifugu rubripes]]) auf. Die Analyse ergab, dass insbesondere Gene im [[Wachstumshormon]]- und [[Insulinähnliche Wachstumsfaktoren|Insulin-ähnlichen Wachstumsfaktor-1]]-Signalweg (GH/IGF1) eine beschleunigte Evolution durchliefen. Diese genetischen Anpassungen betreffen unter anderem das Knochenwachstum und das Immunsystem und könnten erklären, wie sich der Mondfisch von einer winzigen Larve zu einem der größten Knochenfische entwickeln konnte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Hailin Pan et al. |Titel=The genome of the largest bony fish, ocean sunfish (&amp;#039;&amp;#039;Mola mola&amp;#039;&amp;#039;), provides insights into its fast growth rate |Sammelwerk=GigaScience |Band=5 |Nummer=1 |Datum=2016 |Seiten= |DOI=10.1186/s13742-016-0144-3 |PMC=5016917 |PMID=27609345}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mondfische und Menschen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Enormous Sunfish.jpg|mini|Ein 1910 vor der kalifornischen Küste bei [[Santa Catalina Island]] gefangener Mondfisch]]&lt;br /&gt;
{{Mehrere Bilder&lt;br /&gt;
| Bild1       = Sunfish2.jpg&lt;br /&gt;
| Breite1     = 237&lt;br /&gt;
| Bild2       = Mondfisch Ozenarium Lissabon 20090228.ogv&lt;br /&gt;
| Breite2     = 258&lt;br /&gt;
| Fußzeile    = Mondfisch im Nordsøen-Ozeanarium, Hirtshals (links), und im Oceanário de Lisboa (rechts); die Haltung dieser Art in Gefangenschaft kann zu Wachstumsdeformationen und Stressreaktionen führen.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:SunfishDish1 2.jpg|mini|Mondfischfleisch als Speise: In Japan und Korea wird Mondfisch traditionell zubereitet, wobei essbare Teile wie Muskelgewebe und Flossen verwendet werden.]]&lt;br /&gt;
Mondfische werden selten gezielt zum menschlichen Verzehr gefangen. In Japan, Korea und Taiwan wird das gummiartige Fleisch geschätzt. Einige Teile des Fisches werden in der [[Traditionelle chinesische Medizin|traditionellen chinesischen Medizin]] verwendet. Der Handel mit Mondfischen ist in der EU aufgrund der Gefährdung der Art und des eventuellen Vorhandenseins von [[Tetrodotoxin]], einem hochgiftigen Stoff, stark eingeschränkt. Das Gift kann für Menschen und Tiere gefährlich sein, was zusätzliche regulatorische Maßnahmen zur Kontrolle ihrer Nutzung und Entnahme aus den Meeren erforderlich macht.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Maya Schmid-Egert |url=https://www.tagblatt.ch/ostschweiz/rheintal/kein-giftfisch-sondern-delikatesse-ld.238933 |titel=Kein Giftfisch, sondern Delikatesse |werk=tagblatt.ch |datum=2012-06-15 |abruf=2025-05-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Mondfisch wird weltweit nicht durch einheitliche Regelungen geschützt. In einigen Regionen werden Mondfische als Schädlinge betrachtet, die auch Köder stehlen, was dazu führt, dass ihre Flossen abgetrennt werden. Diese Praxis ist jedoch problematisch, da die Fische ohne Flossen nicht mehr schwimmen können und in der Regel an den Folgen der Verletzungen sterben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://web.archive.org/web/20090423075157/http://www.tunalab.unh.edu/molafishery.htm |titel=Present Fishery/Conservation |werk=tunalab.org |abruf=2025-05-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine weitere Gefahr für Mondfische stellt [[Plastikmüll in den Ozeanen|Meeresplastik]] dar, das sie mit Beute verwechseln und verschlucken können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mondfische werden in einigen großen Schauaquarien gehalten, z.&amp;amp;nbsp;B. im [[Oceanário de Lisboa]], [[Nordsee-Ozeanarium|Nordsøen Oceanarium]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Meermond |url=https://meermond.de/hirtshals-ozeanarium-mondfisch-daenemark/ |titel=Meermond – Nordsøen Oceanarium in Hirtshals: Forschung zum Anfassen |werk=meermond.de |datum=2018-09-27 |sprache=de-DE |abruf=2023-10-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt; in [[Hirtshals]], im [[L’Oceanogràfic]] in Valencia, im [[Aquarium Barcelona|Aquàrium de Barcelona]], im National Aquarium of Ireland in Galway, im [[Monterey Bay Aquarium]], im Kaikyokan-Aquarium in [[Shimonoseki]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web |url=https://www.bbc.com/news/articles/cqjv4lz7g57o|title=Lonely sunfish in Japan gets cardboard human friends |publisher=BBC News |language=en |accessdate=2025-01-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und zeitweise&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web |url=https://www.zootierliste.de/?klasse=5&amp;amp;ordnung=552&amp;amp;familie=55207&amp;amp;art=50902785&amp;amp;haltungen=2 |title=Gemeiner Mondfisch, ehemalige Haltungen |publisher=Zootierliste |language=de |accessdate=2017-08-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt; im Aquarium „Offener Atlantik“ des [[Ozeaneum Stralsund|Ozeaneums in Stralsund]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web |url=http://www.handelsblatt.com/technik/forschung-innovation/ozeaneum-stralsund-im-reich-der-mondfische/3213568.html |title=Im Reich der Mondfische |publisher=Handelsblatt |date=2009-07-06 |language=de |accessdate=2017-07-09 |archiveurl=https://web.archive.org/web/20170811143921/http://www.handelsblatt.com/technik/forschung-innovation/ozeaneum-stralsund-im-reich-der-mondfische/3213568.html |archivedate=2017-08-11 |url-status=dead}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Mola tecta]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Mola alexandrini]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Spitzschwanz-Mondfisch|Masturus lanceolatus]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Hans A. Baensch]], Robert A. Patzner, Horst Moosleitner: &amp;#039;&amp;#039;Mergus Meerwasser-Atlas Band 6 Non-Perciformes (Nicht-Barschartige) sowie Falter- und Kaiserfische.&amp;#039;&amp;#039; Mergus-Verlag, Melle 1999, ISBN 3-88244-116-X.&lt;br /&gt;
* Bent J. Muus, Jørgen G. Nielsen: &amp;#039;&amp;#039;Die Meeresfische Europas in Nordsee, Ostsee und Atlantik.&amp;#039;&amp;#039; Kosmos, Stuttgart 1999, ISBN 3-440-07804-3.&lt;br /&gt;
* Matthias Bergbauer, Bernd Humberg: &amp;#039;&amp;#039;Was lebt im Mittelmeer?&amp;#039;&amp;#039; Franckh-Kosmos Verlag, Stuttgart 1999, ISBN 3-440-07733-0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons|Mola mola|Mondfisch}}&lt;br /&gt;
{{Wikispecies|Mola mola|&amp;#039;&amp;#039;Mola mola&amp;#039;&amp;#039;}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* {{Fishbase|g=Mola|s=mola}}&lt;br /&gt;
* [https://biodiv-atlas.de/fische/#!/species/40785/details &amp;#039;&amp;#039;Mola mola&amp;#039;&amp;#039;] im Fischartenatlas der [[Gesellschaft für Ichthyologie|Deutschen Ichthyologischen Gesellschaft e.V.]] (Verbreitungsdaten der deutschen Meeresgebiete und der Trilateralen Wattenmeerkooperation (NL, D, DK), weitere Informationen)&lt;br /&gt;
* [https://www.theguardian.com/environment/2006/jul/25/conservationandendangeredspecies.uknews Warm Cornish waters attract new marine life] bei [[The Guardian]] (englisch)&lt;br /&gt;
* [https://www.ted.com/talks/tierney_thys_swim_with_the_giant_sunfish?subtitle=en TED 2003 – Tierney Thys über ihre Forschung zum Mondfisch] (Video; Laufzeit: 16:28 [[Minute|min]], englisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kugelfischartige]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wikipedia:Artikel mit Video]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tierischer Rekord]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2026-54694-1</name></author>
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