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	<title>Momme Mommsen - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T11:30:44Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Momme_Mommsen&amp;diff=1203208&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Bernhard Diener: + Foto der Grabstätte und Grabort</title>
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		<updated>2025-07-20T15:03:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+ Foto der Grabstätte und Grabort&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Momme Mommsen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[29. Januar]] [[1907]] in [[Markkleeberg]] bei Leipzig; † [[1. Januar]] [[2001]] in [[Palo Alto]], Kalifornien&amp;lt;ref name=&amp;quot;Golz_Nachruf&amp;quot;&amp;gt;[[Jochen Golz]]: &amp;#039;&amp;#039;Im Gedenken an Prof. Dr. Momme Mommsen, 29. Januar 1907 – 1. Januar 2001.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Goethe-Jahrbuch&amp;#039;&amp;#039;, Band 117 (2000), S. 347–348.&amp;lt;/ref&amp;gt;) war ein deutsch-US-amerikanischer Philologe und Literaturwissenschaftler. Zusammen mit seiner Frau [[Katharina Mommsen]] hat er sich insbesondere der [[Goetheforschung]] gewidmet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mommsen war ein Sohn des aus Nordfriesland stammenden Tierzuchtinspektors [[Christian Mommsen|Christian Mom(m)sen]],&amp;lt;ref&amp;gt;Bernd Mühling: &amp;#039;&amp;#039;Kalender Markkleeberg 2020. Literatenhäuser.&amp;#039;&amp;#039; Sax-Verlag, Markkleeberg 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt; der Chefredakteur der Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Landwirtschaftliche Tierzucht&amp;#039;&amp;#039; in Leipzig war. Momme Mommsen schlug zunächst eine Laufbahn als Musiker ein. Als von [[Hermann Abendroth (Dirigent)|Hermann Abendroth]] in Köln ausgebildeter Dirigent wurde er Kapellmeister in Dortmund, Trier, Ulm, Wuppertal und Berlin. Seine Musikerkarriere wurde durch die [[Machtergreifung|nationalsozialistische Machtergreifung]] verhindert, weil er sich nicht von jüdischen Freunden und Verwandten lossagen wollte und sich weigerte, in die [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] einzutreten. Vorübergehend war er als Champignonzüchter und als Lektor tätig, dann fand er einen Lebensmittelpunkt in der Auseinandersetzung mit antiker und deutscher Dichtung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Grabstätte Momme Mommsen.jpg|mini|hochkant=0.6|Grabstätte auf dem [[Friedhof Heerstraße]]]]&lt;br /&gt;
Nach dem Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] nutzte er seine Kenntnisse der alten Sprachen, um an der [[Humboldt-Universität zu Berlin]] [[Klassische Philologie]] zu studieren. Er promovierte 1950 bei [[Wolfgang Schadewaldt]] mit einer Dissertation &amp;#039;&amp;#039;Szeneninterpretationen zu [[Euripides]]’ [[Der bekränzte Hippolytos|Hippolytos]]&amp;#039;&amp;#039;. Mommsen heiratete 1948 [[Katharina Mommsen|Katharina Zimmer]], die ebenfalls Literaturwissenschaftlerin ist. Beide wurden 1949 wissenschaftliche Mitarbeiter am &amp;#039;&amp;#039;Institut für deutsche Sprache und Literatur&amp;#039;&amp;#039; der [[Akademie der Wissenschaften der DDR|Deutschen Akademie der Wissenschaften]] (DAW) im [[Ost-Berlin|sowjetischen Sektor von Berlin]]. Sein Name ist vor allem mit einem von ihm konzipierten Grundlagenwerk der [[Johann Wolfgang Goethe|Goethe]]-[[Philologie]] verbunden, dessen erste Bände er gemeinsam mit seiner Frau 1958 herausgab: &amp;#039;&amp;#039;Die Entstehung von Goethes Werken in Dokumenten&amp;#039;&amp;#039;. Das &amp;#039;&amp;#039;Journal of English and German Philology&amp;#039;&amp;#039; beschrieb sie als „eine höchst wichtige, ja beglückende Publikation exakter [[Goetheforschung]].“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sich die Mommsens weigerten, von [[Berlin-Dahlem|Dahlem]] im amerikanischen Sektor nach Ost-Berlin umzuziehen, waren sie nach dem Bau der [[Berliner Mauer]] 1961 von der Arbeit an der DAW und vom Zugang zum [[Goethe- und Schiller-Archiv]] in Weimar ausgeschlossen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Golz_Nachruf&amp;quot;/&amp;gt; 1962 habilitierte sich Momme Mommsen mit den beiden Bänden seiner Dokumentation an der [[Freie Universität Berlin|Freien Universität]] und übte gemeinsam mit seiner Frau, die sich ebenfalls dort habilitierte, in Berlin eine Lehrtätigkeit aus. Die [[Westdeutsche Studentenbewegung der 1960er Jahre|Studentenunruhen von 1968]] lehnte Mommsen aufgrund ihrer Militanz ab; er sah sie im Widerspruch zu dem von ihm angestrebten humanistischen Ideal.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Golz_Nachruf&amp;quot;/&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Katharina Mommsen folgte 1970 einem Ruf als Professorin an die germanistische Abteilung der [[Carleton University]] im kanadischen [[Ottawa]], Momme Mommsen wurde dort wissenschaftlicher Mitarbeiter &amp;#039;&amp;#039;(research fellow)&amp;#039;&amp;#039;. 1974 übersiedelten sie nach Kalifornien, als Katharina Mommsen an die [[Stanford University]] berufen wurde, wo sie bis 1992 lehrte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Deutsche Wiedervereinigung|deutschen Wiedervereinigung]] konnten sie wieder auf das Archiv in Weimar zugreifen. In einem Sammelband mit dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Lebendige Überlieferung&amp;#039;&amp;#039; veröffentlichte Katharina Mommsen 1999 die meisten der seit 1950 publizierten Einzelstudien ihres Mannes. Zur Fortführung ihrer Arbeit durch nachfolgende Forschergenerationen gründete das Paar im Jahr 2000 die &amp;#039;&amp;#039;Mommsen Foundation for the Advancement of Goethe Research&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Momme Mommsen ruht auf dem [[Friedhof Heerstraße]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Szeneninterpretationen zu Euripides’ Hippolytos&amp;#039;&amp;#039;. Berlin, Dissertation vom 28. April 1950.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Studien zum west-östlichen Divan/Momme Mommsen&amp;#039;&amp;#039;. Akademie-Verlag, Berlin 1962. &lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Entstehung von Goethes Werken in Dokumenten: Bd 1. 2&amp;#039;&amp;#039;. Akademie-Verlag, Berlin 1962. &lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Renata von Scheliha: 1901–1967; Gedenkbuch&amp;#039;&amp;#039;. Mit Beiträgen von Momme Mommsen und anderen. Castrum-Peregrini-Presse, Amsterdam 1972.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Lebendige Überlieferung: George, Hölderlin, Goethe/Momme Mommsen&amp;#039;&amp;#039;. Lang, Bern u.&amp;amp;nbsp;a. 1999, ISBN 3-906760-67-7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|117125504}}&lt;br /&gt;
*[http://www.goethe-egw.net/MF/index.html Homepage der Mommsen-Stiftung] (englisch)&lt;br /&gt;
*[http://www.goethe.uni-goettingen.de/ Charakterisierung von „Die Entstehung von Goethes Werken in Dokumenten“]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117125504|LCCN=n/87/926605|VIAF=90767293}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Mommsen, Momme}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literaturwissenschaftler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Goetheforscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Germanist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kapellmeister]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dirigent]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:US-Amerikaner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1907]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2001]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Mommsen, Momme&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsch-US-amerikanischer Literaturwissenschaftler und Philologe, Goetheforscher&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=29. Januar 1907&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Markkleeberg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=1. Januar 2001&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Palo Alto]], [[Kalifornien]], [[Vereinigte Staaten]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Bernhard Diener</name></author>
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