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	<title>Momme Andresen - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-24T05:42:21Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Momme_Andresen&amp;diff=363455&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie.</title>
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		<updated>2026-03-12T09:44:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Momme Andresen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[17. Oktober]] [[1857]] in [[Risum-Lindholm|Risum]], [[Herzogtum Schleswig]], [[Dänischer Gesamtstaat]]; † [[12. Januar]] [[1951]] auf dem [[Königsteinhof]] bei [[Dagebüll]], Schleswig-Holstein) war ein deutsch-dänischer [[Chemiker]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Momme Andresen besuchte zunächst die Elementarschule an seinem Geburtsort und anschließend die Wilhelmschule in [[Niebüll]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Josef Maria Eder |Titel=Geschichte der Photographie |Sammelwerk=Ausführliches Handbuch der Photographie |Band=erster Band, erster Teil |Nummer=zweite Hälfte |Ort=Halle |Datum=1932 |Seiten=606}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Anschließend studierte er zwischen 1875 und 1880 Naturwissenschaften in Dresden, Jena und Genf. An der [[Technische Universität Dresden|Technischen Hochschule Dresden]] belegte er Chemie bei [[Rudolf Schmitt (Chemiker)|Rudolf Schmitt]]. Nach seiner [[Promotion (Doktor)|Promotion]] an der [[Universität Jena]] über „Das Thymochinochlorid und seine Umsetzung“ kehrte er nach Dresden zurück, um als Schmitts Assistent zu arbeiten. Die Klärung der Struktur des Farbstoffs [[Safranin]] war im Jahre 1886 sein erster wissenschaftlicher Erfolg, den er während seiner Zeit als Mitarbeiter der [[Cassella Farbwerke Mainkur|Cassella Farbwerke]] errang. In den 1880er Jahren war er längere Zeit in Buffalo (USA) tätig, bevor er ab 1887 bei der [[Agfa|Aktien-Gesellschaft für Anilinfabrikation (Agfa)]] arbeitete. Hier entdeckte er im Jahre 1888 die α-Naphthol-ε-disulfosäure, die nach ihm auch Andresen’sche Säure genannt wurde und die Agfa ließ sie im selben Jahr unter der Nummer D.R.P&amp;amp;nbsp;45.776 patentieren.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Patent| Land=DE| V-Nr=45776| Code=C| Titel=Verfahren zur Darstellung einer neuen α-Naphtoldisulfonsäure| A-Datum=1888-03-16| V-Datum=1888-11-22| Anmelder=Aktiengesellschaft für Anilinfabrikation}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andresens weiterer beruflicher Werdegang wurde maßgeblich dadurch bestimmt, dass er die hohe Bedeutung erkannt hatte, die dem Ammoniakrest NH&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt; als „wirksame Gruppe“ in organischen Entwicklersubstanzen zukommt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Eder |Titel=Geschichte der Photographie |Datum=1932 |Seiten=606}}&amp;lt;/ref&amp;gt; So entdeckte er, dass sich [[P-Phenylendiamin|Paraphenylendiamin]] als Entwickler eignet, was er sich im Reichspatent Nr.&amp;amp;nbsp;46.915 vom 1.&amp;amp;nbsp;August 1888 schützen ließ. Wenige Monate später gelang ihm dasselbe mit der [[6-Amino-4-hydroxynaphthalin-2-sulfonsäure|Amidonaphtholsulfosäure]], was Andresen ein weiteres Reichspatent Nr.&amp;amp;nbsp;50.265 vom 9.&amp;amp;nbsp;Februar 1889 brachte. Diese Entdeckung bildete die Grundlage für den Entwickler &amp;#039;&amp;#039;Eikonogen&amp;#039;&amp;#039;. Auf Basis dieser beiden Erfolge konnte er seinen Arbeitgeber noch im selben Jahr davon überzeugen, eine eigene &amp;#039;&amp;#039;Photographische Abteilung&amp;#039;&amp;#039; zu gründen und Andresen wurde ihr technischer und wissenschaftlicher Leiter. Trotzdem wird berichtet, er habe in der Anfangszeit große Mühe gehabt, die Herstellung seiner Entwicklersubstanzen bei der eigentlich auf Farbstoffe ausgerichteten Firma Agfa durchzusetzen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Beiträge zur hundertjährigen Firmengeschichte: 1863 - 1963 |Hrsg=Farbenfabriken Bayer |Ort=Leverkusen |Datum=1963 |Seiten=169}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein wohl größter Erfolg, mit dem er noch bis heute in Verbindung gebracht wird, ist jedoch die Entdeckung des [[p-Aminophenol|Paramidophenols]] als Entwicklersubstanz, was er sich zum 27.&amp;amp;nbsp;Januar 1891 unter der Nummer D.R.P.&amp;amp;nbsp;60.174 patentieren ließ. Dieser von der Agfa unter dem [[Handelsname]]n [[Rodinal]] vertriebene Negativentwickler zeichnete sich dadurch aus, dass er in flüssiger Form in stark konzentrierter Lösung geliefert wurde und zum Gebrauch nur noch mit Wasser verdünnt werden musste. Dabei konnten die Rapidität wie der Charakter der Entwicklung in sehr weiten Grenzen durch unterschiedliche Verdünnungsverhältnisse abgestimmt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andresen befasste sich auch mit der Einwirkung des Lichtes auf die [[Diazoverbindungen]] der [[Naphthylamin|Naphtylamine]], woraus im Jahre 1895 seine Schrift „Ein neuer Diazotypprocess“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Momme Andresen |Titel=Ein neuer Diazotypprocess |Hrsg=Eder |Sammelwerk=Photographische Korrespondenz |Nummer=417 |Ort=Wien |Datum=1895 |Seiten=284 ff.}}&amp;lt;/ref&amp;gt; hervorging. Damit gehört er auch zu den Begründern der silbersalz-losen [[Diazotypie|Fotografie auf Basis lichtempfindlicher Farbstoffe]]. Außerdem leistete er wichtige Beiträge zur Verbesserung des Fotopapiers und des Negativ-Films. Im Jahre 1911 schied er bei der Agfa aus und führte ein eigenes wissenschaftlich-chemisches Laboratorium in Berlin, blieb aber weiterhin eng mit der Firma verbunden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von ihm stammt auch ein Gedicht in seiner [[Nordfriesische Sprache|nordfriesischen]] Muttersprache.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1940 verlieh ihm die Universität Jena die [[Ehrendoktor]]würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das latente Lichtbild, seine Entstehung und Entwicklung.&amp;#039;&amp;#039; Knapp, Halle 1913.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Über lichthoffreie und farbenempfindliche Platten.&amp;#039;&amp;#039; Agfa, Berlin 1916.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Über photographische Entwickler.&amp;#039;&amp;#039; Agfa, Berlin o. J.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Über photographische Hilfsmittel im Negativ- und Positiv-Prozess.&amp;#039;&amp;#039; Agfa, Berlin o. J.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Winke für die Blitzlicht-Photographie.&amp;#039;&amp;#039; Agfa, Berlin o.&amp;amp;nbsp;J.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Agfa Photo-Handbuch.&amp;#039;&amp;#039; I. G. Farbenindustrie AG, Berlin 1930.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{NDB|1|286||Andresen, Momme|[[Carl Graf von Klinckowström]]|11766152X}}&lt;br /&gt;
* Hans-Otto Meier, Fritz Schließmann: &amp;#039;&amp;#039;Der Königsteinhof. Die Geschichte einer bedeutenden Hofstelle. Das Lebenswerk des Dr. Momme Andresen, Pionier der Photographie.&amp;#039;&amp;#039; Nordfriesischer Heimatverein Dagebüll e. V., 1998.&lt;br /&gt;
* Ehrhard Finger: &amp;#039;&amp;#039;Momme Andresen – Pionier der Fotografie.&amp;#039;&amp;#039; Desotron Verlagsgesellschaft, Erfurt 2007, ISBN 3-932875-29-X.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|11766152X}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=11766152X|LCCN=no/2003/72162|VIAF=795437}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Andresen, Momme}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chemiker (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chemiker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Agfa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Däne]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1857]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1951]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Andresen, Momme&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Chemiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=17. Oktober 1857&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Risum-Lindholm|Risum]], [[Schleswig-Holstein]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=12. Januar 1951&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Königsteinhof]], [[Schleswig-Holstein]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
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