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	<title>Momarter Eiche - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T07:26:47Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Momarter_Eiche&amp;diff=1657583&amp;oldid=prev</id>
		<title>2001:9E8:399E:EB00:3C89:1FA:79C3:1862 am 29. August 2023 um 12:02 Uhr</title>
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		<updated>2023-08-29T12:02:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Momarter Eiche 1.jpg|mini|300px|Momarter Eiche Ostansicht]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Momarter Eiche Nov 2018 - 002.jpg|mini|300px|Anfang November 2018: Die Überreste der Momarter Eiche nach ihrem Zusammenbruch Ende April 2018]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Momarter Eiche&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; stand auf etwa 335&amp;amp;nbsp;Meter über [[Normalnull]] innerhalb der naturräumlichen Teileinheit Nr. 144.64 &amp;#039;&amp;#039;Sellplatte&amp;#039;&amp;#039; im [[Odenwald]],&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.badkoenig.de/tourismus/sehenswuerdigkeiten/momarter-eiche/ Webseite der Stadt Bad König], aufgerufen am 6. November 2016&amp;lt;/ref&amp;gt; etwa 200&amp;amp;nbsp;Meter östlich vom namensgebenden [[Momart]], einem [[Ortsteil]] der Stadt [[Bad König]] im [[Odenwaldkreis]]. Die als [[Naturdenkmal]] eingestufte [[Eichen|Eiche]] befand sich auf freiem Feld unmittelbar am Rand des [[Sportplatz]]es an der &amp;#039;&amp;#039;Hohen Straße&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 29. April 2018 gegen 20 Uhr brach die Eiche auseinander und stürzte auf das umliegende Feld und die angrenzende Hohe Straße.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.echo-online.de/lokales/odenwaldkreis/bad-koenig/momarter-eiche-fallt-auseinander_18721698 Bericht im &amp;#039;&amp;#039;Darmstädter Echo&amp;#039;&amp;#039; vom 30. April 2018]&amp;lt;/ref&amp;gt; Kurz nach dem Bekanntwerden des Falles kamen sehr viele Momarter Einwohner, um von ihrem Wahrzeichen Abschied zu nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Esoterik]]er zählen den Standort zu den [[Ort der Kraft|Kraftplätzen]] von [[Ley-Linie|Leylines]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.horusmedia.de/1995-stadt/stadt.php Naturheilverfahren in Bad König]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Bei der Momarter Eiche handelte es sich um eine [[Traubeneiche]]. Der Stamm erschien etwas gegen den Uhrzeigersinn gedreht und in der Mitte verjüngt und war bis in etwa drei Meter Höhe astfrei. Er wies keine Höhlung auf, aber eine [[Holzfehler#Blitzschäden (Blitzrinne)|Blitzrinne]], die an der Südseite von der Krone bis zum Boden führte. Der Wurzelbereich war teilweise freiliegend. Die Krone war dicht, wodurch der Baum insgesamt in gutem Zustand erschien und einen sehr vitalen Eindruck machte. In den [[1970er]] Jahren wurde die Eiche saniert und durch einen Stahlanker stabilisiert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Tafel&amp;quot;&amp;gt;Hinweistafel neben der Eiche (siehe Bild)&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Januar 2007 bewirkte der [[Orkan Kyrill]] den Abbruch des östlichen Haupt- und eines daneben liegenden kleineren Astes, wodurch die Krone von dieser Seite aus nicht mehr geschlossen aussah.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1990 hatte der Stamm in 1,3&amp;amp;nbsp;Meter Höhe bei einer Gesamthöhe des Baumes von 20&amp;amp;nbsp;Metern und einem Kronendurchmesser von 24&amp;amp;nbsp;Metern einen Umfang von 4,5&amp;amp;nbsp;Metern.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wege zu alten Bäumen&amp;quot;&amp;gt;Hans Joachim Fröhlich: &amp;#039;&amp;#039;Wege zu alten Bäumen – Hessen&amp;#039;&amp;#039; Seite 160. Siehe auch: Literatur.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 2007 wies der Stamm an der Stelle seines geringsten Durchmessers einen Umfang von 4,9&amp;amp;nbsp;Metern auf,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Tafel&amp;quot;/&amp;gt; in 1,0&amp;amp;nbsp;Meter Höhe 5,0&amp;amp;nbsp;Meter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Alter der Eiche wurde in der Literatur 1990 mit nachgewiesenen 225&amp;amp;nbsp;Jahren angegeben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wege zu alten Bäumen&amp;quot;/&amp;gt; Andere Quellen bezeichnen das Alter mit 300 bis 350&amp;amp;nbsp;Jahren oder gar 600&amp;amp;nbsp;Jahren. Die 2008 aufgestellte Hinweistafel neben dem Baum nennt 400&amp;amp;nbsp;Jahre.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Tafel&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Eiche als Gerichtsbaum und Teil der Grenzziehung bei Momart wurde schon in Urkunden von 766, 795 und 819 über Schenkungen an das [[Kloster Fulda]], zur Grenzziehung der &amp;#039;&amp;#039;Muntat&amp;#039;&amp;#039;, und über die Grenzziehung der [[Mark Michelstadt]], die [[Einhard]] 815 für seine Verdienste für [[Karl der Große|Karl den Großen]] von dessen Sohn [[Ludwig der Fromme|Ludwig dem Frommen]] erhielt und 819 dem [[Kloster Lorsch]] vermachte, genannt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Georg Wilhelm Justin Wagner]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Wüstungen im Großherzogthum Hessen&amp;#039;&amp;#039;, Darmstadt 1862, [https://books.google.de/books?id=AI8AAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA134&amp;amp;dq=Momart+Eiche&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0ahUKEwjP25b1697YAhXKB5oKHdKwA9UQ6AEIKDAA#v=onepage&amp;amp;q=Momart%20Eiche&amp;amp;f=false S. 130–135 und S. 244 ff.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Momarter_Eiche_3.jpg|Hinweistafel&lt;br /&gt;
Momarter_Eiche_4.jpg|Südansicht&lt;br /&gt;
Momarter_Eiche_5.jpg|Sturmschaden&lt;br /&gt;
Blitzrinne.jpg|Blitzrinne&lt;br /&gt;
Momarter Eiche 2017 - 002.jpg|Winteransicht mit Blick auf den zerstörten Hauptstammstumpf&lt;br /&gt;
Momarter Eiche Nov 2018 - 003.jpg|Überreste der zerstörten Eiche Anfang November 2018&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Momarter Drei Eichen 2017 - 001.jpg|mini|hochkant|Das angrenzende Naturdenkmal &amp;#039;&amp;#039;Drei Eichen&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur wenige Dutzend Meter entlang der aus dem Ort herausführenden Straße befindet sich ein weiteres Naturdenkmal. Die &amp;#039;&amp;#039;Drei Eichen&amp;#039;&amp;#039; sind drei kräftig und hoch gewachsene [[Stieleiche]]n mit einer Höhe von fast 20 Metern und Stammumfängen von über zwei Metern. Die mittlere ist mit einem Naturdenkmalzeichen versehen und als &amp;#039;&amp;#039;Otto Röhm Eiche&amp;#039;&amp;#039; benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Markante und alte Baumexemplare in Deutschland]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der Naturdenkmale in Bad König]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Hans Joachim Fröhlich (Forstwissenschaftler)|Hans Joachim Fröhlich]], Kuratorium „Alte Liebenswerte Bäume in Deutschland“ e.V., Wiesbaden: &amp;#039;&amp;#039;Wege zu alten Bäumen Band 1 – Hessen&amp;#039;&amp;#039;,  WDV-Wirtschaftdienst Frankfurt am Main, 1990, ISBN 3-926181-06-0&lt;br /&gt;
* Kreisausschuss des Odenwaldkreises: &amp;#039;&amp;#039;Naturdenkmale im Odenwald&amp;#039;&amp;#039;, Erbach 1995&lt;br /&gt;
* Gert Richter: &amp;#039;&amp;#039;Deutschland: Kultur- und Naturführer Süd&amp;#039;&amp;#039;, Bertelsmann Lexikothek Verlag, 1996, S. 101&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=49/43/34/N|EW=09/01/23/E|type=landmark|region=DE-HE}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Einzelbaum in Hessen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturdenkmal im Odenwaldkreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Bad König)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Einzelbaum in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Individuelle Eiche oder Baumgruppe mit Eichen]]&lt;/div&gt;</summary>
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