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	<title>Molzbichl - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Molzbichl&amp;diff=658475&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Naticarl: Welche Änderungen ergeben sich daraus inhaltlich für den Artikel? Die letzte Textänderung von ~2026-10845-46 wurde verworfen und die Version 259629267 von Dieringer63 wiederhergestellt.</title>
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		<updated>2026-03-11T12:27:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Welche Änderungen ergeben sich daraus inhaltlich für den Artikel? Die letzte Textänderung von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/~2026-10845-46&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/~2026-10845-46&quot;&gt;~2026-10845-46&lt;/a&gt; wurde verworfen und die Version &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Permanenter_Link/259629267&quot; title=&quot;Spezial:Permanenter Link/259629267&quot;&gt;259629267&lt;/a&gt; von Dieringer63 wiederhergestellt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gemeindeteil in Österreich&lt;br /&gt;
|Name                    = Molzbichl&lt;br /&gt;
|Kennzeichnung           = [[Dorf]]&lt;br /&gt;
|Bundesland              = Kärnten&lt;br /&gt;
|NUTS                    = AT212&lt;br /&gt;
|Bezirk                  = Spittal an der Drau&lt;br /&gt;
|Kfz                     = SP&lt;br /&gt;
|Gemeinde                = [[Spittal an der Drau]]&lt;br /&gt;
|Gemeindekennzahl        = 20635&lt;br /&gt;
|Gerichtsbezirk          = Spittal an der Drau&lt;br /&gt;
|Katastralgemeinde       = Molzbichl&lt;br /&gt;
|Katastralgemeindenummer = 73413&lt;br /&gt;
|Ortschaft               = Molzbichl&lt;br /&gt;
|Ortschaftskennziffer    = 02040&lt;br /&gt;
|Zählsprengel            = Molzbichl&lt;br /&gt;
|ZS-Kennziffer           = 030&lt;br /&gt;
|Breitengrad             = 46/46/25/N&lt;br /&gt;
|Längengrad              = 13/33/16/E&lt;br /&gt;
|Höhe                    =&lt;br /&gt;
|Fläche                  = 6.35&lt;br /&gt;
|Dim                     = &lt;br /&gt;
|Einwohner               = &lt;br /&gt;
|Stand                   = &lt;br /&gt;
|Gebäude                 = 66&lt;br /&gt;
|Adr-Stand               = 2001&lt;br /&gt;
|PLZ                     = &lt;br /&gt;
|PLZ-Ort                 = &lt;br /&gt;
|Vorwahl                 = &lt;br /&gt;
|Bild1                   = &amp;lt;!-- der Ort, nicht die Kirche --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung1       = &lt;br /&gt;
|Anmerkungen             = &lt;br /&gt;
|Quellen                 = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Molzbichl Kirche 03 2006.jpg|mini|[[Pfarrkirche Molzbichl]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Molzbichl Kirche 30 2006.jpg|mini|Kirche Grabstein Nonnosus]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Molzbichl Kirche 15 3006.jpg|mini|Kirche Kanzel]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Molzbichl Kirche 32 2006.jpg|mini|Grundmauern der ältesten Klosterkirche Kärntens aus dem 8. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Molzbichl&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ort im unteren [[Drautal]] in [[Kärnten]], in [[Österreich]]. Die [[Katastralgemeinde]] der Stadtgemeinde [[Spittal an der Drau]] umfasst eine Fläche von 634,76 [[Hektar|ha]] und hat {{EWZ|AT Ortschaft|02040}}&amp;amp;nbsp;Einwohner (Stand: {{EWD|AT Ortschaft|STAND}}). Das [[Kirchdorf (Siedlungstyp)|Kirchdorf]] liegt auf einer Seehöhe von 532&amp;amp;nbsp;m in unmittelbarer Nähe der [[Tauernautobahn]], dem österreichischen Teil der Drautalbahn sowie der [[Drautal Straße]] (B&amp;amp;nbsp;100) und ist etwa fünf Kilometer vom [[Millstätter See]] entfernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Molzbichl wird 1063 als Mulzpuhil erstmals in einer Quelle genannt. Diese Bezeichnung ist eine in Kärnten häufig vorkommende slawisch-deutsche Doppelbenennung. Das slawische Wort muliti bedeutet hervorgehoben und weist wie das deutsche -bichl auf die erhöhte Lage des Ortes hin. Im frühen Mittelalter führte Molzbichl auch den Namen Münster (Munstiure). Diese Nennung bezieht sich auf das älteste Kloster Kärntens, das im 8. Jahrhundert in Molzbichl zur Missionierung der Alpenslawen errichtet wurde. Der schriftslowenische Ortsname lautet &amp;#039;&amp;#039;Molec&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter der jetzigen Pfarrkirche, die dem heiligen [[Tiburtius von Rom|Tiburtius]] geweiht ist, konnten die ehemaligen Klosterkirche mit den Resten der ehemaligen Grablege des Heiligen [[Nonnosus]] von Molzbichl nachgewiesen werden. Die Klosterkirche wurde in ihrer Dimension von 24 × 8 m in Österreich nur vom zeitgleichen Salzburger Virgildom übertroffen. Von der prächtigen Innenausstattung des Sakralbaues haben sich zahlreiche Reste aus Marmor erhalten. Auf dem südlichen Teil des Kirchengeländes wurde das älteste Kloster Kärntens aus der 2. Hälfte des 8. Jahrhunderts ergraben. Die ebenfalls erhalten gebliebenen Reste können besichtigt werden. Die Anlage wurde im Zuge der Missionierung der slawischen Einwohnern Karantaniens durch [[Tassilo III.]] zwischen 772 und 788 gegründet&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Dehio-Handbuch]] – Die Kunstdenkmäler Österreichs – [[Dehio Kärnten|Kärnten]].&amp;#039;&amp;#039; Basierend auf den Vorarbeiten von [[Karl Ginhart]]. Neu bearbeitet von [[Ernst Bacher (Kunsthistoriker)|Ernst Bacher]] u.&amp;amp;nbsp;a.; mit Beiträgen von [[Paul Gleirscher]], [[Gernot Piccottini]] und Albrecht Wendel. 3., erw. und verb. Auflage, bearbeitet von Gabriele Russwurm-Biró. Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S.&amp;amp;nbsp;561–562.&amp;lt;/ref&amp;gt; und ist damit älter als die im 11. Jahrhundert gegründeten Stifte in [[Stift St. Georgen|St. Georgen am Längsee]], [[Stift Ossiach|Ossiach]] oder [[Stift Millstatt|Millstatt]]. Nach dem Niedergang des Klosters im 9. und 10. Jahrhundert wurde der Ort als Begräbnisstätte der [[Karantanen]] genutzt. Parallelen zu [[Bischofshofen]] im salzburgischen Pongau und dem Heiligen Maximilian mit kelto-romanischer Kultkontiunität sind wahrscheinlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die über 70 gefundenen karolingischen Flechtwerksteine stellen den bedeutendsten [[Vorromanik|vorromanischen]] Fund Österreichs dar. Verschiedene Funde sind im [[Museum Carantana]] in unmittelbarer Nähe der Kirche zu besichtigen. Die Bezeichnung „Carantana“ geht auf eine urkundliche Erwähnung des Geschichtsschreibers [[Paulus Diaconus]] zur Zeit [[Karl der Große|Kaiser Karls]] des Großen zurück, dessen Herrschaftsbereich &amp;#039;&amp;#039;provincia Carantana&amp;#039;&amp;#039; auch das heutige Kärnten umfasste und als Vorgänger vom Herzogtum Kärnten gilt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Claudia Fräss-Ehrfeld]] |Titel=Das Mittelalter |Auflage=2., unveränderte |Verlag=Heyn |Ort=Klagenfurt |Datum=2005 |Reihe=Geschichte Kärntens |BandReihe=1 |HrsgReihe=Claudia Fräss-Ehrfeld, Alexander, Hanisch-Wolfram |ISBN=978-3-7084-0111-9 |Seiten=51}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Möglicherweise war es die Molzbichler Kirche und nicht jene in St. Peter im Holz, die im 8. Jahrhundert [[Chorbischof]] [[Modestus von Kärnten|Modestus]] weihte. Da es sich in Molzbichl um eine Kultkontinuität handelt, kann das Vorhandensein von Romanen bzw. romanisierten Kelten im Drautal nahe der alten Römerstadt [[Teurnia]] (St. Peter im Holz) angenommen werden, da die aus der Spätantike stammende Nonnosus-Verehrung im Kloster übernommen wurde. Warum das Kloster spätestens im 10. Jh. aufgegeben wurde oder ob es von aufständischen Karantanen, die die bayrisch-fränkische Oberhoheit abschütteln wollten, zerstört wurde, ist ungeklärt. Aufgrund der prächtigen Ausstattung besteht auch die Möglichkeit, dass es sich hierbei um die Stiftung oder Eigenkirche eines slawischen Edlen handelt, die nach der von den Bayern erzwungenen Abdankung der slawischen Führungsschicht zusehends zerfiel oder zerstört wurde. Unklar ist auch, ob Molzbichl von Salzburg aus gegründet wurde oder vielleicht vom Bistum Freising. In der [[Conversio Bagoariorum et Carantanorum|Conversio]], die unter anderem die Missionstätigkeit der Salzburger Bischöfe in Kärnten beschreibt, ist keine Rede von einem Missionszentrum im Drautal, aber auch nicht von anderen – nachgewiesenen – Missionsstützpunkten wie z.&amp;amp;nbsp;B. [[Innichen]], [[Maria Wörth]] oder die vermutlich langobardische Gründung [[Maria Gail]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Altar der heutigen Kirche ist ein Grabstein eingefügt, der die bisher einzige aus dem 6. Jahrhundert stammende Inschrift in Österreich aufweist. Dieses frühchristliche Zeugnis erwähnt einen Diakon mit dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Nonnosus&amp;#039;&amp;#039;, der im Jahre 532 verstarb und im 6. Jahrhundert im Raum Molzbichl hat. Die lateinische Inschrift lautet:&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Hic re[quies]/ci(t) servus Χϱ[ι](στου) / Nonnosus diac(onus) / qui vixit annos / p(lus) m(inus) CIII obiit / IIII Non(as) Septemb(res) / et deposit(us) est in / hunc loco XIII Kal(endas) Aug(ustas) indict(ione) XI / tertio (anno) post cons(ulatum) / Lampadi et Ores/tis v(irorum) c(larissimorum)&lt;br /&gt;
 |Sprache=la&lt;br /&gt;
 |Quelle=Grabplatte aus dem 6. Jahrhundert&lt;br /&gt;
 |Übersetzung=Hier ruht der Diener Christi, der Diakon Nonnosus, der ca. 103 Jahre lebte. Er starb am 2. September und wurde am 20. Juli an diesem Ort im elften Jahr der [[Indiktion]] bestattet, drei Jahre nach dem Konsulat der hochberühmten Männer Lampadius und Orestes.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem ehemaligen Klostergelände in Molzbichl fanden 2013 und 2014 Ausgrabungen statt, bei denen 14 menschliche Skelette aus dem 10. Jahrhundert geborgen wurden. Sie wurden von der [[Anthropologie|Anthropologin]] [[Bettina Jungklaus]] untersucht. Von den Bestatteten waren sieben Erwachsene, zwei Jugendliche, drei Kleinkinder und zwei Neugeborene. Die hohe Anzahl Nichterwachsener ist ungewöhnlich. Die Geschlechter waren fast gleichmäßig verteilt. Eine durchschnittlich geringe Körperhöhe und eine hohe Belastung mit [[Zahnkaries]] wies auf eine geringe Versorgung mit [[Protein|tierischem Protein]]. Einige Personen waren sehr krank; eine jüngere Frau litt unter einer fortgeschrittenen [[Rheumatoide Arthritis|rheumatoide Polyarthritis]]. Insgesamt entstand das Bild einer Bevölkerung, die unter ärmlichen Bedingungen lebte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Bettina Jungklaus |Titel=Der karantanische Kirchfriedhof von Molzbichl/Kärnten – Ergebnisse der anthropologischen Untersuchung |TitelErg=Teilband&amp;amp;nbsp;1 – Allgemeine Beiträge |Hrsg=[[Felix Biermann]], Thomas Kersting, Anne Klammt |Sammelwerk=Die frühen Slawen – von der Expansion zu &amp;#039;&amp;#039;gentes&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;nationes&amp;#039;&amp;#039; |Verlag=[[Verlag Beier &amp;amp; Beran|Beier&amp;amp;nbsp;&amp;amp; Beran, Archäologische Fachliteratur]] |Ort=Langenweißbach |Datum=2016 |Reihe=Beiträge zur Ur- und Frühgeschichte Mitteleuropas |BandReihe=81/2 |ISBN=978-3-95741-054-2 |Seiten=113–122 |Kommentar=Beiträge der Sektion zur Slawischen Frühgeschichte des 8. Deutschen Archäologiekongresses in Berlin, Oktober 2014 |Online=[https://www.academia.edu/38355444/Der_karantanische_Kirchfriedhof_von_Molzbichl_K%C3%A4rnten_Ergebnisse_der_anthropologischen_Untersuchung Academia.edu]}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kirche, erstmals um 1063 erwähnt, und der Friedhof sind von einer Wehrmauer umgeben. Molzbichl war im [[Frühmittelalter]] eine [[Eigenkirche]] der [[Eppensteiner]]. Da die ehemalige Römerstraße (Straße erster Ordnung) durch das Ortsgebiet führt, verwundert es nicht, dass die Verwaltung von Molzbichl unter den Eppensteinern im ehemaligen Königshof in Treffen am Ossiacher See, direkt durch die ehemalige römische Straße verbunden, lag. Später war sie unter dem Patronat der [[Grafschaft Ortenburg|Grafen von Ortenburg]] in Spittal, vorübergehend auch der Millstätter [[St. Georgs-Orden (Österreich)|Georgsritter]]. Als [[Urpfarre]] war Molzbichl – seit 811 bildete die Drau die Grenze zwischen dem Erzbistum Salzburg und dem dem Ort gegenüberliegenden Ufer das Patriarchat Aquileia – ursprünglich sehr groß und reichte von St. Peter-Edling über Rothenthurn, [[Ferndorf (Kärnten)|Ferndorf]], St. Paul, Glanz, Gschriert, den Laufenberg, [[Radenthein|Döbriach]] bis [[Matzelsdorf (Gemeinde Millstatt am See)|Matzelsdorf]]. Die Abhängigkeit Döbriachs endete erst 1786. Die Nähe zu Millstatt führte augenscheinlich immer wieder zu Konflikten mit dem Stift. Das Langhaus der Kirche wurde 1801 nach einem Großbrand erneuert. In der [[Romanik|romanischen]] [[Apsis]] steht ein zweigeschoßiger Hochaltar mit figürlichem Schmuck. Ein skurriles Detail ist die an der Kanzel montierte hölzerne Hand mit einem Kruzifix.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Verein „Historisches Molzbichl“, Betreiber des Museums Carantana, erforscht unter der wissenschaftlichen Leitung von Univ. Prof. Dr. [[Franz Glaser (Archäologe)|Franz Glaser]] die in der Nähe von Molzbichl liegende spätantike Anlage auf dem Luginsland, die Magdalenenkapelle von Baldersdorf und den karolingisch-ottonischen Friedhof in St. Peter / Edling. Bereits 1939 wurde beim Bau der heutigen Tauernautobahn (damals Reichsautobahn) in Baldersdorf eine keltische Industrie- und Kultanlage entdeckt, die eine Produktionsstätte für [[ferrum noricum|norische Eisen]] und eine kleine Tempelanlage umfasste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ältesten Siedlungsspuren der Umgebung finden sich bei der markanten Erhebung (816 m) &amp;#039;&amp;#039;Lug ins Land&amp;#039;&amp;#039; und reichen bis ins 3. Jahrtausend v. Chr. zurück. Gefunden wurden Steingerätschaften, Keramik, aber auch Wall- und Grabensysteme, die die Nutzung der Örtlichkeit bis in die Spätantike (5./6. Jh.) bezeugen.&amp;lt;ref&amp;gt;Ein Großteil des Fundmaterials soll im Gasthof Lug ins Land ausgestellt werden (Stand August 2006&amp;lt;!-- siehe Difflink https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Molzbichl&amp;amp;diff=prev&amp;amp;oldid=19820301 --&amp;gt;).&amp;lt;/ref&amp;gt; Knapp zwei Kilometer entfernt liegt der Hochgosch (876 m), die höchste Erhebung am Millstätter See-Rücken. 1910 wurde dort eine Anlage mit Palisadenwall gefunden, die 1987 bei einer Grabung durch den Verein [[Stiftsmuseum Millstatt]] genauer untersucht wurde. Die Wallanlage, vermutlich eines slawischen Edlen, konnte auf die Zeit um 800 n. Chr. datiert werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Darstellungen dieser frühmittelalterlichen Fliehsiedlung sind im [http://www.stiftsmuseum.at/ Stiftsmuseum Millstatt] zu besichtigen (Stand August 2006&amp;lt;!-- siehe Difflink https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Molzbichl&amp;amp;diff=prev&amp;amp;oldid=19820301 --&amp;gt;).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Trivia ==&lt;br /&gt;
* Um 1700 erlaubte Fürst Anton von [[Spittal an der Drau#Geschichte|Porcia]] dem Einsiedler Simon Frank den Bau einer [[Einsiedelei|Eremitage]] im Wald von Molzbichl. Frank stammte aus der näheren Umgebung (Kreuzen) und hatte ein Leben als Söldner hinter sich. Der Bekehrte lebte schon seit 1679 in einer [[Wohnhöhle]] unter dem Luginsland. Der fromme Mann äußerte wiederholt den Wunsch, beim Portal der Molzbichler Kirche seine letzte Ruhe zu finden, was ihm nach seinem Tod am 29. Juni 1725 im 91. Lebensjahr auch gewährt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Matthias Maierbrugger: &amp;#039;&amp;#039;Urlaub am Millstättersee&amp;#039;&amp;#039;. 1978, S. 194 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Museum Carantana2.jpg|mini|Pfarrhofsalettl/[[Museum Carantana]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Katholische [[Pfarrkirche Molzbichl]] hl. Tiburtius&lt;br /&gt;
* [[Museum Carantana]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Franz Glaser, Kurt Karpf: &amp;#039;&amp;#039;Ein karolingisches Kloster. Baierisches Missionszentrum in Kärnten.&amp;#039;&amp;#039; Wien 1989.&lt;br /&gt;
* [[Matthias Maierbrugger]]: &amp;#039;&amp;#039;Urlaub am Millstättersee. Ein Führer.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Heyn Verlag, Klagenfurt 1978, ISBN 3-85366-269-2, S. 192–196 (nicht ganz aktueller Gesamtüberblick, ohne Fußnoten).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Dehio-Handbuch. Kärnten.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Anton Schroll &amp;amp; Co., 3. Auflage, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 561–562.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Karl Amon (Theologe)|Karl Amon]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Der heilige Nonnosus von Molzbichl&amp;#039;&amp;#039; Verlag des Kärntner Landesarchivs, Klagenfurt 2001, ISBN 3-900531-49-8.&lt;br /&gt;
* Franz Glaser: &amp;#039;&amp;#039;Das Münster in Molzbichl, das älteste Kloster Kärntens.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Carinthia (Zeitschrift)|Carinthia I]].&amp;#039;&amp;#039; Jahrgang 179, 1989, S. 99–124.&lt;br /&gt;
* Kurt Karpf: &amp;#039;&amp;#039;Zur Geschichte der Pfarre Molzbichl: von den Anfängen bis zur josephinischen Pfarregulierung&amp;#039;&amp;#039;, Dissertation, Innsbruck 1988.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.carantana.at/ Frühmittelalter Museum Carantana in Molzbichl]&lt;br /&gt;
* [https://search.onb.ac.at/primo_library/libweb/action/search.do?fn=search&amp;amp;ct=search&amp;amp;initialSearch=true&amp;amp;mode=Basic&amp;amp;tab=default_tab&amp;amp;indx=1&amp;amp;dum=true&amp;amp;srt=rank&amp;amp;vid=ONB&amp;amp;frbg=&amp;amp;tb=t&amp;amp;vl(freeText0)=Molzbichl&amp;amp;scp.scps=scope%3A(ONB)&amp;amp;vl(1UI0)=exact Literatur zu Molzbichl] in der [[Österreichische Nationalbibliothek|Österreichischen Nationalbibliothek]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4250074-6|VIAF=245740366}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Spittal an der Drau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Katastralgemeinde im Bezirk Spittal an der Drau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Bezirk Spittal an der Drau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde in Kärnten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort an der Drau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1063]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchdorf (Siedlungstyp)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Naticarl</name></author>
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