<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Moltkeviertel</id>
	<title>Moltkeviertel - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Moltkeviertel"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Moltkeviertel&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-09T17:04:02Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Moltkeviertel&amp;diff=1821618&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Grünflächen */ Tippfehler entfernt</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Moltkeviertel&amp;diff=1821618&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-03-11T11:31:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Grünflächen: &lt;/span&gt; &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka/Tippfehler_entfernt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka/Tippfehler entfernt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tippfehler entfernt&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|beschreibt das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Essener&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Moltkeviertel. Zum gleichnamigen [[Krefeld]]er Stadtviertel siehe dort.}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Essen Moltkeviertel Luft 649W.JPG|mini|hochkant=1.4|Blick über das Moltkeviertel von Norden aus (2009)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Essen Moltkeviertel Luft 644W.JPG|mini|hochkant=1.4|Blick über das Moltkeviertel von Südosten aus (2009)]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Moltkeviertel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Stadtviertel von [[Essen]] in Innenstadtnähe etwa 1,2&amp;amp;nbsp;km Luftlinie südöstlich des [[Essen Hauptbahnhof|Hauptbahnhofs]]. Es wird begrenzt durch die Kronprinzenstraße, die Ruhrallee, die Töpferstraße, die Rellinghauser Straße sowie die [[Bahnstrecke Essen-Werden–Essen|Bahnstrecke Essen Hbf – Essen-Werden]] (Linie S 6 nach Düsseldorf und Köln). Verwaltungstechnisch gehört es zu den Essener Stadtteilen [[Südostviertel (Essen)|Südostviertel]] und [[Huttrop]];&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.moltkeviertel.de/moltkeviertel/essens_bunte_seite |wayback=20180131200955 |text=Essens bunte Seite: Südostviertel &amp;amp; Huttrop; Stadtteilführer von Bürgern für Bürger |archiv-bot=2024-03-21 15:41:25 InternetArchiveBot }}, auf moltkeviertel.de&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Zentrum des Moltkeviertels bildet das [[Robert-Schmidt-Berufskolleg]], die vormalige &amp;#039;&amp;#039;Königliche [[Baugewerkschule]] Essen&amp;#039;&amp;#039;, an der Ecke Moltkestraße/Robert-Schmidt-Straße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stadtplanung ==&lt;br /&gt;
Das Moltkeviertel wurde zu Beginn des 20. Jahrhunderts als städtebauliche Einheit konzipiert. Als Antwort auf den Mangel an hochwertigem Wohnraum für [[Bürgertum|bürgerliche Schichten]] in der aufstrebenden und wohlhabenden Stadt Essen wurde es von dem visionären Stadtplaner und Beigeordneten [[Robert Schmidt (Ingenieur)|Robert Schmidt]] nach Gesichtspunkten geplant, die teilweise noch gelten und damals innovativ waren. Dazu gehörte unter anderem das Anlegen weiter Durchlüftungsschneisen in Form breiter Straßen und durchgehender Grünzonen. Viele Straßen verlaufen nach Gedanken des von [[Camillo Sitte]] propagierten „künstlerischen Städtebaus“ in leicht gekrümmter Linienführung. Plätze und Grünanlagen wurden nach funktionalen und [[Stadtbaukunst|künstlerischen]] Gesichtspunkten in die Komposition eingefügt. Ausgedehnte Parkanlagen mit zum Teil großen Spiel- und Sportbereichen in unmittelbarer Nähe der Wohnhäuser – die Tennisplätze wurden bereits 1908 geplant – entsprachen den Ideen des „Reformstädtebaus“, dem [[Volksgarten#Der Volkspark|Volksparkgedanken]] sowie dem Leitbild der [[Gartenstadt]] und werden auch heute noch genutzt. Die Benennung der Straßen im Viertel nach großen Baumeistern wie [[Karl Friedrich Schinkel]], [[Gottfried Semper]], [[Joseph Maria Olbrich]] und anderen zeigt die Verehrung für die Architektur, während die Namensgebung nach dem preußischen Generalfeldmarschall [[Helmuth Karl Bernhard von Moltke|Helmuth Karl Bernhard Graf von Moltke]] für die größte Straße und den größten Platz des Viertels wohl eher dem Zeitgeist zwischen Jahrhundertwende und [[Erster Weltkrieg|Erstem Weltkrieg]] geschuldet war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Reformarchitektur ==&lt;br /&gt;
Ab 1908 wurde das von der Stadt aufgekaufte etwa 0,5&amp;amp;nbsp;km² große Gelände bebaut: Prächtige Villen entstanden ebenso wie Doppel- und Reihenhäuser sowie Firmensitze, die für ihre Bauherren nach individuellen Plänen und entsprechend dem jeweiligen Geldbeutel errichtet wurden – durchgängig im Stil der [[Reformarchitektur]]. Als Zentrum, das mit seinem Uhrenturm alles überragt, wurde zwischen 1908 und 1911 die &amp;#039;&amp;#039;Königliche Baugewerkschule Essen&amp;#039;&amp;#039; gebaut.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gedenktafel&amp;quot;&amp;gt;Gedenktafel am Objekt&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachdem in dem Gebäude zwischenzeitlich die &amp;#039;&amp;#039;Staatliche Ingenieurschule für Bauwesen&amp;#039;&amp;#039; untergebracht war, wurde am 30.&amp;amp;nbsp;August 1982 die &amp;#039;&amp;#039;Kaufmännische Schule&amp;amp;nbsp;III der Stadt Essen&amp;#039;&amp;#039; in Betrieb genommen, die im August 2000 in Robert-Schmidt-Berufskolleg umbenannt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://robert-schmidt-berufskolleg.de/schulhistorie Die Geschichte unseres Hauses], auf robert-schmidt-berufskolleg.de&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Georg Metzendorf]], [[Edmund Körner]] und andere namhafte Architekten schufen in der unmittelbaren Umgebung für das gehobene Bürgertum eine Architektur, die seinerzeit Wohnraum für hohe und zum Teil – insbesondere in Form repräsentativer Villen – höchste Ansprüche zur Verfügung stellte und bis heute ein begehrtes Wohnviertel bildet. Am von [[Otto Linne]] gestalteten Moltkeplatz baute [[Otto Bartning]] für die [[Evangelisch-Lutherische Kirche (Essen)|Alt-Lutherische]] Kirchengemeinde (heute [[Selbständige Evangelisch-Lutherische Kirche]], SELK) seine erste Kirche in Deutschland (eingeweiht 1910)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gedenktafel&amp;quot; /&amp;gt; und plante später mit der 1929 erbauten [[Auferstehungskirche (Essen)|Auferstehungskirche]] ganz in der Nähe eines der wichtigsten Leitbilder des modernen Kirchenbaus in Mitteleuropa. An der Ecke Moltkestraße/[[Camillo Sitte|Camillo-Sitte]]-Platz entstand 1928/1929 das Wohn- und Atelier- (später nur noch Atelier-) Gebäude von Edmund Körner, das Elemente sowohl des [[Neues Bauen|Neuen Bauens]] als auch von Industriebauten wie auf der [[Zeche Zollverein|Zeche Zollverein XII]] aufweist. Etliche der alten Gebäude und die Moltkebrücke stehen heute unter [[Denkmalschutz]]; Listen von Baudenkmälern finden sich hier (in zwei Listen, da das Moltkeviertel zu zwei Stadtteilen gehört): [[Liste der Baudenkmäler im Südostviertel|im Stadtteil Essen-Südostviertel]] und [[Liste der Baudenkmäler in Huttrop|im Stadtteil Essen-Huttrop]]. Für einen Großteil des Viertels existiert seit 1983 eine [[Erhaltungssatzung]], für die sich die &amp;#039;&amp;#039;traditionell selbstbewusste&amp;#039;&amp;#039; Anwohnerschaft des Viertels mit großem bürgerschaftlichen Engagement eingesetzt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Moltkebruecke_1910.jpg|Moltkebrücke; Bild aus 1910&lt;br /&gt;
 Moltkebruecke_1480_A.jpg|Moltkebrücke; heute&lt;br /&gt;
 Moltkebrücke_Putte_2449.JPG|Skulpturen an der Moltkebrücke über die S-Bahn&lt;br /&gt;
 Moltkebrücke_2137_E.jpg|Jugendstil-Geländer neben der Moltkebrücke&lt;br /&gt;
 Moltkeviertel_1429_2.jpg|[[Robert-Schmidt-Berufskolleg]] (vormals Königliche Baugewerkschule Essen)&lt;br /&gt;
 Kirche am Moltkeplatz.jpg|Selbständige Evangelisch-Lutherische Kirche SELK am Moltkeplatz&lt;br /&gt;
 Heinemann Schinkelstr 34 2956.JPG|Wohnhaus Schinkelstraße 34 von Gustav Heinemann und Familie bis zu seinem Tod am 7. Juli 1976&lt;br /&gt;
 Villa_Koppers_1502.JPG|„Villa Koppers“ am Moltkeplatz: ehemaliges Wohngebäude der [[Heinrich Koppers|Familie Heinrich Koppers]]&lt;br /&gt;
 Moltkeviertel_1442_2.jpg|Moltkestraße; ehemaliges Verwaltungsgebäude der [[Koppers (Unternehmen)|Firma Heinrich Koppers]]&lt;br /&gt;
 Moltkeviertel_1444_2.jpg|Obere Schinkelstraße&lt;br /&gt;
 Moltkeviertel_1500_N.JPG|„Eigenheimsiedlung“: Messelstraße&lt;br /&gt;
 Moltkeviertel_1445_2.jpg|Wohn- und Atelierhaus des Architekten Edmund Körner; Moltkestraße Ecke Camillo-Sitte-Platz&lt;br /&gt;
 Moltkeviertel_1463_2.jpg|Essen war einmal eine Bergbaustadt: [[Schlägel und Eisen]] an einem Hauseingang in der Schinkelstraße&lt;br /&gt;
 Moltkeviertel_1470_2.jpg|Semper-/ Dammannstraße&lt;br /&gt;
 Moltkeviertel_1459_2.jpg|Untere Ruhrallee&lt;br /&gt;
 Moltkeviertel_1478_2.jpg|Am nördlichen Moltkeplatz; mit Stele von Jo Schöpfer und Außenarbeit &amp;#039;&amp;#039;Blaues Pigment&amp;#039;&amp;#039; von Katja Hajek&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Grünflächen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Moltkeviertel 0644 Wiebe.jpg|mini|hochkant=1.4|Blick über die Wiebe-Anlage von Südosten aus (2009)]]&lt;br /&gt;
Neben den Parkanlagen und den zahlreichen alten Bäumen tragen die zu den Häusern gehörenden, in der Planung von Robert Schmidt vorgegebenen großen Vorgärten dazu bei, dass das Moltkeviertel – insbesondere aus der Vogelperspektive – wie eine grüne Gartenstadt erscheint. Im Gegensatz zu einer [[Gartenstadt]] im ursprünglichen Sinn gibt es im Moltkeviertel keine räumliche Trennung in Arbeits- und Wohnbereiche. Vielmehr liegen im Moltkeviertel Arbeitsplätze – im Wesentlichen in den Bereichen Bildung, Medizin, Verwaltung, (Ingenieur-)Büros, Kanzleien – Tür an Tür mit Wohngebäuden. In einer Veröffentlichung des [[Bund Deutscher Architektinnen und Architekten|Bundes Deutscher Architekten]] und der &amp;#039;&amp;#039;Stadt Essen&amp;#039;&amp;#039; von 2004 wird angegeben, dass das Moltkeviertel ursprünglich für rund 4000 Anwohner und rund 3000 Arbeitsplätze geplant worden war.&amp;lt;ref&amp;gt;Bund Deutscher Architekten, Stadt Essen – Amt für Stadtplanung und Bauordnung (Hrsg.): Visionäres Essen – Von der Industriestadt zur Dienstleistungs-Metropole, Essen 2004 (2., ergänzte Auflage).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im südlichen Teil des Moltkeviertels wurde 1926 durch den Gartendirektor [[Rudolf Korte]] mit der &amp;#039;&amp;#039;Wiebeanlage&amp;#039;&amp;#039; eine ungewöhnliche Art einer öffentlichen Parkanlage geschaffen – erstmals in Deutschland. Sie liegt im Innenbereich der rundherum angeordneten Häuserblocks: Die rückwärtigen Gärten der einzelnen Häuser grenzen direkt an den Park mit seinem Kinderspielplatz und seinen Grünbereichen. Der Park besteht aus zwei Teilen, die durch die Bandelstraße getrennt sind. Eine Allee verbindet die beiden Teile und bildet eine Sichtachse in östlicher Richtung auf die höher gelegene [[St. Hubertus (Essen-Bergerhausen)|St. Hubertuskirche]].&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Neue Innenparkanlage vor der Hubertuskirche.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Essener Volkszeitung]] vom 18. Dezember 1926&amp;lt;/ref&amp;gt; Im westlichen unteren Parkteil wurde die Kapelle &amp;#039;&amp;#039;Anna Selbdritt&amp;#039;&amp;#039; 1928 durch die Stadt Essen errichtet und befindet sich heute in Obhut der Gemeinde St.&amp;amp;nbsp;Hubertus und Rafael. Sie gilt als Ersatz einer ursprünglichen Kapelle nahe der [[Zeche Ludwig]] an der Rellinghauser Straße, die einst als Station bei Feldprozessionen diente, und dort 1927 aus verkehrstechnischen Gründen weichen musste. Die Originalfigur der [[Anna selbdritt]] aus dem Anfang des 16.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts ist aufgearbeitet heute in der Hubertuskirche ausgestellt. In den Jahren 2013 bis 2015 wurde die kleine Kapelle in der Wiebeanlage saniert.&amp;lt;ref&amp;gt;Bürgerverein Moltkeviertel: [https://www.buergerverein-moltkeviertel.de/wordpress/wp-content/uploads/Kapelle-Anna-Selbdritt-in-der-Wiebe-Anlage.pdf Kapelle Anna Selbdritt in der Wiebe-Anlage]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der nordwestlichen Fortsetzung der Wiebeanlage liegt der [[Uta Ranke-Heinemann|Uta-Ranke-Heinemann]]-Platz, der am 25.&amp;amp;nbsp;März 2022 offiziell eingeweiht wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://uta-ranke-heinemann.de/urh-platz-einweihung/ |titel=Einweihung des Uta-Ranke-Heinemann-Platz am 25. März 2022 – Uta Ranke-Heinemann |abruf=2024-05-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zeitgenössische Kunst ==&lt;br /&gt;
In starkem optischem Kontrast zu der gegenüberliegenden alten Häuserzeile am nördlichen Moltkeplatz hat der Essener Galerist &amp;#039;&amp;#039;Jochen Krüper&amp;#039;&amp;#039; (†&amp;amp;nbsp;2002) seit 1981 zusammen mit [[Uwe Rüth]] (vormals Direktor des [[Skulpturenmuseum Glaskasten|Skulpturenmuseums Glaskasten Marl]]) ein Skulpturenensemble hochwertiger zeitgenössischer Kunst auf der Wiese des Moltkeplatzes zusammengestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Uwe Rüth]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Material und Raum, Installationen + Projekte, Kunst im öffentlichen Raum.&amp;#039;&amp;#039; Galerie Heimeshoff Jochen Krüper, Essen 1990/1991, ISBN 3-928417-01-0&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://kunst-am-moltkeplatz.de/wp-content/uploads/2021/12/Kunst-am-Moltkeplatz-2017-150.pdf KUNSTAMMOLTKEPLATZ – 10 Jahre Kunst am Moltkeplatz KaM e.&amp;amp;nbsp;V. – 35 Jahre Skulpturenwiese Moltkeplatz]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben bedeutenden Werken von [[Heinz Breloh]], [[Hannes Forster (Künstler)|Hannes Forster]], [[Gloria Friedmann]], [[Lutz Fritsch]], [[Friedrich Gräsel]], [[Ansgar Nierhoff]] und [[Ulrich Rückriem]], die jetzt in Patenschaft durch den von der Anwohnerschaft gegründeten Verein &amp;#039;&amp;#039;Kunst am Moltkeplatz KaM e.&amp;amp;nbsp;V.&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039; erhalten und gepflegt werden, wird seit 2010 im Rahmen des Projektes &amp;#039;&amp;#039;Junge Kunst am Moltkeplatz&amp;#039;&amp;#039; jeweils für eine beschränkte Zeit ein ausgewähltes &amp;#039;&amp;#039;junges&amp;#039;&amp;#039; Werk ausgestellt. An anderen Stellen im Viertel findet sich zeitgenössische Kunst im Außenraum, so an der Ecke Moltkestraße/Schinkelstraße und auf privaten Grundstücken, wie am nördlichen Moltkeplatz als [[Skulpturenensemble Moltkeplatz Essen]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://kunst-am-moltkeplatz.de/kam/ Über uns], auf kunst-am-moltkeplatz.de, abgerufen am 5. April 2022&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery perrow=&amp;quot;5&amp;quot; caption=&amp;quot;Skulpturen am Moltkeplatz von …&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Moltkeviertel_1241_2.jpg|… Heinz Breloh, Friedrich Gräsel und Hannes Forster unter 100-jährigen Platanen&lt;br /&gt;
 Moltkeviertel_0096_2.jpg|… Hannes Forster mit Ausrichtung auf die Alt-Lutherische Kirche (heute SELK), dem ersten Kirchbau des Architekten Otto Bartning in Deutschland&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gedenktafel&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Moltkeviertel_1262_2.jpg|… Ansgar Nierhoff und Hannes Forster&lt;br /&gt;
 Moltkeviertel_0741_2.jpg|… Friedrich Gräsel und Gloria Friedmann&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiteres ==&lt;br /&gt;
In der Schinkelstraße 34 steht das ehemalige Wohnhaus von Hilda und [[Gustav Heinemann]], dem ersten gewählten [[Liste der Stadtoberhäupter von Essen|Oberbürgermeister Essens]] nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] und dritten [[Bundespräsident (Deutschland)|Bundespräsidenten der Bundesrepublik Deutschland]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hinweisschild&amp;quot;&amp;gt; Hinweisschild am Objekt&amp;lt;/ref&amp;gt; Über ihre Jugendzeit in diesem Haus schreibt deren Tochter [[Uta Ranke-Heinemann]] u.&amp;amp;nbsp;a. in ihrem Beitrag &amp;#039;&amp;#039;Der BDM-Keller im Hause meines Vaters&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | autor=[[Uta Ranke-Heinemann]] | url=http://www.meinhard.privat.t-online.de/frauen/bdm_keller_im_hause_meines_vaters.html | abruf=2023-07-17 | titel=&amp;#039;&amp;#039;Der BDM-Keller im Hause meines Vaters.&amp;#039;&amp;#039; | archiv-url=https://web.archive.org/web/20130303104811/http://www.meinhard.privat.t-online.de/frauen/bdm_keller_im_hause_meines_vaters.html }} In: Alfred Neven DuMont (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Jahrgang 1926/27, Erinnerungen an die Jahre unter dem Hakenkreuz.&amp;#039;&amp;#039; Köln 2007, S. 95–106. (Aktuelle Online unter &amp;#039;&amp;#039;[https://uta-ranke-heinemann.de/der-bdm-keller-im-haus-meines-vaters-meine-jugenderinnerungen-an-die-hitlerzeit uta-ranke-heinemann.de]&amp;#039;&amp;#039;)&amp;lt;/ref&amp;gt; Später, bis zu ihrem Tod 2021, wohnte Uta Ranke-Heinemann in einem Haus an der Henricistraße.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.waz.de/staedte/essen/platz-in-essen-soll-nach-uta-ranke-heinemann-benannt-werden-id234224235.html Platz in Essen soll nach Uta Ranke-Heinemann benannt werden], WAZ vom 3. Januar 2022&amp;lt;/ref&amp;gt; Der oben erwähnte, 2022 nach ihr benannter Platz liegt ganz in der Nähe.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://uta-ranke-heinemann.de/urh-platz-einweihung Einweihung des Uta-Ranke-Heinemann-Platz am 25. März 2022], auf uta-ranke-heinemann.de, abgerufen am 21. April 2024&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Moltkestraße 31 befand sich bis 2021 die Filiale Essen der [[Deutsche Bundesbank|Deutschen Bundesbank]]. Anfang September 2024 erwarb die Stadt Essen das Areal. Das ehemalige Bankgebäude aus dem Jahr 1986 wird mit einer Investition von 36&amp;amp;nbsp;Millionen Euro zu einer Grundschule umgenutzt und umgebaut werden. Anstelle der Tiefgarage wird die zugehörige Sporthalle entstehen.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Errichtung einer Grundschule im Großraum Rüttenscheid: aktueller Sachstand&amp;#039;&amp;#039;; In: Pressemeldung der Stadt Essen vom 25. September 2024&amp;lt;/ref&amp;gt; Gegen den damit zusammenhängenden geplanten Abriss der 1927 gebauten, gut erhaltenen ehemaligen Direktorenvilla an der Schinkelstraße&amp;amp;nbsp;38, um Platz zu schaffen für Schulhof / Parkplatz, setzt sich eine Aktionsgemeinschaft engagierter Bürger des mit einer Erhaltungssatzung geschützten Moltkeviertels ein.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://schinkelstr38.de Rettet Schinkel 38], auf schinkelstr38.de, abgerufen am 24. Okt. 2024&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Krankenanstalten der [[Huyssens-Stiftung]] an der Henricistraße und das [[Elisabeth-Krankenhaus Essen|Elisabeth-Krankenhaus]] auf der anderen Straßenseite der Ruhrallee bilden zusammen mit den umliegenden Einrichtungen einen Schwerpunkt der medizinischen Versorgung. In der &amp;#039;&amp;#039;Villa Koppers&amp;#039;&amp;#039;, Moltkeplatz&amp;amp;nbsp;61, dem ehemaligen Wohnhaus des Industriellen [[Heinrich Koppers]], hat die &amp;#039;&amp;#039;International School Ruhr&amp;#039;&amp;#039; ihren Sitz.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.is-ruhr.de/kontakt/ International School Ruhr], auf .is-ruhr.de, abgerufen am 5. April 2022&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr der [[RUHR.2010 – Kulturhauptstadt Europas|RUHR.2010 Kulturhauptstadt Europas]] feierte die SELK-Kirchengemeinde das 100-jährige Bestehen ihres von [[Otto Bartning]] gebauten, unter Denkmalschutz stehenden Kirchengebäudes.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.selk-duisburg.de/%C3%BCber-uns/gemeinde-essen/ 150 Jahre Ev.-Lutherische Kirchengemeinde in Essen], auf selk-duisburg.de, abgerufen am 5. April 2022&amp;lt;/ref&amp;gt; Später im Jahr begingen die Anwohner des Moltkeplatzes dessen Namensgebung vor ebenfalls 100&amp;amp;nbsp;Jahren. Die von [[Edmund Körner]] gebaute vormalige &amp;#039;&amp;#039;Königliche [[Baugewerkschule]] Essen&amp;#039;&amp;#039; (das heutige &amp;#039;&amp;#039;Robert-Schmidt-Berufskolleg&amp;#039;&amp;#039;) feierte am 16.&amp;amp;nbsp;November 2011 das 100-jährige Jubiläum seiner Einweihung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Berger Bergmann und Peter Brdenk (Hg.): &amp;#039;&amp;#039;Das Moltkeviertel in Essen – Die etwas andere Gartenstadt.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Ernst Heyer, Essen 2023 (überarbeitete Neuauflage), ISBN 978-3-920454-00-9, mehr dazu &amp;#039;&amp;#039;[https://kunst-am-moltkeplatz.de/moltkeviertel-buch hier.]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Bund Deutscher Architekten, Stadt Essen – Amt für Stadtplanung und Bauordnung (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Visionäres Essen – Von der Industriestadt zur Dienstleistungs-Metropole.&amp;#039;&amp;#039; (Katalog zur gleichnamigen Ausstellung (Teil 1) anlässlich u.&amp;amp;nbsp;a. des Stadtjubiläums „1150 Jahre Stadt und Stift Essen“ im Jahr 2002 und in der Wiener Planungswerkstatt des Magistrats der Stadt Wien, MA 18 17.03., 06.04 2005, V.&amp;amp;nbsp;i.&amp;amp;nbsp;S.&amp;amp;nbsp;d.&amp;amp;nbsp;P. Ernst Kurz.) Essen 2004 (2., ergänzte Auflage).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[https://kunst-am-moltkeplatz.de/wp-content/uploads/2021/12/Kunst-am-Moltkeplatz-2017-150.pdf KUNSTAMMOLTKEPLATZ – 10 Jahre Kunst am Moltkeplatz KaM e.&amp;amp;nbsp;V. – 35 Jahre Skulpturenwiese Moltkeplatz]&amp;#039;&amp;#039;; mit Beiträgen von [[Uwe Rüth]] und Tankred Stachelhaus; 52 Seiten; Hrsg.: KaM e.&amp;amp;nbsp;V.; Essen 2017;&lt;br /&gt;
* Silke Lück: &amp;#039;&amp;#039;Das Moltkeviertel in Essen.&amp;#039;&amp;#039; (= [[Rheinische Kunststätten]], Heft 449.) Köln 2000, ISBN 3-88094-858-5 &amp;lt;small&amp;gt;(Dieses Heft ist vergriffen)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Uwe Rüth]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Material und Raum, Installationen + Projekte, Kunst im öffentlichen Raum.&amp;#039;&amp;#039; Galerie Heimeshoff Jochen Krüper, Essen 1990/1991, ISBN 3-928417-01-0 &amp;lt;small&amp;gt;(Dieses Buch ist vergriffen)&amp;lt;/small&amp;gt;.&lt;br /&gt;
* Tankred Stachelhaus: &amp;#039;&amp;#039;Das Essener Moltkeviertel – Weltweit einzigartige RaumKunst&amp;#039;&amp;#039; (= Rheinische Kunststätten, Heft 521.) Köln 2010, ISBN 978-3-86526-051-2&lt;br /&gt;
* [https://kunst-am-moltkeplatz.de/moltkeviertel/#Bunte-Seite Essens bunte Seite: Südostviertel &amp;amp; Huttrop], Stadtteilführer von Bürgern für Bürger, 2014.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons|Moltkeviertel}}&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Skulpturenensemble auf dem Moltkeplatz in Essen|Skulpturenensemble auf dem Moltkeplatz in Essen}}&lt;br /&gt;
* {{KuLaDig|O-89965-20140406-315|Moltkeviertel (Kulturlandschaftsbereich Regionalplan Ruhr 283)}}&lt;br /&gt;
* [https://www.baukunst-nrw.de/objekte/Moltkeviertel-Essen-Suedostviertel-und-Essen-Huttrop--1944.htm Artikel über das Moltkeviertel] bei [[baukunst-nrw]]&lt;br /&gt;
* [http://www.moltkeviertel.de/ Internet-Präsenz zum Moltkeviertel mit weiteren Informationen und Bildern]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=51/26/35.3/N |EW=07/01/33.7/E |type=landmark |region=DE-NW}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4654560-8}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Moltkeviertel}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Essen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Siedlung (Städtebau) in Essen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildende Kunst (Nordrhein-Westfalen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Essen im 20. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Huttrop]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Südostviertel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Helmuth von Moltke (Generalfeldmarschall) als Namensgeber]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
	</entry>
</feed>