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	<title>Molosser (Hund) - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-21T16:16:41Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Molosser_(Hund)&amp;diff=211829&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Winf: /* Skulpturen */ Eine Quelle für eine Skulptur ergänzt</title>
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		<updated>2025-07-17T18:53:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Skulpturen: &lt;/span&gt; Eine Quelle für eine Skulptur ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Dog Bullmastiff 600.jpg|mini|hochkant|[[Bullmastiff]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Molosser&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist in der [[Kynologie]] ein Oberbegriff für massige und muskulöse [[Haushund|Hundetypen]]. In der [[Hunderassen in der Systematik der FCI|FCI-Systematik]] werden molossoide Rassen auch als „doggenartige Hunde“ bezeichnet und in die Gruppe 2, Sektion 2.1 eingeteilt. Ebenfalls gebräuchlich ist die Bezeichnung als „Hunde vom Typ Mastiff“. Kleine doggenartige Hunde werden unter diesem Namen separat in der Gruppe 9, Sektion 11 geführt (vgl. [[Liste der FCI-Hunderassen]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Molossian Hound, British Museum.jpg|mini|hochkant|Marmorstatue eines Molossers, Höhe ca. 1 m, römische Kopie einer griechischen Bronzestatue, als &amp;#039;&amp;#039;Jennings Dog&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet; im [[British Museum]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Hunde_im_antiken_Rom.webm|mini|Video: Hunde im antiken Rom (mit Molosser)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Persepolis - statue of a mastiff.jpg|mini|hochkant|[[Achämenidenreich|Altpersische Darstellung]] eines molossoiden Hundes aus [[Persepolis]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Molosser (Volk)|Molosser]] waren ein Volk in [[Epirus (historische Region)|Epirus]]. Ihre [[Hirtenhund]]e wurden später als Molosser bezeichnet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BI&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Hans-Joachim Swarovsky |Titel=BI-Lexikon Hunderassen |Auflage=2., unveränderte |Verlag=VEB Bibliographisches Institut |Ort=Leipzig |Datum=1985 |Seiten=251–252}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Darstellungen aus der Zeit des Volkes der Molosser zeigen große stehohrige Hunde. Es wird angenommen, dass die Wachhunde schwarz, die Hirtenhunde dagegen weiß waren. Die große Verbreitung der Molosser wird dadurch erklärt, dass die heilige Eiche zu [[Dodona]] in Epirus lag und deren Besucher auch die Hunde zur Zucht mitnahmen. [[Aristoteles]] beschreibt in seiner [[Historia animalium]] den epirotischen Hirtenhund: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=In Molottien zeichnet sich die Hunderasse, die als Begleitung der Herden dient, durch die Größe und den Mut gegen die wilden Tiere vor denjenigen anderer aus.&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref name=&amp;quot;BI&amp;quot; /&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Alexander der Große]] führte diese Hunde auf seinen [[Krieg|Kriegszügen]] mit. Auf der [[Trajanssäule]] findet sich auch eine Abbildung über den Einsatz von Kriegshunden vom Typ Molosser, von denen mehrere von einem Hundeführer geführt werden. [[Giovanni Maria Visconti]], von 1402 bis 1412 Herzog von Mailand, hielt sich eine Zucht, der er missliebige Mitmenschen zum Fraß vorwarf.&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe die &amp;#039;&amp;#039;Storia di Milano&amp;#039;&amp;#039; von [[Bernardino Corio]], zusammentragend Paolo Giovio, Franco Minonzio, Andrea Guasparri, Luca Bianco: &amp;#039;&amp;#039;Elogi degli uomini illustri.&amp;#039;&amp;#039; Einaudi, Turin 2006, ISBN 88-06-17547-5, S. 553.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Systematik ==&lt;br /&gt;
Die [[Fédération Cynologique Internationale]], der größte internationale [[Kynologie|kynologische]] Dachverband, fasst verschiedene Hunderassen zur Sektion der Molossoiden zusammen. Diese wird als Sektion 2 in die Gruppe 2 ([[Pinscher]] und [[Schnauzer]] – Molossoide – Schweizer Sennenhunde und andere Rassen) eingeordnet und unterteilt in 2.1 Doggenartige Hunde und 2.2 Berghunde. Kleine doggenartige Hunde werden separat in der Gruppe 9, Sektion 11 geführt. Eine Übersicht über die Rassen dieser Gruppe bieten die &amp;#039;&amp;#039;[[:Kategorie:FCI-Gruppe 2|Kategorie FCI-Gruppe 2]]&amp;#039;&amp;#039; und die [[Liste der FCI-Hunderassen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Skulpturen ==&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;Jennings Dog&amp;#039;&amp;#039; wird als Darstellung eines historischen Molossers angesehen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://penelope.uchicago.edu/~grout/encyclopaedia_romana/miscellanea/canes/jennings.html |titel=Molossian: The Jennings Dog (Dogs in Ancient Greece and Rome) |werk=Encyclopaedia Romana |hrsg=James Grout |abruf=2018-11-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Es ist eine Skulptur, die im 18. Jahrhundert in Italien in den Handel gekommen war. Der Bildhauer und Restaurator [[Bartolomeo Cavaceppi]] hatte sie in einem Katalog zum Kauf angeboten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Bartolomeo Cavaceppi |Titel=Molosso |Sammelwerk=Raccolta d&amp;#039;antiche statue busti bassirilievi ed altre sculture restaurate da Bartolomeo Cavaceppi scultore romano |Band=1 |Datum=1768 |Seiten=38 |Online=http://arachne.uni-koeln.de/item/buchseite/215841}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Dort hatte Cavaceppi die Skulptur „Molosso“ betitelt und dem griechischen Bildhauer [[Phidias]] zugeschrieben.&amp;lt;ref&amp;gt;siehe Bildunterschrift Bartolomeo Cavaceppi&amp;lt;/ref&amp;gt; Die antike Skulptur wurde von dem englischen Kunstsammler Henry Constantine Jennings erworben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Catherine Johns |Titel=Dogs. History, Myth, Art |Verlag=Harvard University Press |Ort=Cambridge (MA) |Datum=2008 |ISBN=978-0-674-03093-0 |Seiten=48}} [http://books.google.de/books?id=KxoIW5QSrXYC&amp;amp;printsec=frontcover#PPA48,M1 online].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es existieren weitere Skulpturen, die sich lediglich durch aufrecht stehende Ohren unterscheiden und als Paar aufgestellt sind. Zwei Marmorskulpturen „bewachen“ den Eingang vom &amp;#039;&amp;#039;Cortile Ottagono&amp;#039;&amp;#039; zum &amp;#039;&amp;#039;Sala degli Animali&amp;#039;&amp;#039; (‚Saal der Tiere‘) des &amp;#039;&amp;#039;[[Museo Pio-Clementino]]&amp;#039;&amp;#039; im Vatikan.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Zwei Hunde.&amp;#039;&amp;#039; In: Wolfgang Helbig: &amp;#039;&amp;#039;Führer durch die öffentlichen Sammlungen klassischer Altertümer in Rom.&amp;#039;&amp;#039; Band 1, 3. Auflage, Teubner, Leipzig 1912, S. 93–94, {{Digitalisat|IA=bub_gb_AUc_AQAAIAAJ|SZ=n105}}; Claudia Valeri, Art. &amp;#039;&amp;#039; I.15 Hund (Molosser)&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Corvey und das Erbe der Antike&amp;#039;&amp;#039; (Ausstellungskatalog), Petersberg 2024, S. 128ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zwei weitere Skulpturen sind in dem [[Uffizien/Sammlung#Vestibül|Vestibül]] der Uffizien in [[Florenz]] zu sehen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://arachne.dainst.org/entity/1066073 |titel=Statue eines Hundes |werk=Galleria degli Uffizi, Florenz |hrsg= [[Deutsches Archäologisches Institut]] (DAI) |abruf=2018-11-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Zwei gegossene Skulpturen schmücken den Eingang des [[Jagdschloss Granitz|Jagdschlosses Granitz]]. Ursprünglich stammten sie vermutlich aus der Mitte des 19. Jahrhunderts und wurden von der [[Königlich Preußische Eisengießerei|Königlich Preußischen Eisengießerei]] hergestellt. Sie gingen nach 1945 verloren und wurden nach 2000 durch ähnliche Neugüsse ersetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Sabine Bock]]: &amp;#039;&amp;#039;Schlösser und Herrenhäuser auf Rügen.&amp;#039;&amp;#039; 3. aktualisierte Auflage, Edition Temmen, Bremen 2011, ISBN 978-3-86108-912-4.&amp;lt;/ref&amp;gt; Einzelne Skulpturen stehen auf der Ostseite des Gebäudes der ehemaligen [[Preußische Geologische Landesanstalt|Preußischen Geologischen Landesanstalt]], das von dem [[Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur]] genutzt wird, und in [[Hundisburg]] (Sachsen-Anhalt). Der 1843–1874 in Rom tätige Schweizer Bildhauer [[Ferdinand Schlöth]] schuf für seinen Landsmann [[Rudolf Merian]] eine Kopie vom Molosserhund im Vatikan und dazu ein seitenverkehrtes, als Hündin gekennzeichnetes Gegenstück.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Stefan Hess]]: &amp;#039;&amp;#039;Zwischen Winckelmann und Winkelried. Der Basler Bildhauer Ferdinand Schlöth (1818–1891).&amp;#039;&amp;#039; 1. Auflage, Pro-Business-Verlag, Berlin 2010, ISBN 978-3-86805-954-0, S. 224.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Molosser}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle&lt;br /&gt;
   |url=http://fci.be/de/nomenclature/2-Pinscher-und-Schnauzer-Molosser-Schweizer-Sennenhunde.html#s2&lt;br /&gt;
   |titel=Sektion 2 : Molossoide&lt;br /&gt;
   |werk=Rassennomenklatur der FCI&lt;br /&gt;
   |hrsg=Fédération Cynologique Internationale&lt;br /&gt;
   |abruf=2018-11-13 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historischer Hundetyp]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wikipedia:Artikel mit Video]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Winf</name></author>
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