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	<title>Molinis - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-01T21:42:20Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;SpinnerLaserzthe2nd: (GR)  File:Molinis-Blazono.png → File:Molinis wappen.svg</title>
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		<updated>2025-12-21T21:37:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;(&lt;a href=&quot;/index.php?title=C:GR&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;C:GR (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;GR&lt;/a&gt;)  &lt;a href=&quot;/index.php?title=Datei:Molinis-Blazono.png&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Datei:Molinis-Blazono.png (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;File:Molinis-Blazono.png&lt;/a&gt; → &lt;a href=&quot;/index.php?title=Datei:Molinis_wappen.svg&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Datei:Molinis wappen.svg (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;File:Molinis wappen.svg&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- schweizbezogen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in der Schweiz&lt;br /&gt;
| NAME_ORT = Molinis&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_KARTE = &lt;br /&gt;
| BILDPFAD_WAPPEN = Molinis wappen.svg&lt;br /&gt;
| REGION-ISO = CH-GR&lt;br /&gt;
| BEZIRK = Plessur&lt;br /&gt;
| GEMEINDE = Arosa&lt;br /&gt;
| BFS = 3927&lt;br /&gt;
| BILD = Molinis 2006-09-09.jpg&lt;br /&gt;
| BESCHREIBUNG = Molinis von Nordosten. Links die Rungser Rüfi,&amp;lt;br /&amp;gt;rechts im Hintergrund das Dorf [[Tschiertschen]]&lt;br /&gt;
| PLZ = 7056&lt;br /&gt;
| BREITENGRAD = 46.823&lt;br /&gt;
| LÄNGENGRAD = 9.65&lt;br /&gt;
| HÖHE = 1041&lt;br /&gt;
| FLÄCHE = 13.22&lt;br /&gt;
| EINWOHNER = 119&lt;br /&gt;
| STAND_EINWOHNER = 31. Dezember 2012&lt;br /&gt;
| WEBSITE = www.molinis.ch&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Molinis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{rmS|{{Audio|Roh-Molinas.ogg|&amp;#039;&amp;#039;Molinas&amp;#039;&amp;#039;}}}} = Mühle) ist eine [[Ortsteil|Fraktion]] der Gemeinde [[Arosa]], [[Kanton Graubünden]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis Ende 2012 bildete Molinis eine eigenständige Gemeinde. Am 1. Januar 2013 schloss sich Molinis mit den bis dahin ebenfalls selbständigen Gemeinden [[Calfreisen]], [[Castiel]], [[Langwies GR|Langwies]], [[Lüen]], [[Peist]] und [[St. Peter-Pagig]] der Gemeinde Arosa an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Molinis liegt im [[Schanfigg]], zehn Kilometer (Luftlinie) östlich von [[Chur]]. Als einzige Siedlung des Tals liegt das Haufendorf nicht auf einer Hangterrasse, sondern unten im engen Talboden unmittelbar am rechten Ufer der [[Plessur]]. Auf der rechten (nördlichen) Talseite umfasst das ehemalige Gemeindegebiet nur einen rund 2&amp;amp;nbsp;km langen schmalen Streifen zwischen dem Flusslauf und der gut 100&amp;amp;nbsp;m oberhalb verlaufenden Bahnlinie. Wesentlich ausgedehnter ist das Territorium auf der gegenüberliegenden Schattenseite. Es erstreckt sich von der Plessur über den grossteils bewaldeten, von Tobeln und Rüfen zerfurchten Hang zu den ausgedehnten [[Alm (Bergweide)|Alpweiden]] der &amp;#039;&amp;#039;Ochsenalp&amp;#039;&amp;#039; an der Nordflanke des [[Weisshorn (Arosa)|Aroser Weisshorns]]. Kurz unterhalb des Gipfels wird der mit {{Höhe|2544|CH|link=1}} höchste Punkt der ehemaligen Gemeinde erreicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur ehemaligen Gemeinde gehören neben dem Hauptort die Hofsiedlungen &amp;#039;&amp;#039;Gadenstett, Usser Zana&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Inner Zana&amp;#039;&amp;#039; auf der linken Talseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Ort wurde 1335 in deutscher Sprache erstmals als &amp;#039;&amp;#039;Mulina&amp;#039;&amp;#039; erwähnt, rätoromanisch früher und heute noch &amp;#039;&amp;#039;Molinas&amp;#039;&amp;#039;. In Molinis wurde [[Schäftung (Vor- und Frühgeschichte)|Schaftlappenbeil]] aus der älteren [[Eisenzeit]] gefunden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLS&amp;quot; /&amp;gt; &lt;br /&gt;
[[Datei:Reformierte Kirche Molinis in Graubünden (Zwitserland) 04.jpg|mini|links|180px|Kirche Molinis]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Karte Gemeinde Molinis 2010.png|mini|280px|Gemeindestand vor der Fusion am 31. Dezember 2012]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1200 war das mittlere Schanfigg weitgehend besiedelt. Güter besass vor allem das Churer Kloster [[St. Luziuskirche (Chur)|St.&amp;amp;nbsp;Luzi]]. Bis 1338 waren die [[Freiherren von Vaz|Vazer]] als bischöfliche [[Lehnswesen|Lehensnehmer]] Landesherren, dann die [[Werdenberg (Adelsgeschlecht)|Werdenberger]] und 1363 erstmals die [[Toggenburger]]. 1436 schloss sich Molinis mit der [[Gerichtsgemeinde]] [[St.&amp;amp;nbsp;Peter GR|St. Peter]] dem [[Zehngerichtenbund]] an. Ab 1437 waren die [[Montfort (Adelsgeschlecht)|Montforter]] Landesherren, nach 1471 die [[Matsch (Adelsgeschlecht)|Matscher]] und ab 1479 Österreich.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLS&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kirchlich gehörte Molinis zu [[St. Peter GR|St. Peter]]. Die eigene St.-Bartholomäus-Kirche wird 1509 erwähnt; die Gemeinde wurde 1530 [[Reformation und Gegenreformation in der Schweiz|reformiert]]. Um 1570 war die [[Bündnerromanisch|rätoromanische]] Sprache am Verschwinden. Der Auskauf der Herrschaftsrechte erfolgte 1652, jener der bischöflichen Lehensrechte 1657. 1875 bis 1877 wurde die Fahrstrasse oberhalb von Molinis gebaut, 1908 die Zufahrt von St.&amp;amp;nbsp;Peter. Die [[Bahnhof St. Peter-Molinis|Station St. Peter-Molinis]] der [[Bahnstrecke Chur–Arosa|Arosabahn]] wurde 1914 errichtet, das Stauwehr des Elektrizitätswerks 1928. 1980 litt das Dorf unter schweren Rüfeschäden. Im traditionell landwirtschaftlich geprägten Molinis waren 2000 noch mehr als ein Drittel der Erwerbstätigen im ersten [[Wirtschaftssektor|Erwerbssektor]] beschäftigt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLS&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;clear:left;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
| Wappenbild = Molinis wappen.svg&lt;br /&gt;
| Größe = 70&lt;br /&gt;
| Blasonierung = In Blau goldenes [[Mühlrad (Heraldik)|Mühlrad]]&lt;br /&gt;
| Zusatz = [[Redendes Wappen]] als Hinweis auf den auf &amp;#039;&amp;#039;mulin&amp;#039;&amp;#039; (romanisch für «Mühle») zurückgehenden Ortsnamen. Farben des [[Zehngerichtenbund]]es.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable float-center&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;9&amp;quot;| Bevölkerungsentwicklung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| Jahr&lt;br /&gt;
| 1850 || 1900 || 1950 || 1980 || 1990 || 2000&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLS&amp;quot; /&amp;gt; || 2006|| 2012&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#FFFFFE; text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| Einwohner&lt;br /&gt;
| 135 || 106 || 137 || 83 || 133 || 136|| 138|| 119&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sprache ==&lt;br /&gt;
Der Name des Orts geht auf das [[Bündnerromanisch|rätoromanische]] Wort &amp;#039;&amp;#039;mulin&amp;#039;&amp;#039; «Mühle» zurück. Tatsächlich gehörte Molinis wie das gesamte [[Schanfigg]] ursprünglich zum rätoromanischen Sprachgebiet. Erst seit dem 16. Jahrhundert ist Molinis deutschsprachig; die Bevölkerung spricht einen [[Walser]] Dialekt, der sich vom weiter flussaufwärts liegenden [[Langwies GR|Langwies]] aus talabwärts ausbreitete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
Die ehemalige Gemeinde bietet einige wenige Arbeitsstätten in der Land- und Forstwirtschaft, Industrie und Gewerbe sowie im Dienstleistungssektor. Es gibt ein Restaurant, aber kein Ladengeschäft für den täglichen Gebrauch mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Molinis erreicht man durch die auf halber Höhe zwischen Molinis und [[St. Peter GR|St.&amp;amp;nbsp;Peter]] gelegene [[Bahnhof St. Peter-Molinis|Station St.&amp;amp;nbsp;Peter-Molinis]] der [[Bahnstrecke Chur–Arosa]] der [[Rhätische Bahn|Rhätischen Bahn]] oder über eine Strasse hinauf nach St.&amp;amp;nbsp;Peter, das an der [[Schanfiggerstrasse]] liegt und von der [[Postauto]]linie Chur–Peist bedient wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturgüter in Arosa}}&lt;br /&gt;
Unter Denkmalschutz steht die [[Reformierte Kirche Molinis|reformierte Dorfkirche]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Hans Danuser (Autor)|Hans Danuser]] / Walser-Vereinigung Graubünden (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Alte Wege im Schanfigg.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Walser-Vereinigung Graubünden, Splügen 1997.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Gemeinden des Kantons Graubünden.&amp;#039;&amp;#039; Chur/Zürich, 2003. ISBN 3-7253-0741-5.&lt;br /&gt;
* Carl Fischer: &amp;#039;&amp;#039;Land und Leute im Tale Schanfigg.&amp;#039;&amp;#039; Manatschal Ebner &amp;amp; Cie., Chur 1905.&lt;br /&gt;
* Peter Masüger: &amp;#039;&amp;#039;Vom Alträtoromanischen zum «Tschalfiggerisch»&amp;#039;&amp;#039; In: Terra Grischuna, 48. Jahrgang, Heft 1, Terra Grischuna Verlag, Chur 1990, {{ISSN|1011-5196}}.&lt;br /&gt;
* Christian Patt: &amp;#039;&amp;#039;Schanfigger Wörter. Eine Ergänzung zum Davoser Wörterbuch.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Walservereinigung Graubünden, Chur 1986.&lt;br /&gt;
* [[Erwin Poeschel]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Kunstdenkmäler des Kantons  Graubünden.&amp;#039;&amp;#039; Band II: &amp;#039;&amp;#039;Die Talschaften Herrschaft, Prättigau, Davos, Schanfigg, Churwalden, Albulatal&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Kunstdenkmäler der Schweiz.&amp;#039;&amp;#039; Band 9). Hrsg. von der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte GSK. Bern 1937. {{DNB|811066703}}.&lt;br /&gt;
* E. Rud: &amp;#039;&amp;#039;Das Schanfigg.&amp;#039;&amp;#039; Buchdruckerei AG Arosa, Arosa o.&amp;amp;nbsp;J. (um 1920).&lt;br /&gt;
* {{HLS|1593|Molinis|Autor=Jürg Simonett|Datum=2016-12-01}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=1|video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://www.graubuenden.ch/de/touren/kulturwanderung-tschiertschen-molinis Kulturwanderung: Tschiertschen-Molinis (Foto)] auf graubuenden.ch&lt;br /&gt;
* [https://www.outdooractive.com/de/wanderungen/molinis/wanderungen-in-molinis/2506768/ Wanderungen in Molinis (Foto)] auf outdooractive.com&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLS&amp;quot;&amp;gt;{{HLS|1593|Molinis|Autor=Jürg Simonett}}{{HLS-Hinweis|Abschnitte}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Region Plessur}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Schanfigg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige politische Gemeinde in der Schweiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Arosa)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 2013]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1335]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SpinnerLaserzthe2nd</name></author>
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