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	<title>Molenburk - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T18:25:19Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;AHZ: /* Einzelnachweise */</title>
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		<updated>2025-11-22T16:02:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einzelnachweise&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ort in Tschechien&lt;br /&gt;
| Ort                = Molenburk&lt;br /&gt;
| Wappen             = kein&lt;br /&gt;
| Kraj               = Jihomoravský kraj&lt;br /&gt;
| Okres              = Blansko&lt;br /&gt;
| Gemeinde           = Vysočany u Blanska{{!}}Vysočany&lt;br /&gt;
| Beschriftung       = left&lt;br /&gt;
| Höhe               = 578&lt;br /&gt;
| Breitengrad        = 49.4325467&lt;br /&gt;
| Längengrad         = 16.8134022&lt;br /&gt;
| Einwohner          = 561&lt;br /&gt;
| EinwohnerDatum     = 2011&lt;br /&gt;
| GemeindeArt        =&lt;br /&gt;
| Ortsteile          =&lt;br /&gt;
| Bürgermeister      =&lt;br /&gt;
| BürgermeisterDatum =&lt;br /&gt;
| Fläche             = 510&lt;br /&gt;
| Postleitzahl       = 679 13&lt;br /&gt;
| KFZ-Kennzeichen    = B&lt;br /&gt;
| Straßen            = [[Drahany]] – [[Sloup v Moravském Krasu|Sloup]]&lt;br /&gt;
| Schienen           =&lt;br /&gt;
| Flughafen          =&lt;br /&gt;
| AnschriftStraße    =&lt;br /&gt;
| AnschriftOrt       =&lt;br /&gt;
| Website            =&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Molenburk celý.jpg|mini|Luftbild von Molenburk, im Hintergrund [[Housko]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Pohled na Molenburk.jpg|mini|Häuser an der Staatsstraße]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kostel svatých Cyrila a Metoděje, Molenburk, Vysočany, okres Blansko (03).jpg|mini|Kirche der hll. Kyrill und Method]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Sot 16Molenburk.jpg|mini|Teich vor der Schmiede, dahinter die Kalkbrennerei (1930)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Molenburk&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (deutsch &amp;#039;&amp;#039;Mollenburg&amp;#039;&amp;#039;) ist ein Ortsteil der Gemeinde [[Vysočany u Blanska|Vysočany]] in [[Tschechien]]. Er liegt 15 Kilometer nordöstlich von [[Blansko]] und gehört zum [[Okres Blansko]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Molenburk befindet sich im [[Drahaner Bergland]] und liegt im Quellgebiet eines rechten Zuflusses zum Bach Molenburský potok. Westlich des Dorfes fließt der Bach Bělička, der auf der Gemarkung von [[Housko]] im Teich Polačka angestaut ist. Im Norden erhebt sich die Juráška (611 m. n.m.), östlich der Rozsocháč (628 m. n.m.) und im Nordwesten die Havlenka (636 m. n.m.). Durch den Ort führt die Staatsstraße II/377 zwischen [[Plumlov]] und [[Rájec-Jestřebí]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachbarorte sind [[Obora (Protivanov)|Obora]], [[Skelná Huť (Protivanov)|Skelná Huť]] und [[Protivanov]] im Norden, [[Malé Hradisko]], [[Repechy]] und [[Niva]] im Nordosten, [[Drahany]] und Bílý Kříž im Osten, [[Otinoves]], [[Odrůvky]] und [[Rozstání pod Kojálem|Rozstání]] im Südosten, [[Baldovec]] und [[Lipovec u Blanska|Lipovec]] im Süden, [[Holštejn]] im Südwesten, Housko im Westen sowie [[Němčice u Boskovic|Němčice]], [[Ludíkov]], U Dvorku und [[Žďárná]] im Nordwesten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Mollenburg&amp;#039;&amp;#039; wurde 1724 durch den Besitzer der Herrschaft [[Rájec nad Svitavou|Raitz]], Karl Ludwig [[Rogendorf (Adelsgeschlecht)|von Rogendorf und Mollenburg]] gegründet. Der Überlieferung nach hatte der Ortsgründer den Wiederaufbau der hinter der Panská skála gelegenen Kirchenruine des wüsten Dorfes [[Housko#Erloschenes Dorf|Husky]] angedacht, wegen des hohen Aufwandes jedoch sein gelassen und das Dorf nach [[Protivanov|Protiwanow]] eingepfarrt. 1763 erwarb Anton Josef Altgraf von [[Salm (Adel)|Salm-Reifferscheidt]] die Herrschaft Raitz von den Erben der Caroline von Rogendorf, geborene [[Pálffy]]-Erdöd, der Witwe Karl Ludwigs. Zu dieser Zeit wurde das Dorf als &amp;#039;&amp;#039;Molinburg&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet. Im Zuge der Errichtung neuer Kirchen und Pfarreien aus dem [[Religionsfonds]] wuchs auch in Mollenburg und [[Housko|Hausko]] der Wunsch nach einer Pfarrei. Die eingesetzte Kommission bestätigte die Berechtigung des Gesuchs, hielt jedoch [[Rozstání pod Kojálem|Rostein]] wegen der dort bereits vorhandenen Kirche als geeigneteren Pfarrsitz. Im Jahre 1784  wurde &amp;#039;&amp;#039;Mollenburg&amp;#039;&amp;#039; der neu errichteten Pfarrei [[Sloup v Moravském Krasu|Slaup]] zugewiesen. 1793 standen in &amp;#039;&amp;#039;Mollenburg&amp;#039;&amp;#039; 32 Häuser, in denen 230 Menschen lebten. Haupterwerbsquellen bildeten der Ackerbau und die Hausweberei; später kam noch die Kalkbrennerei für die Fürstlich Salm’schen Eisenwerke in [[Blansko]] hinzu. [[Hugo Franz Altgraf zu Salm-Reifferscheidt|Hugo Altgraf zu Salm-Reifferscheidt]] ließ 1817 in &amp;#039;&amp;#039;Mollenburg&amp;#039;&amp;#039; eine einklassige Dorfschule einrichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1835 bestand das im [[Brünner Kreis]] gelegene Dorf &amp;#039;&amp;#039;Mollenburg&amp;#039;&amp;#039; aus 63 Häusern mit 416 mährischsprachigen Einwohnern. Die Bewohner besaßen von der Herrschaft abgekaufte Dominikal-Podsedkergründe. Im Ort gab es eine Mittelschule. &amp;#039;&amp;#039;Mollenburg&amp;#039;&amp;#039; war der Sitz eines der sieben herrschaftlichen Forstreviere. Pfarrort war [[Sloup v Moravském Krasu|Slaup]], der Amtsort [[Rájec nad Svitavou|Raitz]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Gregor Wolny]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Markgrafschaft Mähren topographisch, statistisch und historisch geschildert&amp;#039;&amp;#039;, II. Band, 2. Abt.: Brünner Kreis (1837), S. 387&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts blieb &amp;#039;&amp;#039;Mollenburg&amp;#039;&amp;#039; der Allodialherrschaft Raitz untertänig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Aufhebung der [[Grundherrschaft|Patrimonialherrschaften]] bildete &amp;#039;&amp;#039;Mollenburk&amp;#039;&amp;#039; / &amp;#039;&amp;#039;Mollenburg&amp;#039;&amp;#039; ab 1854 eine Gemeinde im [[Gerichtsbezirk Blansko]]. Ab 1869 gehörte &amp;#039;&amp;#039;Mollenburk&amp;#039;&amp;#039; zum [[Bezirk Boskowitz]]; zu dieser Zeit hatte das Dorf 555 Einwohner und bestand aus 72 Häusern. Nachdem 1849 eine Deputation mit einem Zusageversprechen aus [[Wien]] zurückgekehrt war, reichten der Hauskoer Bürgermeister Musil und der Slauper Pfarrer Wolf im selben Jahr bei Kaiser [[Franz Joseph I.]] ein förmliches Gesuch wegen Errichtung einer Kirche und Pfarrei in Mollenburg auf Kosten der Gemeinden ein, dem 1851 einschließlich einer jährlichen Zahlung von 315 Gulden aus dem Religionsfonds für den Pfarrer stattgegeben wurde. Ein Baubeginn war jedoch nicht absehbar, da die Gemeinden nicht in der Lage waren, die auf 21.589 Gulden veranschlagten hohen Baukosten – davon 12.861 Gulden für die Kirche und 5.668 Gulden für das Pfarrhaus – zu tragen. Um den Kirchenbau doch noch zu realisieren, wurde nach einer anderweitigen Lösung gesucht. Billiges Bauholz war in den waldreichen Gemeindefluren reichlich vorhanden, ebenso auch Baukalk und Sand; die [[Lehmziegel]] (&amp;#039;&amp;#039;vepřovice&amp;#039;&amp;#039;) und später auch gebrannte Ziegel stellten von Ziegeleifachleuten angelernte Bewohner beider Dörfer unter Aufsicht des Müllers Zouhar auf dem Gelände der Mühle in Hausko, wo ein geeignetes Vorkommen von gelbem Lehm (&amp;#039;&amp;#039;žlutnice&amp;#039;&amp;#039;) bestand, über zehn Jahre selber her. Nachdem nach 13 Jahren sämtliches Baumaterial in Eigenleistung hergestellt worden war, begann im Juni 1864 schließlich der Bau der Kirche unter Aufsicht des Baumeisters Brázda aus [[Rájec nad Svitavou|Rájec]]. Nach der Fertigstellung der Kirche im Jahre 1868 wurde mit dem Bau des Pfarrhauses begonnen. Am 18. Januar 1877 wurde der aus [[Niva|Hartmanice]] stammende Vendelín Hrubý zum ersten Pfarrer von &amp;#039;&amp;#039;Mollenburk&amp;#039;&amp;#039; bestellt. Housko wurde im selben Jahre nach Molenburk umgepfarrt. Seit den 1870er Jahren ist &amp;#039;&amp;#039;Molenburk&amp;#039;&amp;#039; als tschechischer Ortsname gebräuchlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gründung der Freiwilligen Feuerwehr erfolgte 1892. Im selben Jahre wurde die Schule erweitert und der zweiklassige Unterricht aufgenommen. Am 10. April 1893 brach in Molenburk ein Großfeuer aus, das 37 der 80 Häuser des Dorfes zerstörte. Die Gasse mit den [[Häusler|Podsedniken]] unterhalb der Schule brannte komplett nieder, da sich die giebelständigen Häuser dicht aneinanderreihten und das Feuer dort nicht gelöscht werden konnte. Die Brandbekämpfung erfolgte mit Unterstützung der Feuerwehren aus [[Žďárná]], [[Rozstání pod Kojálem|Rozstání]], [[Šošůvka]] und Hartmanice; selbst im 30 Kilometer entfernten [[Brünn]] wurde der Brand wahrgenommen und die Feuerwehr in der Annahme eines Feuers im Stadtgebiet alarmiert. Innerhalb eines Jahres waren die abgebrannten Häuser im groben wiederaufgebaut; hauptsächlich wurden dazu Lehmziegeln aus Housko verwendet, jedoch waren die dortigen Kapazitäten mit dem Großbedarf überlastet, so dass auch in Molenburk am Teich unterhalb des Pfarrhauses die Ziegelproduktion aufgenommen wurde. Im Jahre 1900 hatte Molenburk 550 Einwohner, 1910 waren es 598.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn des 20. Jahrhunderts gab es Pläne zum Bau einer Bahnstrecke [[Blansko]] – [[Vyškov|Wischau]], die als Teil einer Mährischen Karstbahn auf einer Länge von 20 Kilometern vom Bahnhof Raitz über [[Holešín|Holleschin]], Slaup, Hausko und Mollenburg das Drahaner Bergland überqueren sollte. Dabei wurden auch Optionen von Streckenverlängerungen nach [[Prostějov]], [[Přerov]] oder [[Tišnov]] in Erwägung gezogen. Das vom k.k. Baurat A. Samojed im Januar 1914 fertiggestellte Projekt blieb in Folge des Kriegsausbruches unausgeführt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.vysocany.com/clanek/1221 Folgen des Ersten Weltkrieges für Molenburk].&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] zerfiel der Vielvölkerstaat [[Österreich-Ungarn]], das Dorf wurde 1918 Teil der neu gebildeten [[Tschechoslowakei|Tschechoslowakischen Republik]]. Beim Zensus von 1921 lebten in den 87 Häusern von Molenburk 620 Tschechen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.zanikleobce.cz/chytil.php?menu=15&amp;amp;chs=814 Chytilův místopis ČSR, 2. aktualisierte Ausgabe, 1929, S. 814 Moldava nad Bodvou - Morasice]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Elektrifizierung des Dorfes erfolgte 1928. 1930 lebten in den 90 Häusern der Gemeinde 529 Menschen. Von 1939 bis 1945 gehörte Molenburk / Mollenburg zum [[Protektorat Böhmen und Mähren]]. Während der deutschen Besetzung erfolgte 1940 der Beschluss zur Erweiterung des Schießplatzes Wischau zu einem großen Truppenübungsplatz der [[Wehrmacht]]. Zu den 33 für die Errichtung des [[Truppenübungsplatz Březina|Truppenübungsplatzes Wischau]] zu räumenden Dörfern gehörte in der dritten, bis 31. Dezember 1944 zu realisierenden Etappe auch Molenburk. Ein Großteil der 685 Einwohner des aus 111 Häusern bestehenden Dorfes wurde zwangsausgesiedelt und auf verschiedene Gemeinden in Böhmen und Mähren verstreut. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges wurde der Ort wieder besiedelt. Im Jahre 1949 wurde die Gemeinde dem neugebildeten [[Okres Blansko]] zugeordnet. 1950 hatte die Gemeinde 524 Einwohner. In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts wurde das Dorf stark erweitert, die Häuserzahl verdoppelte sich. Die Felder westlich von Molenburk wurden bis an den Teich Polačka mit Familienhäusern bebaut. 1964 wurde Molenburk mit [[Housko]] zu einer Gemeinde [[Vysočany u Blanska|Vysočany]] zusammengeschlossen. Im Jahre 2001 bestand das Dorf aus 191 Wohnhäusern, in denen 545 Menschen lebten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ortsgliederung ==&lt;br /&gt;
Der Ortsteil bildet einen Katastralbezirk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
* Kirche der hll. Kyrill und Method, erbaut 1864–1868. Die Weihe erfolgte 1874. Drei Jahre später wurde die Kirche zur Pfarrkirche erhoben.&lt;br /&gt;
* Pfarrhaus&lt;br /&gt;
* Statue des hl. Johannes von Nepomuk, an der Kirche&lt;br /&gt;
* Mehrere Flurkreuze&lt;br /&gt;
* Gedenkstein für die Gefallenen des Ersten Weltkrieges&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Historický lexikon obcí České republiky 1869–2005]], Teil 1, S. 616&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.vysocany.com/molenburk Geschichte von Molenburk]&lt;br /&gt;
* [https://www.vysocany.com/clanek/1569 Das vergessene Handwerk unserer Vorfahren in Molenburk und Housko] – Zur Geschichte der Ziegelherstellung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsteil in Tschechien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vysočany u Blanska]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde in Tschechien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1964]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;AHZ</name></author>
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