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	<title>Molekulares Display - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T23:24:17Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Molekulares_Display&amp;diff=2597464&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Thomas Dresler: Komma vor „sondern“, „indem“, „wobei“ etc.</title>
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		<updated>2022-02-20T10:28:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Komma vor „sondern“, „indem“, „wobei“ etc.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Molekulares Display&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Biochemie|biochemische]] Technik, mit der [[Proteine]] und [[Peptid]]e auf Bindungseigenschaften ([[Affinität (Biochemie)|Affinität]]) oder [[Katalyse|katalytische Aktivität]] gescreent und evolviert werden können. Dazu werden Mitglieder einer Protein-Bibliothek auf einem makromolekularen Träger (&amp;#039;&amp;#039;in vitro&amp;#039;&amp;#039; molekulares Display) oder auf organismischen Systemen (Zellen, Viren) präsentiert (&amp;#039;&amp;#039;in vivo&amp;#039;&amp;#039; molekulares Display). Wesentlich bei allen Molekularen Display-Systemen ist die Koppelung von [[Genotyp]] und [[Phänotyp]], d.&amp;amp;nbsp;h., das zu [[Screening|screenende]] Protein wird [[kovalent]] oder nicht-kovalent durch [[Kompartimentierung]] mit der zugehörigen genetischen Information gekoppelt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Sergeeva-2006&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Anna Sergeeva, Mikhail G. Kolonin, Jeffrey J. Molldrem, Renata Pasqualini, Wadih Arap |Titel=Display technologies: Application for the discovery of drug and gene delivery agents |Sammelwerk=[[Advanced Drug Delivery Reviews]] |Band=58 |Nummer=15 |Datum=2006-12-30 |Seiten=1622–1654 |DOI=10.1016/j.addr.2006.09.018 |PMID=17123658}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Arten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurden bislang folgende Arten von molekularem Display beschrieben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;in vitro&amp;#039;&amp;#039; molekulares Display:&lt;br /&gt;
* [[Ribosomen-Display]]&lt;br /&gt;
* [[mRNA]]-Display&lt;br /&gt;
* [[DNA]]-Display&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;in vivo&amp;#039;&amp;#039; molekulares Display:&lt;br /&gt;
* bakterielles Display&lt;br /&gt;
* [[Phagen-Display]]&lt;br /&gt;
* [[Hefe-Display]]&lt;br /&gt;
* Säugerzellen-Display&lt;br /&gt;
* [[Retroviral|retrovirales]] Display&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ablauf ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ablauf ist je nach Art des verwendeten Systems unterschiedlich. Es gibt jedoch gemeinsame charakteristische Schritte im molekularen Display:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#Die Herstellung einer molekularen Bibliothek: Für die bisher vorgestellten Systeme bietet sich dabei zunächst DNA als Träger der Information an. Die [[DNA]]-Bibliothek wird in vitro oder in vivo in eine [[RNA]]-Bibliothek transkribiert und nachfolgend in eine Protein-Bibliothek translatiert. Die einzelnen Mitglieder der Proteinbibliothek sind über i) kovalente oder ii) nicht-kovalente Bindungen oder iii) durch Kompartimentierung mit der genetischen Information in Form von DNA oder RNA verbunden. Bei manchen Systemen kommen Trägermoleküle (englisch {{lang|en|&amp;#039;&amp;#039;molecular carrier&amp;#039;&amp;#039;}}) zum Einsatz, die es ermöglichen, das zu screenende Molekül effizient an der Oberfläche des Kompartiments zu präsentieren; sie dienen somit als Brücke bzw. Rahmen.&lt;br /&gt;
#Die Proteinbibliothek wird auf eine Eigenschaft hin gescreent: Es sind Screenings auf Bindungseigenschaften wie [[Affinität (Biochemie)|Affinität]] und [[Avidität]] sowie [[Katalyse|katalytische Aktivität]] beschrieben worden. Die meisten Display-Systeme haben eine [[Affinitätsreifung]] zum Ziel. Moleküle, welche die gewünschte Eigenschaft in hohem Maße aufweisen, werden selektiv angereichert (englisch {{lang|en|&amp;#039;&amp;#039;panning&amp;#039;&amp;#039;}}).&lt;br /&gt;
# Die genetische Information wird isoliert und amplifiziert: Dabei kann eine weitere Expansion der Diversität der ursprünglichen Bibliothek  durch [[Mutagenese]], beispielsweise fehlerhafte [[Polymerase-Kettenreaktion|PCR]], eingebaut werden. Damit steht die genetische Information für eine weitere Panning-Runde zur Verfügung, um Protein mit erwünschten Eigenschaften weiter anzureichern oder zu evolvieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Abschluss einiger Panning-Runden werden die Proteine auf [[Klonierung|Einzelklon]]-Basis in Hinblick auf ihre gewünschte Eigenschaft analysiert. Mit molekularen Display-Techniken ist es möglich, Antikörper mit Affinitäten im femto[[mol]]aren Bereich zu erzeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Protein-Protein-Interaktionsbestimmung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Biotechnologie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Thomas Dresler</name></author>
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