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	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Molecular_Imprinting</id>
	<title>Molecular Imprinting - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T13:34:48Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Molecular_Imprinting&amp;diff=1030385&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Bildungsbürger: /* Prinzip */-BKL-Link mit AWB</title>
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		<updated>2021-05-12T21:11:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Prinzip: &lt;/span&gt;-BKL-Link mit &lt;a href=&quot;/index.php/Wikipedia:AWB&quot; class=&quot;mw-redirect&quot; title=&quot;Wikipedia:AWB&quot;&gt;AWB&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Molecular Imprinting.jpg|mini|400px|Prinzip des Molecular Imprintings]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Molecular Imprinting&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;molekulares Prägen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; von Polymernanopartikeln können technisch angepasste, vollsynthetische [[Affinität (Biochemie)|Affinitätsrezeptoren]] produziert werden, die neue Produktionsmöglichkeiten für biotechnologische, biomedizinische und chemische Verfahren bieten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Molekülerkennung|Molekulare Erkennung]] spielt bei biologischen Prozessen in der Natur eine entscheidende Rolle für die jeweilige biologische Wirkung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Immunantwort]], bei der [[Antikörper]] als Reaktion auf sehr kleine Mengen [[Antigen]] gebildet werden, oder die Energieeinsparung durch Enzyme, die den Übergangszustand einer zu katalysierenden Reaktion stabilisieren können, sind Beispiele für eine spezifische Bindung zwischen biologischen Wirtsmolekülen und bestimmten molekularen Strukturen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die hohe [[Selektivität (Chemie)|Selektivität]] dieser natürlichen Systeme wird z.&amp;amp;nbsp;B. bei [[Enzym]]en durch zu einem einzulagernden Substrates komplementäre Formen auf der Enzymoberfläche erreicht. Enzyme werden heute in vielen technischen Anwendungen als [[Biokatalysator]]en verwendet, in dieser Hinsicht haben sie jedoch durch ihre Instabilität einen entscheidenden Nachteil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Molecular Imprinting bietet, durch die Verwendung von synthetischen Polymeren, eine Alternative zu diesen natürlichen Biokatalysatoren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es entsteht eine Matrix, die eine Affinität zu Biomolekülen aufweist, mit den Vorteilen einer [[Chemische Stabilität|chemisch stabilen]] Grundsubstanz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Prinzip ==&lt;br /&gt;
Um ein als Matrize oder Schablone wirkendes Molekül herum wird durch vernetzende [[Polymerisation]] ein [[Polymer]]netzwerk hergestellt. Die Vorlage für das Molekül, das später selektiv erkannt werden soll, wird dabei vom Polymer umschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend wird die Vorlage wieder aus dem vernetzten Polymer herausgewaschen. Zurück bleibt ein Hohlraum im Polymer, der als &amp;#039;&amp;#039;imprint&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet wird und dessen Form und Polaritätsverteilung ([[Dipol (Physik)|Dipole]], [[Wasserstoffbrücken]]bindungen, [[hydrophob]]e Wechselwirkungen) zur Vorlage komplementär ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Umgebung dieses Hohlraums geht somit spezifische Wechselwirkungen mit dem Template-Molekül ein und zeigt für diese Moleküle eine ausgeprägte [[Affinität (Biochemie)|Affinität]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Molecular Imprinting lassen sich spezifische Bindungsstellen, ähnlich denen in Enzymen oder Antikörpern, in vernetzten, synthetischen Polymeren erzeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendungen ==&lt;br /&gt;
Strukturerkennungselemente, die eine starke und selektive Bindung zu Molekülen eingehen, können als strapazierfähige, empfindliche Rezeptoren in der Spurenanalyse von Verbindungen eingesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Möglichkeiten sind das Abtrennen unerwünschter Verbindungen aus der Nahrung oder aus Körperflüssigkeiten (z.&amp;amp;nbsp;B. Blutreinigung), eine bei der industriellen&lt;br /&gt;
Herstellung von Feinchemikalien notwendige präparative Trennung ([[Racemat]]-Trennung) oder der Einsatz als künstliche Enzyme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Makoto Komiyama&lt;br /&gt;
   |Titel=Molecular imprinting: from fundamentals to applications&lt;br /&gt;
   |Verlag=Wiley-VCH&lt;br /&gt;
   |Ort=Weinheim&lt;br /&gt;
   |Datum=2003&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-527-30569-6&lt;br /&gt;
   |Sprache=en}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Biochemische Methode]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Makromolekulare Chemie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Bildungsbürger</name></author>
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