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	<title>Moldova Veche - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T11:22:23Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Moldova_Veche&amp;diff=45113&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;RobertLechner: /* Geschichte */ link geändert; -leerzeichen</title>
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		<updated>2026-03-05T21:28:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte: &lt;/span&gt; link geändert; -leerzeichen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ort in Rumänien&lt;br /&gt;
 |NameRumänisch      = Moldova Veche&lt;br /&gt;
 |NameDeutsch        = Alt-Moldova&lt;br /&gt;
 |NameUngarisch      = Ómoldova&lt;br /&gt;
 |Wappen             = kein&lt;br /&gt;
 |lat_deg =44  | lat_min =43  | lat_sec =30 &lt;br /&gt;
 |lon_deg =21  | lon_min =37  | lon_sec =15 &lt;br /&gt;
 |Beschriftung       = &lt;br /&gt;
 |HistRegion         = Banat&lt;br /&gt;
 |Kreis  = Caraș-Severin&lt;br /&gt;
 |Gemeindeart        = Dorf&lt;br /&gt;
 |Gemeinde           = [[Moldova Nouă]]&lt;br /&gt;
 |Höhe               = &lt;br /&gt;
 |Fläche             = &lt;br /&gt;
 |Gliederung         = &lt;br /&gt;
 |Einwohner          = 2605&lt;br /&gt;
 |EinwohnerStand     = 1. Dezember 2021&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.citypopulation.de/de/romania/localities/carasseverin/ Volkszählung in Rumänien 2021] bei citypopulation.de, abgerufen am 13. September 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 |Postleitzahl       = 325550&lt;br /&gt;
 |Bürgermeister      = &lt;br /&gt;
 |BürgermeisterStand = &lt;br /&gt;
 |Partei             = &lt;br /&gt;
 |AnschriftStraße    = &lt;br /&gt;
 |AnschriftOrt       = &lt;br /&gt;
 |Webpräsenz         = &lt;br /&gt;
 |Stadtfest          = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Moldova Noua 1.jpg|mini|hochkant|Donauhafen in Moldova Veche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Moldova Veche&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Deutsche Sprache|deutsch]] &amp;#039;&amp;#039;Alt-Moldova&amp;#039;&amp;#039;, [[Ungarische Sprache|ungarisch]] &amp;#039;&amp;#039;Ómoldova&amp;#039;&amp;#039;) ist eine [[Rumänien|rumänische]] Ortschaft am linken [[Donau]]ufer am Fuße des [[Banater Gebirge]]s. Sie liegt im [[Kreis Caraș-Severin]] in der Region [[Banat]], südöstlich der Stadt [[Moldova Nouă]], in die Moldova Veche eingemeindet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Ein Dokument erwähnt im Jahre 1588 ein Schloss an dieser Stelle, das bis zum 18. Jahrhundert bestanden hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1526 gehörte die Siedlung zum [[Königreich Ungarn]] und während der [[Osmanisches Reich|osmanischen Herrschaft]] (1526–1718) zum [[Vilâyet]] Timișoara.&lt;br /&gt;
Von 1718 bis 1778 war die Ortschaft Teil der [[Habsburger]] [[Krondomäne]] [[Temescher Banat]].&lt;br /&gt;
1778 wurde das Banat von der Kaiserin [[Maria Theresia]] dem [[Königreich Ungarn]] zugesprochen.&lt;br /&gt;
Von 1849 bis 1860 war es Teil eines eigenständigen Kronlandes der [[Woiwodschaft Serbien und Temescher Banat]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Österreichisch-Ungarischer Ausgleich|Österreichisch-Ungarischen Ausgleich]] (1867) wurde das Banat dem [[Königreich Ungarn]] ([[Komitat Krassó-Szörény]]) innerhalb der [[Österreich-Ungarn|Doppelmonarchie Österreich-Ungarn]] angegliedert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Vertrag von Trianon]] am 4. Juni 1920 hatte die Dreiteilung des Banats zur Folge, wodurch &amp;#039;&amp;#039;Moldova Veche&amp;#039;&amp;#039; an das [[Königreich Rumänien]] fiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Infolge des Waffen-SS Abkommens vom 12. Mai 1943 zwischen der [[Ion Antonescu|Antonescu-Regierung]] und [[NS-Staat|Hitler-Deutschland]] wurden alle deutschstämmigen wehrpflichtigen Männer in die deutsche Armee eingezogen.&lt;br /&gt;
Dafür mussten die Deutschen aus Rumänien nach dem [[Königlicher Staatsstreich in Rumänien 1944|Seitenwechsel Rumäniens]] am 23. August 1944 büßen.&lt;br /&gt;
Noch vor Kriegsende, im Januar 1945, fand die Deportation aller volksdeutschen Frauen zwischen 18 und 30 Jahren und Männer im Alter von 16 bis 45 Jahren zur [[Verschleppung von Rumäniendeutschen in die Sowjetunion|Aufbauarbeit in die Sowjetunion]] statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Bodenreformgesetz vom 23. März 1945 in Rumänien|Bodenreformgesetz vom 23. März 1945]], das die entschädigungslose Enteignung der deutschen Bauern, als ehemalige Angehörige der [[Deutsche Volksgruppe in Rumänien|Deutschen Volksgruppe in Rumänien]], vorsah, entzog der ländlichen Bevölkerung die Lebensgrundlage. Gleichzeitig wurden auch die Häuser der Deutschen entschädigungslos enteignet. Boden und Bauernhäuser wurden an Kleinbauern, Landarbeiter und Kolonisten aus anderen Landesteilen verteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch das [[Nationalisierungsgesetz vom 11. Juni 1948 in Rumänien|Nationalisierungsgesetz vom 11. Juni 1948]], das die Verstaatlichung aller Industrie- und Handelsbetriebe, Banken und Versicherungen vorsah, fand die Enteignung aller Wirtschaftsbetriebe statt. Anfang der 1950er Jahre wurde die [[Kollektivierung der Landwirtschaft in Rumänien|Kollektivierung der Landwirtschaft]] vollzogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Bevölkerung entlang der rumänisch-jugoslawischen Grenze von der rumänischen Staatsführung nach dem Zerwürfnis [[Josef Stalin|Stalins]] mit [[Josip Broz Tito|Tito]] und dessen Ausschluss aus dem [[Kominform]]-Bündnis als Sicherheitsrisiko eingestuft wurde, erfolgte am 18. Juni 1951 die Deportation „von politisch unzuverlässlichen Elementen“ [[Deportation in die Bărăgan-Steppe|in die Bărăgan-Steppe]] unabhängig von der ethnischen Zugehörigkeit. Die rumänische Führung bezweckte zugleich den einsetzenden Widerstand gegen die bevorstehende Kollektivierung der Landwirtschaft zu brechen. Als die Bărăganverschleppten 1956 heimkehrten, erhielten sie die 1945 enteigneten Häuser und Höfe zurückerstattet. Der Feldbesitz wurde jedoch kollektiviert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1956 schlossen sich die beiden Orte Moldova Veche und Moldova Nuoă zu der aktuellen Stadtgemeinde zusammen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kreuz&amp;quot;&amp;gt;[http://www.amazon.de/gp/reader/3897942372/ref=sr_1_1?p=S08H&amp;amp;keywords=Moldova+veche&amp;amp;ie=UTF8&amp;amp;qid=1427015718#reader_3897942372 &amp;#039;&amp;#039;Flusskreuzfahrten Donau&amp;#039;&amp;#039;, Seite 304.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als für die Donauschifffahrt noch Lotsen im Einsatz waren, war Moldova Veche eine Lotsen-Wechselstation.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kreuz&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einwohner ==&lt;br /&gt;
1910 hatte Moldova Veche 2151 Einwohner (überwiegend Serben). Im Jahr 2002 lebten in Moldova Veche 9510 Einwohner (Rumänen teils serbischer Abstammung, 15 Prozent Serben und 2 Prozent Ungarischsprachige). Eine Quelle gibt an, dass in der Region im Jahr 2012 25.000 Personen wohnten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kreuz&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;background:#CCCCFF;&amp;quot;| Volkszählung&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.kia.hu/kiakonyvtar/konyvtar/erdely/erd2002/csetn02.pdf Varga E. Árpád: &amp;#039;&amp;#039;Volkszählungen 1880–2002&amp;#039;&amp;#039;] bei kia.hu, letzte Aktualisierung am 2. November 2008 (PDF; 838&amp;amp;nbsp;kB; ungarisch).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;7&amp;quot; style=&amp;quot;background:#CCCCFF;&amp;quot;| Ethnie&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Bevölkerung&lt;br /&gt;
! [[Rumänen]]&lt;br /&gt;
! [[Magyaren in Rumänien|Ungarn]]&lt;br /&gt;
! [[Rumäniendeutsche|Deutsche]]&lt;br /&gt;
! [[Serben]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1880 || 1925 || 17 || 9 || 63 || 1836&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1910 || 2151 || 76 || 59 || 46|| 1970&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1930 || 2113 || 363 || 36 || 33 || 1681&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1941 || 2012 || 368 || 16 || 51 || 1577&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1977 || 10371 || 7853 || 485 || 56 || 1977&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1992 || 11793 || 9332 || 350 || 24 || 2087&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2002 || 9510 || 7511 || 227 || 23 || 1749&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2011&amp;lt;ref&amp;gt;[https://nepszamlalas.adatbank.ro/?pg=etnikai&amp;amp;id=3202 Varga E. Árpád: &amp;#039;&amp;#039;Volkszählungen 1852–2011 in Rumänien&amp;#039;&amp;#039;] bei nepszamlalas.adatbank.ro (ungarisch).&amp;lt;/ref&amp;gt; || 8545 || 6220 || 111 || 8 || 986&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Verkehr ==&lt;br /&gt;
Der Hafen der Stadt ist ein ausgebauter Naturhafen mit 6 Anlegeplätzen bei einer Kailänge von 560 Metern. Er liegt an den Kilometern 1047 bis 1050 der Donau und besitzt ein Fracht- und ein Passagierterminal. Umgeschlagen werden in dem größten rumänischen Donauhafen vor allem Holzprodukte, Sand, Kies, Steine und Düngemittel. Der Liegeplatz für die Passagierschiffe ist ein schwimmender Ponton.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.apdf.ro/moldova_veche.html |wayback=20150217013646 |text=Hafen von Moldova Veche (in Englisch) }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Auf dem Landweg ist Moldava Veche an die Nationalstraße [[Drum național 57]] angebunden, die nördlich der Donau entlang führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauwerke, Denkmale und Natur ==&lt;br /&gt;
In Moldova Veche steht eine [[Baptisten]]-Kirche: &amp;#039;&amp;#039;Harul (Grace)&amp;#039;&amp;#039;, 1967 errichtet. Diese ersetzt ein Kirchengebäude, das im Jahr 1927 an gleicher Stelle eröffnet worden ist. Sie war während des Zweiten Weltkriegs geschlossen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.harulmoldovaveche.ro/en/ |wayback=20150308154006 |text=Website der Baptistenkirche in Moldova Veche }}; abgerufen am 22. März 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein [[Kriegerdenkmal]] im Zentrum des Ortes erinnert an die Einwohner, die als Soldaten an der Westfront des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] ihr Leben verloren. Es wurde auf Grund des Bürgerengagements einige Jahre nach dem Krieg errichtet und enthält die Namen der Opfer auf einer weißen Marmortafel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stromabwärts von Moldova Veche beginnt das Durchbruchstal des [[Eisernes Tor|Eisernen Tors]] mit seinen Katarakten, welches bis [[Drobeta Turnu Severin]] (linkes Donauufer) bzw. [[Kladovo]] (rechtes Donauufer) reicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste deutscher und ungarischer Bezeichnungen rumänischer Orte]]&lt;br /&gt;
* [[Portal:Rumänien/Liste der Ortschaften im Banat]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Moldova Veche Ait}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Banat (Rumänien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort an der Donau]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;RobertLechner</name></author>
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