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	<title>Moldauhafen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Moldauhafen&amp;diff=509779&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Grueslayer: WP:WEB</title>
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		<updated>2026-01-18T06:50:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;WP:WEB&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt das Hafenbecken. Für den dort geplanten U-Bahnhof siehe [[U-Bahnhof Moldauhafen]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:1497 Moldauhafen Hamburg.jpg|mini|Moldau&amp;amp;shy;hafen, Blick von der Sachsen&amp;amp;shy;brücke]]&lt;br /&gt;
[[Datei:RK 1009 9909 Moldauhafen.jpg|mini|Luftbild (2010)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Hamburg, Moldauhafen, Prager Ufer (4).JPG|mini|Hoch&amp;amp;shy;wasser&amp;amp;shy;schutz&amp;amp;shy;anlage „Am&amp;amp;nbsp;Moldauhafen“]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Moldauhafen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Tschechische Sprache|tschech.]] &amp;#039;&amp;#039;Vltavský přístav&amp;#039;&amp;#039;) ist ein 1887 erbautes [[Hafenbecken]] im [[Hamburger Hafen]]. Dort wurde 1919 ein 30.000 Quadratmeter großes Gelände aufgrund des nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] unterzeichneten [[Friedensvertrag von Versailles|Versailler Vertrages]] 1929 für 99&amp;amp;nbsp;Jahre an die [[Tschechoslowakei]] verpachtet, da die [[Elbe]] für dieses Binnenland die einzige schiffbare Verbindung zu den Weltmeeren darstellt. Eine ähnliche Bestimmung galt für den [[Stettin#Maritime Industrie|Hafen von Stettin]]. Umgeben wird das Hafenbecken vom &amp;#039;&amp;#039;[[Prag]]er Ufer&amp;#039;&amp;#039; (Nordkai) und &amp;#039;&amp;#039;[[Mělník|Melniker]] Ufer&amp;#039;&amp;#039; (Südkai).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte und Entwicklung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Moldauhafen Hamburg um 1900.jpg|mini|Moldauhafen um 1900]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1937 trafen in Hamburg 2.010 [[Binnenschiff]]e aus der Tschechoslowakei mit über 1.500.000 Tonnen Tragfähigkeit ein. Im [[Export]] wurden hauptsächlich [[Zucker]], [[Kohle]], [[Getreide]], [[Holz]], [[Glas]]produkte, [[Eisen]]waren, [[Cellulose]] und [[Malz]] verschifft.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.zeit.de/1946/17/elbeschiffahrt &amp;#039;&amp;#039;Elbeschiffahrt&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Zeit]]&amp;#039;&amp;#039;, Nr. 17/1946&amp;lt;/ref&amp;gt; In den 1950er Jahren wurde dort ein zum Wohnschiff umgebauter Schleppkahn für die Besatzungen der tschechoslowakischen Schlepper und Frachtkähne festgemacht.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.zeit.de/1955/03/kulturschiff-aus-prag &amp;#039;&amp;#039;Kulturschiff aus Prag&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Zeit]]&amp;#039;&amp;#039;, Nr. 3/1955&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1993 trat [[Tschechien]] die [[Rechtsnachfolge]] der Tschechoslowakei an. Das im damaligen [[Zollfreigebiet|Freihafen]] gelegene Gelände wurde bis 2002 von der Tschechoslowakischen Elbe-Schiffahrtsgesellschaft (ČSPL) genutzt. Nach der [[Insolvenz]] der ČSPL ging die Nutzung zurück, der Pachtvertrag gilt noch bis 2028.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Erlöschen des Versailler Vertrags nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] hat der Pachtvertrag den Charakter eines privatrechtlichen Vertrags zwischen der Freien und Hansestadt Hamburg als Grundeigentümerin und Tschechien.&amp;lt;ref&amp;gt;Miriam Rasched: &amp;#039;&amp;#039;Die Elbe im Völker- und Gemeinschaftsrecht&amp;#039;&amp;#039;. ISBN 3-8258-6779-X, S. 101&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zukunft ===&lt;br /&gt;
Nach dem Auslaufen des Pachtvertrags 2028 soll der Moldauhafen und das umliegende Gebiet als Teil des neuen Stadtteils [[Hamburg-Kleiner Grasbrook#Stadtentwicklungsvorhaben Grasbrook|Grasbrook]] zu einem Wohngebiet mit gemischter Wohn- und Gewerbenutzung umgestaltet werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=NDR |url=https://www.ndr.de/nachrichten/hamburg/Hamburg-bekommt-neuen-Stadtteil-auf-dem-Grasbrook,kleinergrasbrook162.html |titel=Hamburg bekommt neuen Stadtteil auf dem Grasbrook |abruf=2020-07-28 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Zur Anbindung des neuen Stadtteils ist ein [[U-Bahnhof Moldauhafen]] der [[U-Bahn-Linie 4 (Hamburg)|Linie U4]] geplant; er soll das Hafenbecken in Nord-Süd-Richtung überspannen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |titel=Erweiterte Konzeptstudie zur Verlängerung der U-Bahn-Linie U4 in Richtung Wilhelmsburg |datum=2020-09-10 |url=http://suche.transparenz.hamburg.de/dataset/erweiterte-konzeptstudie-zur-verlaengerung-der-u-bahn-linie-u4-in-richtung-wilhelmsburg?forceWeb=true |abruf=2020-09-11 |format=PDF}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Für die Namensgebung der zukünftigen U-Bahn-Haltestelle wurde eine Online-Abstimmung ausgerufen, bei der es drei Optionen gab: Grasbrook, Prager Ufer und Moldauhafen. Der Name „Moldauhafen“ ging aus dieser Abstimmung als Sieger hervor.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.abendblatt.de/hamburg/hamburg-mitte/article407720509/hamburger-haben-abgestimmt-so-heisst-die-neue-u4-haltestelle.html |titel=Station auf dem Grasbrook. Hamburger haben abgestimmt: So heißt die neue U4-Haltestelle|werk=[[Hamburger Abendblatt]] |datum=2024-11-20|abruf=2024-11-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus verhandeln Hamburg und Tschechien seit einigen Jahren über einen Flächentausch, um tschechischen Unternehmen auch über 2028 hinaus ein Gebiet von „ungefähr gleicher Größe im Hafengebiet für Seeschiffe“ anzubieten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.abendblatt.de/wirtschaft/hafen-und-schifffahrt/article236100777/hafen-hamburg-und-tschechien-verhandeln-ueber-flaechentausch-saalehafen-moldauhafen-kleiner-grasbrook.html |titel=Hafen: Hamburg und Tschechien verhandeln über Flächentausch |werk=[[Hamburger Abendblatt]] |datum=2022-08-08 |sprache=de |abruf=2024-11-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Tschechisches Gebiet im Hamburger Hafen&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Täglicher Hafenbericht]]&amp;#039;&amp;#039; vom 4.&amp;amp;nbsp;März 2014, S.&amp;amp;nbsp;4, {{ISSN|2190-8753}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=53/31/44/N |EW=10/0/54/E |type=landmark |region=DE-HH}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hafen in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hafen in Hamburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hamburg-Kleiner Grasbrook]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hamburger Hafen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schifffahrt (Tschechien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schifffahrt (Tschechoslowakei)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verkehrsbauwerk im Bezirk Hamburg-Mitte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirtschaft (Tschechien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirtschaft (Tschechoslowakei)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Grueslayer</name></author>
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