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	<title>Moktar Ould Daddah - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-27T15:35:03Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Moktar_Ould_Daddah&amp;diff=432031&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Fan-vom-Wiki: /* Politiker */ Tippfehler</title>
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		<updated>2024-12-10T21:31:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Politiker: &lt;/span&gt; Tippfehler&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Moktar Ould Daddah.jpg|miniatur|Moktar Ould Daddah zu Beginn der 1960er Jahre]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Moktar Ould Daddah&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{ArS|مختار ولد داداه|d=Muḫtār walad Dādāh}}; * [[25. Dezember]] [[1924]] in [[Boutilimit]]; † [[14. Oktober]] [[2003]] in [[Paris]]) war von 1961 bis 1978 Präsident von [[Mauretanien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Frühe Jahre ==&lt;br /&gt;
Er stammte aus der Kleinstadt Boutilimit in der südwestlichen Verwaltungsregion [[Trarza]]. Seine Familie gehörte zu den [[Marabout]]s, die in der traditionellen Hierarchie der mauretanischen Gesellschaft eine Klasse von Korangelehrten bilden und in deren Familien alle Kinder lesen und schreiben lernen. Nach der arabischen Grundausbildung besuchte er zwei Jahre die Schule für Häuptlingssöhne und die Übersetzerschule in [[Saint-Louis (Senegal)|Saint Louis]]. Anschließend studierte er [[Rechtswissenschaft]]en und orientalische Sprachen in Paris. Ende 1956 ließ er sich als [[Rechtsanwalt]] in [[Dakar]] (Senegal) nieder.&amp;lt;ref&amp;gt;Walter Reichhold: &amp;#039;&amp;#039;Islamische Republik Mauretanien.&amp;#039;&amp;#039; Kurt Schröder, Bonn 1964, S. 40f&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politiker ==&lt;br /&gt;
1957 kehrte er nach Mauretanien zurück und spielte eine führende Rolle in der Partei &amp;#039;&amp;#039;Union Progressiste Mauritanienne&amp;#039;&amp;#039; (UPM). Diese schloss sich in einer Konferenz im Mai 1958 in [[Aleg]] mit anderen Parteien wie dem &amp;#039;&amp;#039;Bloc Démocratique du Gorgol&amp;#039;&amp;#039; (BDG) und einem Teil der &amp;#039;&amp;#039;Entente Mauritanienne&amp;#039;&amp;#039; zur &amp;#039;&amp;#039;Parti du Regroupement Mauritanien&amp;#039;&amp;#039; (PRM) zusammen. Seit 1957 war er Abgeordneter der Territorialversammlung, im Juli 1958 wurde er Generalsekretär der PRM. Bei den Wahlen von 1959 konnte seine Partei sämtliche Sitze gewinnen und er wurde Ministerpräsident. Nach der Unabhängigkeit des Landes von [[Frankreich]] am 28. November 1960 blieb er zunächst Regierungschef, im August 1961 wurde er Staatspräsident.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Präsident ==&lt;br /&gt;
=== Innenpolitik ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Moktar Ould Daddah - 1977.jpg|thumb|Moktar Ould Daddah 1977]]&lt;br /&gt;
In den 1960er Jahren war er zusätzlich zum Präsidentenamt zeitweise auch Außenminister, Verteidigungsminister und Oberkommandierender der [[Mauretanische Streitkräfte|Armee]]. Er versuchte zunächst, Rivalitäten zwischen den Bevölkerungsgruppen, also Mauren und Schwarzafrikanern, auszugleichen. Die Elite des Landes rekrutierte sich allerdings weitgehend aus ersterer Gruppe. Die verschiedenen existierenden Parteien wurden letztlich zu einer [[Einheitspartei]], der &amp;#039;&amp;#039;[[Parti du Peuple Mauritanien]]&amp;#039;&amp;#039; (PPM) verschmolzen und mit einer neuen Parteienverfassung, auf die er im Januar 1964 die Teilnehmer der &amp;#039;&amp;#039;Konferenz von [[Kaédi]]&amp;#039;&amp;#039; in einer Grundsatzrede eingeschworen hatte, konnte er fortan autoritär regieren. Die Präsidentschaftswahlen von 1966, 1971 und 1976 entschied er entsprechend einfach zu seinen Gunsten. In den 1970er Jahren ordnete er umfassende [[Verstaatlichung]]en an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Außenpolitik ===&lt;br /&gt;
Moktar Ould Daddahs größtes Problem in den ersten Jahren war, dass der Nachbar [[Marokko]] das gesamte Territorium Mauretaniens für sich beanspruchte. Marokko erlangte im Rahmen der [[Casablanca-Gruppe]] Unterstützung für seine Forderungen. Daddah setzte hingegen auf eine weiterhin enge Zusammenarbeit mit [[Frankreich]] und schloss sich dem gemäßigten &amp;#039;&amp;#039;Brazzaville-Block&amp;#039;&amp;#039; prowestlicher Länder an, der ihn im März 1964 bzw. im Februar 1965 zum Präsidenten der [[Afro-Madegassische Union|Gemeinsamen Afro-Madegassischen Staaten-Organisation]] (OCAM) kürte. Schon im Juli 1965 trat er jedoch aus Protest gegen die Aufnahme des kongolesischen [[Tschombé]]-Regimes als OCAM-Präsident zurück, Mauretanien verließ die OCAM. 1971 war er für ein Jahr Vorsitzender der [[Organisation für Afrikanische Einheit]]. 1973 rückte er von Frankreich ab und setzte verstärkt auf die Staaten der [[Arabische Liga|Arabischen Liga]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Marokko konnte er sich im Laufe der Zeit arrangieren. 1975/1976 einigte er sich mit Marokkos König [[Hassan II.]] auf die Teilung der bislang spanischen [[Westsahara]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sturz ==&lt;br /&gt;
Zusammen mit der schlechten wirtschaftlichen Lage im Gefolge der [[Dürre in der Sahelzone]] brachte der [[Westsaharakonflikt]] Daddahs Regierung zum Wanken. Die militärische Lage veranlasste ihn 1977 nach einem Angriff der [[POLISARIO]] auf die Hauptstadt [[Nouakchott]] dazu, einem Offizier das Verteidigungsministerium anzuvertrauen, was er bislang vermieden hatte. Generalstabschef [[Mustafa Ould Salek]] setzte ihn am [[Militärputsch in Mauretanien 1978|10. Juli 1978]] ab. Daddah war bis August 1979 in Gefangenschaft, bevor er auf französischen Wunsch freigelassen wurde und im folgenden Oktober ins [[Exil]] gehen durfte. Nach kurzem Aufenthalt in [[Tunesien]] begab er sich nach Frankreich. In Abwesenheit wurde er im November 1980 wegen „Hochverrats, Missachtung der Verfassung und Schädigung der wirtschaftlichen Interessen der Nation“ zu lebenslanger Haft verurteilt.&amp;lt;ref&amp;gt;Tony Hodges: &amp;#039;&amp;#039;Western Sahara. The Roots of a Desert War.&amp;#039;&amp;#039; Lawrence Hill Company, Westport (Connecticut) 1983, S. 266&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Letzte Jahre ==&lt;br /&gt;
Im Exil gründete er 1980 die eher bedeutungslose Oppositionsgruppe &amp;#039;&amp;#039;Alliance pour une Mauritanie Démocratique&amp;#039;&amp;#039;. Am 17. Juli 2001 kehrte er in seine Heimat zurück. Moktar Ould Daddah starb am 14. Oktober 2003 in Paris im Militärhospital [[Val-de-Grâce]]. Die mauretanische Regierung ordnete eine dreitägige [[Staatstrauer]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;La Mauritanie contre vents et marées&amp;#039;&amp;#039;, éditions Khartala 2003. ISBN 2-84586-437-X &amp;lt;small&amp;gt;(französisch)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=http://www.mauritania-today.com/anglais/history/heads-of-state/moktar-ould-daddah.htm |titel=Moktar Ould Daddah (born in 1924) |werk=mauritania-today.com |sprache=en |kommentar=Artikel zur Rückkehr Daddahs 2001 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20070429224129/http://www.mauritania-today.com/anglais/history/heads-of-state/moktar-ould-daddah.htm |archiv-datum=2007-04-29 |zugriff=2019-03-17 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=Abdelaziz Dahmani |url=http://www.maroc-hebdo.press.ma/MHinternet/Archives_474/html_474/retour.html |titel=Retour du père bâtisseur |werk=Maroc Hebdo |sprache=fr |kommentar=Artikel zur Rückkehr Daddahs 2001 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20020626152722/http://www.maroc-hebdo.press.ma/MHinternet/Archives_474/html_474/retour.html |archiv-datum=2002-06-26 |zugriff=2019-03-17 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=Olivia Marsaud |url=https://www.afrik.com/le-premier-president-mauritanien-s-est-eteint |titel=Le premier Président mauritanien s’est éteint |werk=Afrik.com |datum=2003-10-15 |sprache=fr |kommentar=zum Tod Daddahs |zugriff=2019-03-17 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=Aliou Goloko |url=https://fr.allafrica.com/stories/200310150714.html |titel=Mauritanie: La Mauritanie en deuil: Moktar Ould Daddah n’est plus |werk=allAfrica.com |datum=2003-10-15 |sprache=fr |kommentar=zum Tod Daddahs |zugriff=2019-03-17 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Präsidenten Mauretaniens&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=132074052|LCCN=nr/99/23602|VIAF=34461248}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Ould Daddah, Moktar}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Premierminister (Mauretanien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Präsident (Mauretanien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Außenminister (Mauretanien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mauretanier]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1924]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2003]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Ould Daddah, Moktar&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=mauretanischer Politiker, Premierminister und Präsident von Mauretanien&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=25. Dezember 1924&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Boutilimit]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=14. Oktober 2003&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Paris]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Fan-vom-Wiki</name></author>
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