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	<title>Moischt - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Moischt&amp;diff=620044&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2025-37992-2: /* Geschichte */</title>
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		<updated>2025-10-28T13:31:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Moischt&lt;br /&gt;
| Alternativname         = &lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Marburg&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen             = &lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung= &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 50/46/30&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 08/49/02&lt;br /&gt;
| Nebenbox               = &lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-HE&lt;br /&gt;
| Höhe-Präfix            = &lt;br /&gt;
| Höhe                   = 263 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Höhe-von               = 227&lt;br /&gt;
| Höhe-bis               = 281&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 3.87&lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle          = &amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.marburg.de/downloads/datei/OTAwMDAxMzYxOy07L3d3dy92aHRkb2NzL21hcmJ1cmcvbWFyYnVyZy9tZWRpZW4vZG9rdW1lbnRlL21yX3phaGxlbl8yMDA5XzIwMTAucGRm/mr_zahlen_2009_2010.pdf Marburger Zahlen von 2009-2010] auf der &amp;#039;&amp;#039;Website&amp;#039;&amp;#039; der Stadt Marburg (pdf; S.&amp;amp;nbsp;4)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 1131 &amp;lt;!-- hier nur Hauptwohnsitze --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2019-12-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref name=&amp;quot;MAR-2019&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1971-12-31&lt;br /&gt;
| Eingemeindet-nach      = [[Cappel (Marburg)|Cappel]]&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 35043&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 0 64 24&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = Karte Marburg Stadtteil Moischt.png&lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Bild                   = Moischt Hahnerheide.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = Südwestlicher Ortseingang über die Hahnerheide&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Moischt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; [{{IPA|mœʃt}}] ist ein [[Stadtteil]] von [[Marburg]] im [[Mittelhessen|mittelhessischen]] [[Landkreis Marburg-Biedenkopf]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
=== Geographische Lage ===&lt;br /&gt;
Der Ort liegt etwa fünf Kilometer südöstlich von Marburg, in einer Mulde und an einem in Richtung Marburg bzw. nach Nordwesten ansteigenden Hang, dem Stempel, der zu den [[Lahnberge]]n überleitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Moischt grenzt im Süden und Osten an Beltershausen bzw. Wittelsberg, Ortsteile der Gemeinde [[Ebsdorfergrund]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Moischter Gemarkung liegt im Naturraum des Amöneburger Beckens am Westrand des fruchtbaren und ausschließlich landwirtschaftlich genutzten Ebsdorfer Grundes. Sie erstreckt sich in einer Höhe über NN zwischen 200 und 300&amp;amp;nbsp;m. Die Gemarkungsgrenzen sind nur teilweise durch natürliche Gegebenheiten bedingt: im Westen durch den Osthang der Lahnberge und im Süden durch die Hänge zum Pfingstgraben als Grenze zur Beltershäuser Gemarkung. Die Begrenzungen zur Schröcker Gemarkung im Norden und Wittelsberger im Osten sind nicht aus topographischen Gegebenheiten abzuleiten. Entlang der Grenze nach Schröck finden sich noch einzelne Grenzsteine, die auf der Schröcker Seite das Mainzer Rad und auf der anderen Seite der hessische Löwe ziert. Diese Steine sind Zeugen vergangener unterschiedlicher landesherrschaftlicher Zugehörigkeiten: Schröck gehörte zu den kurmainzischen Ländereien und Moischt zu den landgräflich hessischen Gebieten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Stempel, 365 m ü. NN, (der Moischter Hausberg) und der Wittelsberger Kirchberg, sind Basaltstiele des Vogelsbergs. Zwischen beiden liegt eine Gelände-Schwelle, die den Ebsdorfer Grund vom Amöneburger Becken trennt. Das Wasser der einen Seite fließt zur Ohm und dann bei Cölbe in der Lahn. Das Wasser an der anderen Seite nimmt den kürzeren Weg über die Zwester Ohm durch den Ebsdorfer Grund und erreicht die Lahn bei Fronhausen. Diese nach Südosten abfallende Schwelle, an dieser Stelle „Der Hohnes“ genannt,&amp;lt;ref&amp;gt; Hessische Flurnamen, [https://www.lagis-hessen.de/de/purl/resolve/subject/fln/id/294971 Datensatz Nr. 294971] in [[Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen|LAGIS]], abgerufen am 28. Februar 2023&amp;lt;/ref&amp;gt; trennt auch Moischt und Hahnerheide bis in die Senke „Im Pfingstgraben“. D. h. Moischt entwässert zur Ohm ins Amöneburger Becken, die Hahnerheide hingegen zur Zwester Ohm in den Ebsdorfer Grund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kern Moischts liegt in einer Quellmulde unterhalb des Bornbergs am heutigen Komp (Kumpf). Von dort steigt die Kirchstraße zu einer Anhöhe auf, die die Kirche trägt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wachstum des Ortes im 19. und 20. Jahrhundert geschah nicht ringförmig um den alten Ortskern, wie bei anderen Orten. So liegt heute der alte Kern mit seinen Fachwerkhöfen nicht im Zentrum, sondern am Rande der Ansiedlung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom alten Kern her wuchs der Ort entlang der Straße nach Marburg. Bis ca. 1830 endete der Ort an heutigen Abzweig Hirtengarten. Erst dann baute man die Häuser beiderseits der heutigen Eulenkopfstraße Richtung Marburg. Um 1900, als der Verkehr mit Fuhrwerken zunahm, knickte man die Straße scharf nach Westen ab überwand den steilen Abhang mit der für Moischt typischen Haarnadelkurve. Die Fahrstraße führte zur Hahnerheide und weiter zur Grünberger Straße am Eulenkopf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name Eulenkopf (in alten Karten Ankopf und im Volksmund Auwnkoab) wird auf die Eulern/Töpfer zurückgeführt. Die Grünberger Straße lief vom Eulenkopf über Cappel ins Lahntal. Später umging man Cappel mit der „Neuen Straße“ (Nau Chaussee). In den 1930ern beginnend entstand ein Neubaugebiet zwischen der Eulenkopfstraße und den Lahnbergen. Dadurch wuchs auch in den 1970ern das obere Moischt im Bereich des Sportplatzes mit der Vorderhahnerheide zusammen. Die Hinterhahnerheide, nahe dem Eulenkopf, bildet bis heute eine Siedlungseinheit mit der Hof Capelle. Die Hof Kapelle gehört gemeindlich zur Gemeinde Ebsdorfergrund, postalisch aber zu Moischt. Dass sich Moischt nicht am alten Ortskern, sondern auf der Höhe erweiterte, mag mehrere Gründe gehabt haben. Das Land am Ortskern war in Privathand der landwirtschaftlichen Betriebe, dagegen war das Gebiet zum Wald hin Huteland und somit in Gemeindehand. Die Gemeinde konnte das Land leichter an Bauwillige vergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere Ortsteile und verwandte Orte ===&lt;br /&gt;
==== Noch existente Orte ====&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Hahnerheide&amp;#039;&amp;#039;: westlich in Richtung Cappel gelegene offene Ansiedlung (Ersterwähnung 1698), die seit ihrer Gründung zu Moischt gehört haben dürfte;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Hof Capelle]]&amp;#039;&amp;#039;: in einer Senke südwestlich der Hahnerheide gelegene Siedlung, die auf ein Gehöft des [[Deutscher Orden|Deutschen Ordens]] zurückgeht. Sie war stets von Moischt unabhängig. Der Hof Capelle gehört auch nicht zu Moischt, sondern zu Beltershausen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Wüstungen und unklare Orte ====&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Eisenbacher Heide&amp;#039;&amp;#039;: Lage der ehemaligen Ortschaft Eisenbach zwischen Moischt und Beltershausen; wird 1578 (wohl seit dem 13. Jahrhundert) als [[Wüstung|„wüst“]] erwähnt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/9043 Historisches Ortslexikon: Eisenbach, Landkreis Marburg-Biedenkopf (Stand: 5. Oktober 2018)] LAGIS, abgerufen am 28. Februar 2023&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Herrenwieser Heide&amp;#039;&amp;#039;: 1699–1700 zwischen Moischt und Wittelsberg umstrittenes Areal;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Lampertshausen&amp;#039;&amp;#039;: Siedlung zwischen Moischt, [[Schröck (Marburg)|Schröck]] und Wittelsberg; seit 1600 [[Wüstung]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Kirche Moischt 2.jpg|mini|Die Moischter Kirche (ev.), erbaut 1928]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Ortsgeschichte ===&lt;br /&gt;
Moischt wurde, soweit bekannt, erstmals um das Jahr 1248 in Dokumenten des [[Bistum Mainz|Mainzer Erzbischofs]] unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Mussede&amp;#039;&amp;#039; urkundlich erwähnt. Die nächste bekannte Erwähnung erfolgte 1252 unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Muschede&amp;#039;&amp;#039; in einer urkunde der [[Deutschordensballei Hessen]]. Keramikfunde aus der [[Karolingerzeit]] belegen jedoch eine weit frühere Besiedlung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In unmittelbarer Nähe von Moischt soll am 30. Juli 1233 [[Konrad von Marburg]], der Beichtvater der [[Elisabeth von Thüringen|Heiligen Elisabeth]], erschlagen worden sein. Der „Konrad-von-Marburg-Stein“ nahe [[Hof Capelle]] erinnert an die Tat, markiert jedoch nicht unbedingt den genauen Tatort. Dieser dürfte wohl in der Gemarkung Beltershausen (zu Ebsdorfergrund) liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die evangelische Kirche in Moischt wurde 1928 von dem Marburger Architekten Karl Rumpf erbaut.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Götz J. Pfeiffer |Titel=Gebauter Heimatschutz in Hessen. Die evangelischen Kirchen von 1928 bis 1936 des Architekten Karl Rumpf |Sammelwerk=Hessische Heimat |Datum=2019 |Seiten=99-103}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Zu der überwiegend erhaltenen bauzeitlichen Ausstattung gehört ein Fenster des Marburger Glasmalers Erhardt Klonk, der auch das Bogenfeld über dem Eingang entworfen hat.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Götz J. Pfeiffer |Titel=„Nun befasste ich mich sehr ernstlich mit der Glasmalerei“. Die Werke von Erhardt Klonk aus der Zeit von 1927 bis 1940 |Sammelwerk=Zeitschrift des Vereins für Hessische Geschichte und Landeskunde |Band=123 |Datum=2018 |Seiten=289-312}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hessische Gebietsreform (1970–1977)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der [[Gebietsreform in Hessen]] wurde am 31. Dezember 1971 der bis dahin [[selbständige Gemeinde]] auf freiwilliger Basis in die Gemeinde [[Cappel (Marburg)|Cappel]] [[Eingemeindung|eingemeindet]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{HessAmtsBL|typ=STAZ |hrsg=Der Hessische Minister des Inneren |titel=Gemeindegebietsreform in Hessen; Zusammenschlüssen und Eingliederungen von Gemeinden |fundstelle=Punkt 50 Abs. 12 |nr=2 |jahr=1972 |datum=1971-12-22 |seite=7 |seiten=47 |kbytes=4750}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese kam am 1. Juli 1974 kraft [[Landesgesetz]] zu Marburg.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN |3-17-003263-1|Seiten=387 und 403}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Dadurch wurde Cappel und dessen Ortsteile Stadtteile von Marburg. Für diese Stadtteile wurde je ein [[Ortsbezirk]] eingerichtet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HS&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.marburg.de/medien/satzungen/900000351_hauptsatzung_i.d.f._xxii._nachtrag_inkrafttreten_zum_30.04.2021_pdf.pdf |titel=Hauptsatzung |titelerg=§&amp;amp;nbsp;3|werk=Webauftritt |hrsg=Stadt Marburg |abruf=2021-07 |format=PDF;&amp;amp;nbsp;161&amp;amp;nbsp;kB}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwaltungsgeschichte im Überblick ===&lt;br /&gt;
Die folgende Liste zeigt die Staaten und Verwaltungseinheiten,&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Bis zur [[Trennung der Rechtsprechung von der Verwaltung]] waren die [[Amt (historisches Verwaltungsgebiet)|Ämter]] und frühen Gerichte sowohl [[Gericht]] als auch [[Öffentliche Verwaltung|Verwaltungsorgan]].&amp;lt;/ref&amp;gt; denen Moischt angehört(e):&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Verwaltungsgeschichte.de|pfad=land_hessen.html|name=Land Hessen}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* vor 1567: [[Heiliges Römisches Reich]], [[Landgrafschaft Hessen]], Gericht Frauenberg (Gericht Frauenberg (auch Gericht Wittelsberg) bestand aus den Orten: Wittelsberg als Gerichtsort, Beltershausen, Bortshausen und Moischt)&amp;lt;ref name=&amp;quot;KF-Hessen&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ab 1567: Heiliges Römisches Reich, [[Hessen-Marburg|Landgrafschaft Hessen-Marburg]], [[Amt Marburg]], Gericht Frauenberg&amp;lt;ref name=&amp;quot;Amt&amp;quot;&amp;gt; Die Zugehörigkeit des Amtes Kirchhain anhand von Karten aus dem &amp;#039;&amp;#039;Geschichtlicher Atlas von Hessen&amp;#039;&amp;#039;: {{LAGIS|ref=LNK|ID=de/subjects/gsrec/viewmethod/zoomify/current/3/sn/ga?q=Hessen-Darmstadt|titel=Hessen-Marburg 1567–1604}}, {{LAGIS|ref=LNK|ID=de/subjects/idrec/viewmethod/zoomify/sn/ga/id/25?q=|titel=Hessen-Kassel und Hessen-Darmstadt 1604–1638}} und {{LAGIS|ref=LNK|ID=de/subjects/gsrec/viewmethod/zoomify/current/1/sn/ga?q=Hessen-Darmstadt|titel=Hessen-Darmstadt 1567–1866}} &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ab 1592: Heiliges Römisches Reich, Landgrafschaft Hessen-Marburg, [[Amt Kirchhain]]&lt;br /&gt;
* 1604–1648: Heiliges Römisches Reich, strittig zwischen [[Landgrafschaft Hessen-Darmstadt]] und [[Landgrafschaft Hessen-Kassel]] ([[Hessenkrieg]])&lt;br /&gt;
* ab 1648: Heiliges Römisches Reich, Landgrafschaft Hessen-Kassel, Amt Kirchhain&lt;br /&gt;
* ab 1806: Landgrafschaft Hessen-Kassel, Amt Kirchhain&lt;br /&gt;
* 1807–1813: [[Königreich Westphalen]],&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Infolge der [[Napoleonische Kriege]].&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Departement der Werra]], [[Distrikt Marburg]], [[Kanton Amöneburg]]&lt;br /&gt;
* ab 1815: [[Kurfürstentum Hessen]],&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Infolge der Beschlüsse des [[Wiener Kongress]]es.&amp;lt;/ref&amp;gt; Amt Kirchhain&amp;lt;ref name=&amp;quot;KHK1818&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ab 1821: Kurfürstentum Hessen, [[Oberhessen (Kurhessische Provinz)|Provinz Oberhessen]], [[Landkreis Marburg|Kreis Marburg]]&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Verordnung vom 30sten August 1821, die neue Gebiets-Eintheilung betreffend&amp;#039;&amp;#039;, Anlage: &amp;#039;&amp;#039;Übersicht der neuen Abtheilung des Kurfürstenthums Hessen nach Provinzen, Kreisen und Gerichtsbezirken.&amp;#039;&amp;#039; Sammlung von Gesetzen etc. für die kurhessischen Staaten. Jahr 1821 – Nr. XV. – August. [https://www.digitale-sammlungen.de/de/view/bsb10510384?page=223 (&amp;#039;&amp;#039;kurhess&amp;#039;&amp;#039; GS 1821) S.&amp;amp;nbsp;73 f.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;[[Landgericht (Kurhessen)|Trennung von Justiz]] ([[Landgericht Marburg (Kurfüstentum Hessen)|Landgericht Marburg]]) und Verwaltung&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ab 1848: Kurfürstentum Hessen, [[Bezirk Marburg]]&lt;br /&gt;
* ab 1851: Kurfürstentum Hessen, Provinz Oberhessen, Kreis Marburg&lt;br /&gt;
* ab 1867: [[Königreich Preußen]],&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Infolge des [[Deutscher Krieg|Deutschen Krieges]].&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Provinz Hessen-Nassau]], [[Hessen-Nassau#Regierungsbezirk Kassel|Regierungsbezirk Kassel]], Kreis Marburg&lt;br /&gt;
* ab 1871: [[Deutsches Reich]], Königreich Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Kassel, Kreis Marburg&lt;br /&gt;
* ab 1918: Deutsches Reich, [[Freistaat Preußen]], Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Kassel, Kreis Marburg&lt;br /&gt;
* ab 1944: Deutsches Reich, Freistaat Preußen, [[Provinz Kurhessen]], [[Landkreis Marburg]]&lt;br /&gt;
* ab 1945: Deutsches Reich, [[Amerikanische Besatzungszone]],&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Infolge des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]].&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Groß-Hessen]], [[Regierungsbezirk Kassel]], Landkreis Marburg&lt;br /&gt;
* ab 1946: Deutsches Reich, Amerikanische Besatzungszone, [[Hessen]], Regierungsbezirk Kassel, Landkreis Marburg&lt;br /&gt;
* ab 1949: [[Bundesrepublik Deutschland]], Hessen, Regierungsbezirk Kassel, Landkreis Marburg&lt;br /&gt;
* ab 1972: Bundesrepublik Deutschland, Hessen, Regierungsbezirk Kassel, Landkreis Marburg, Gemeinde [[Cappel (Marburg)|Cappel]]&lt;br /&gt;
* ab 1974: Bundesrepublik Deutschland, Hessen, Regierungsbezirk Kassel, [[Landkreis Marburg-Biedenkopf]], Stadt Marburg&lt;br /&gt;
* ab 1981: Bundesrepublik Deutschland, Hessen, [[Regierungsbezirk Gießen]], Landkreis Marburg-Biedenkopf, Stadt Marburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gerichte seit 1821 ===&lt;br /&gt;
Mit Edikt vom 29. Juni 1821 wurden in Kurhessen Verwaltung und Justiz getrennt. Der Kreis Marburg wurde für die Verwaltung eingerichtet und das [[Landgericht Marburg (Kurfüstentum Hessen)|Landgericht Marburg]] war als Gericht in erster Instanz für Moischt zuständig. 1850 wurde das Landgericht in Justizamt Marburg umbenannt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;NK&amp;quot; /&amp;gt; Nach der Annexion Kurhessens durch Preußen 1866 erfolgte am 1. September 1867 die Umbenennung des bisherigen Justizamtes in [[Amtsgericht Marburg]].&amp;lt;ref&amp;gt;Verordnung über die Gerichtsverfassung in vormaligen Kurfürstentum Hessen und den vormals Königlich Bayerischen Gebietstheilen mit Ausschluß der Enklave Kaulsdorf vom 19. Juni 1867. ([https://babel.hathitrust.org/cgi/pt?id=mdp.35112103078194;view=1up;seq=209 PrGS 1867, S. 1085–1094])&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Verfügung vom 7. August 1867, betreffend die Einrichtung der nach der Allerhöchsten Verordnung vom 19. Juni d. J. in dem vormaligen Kurfürstentum Hessen und den vormals Königlich Bayerischen Gebietstheilen mit Ausschluß der Enklave Kaulsdorf, zu bildenden Gerichte ({{Digitalisat|MDZ=10509837|SZ=237|LT=Pr. JMBl. S. 221–224}})&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch mit dem Inkrafttreten des [[Gerichtsverfassungsgesetz]]es von 1879 blieb das Amtsgericht unter seinem Namen bestehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
=== Einwohnerstruktur 2011 ===&lt;br /&gt;
Nach den Erhebungen des [[Zensus 2011]] lebten am Stichtag dem 9. Mai 2011 in Moischt 1200 Einwohner. Darunter waren 45 (3,8 %) Ausländer.&lt;br /&gt;
Nach dem Lebensalter waren 210 Einwohner unter 18 Jahren, 480 zwischen 18 und 49, 258 zwischen 50 und 64 und 249 Einwohner waren älter.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot; /&amp;gt; Die Einwohner lebten in 528 Haushalten. Davon waren 168 [[Alleinstehender|Singlehaushalte]], 141 [[Ehe|Paare]] ohne Kinder und 147 Paare mit Kindern, sowie 54 [[Alleinerziehender|Alleinerziehende]] und 18 [[Wohngemeinschaft]]en. In 90 Haushalten lebten ausschließlich [[Senior]]en und in 375 Haushaltungen leben keine Senioren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot;&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;2&amp;quot;|Quelle: Historisches Ortslexikon&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1502: || 10 [[Hausgesess]]e&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1577: || 25 Hausgesesse&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1630: || 23 Hausgesesse (8&amp;amp;nbsp;vierspännige, 1&amp;amp;nbsp;zweispännige, 1&amp;amp;nbsp;einspännige Ackerleute, 12&amp;amp;nbsp;&amp;lt;abbr title=&amp;quot;Die mit ihrem Leib dienen&amp;quot;&amp;gt;Einläuftige&amp;lt;/abbr&amp;gt;)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1681: || 15 hausgesessene Mannschaften&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1838: || 234 Einwohner (Familien: 18&amp;amp;nbsp;nutzungsberechtigte, 15&amp;amp;nbsp;nicht nutzungsberechtigte Ortsbürger, 5&amp;amp;nbsp;[[Beisasse]]n).&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{{LAGIS Einwohner Diagramm|Name=Moischt|width=450|float=none|maxEinwohner=1200&lt;br /&gt;
|235|222|265|293|298|294|302|315|351|354|381|388|446|491|683|686|647|658|705&lt;br /&gt;
|vor1834=(1747,131)(1800,-1)&lt;br /&gt;
|nach1967=(1977,-1)(1987,1018)(1991,1103)(1995,1137)(2000,1213)(2005,1225)(2010,1211)(2011,1200)(2015,1167)(2019,1131)&lt;br /&gt;
|quelle=LAGIS&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;; Stadt Marburg:1987–1998&amp;lt;ref name=&amp;quot;MAR-1995&amp;quot; /&amp;gt;, 1999–2003&amp;lt;ref name=&amp;quot;MAR-2003&amp;quot; /&amp;gt;, 2005–2010&amp;lt;ref name=&amp;quot;MAR-2010&amp;quot; /&amp;gt;,2011–2015&amp;lt;ref name=&amp;quot;MAR-2016&amp;quot; /&amp;gt;, 2019:&amp;lt;ref name=&amp;quot;MAR-2019&amp;quot; /&amp;gt;; [[Zensus 2011]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Historische Religionszugehörigkeit ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot;&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;2&amp;quot;|Quelle: Historisches Ortslexikon&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1861: || 284 [[Evangelisch-lutherische Kirchen|evangelisch-lutherische]], 2&amp;amp;nbsp;[[Römisch-katholische Kirche|römisch-katholische]] Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1885: || 351 [[Evangelische Kirche|evangelische]] (= 100,00 %)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1961: || 623 [[Evangelische Kirche in Deutschland#Geschichte|evangelische]] (= 94,68 %), 28 katholische (= 4,26 %) Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1987: || 796 evangelische (= 78,2 %), 104 katholische (= 10,2 %) Einwohner&amp;lt;ref name=&amp;quot;MAR-1995&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Historische Erwerbstätigkeit ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot;&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;2&amp;quot;|Quelle: Historisches Ortslexikon&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1747: || Erwerbspersonen: zwei&amp;amp;nbsp;Schmiede, zwei&amp;amp;nbsp;Leineweber, ein&amp;amp;nbsp;[[Drechsler]], ein&amp;amp;nbsp;[[Schuhmacher|Schuhflicker]], zwei&amp;amp;nbsp;Tagelöhner.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1838: || Familien: 18&amp;amp;nbsp;Ackerbau, 8&amp;amp;nbsp;Gewerbe, 12&amp;amp;nbsp;Tagelöhner.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1961: || Erwerbspersonen: 128&amp;amp;nbsp;Land- und Forstwirtschaft, 109&amp;amp;nbsp;Produzierendes Gewerbe, 45&amp;amp;nbsp;Handel und Verkehr, 41&amp;amp;nbsp;Dienstleistungen und Sonstiges.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Ortsbeirat ===&lt;br /&gt;
{{Sitzverteilung&lt;br /&gt;
| float = right&lt;br /&gt;
| Überschrift = Sitzverteilung im Ortsbeirat nach den [[Kommunalwahlen in Hessen 2021|Kommunalwahlen 2021]]&lt;br /&gt;
|SPD|DGM|&lt;br /&gt;
| SPD       = 3&lt;br /&gt;
| DGM       = 4&lt;br /&gt;
| DGM Farbe = BABABA&lt;br /&gt;
| Anmerkung = * DGM = Dorfgemeinschaft Moischt&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Stadtteil Moischt besteht ein [[Ortsbezirk]] mit [[Ortsbeirat]] und [[Ortsvorsteher]] nach der [[Hessische Gemeindeordnung|Hessischen Gemeindeordnung]]. Er umfasst das Gebiet der ehemaligen Gemeinde Moischt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HS&amp;quot; /&amp;gt; Für die Sitzverteilung siehe die nebenstehende Grafik.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://votemanager-gi.ekom21cdn.de/2021-03-14/06534014/html5/Ortsbeiratswahl_Hessen_304_Ortsbezirk_Moischt.html &amp;#039;&amp;#039;Ergebnis der Ortsbeiratswahlen 2021 in Moischt&amp;#039;&amp;#039;] In: votemanager-gi.ekom21cdn.de&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Ortsbeirat wählte Margarete Hokamp (DGM) zur Ortsvorsteherin.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.marburg.de/allris/gr020?GRLFDNR=72 |titel=Ortsbeirat Moischt |werk=Webauftritt |hrsg=Stadt Marburg |abruf=2021-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
In Moischt gibt es eine Vielzahl an Vereinen, diese sind der Turn und Sportverein, Feuerwehrverein (mit Modellbaugruppe), Burschenschaft, Jugendclub „Urmel“, Schützenverein, Theaterverein, Heimat- und Geschichtsverein, Männergesangverein mit Frauenchor und der Geflügelzuchtverein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den regelmäßigen örtlichen Veranstaltungen gehören die Maifeier, Theateraufführungen des Theatervereins, der Seniorennachmittag, Oster- und Weihnachtsmarkt, das Wandern der Ortsvereine zum Tag der deutschen Einheit sowie die Modellbauausstellung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die evangelische Kirche in Moischt wurde 1928 von dem Marburger Architekten Karl Rumpf anstelle eines älteren Vorgängerbaues errichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Götz J. Pfeiffer |Titel=Gebauter Heimatschutz in Hessen. Die evangelischen Kirchen von 1928 bis 1936 des Architekten Karl Rumpf |Hrsg= |Sammelwerk=Hessische Heimat |Band= |Nummer= |Auflage= |Verlag= |Ort= |Datum=2019 |ISBN= |Seiten=99-103}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das zentrale Chorfenster und das Relief über dem Eingang der Kirche wurden von dem Marburger Glasmaler Erhardt Klonk entworfen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Götz J. Pfeiffer |Titel=„Nun befasste ich mich sehr ernstlich mit der Glasmalerei“. Die Werke von Erhardt Klonk aus der Zeit von 1927 bis 1940 |Hrsg= |Sammelwerk=Zeitschrift des Vereins für Hessische Geschichte und Landeskunde |Band=123 |Nummer= |Auflage= |Verlag= |Ort= |Datum=2018 |ISBN= |Seiten=289-312}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Relief wurde von dem Marburger Bildhauer Johannes Pfeiffer in Stein geschlagen. Die Entwürfe für die bauzeitliche Ausmalung der Kirche erstellte der Kassler Maler Karl Leyhausen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{siehe auch|Liste der Kulturdenkmäler in Moischt}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
In Moischt beheimatet sind mehrere Gewerbebetriebe.&lt;br /&gt;
Es gibt trotz mehrerer Ansiedlungsversuche keinen Lebensmittelmarkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zuständige Grundschule befindet sich in Wittelsberg. Die meisten Schüler gehen nach der Grundschule auf die Gesamtschule Ebsdorfergrund Heskem oder in eine der Marburger Schulen. Für alle Schulen gibt es Schulbusse oder Linienverkehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Moischt gehört zum evangelischen [[Kirchspiel]] Wittelsberg/Moischt/Schröck bzw. zur katholischen Pfarrgemeinde St. Michael und St. Elisabeth in Schröck. Der Ort ist mehrheitlich evangelisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Öffentliche Einrichtungen in Moischt sind der städtische Kindergarten, der Sportplatz, Spielplätze, das Bürgerhaus und das Ortsgericht Marburg IV. Außerdem befindet sich auch das Alten- und Pflegeheim &amp;#039;&amp;#039;Haus Waldblick&amp;#039;&amp;#039; in Moischt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{HessBib |PPN=116321083 |GND=4203910-1}}&lt;br /&gt;
* {{DDB-Suche|SUCHE=Archiv}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|2=Moischt|3=S}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=https://www.marburg.de/politik-stadtgesellschaft/stadtteile-und-ortsbeiraete/aeussere-stadtteile/moischt/ |titel=Stadtteil Moischt |werk=Webauftritt |hrsg=Stadt Marburg |abruf-verborgen=1 |zugriff=2018-09}}&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|ID=9232|titel=Moischt, Landkreis Marburg-Biedenkopf}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen und Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anmerkungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Anm.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einzelnachweise&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://statistik.hessen.de/sites/statistik.hessen.de/files/AO_VZ_2011_4_b.pdf#page=34 |seiten=30 und 70 |titel=Ausgewählte Daten über Bevölkerung und Haushalte am 9. Mai 2011 in den hessischen Gemeinden und Gemeindeteilen |werk=[[Zensus 2011]] |hrsg=[[Hessisches Statistisches Landesamt]] |abruf=2021-07 |format=PDF;&amp;amp;nbsp;1,8&amp;amp;nbsp;MB |abruf-verborgen=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20201027220518/https://statistik.hessen.de/sites/statistik.hessen.de/files/AO_VZ_2011_4_b.pdf#page=34 |archiv-datum=2020-10-27 |offline=1}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;MAR-1995&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Internetquelle|url=https://www.marburg.de/downloads/datei/OTAwMDAxMzU0Oy07L3d3dy92aHRkb2NzL21hcmJ1cmcvbWFyYnVyZy9tZWRpZW4vZG9rdW1lbnRlL21yX3phaGxlbl8xOTk1XzE5OTgucGRm/mr_zahlen_1995_1998.pdf#page=19 |titel=Einwohnerzahlen von 1995 bis 1998 |werk=Webauftritt |hrsg=Stadt Marburg |format=PDF;&amp;amp;nbsp;3,7&amp;amp;nbsp;MB|seiten=9&amp;amp;nbsp;ff |zugriff=2019-01}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;MAR-2003&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Internetquelle|url=https://www.marburg.de/downloads/datei/OTAwMDAxMzU3Oy07L3d3dy92aHRkb2NzL21hcmJ1cmcvbWFyYnVyZy9tZWRpZW4vZG9rdW1lbnRlL21yX3phaGxlbl8yMDAzLnBkZg%3D%3D/mr_zahlen_2003.pdf |titel=Einwohnerzahlen von 1999 bis 2003 |werk=Webauftritt |hrsg=Stadt Marburg |format=PDF;&amp;amp;nbsp;7,75&amp;amp;nbsp;MB|seiten=8&amp;amp;nbsp;ff |zugriff=2019-01}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;MAR-2010&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Internetquelle|url=https://www.marburg.de/downloads/datei/OTAwMDAxMzYxOy07L3d3dy92aHRkb2NzL21hcmJ1cmcvbWFyYnVyZy9tZWRpZW4vZG9rdW1lbnRlL21yX3phaGxlbl8yMDA5XzIwMTAucGRm/mr_zahlen_2009_2010.pdf |titel=Einwohnerzahlen von 2005 bis 2010 |werk=Webauftritt |hrsg=Stadt Marburg |format=PDF;&amp;amp;nbsp;1,13&amp;amp;nbsp;MB|seiten=10&amp;amp;nbsp;ff |zugriff=2019-01}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;MAR-2016&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Internetquelle|url=https://www.marburg.de/downloads/datei/OTAwMDA5MDMwOy07L3d3dy92aHRkb2NzL21hcmJ1cmcvbWFyYnVyZy9tZWRpZW4vZG9rdW1lbnRlLzIwMTdfMDdfMjdfbWFyYnVyZ2VyX2RhdGVuXzIwMTFfMjAxNi5wZGY%3D/mr_zahlen_2011_2016.pdf |titel=Einwohnerzahlen von 2011 bis 2016 |werk=Webauftritt |hrsg=Stadt Marburg |format=PDF;&amp;amp;nbsp;46&amp;amp;nbsp;kB|seiten=4&amp;amp;nbsp;ff |zugriff=2019-01}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;MAR-2019&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Internetquelle&lt;br /&gt;
 |url=https://www.marburg.de/downloads/datei/OTAwMDE5Nzc1Oy07L3d3dy92aHRkb2NzL21hcmJ1cmcvbWFyYnVyZy9tZWRpZW4vZG9rdW1lbnRlL2hhdXNoYWx0c3BsYW5fMjAyMV9iYW5kX2lfXzNfXy5wZGY%3D&lt;br /&gt;
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&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot;&amp;gt;{{LAGIS|ref=nein|ID=9232|titel=Moischt, Landkreis Marburg-Biedenkopf|datum=2019-11-18}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;KF-Hessen&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
 |Autor=Georg Landau&lt;br /&gt;
 |Titel=Beschreibung des Kurfürstenthums Hessen&lt;br /&gt;
 |Verlag=T. Fischer&lt;br /&gt;
 |Ort=Kassel&lt;br /&gt;
 |Datum=1842&lt;br /&gt;
 |Seiten=370&lt;br /&gt;
 |Online=[https://babel.hathitrust.org/cgi/pt?id=hvd.32044058119371;view=1up;seq=386 online bei HathiTrust’s digital library]}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;KHK1818&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
 |Autor=&lt;br /&gt;
 |Titel=Kur-Hessischer Staats- und Adress-Kalender: 1818&lt;br /&gt;
 |Verlag=Verlag d. Waisenhauses&lt;br /&gt;
 |Ort=Kassel&lt;br /&gt;
 |Datum=1818&lt;br /&gt;
 |Seiten=115 f&lt;br /&gt;
 |Online={{Google Buch|Linktext=online bei Google Books|KeinText=1|BuchID=eYQAAAAAcAAJ|Seite=RA2-PA115}}&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;NK&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
 |Autor=&lt;br /&gt;
 |Titel=Neueste Kunde von Meklenburg, Kur-Hessen, Hessen-Darmstadt und den freien Städten, aus den besten Quellen bearbeitet.&lt;br /&gt;
 |Verlag=im Verlage des G. H. G. privil. Landes-Industrie-Comptouts.&lt;br /&gt;
 |Ort=Weimar&lt;br /&gt;
 |Datum=1823&lt;br /&gt;
 |Seiten=158 ff&lt;br /&gt;
 |Online=[https://babel.hathitrust.org/cgi/pt?id=mdp.39015062188142;view=1up;seq=164 online bei HathiTrust’s digital library]}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stadtteile Marburg}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4203910-1|VIAF=240866828}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsbezirk von Marburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Marburg-Biedenkopf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Marburg-Biedenkopf)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1971]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2025-37992-2</name></author>
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