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	<title>Moholz - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Aka: https</title>
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		<updated>2023-11-20T19:36:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|beschreibt den Ort Moholz bei Niesky. Zur Wüstung bei Weißwasser siehe [[Mocholz]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Moholz&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Niesky&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 51/18/15/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 14/46/45/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = Sachsen&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 160 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 2.56 &amp;lt;!-- Quelle: Historisches Ortsverzeichnis von Sachsen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner              = &lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = &lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1938-04-01&lt;br /&gt;
| Eingemeindet-nach      = [[See (Niesky)|See]]&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 02906&lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 03588&lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Moholz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{hsbS|&amp;#039;&amp;#039;Wuhelc&amp;#039;&amp;#039;}}) ist ein Dorf in der [[Oberlausitz]]. Moholz gehört zum Ortsteil [[See (Niesky)|See]] der [[Sachsen|sächsischen]] Kleinstadt [[Niesky]] ([[Landkreis Görlitz]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Fotothek df rp-j 0080001 Niesky-See-Moholz. Meßtischblatt, 1-25.000, Sekt. Mücka, 1886.jpg|miniatur|Messtischblatt von 1886 mit Moholz und Zeche Moholz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Moholz schließt sich nördlich an See an und liegt zum größten Teil südlich der [[Bahnstrecke Węgliniec–Falkenberg/Elster]]. Nördlich der Bahnlinie und östlich des Kernortes liegt &amp;#039;&amp;#039;Zeche Moholz&amp;#039;&amp;#039;, eine ehemalige Industriesiedlung. Die [[Bundesstraße 115]] verläuft in Nord-Süd-Richtung rund zwei Kilometer östlich des Ortes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umgebende Ortschaften sind [[Kosel (Niesky)|Kosel]] im Norden, [[Trebus]] im Nordosten, [[Niesky]] im Osten und Südosten, [[See (Niesky)|See]] im Süden und Südwesten, und [[Petershain]] im Nordwesten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gegend um Moholz ist waldreich, bedeutende Bodenschätze sind [[Tonmineral|Ton]], [[Alaun]] und [[Braunkohle]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Topf der [[Kugelamphoren-Kultur]] und eine Amphore, die nordwestlich der Zeche Moholz gefunden wurden, belegen eine [[jungsteinzeit]]liche Siedlungstätigkeit in der Gemarkung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Dorf entstand vermutlich im Zuge der zweiten Phase der [[Deutsche Ostsiedlung|deutschen Ostsiedlung]] im 13. oder frühen 14. Jahrhundert. Urkundlich erwähnt wurde &amp;#039;&amp;#039;Moholcz&amp;#039;&amp;#039; erstmals um 1350. Grundherrschaftlich gehörte das Dorf im 14. Jahrhundert der [[Sproitz]]er Herrschaft derer von Belbitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den [[Prager Frieden (1635)|Prager Frieden von 1635]] kamen noch während des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieges]] (1618–1648) die [[Königreich Böhmen|böhmischen]] Kronländer [[Oberlausitz|Ober-]] und [[Niederlausitz]] an das [[Kurfürstentum Sachsen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Dominium]] in Moholz erlebte 1732 und 1834 Blitzschläge, durch die Wirtschaftsgebäude niederbrannten. Ein verheerender Brand entstand im Dorf am 18. Oktober 1788 aus Unachtsamkeit. Ihm fielen 15 Wohnhäuser, 6 Scheunen und 8 Nebengebäude zum Opfer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den verlorenen [[Befreiungskriege|napoleonischen Kriegen]] musste das [[Königreich Sachsen]] als französischer Bündnispartner 1815 große Teile seines Landes an das [[Königreich Preußen]] abtreten. Moholz wurde im Folgejahr in den preußisch-schlesischen [[Landkreis Rothenburg (Ob. Laus.)]] eingegliedert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prinz [[Friedrich Karl Nikolaus von Preußen]] hielt am 12. Juni 1866 bei der Moholzer Windmühle eine Heerschau ab. Die Truppen waren in der Umgegend einquartiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wuchs die als &amp;#039;&amp;#039;Moholzer Ziegelscheune&amp;#039;&amp;#039; benannte Kolonie, sie wies drei [[Ziegelei]]en, eine Mahlmühle, ein [[Sägewerk]] und zwei Kohlenschächte auf. Durch letztere erhielt die Kolonie schließlich den Namen &amp;#039;&amp;#039;Zeche Moholz&amp;#039;&amp;#039;. 1890 wurde dort auch der &amp;#039;&amp;#039;Gasthof zum Waldfrieden&amp;#039;&amp;#039; erbaut, der zu einem beliebten Sonntagsausflugsziel der Bürger Nieskys wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. April 1938 erfolgten im Landkreis Rothenburg mehrere Gemeindezusammenschlüsse, unter anderem kam Moholz nach [[See (Niesky)|See]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] kam die Oberlausitz westlich der Lausitzer Neiße wieder zum Land Sachsen. Das [[Gutshof|Gut]] wurde enteignet und dessen Ländereien im Rahmen der [[Bodenreform in Deutschland|Bodenreform]] 1946 neu verteilt. Durch die [[Verwaltungsreform von 1952]] kam die Gemeinde zum [[Kreis Niesky]] ([[Bezirk Dresden]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum 1. April 1974 wurde See mit Moholz nach [[Niesky]] eingemeindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bevölkerungsentwicklung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable float-right&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr !! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1825&amp;lt;ref name=&amp;quot;HOV&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://hov.isgv.de/Moholz  |titel=Digitales Historisches Ortsverzeichnis von Sachsen |zugriff=9. Juni 2009}}&amp;lt;/ref&amp;gt; ||align=right| 354&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1871 ||align=right| 601&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1885 ||align=right| 574&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1905 ||align=right| 716&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1925 ||align=right| 703&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1777 wirtschafteten in Moholz 9 [[Hufner|besessene Mann]], 6 [[Gärtner#Der Gärtner als Kleinbauer|Gärtner]] und 22 [[Häusler]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 19. Jahrhundert stieg die Einwohnerzahl von 354 im Jahr 1825 auf 601 im Jahr 1871. Nach einem kurzzeitigen Rückgang stieg die Zahl bis 1905 auf 716, fiel bis 1925 jedoch wieder auf 703, was im 100-jährigen Vergleich ungefähr einer Verdopplung gegenüber 1825 entspricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Sorben]] stellten ursprünglich einen hohen Bevölkerungsanteil, jedoch konnte schon [[Arnošt Muka]] Anfang der 1880 unter den rund 600 Einwohnern nur noch 32 Sorben ermitteln, was einem 5-prozentigem Anteil entspricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortsname ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Urkundlich überlieferte Formen des Ortsnamens sind unter anderem &amp;#039;&amp;#039;Moholcz&amp;#039;&amp;#039; (um 1350), &amp;#039;&amp;#039;Mohulcz&amp;#039;&amp;#039; (1399), &amp;#039;&amp;#039;Mohoulcz&amp;#039;&amp;#039; (1446), &amp;#039;&amp;#039;Oholcz&amp;#039;&amp;#039; (1462), &amp;#039;&amp;#039;Moholtz&amp;#039;&amp;#039; (1533) und &amp;#039;&amp;#039;Moholz&amp;#039;&amp;#039; (1791).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der sorbische Name ist urkundlich als &amp;#039;&amp;#039;Wuhelz&amp;#039;&amp;#039; (1800), &amp;#039;&amp;#039;Wujelz&amp;#039;&amp;#039; (1835) und &amp;#039;&amp;#039;Wuhelc&amp;#039;&amp;#039; (1843) überliefert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name leitet sich wahrscheinlich vom altsorbischen Wort &amp;#039;&amp;#039;uhel’&amp;#039;&amp;#039; „Hohlzkohle“ (auch: obersorbisch &amp;#039;&amp;#039;wuhl, wuhel&amp;#039;&amp;#039; „Kohle“) und verweist somit auf [[Köhlerei]]tätigkeiten. Der M-Anlaut des deutschen Namens lässt sich möglicherweise auf einen noch vorhandenen Auslaut einer Präposition &amp;#039;&amp;#039;(vo&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;m&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, a&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;m&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, bei&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;m&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;)&amp;#039;&amp;#039; zurückführen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Ernst Eichler (Linguist)|Ernst Eichler]], [[Hans Walther (Onomastiker)|Hans Walther]] |Titel=Ortsnamenbuch der Oberlausitz – Studien zur Toponymie der Kreise Bautzen, Bischofswerda, Görlitz, Hoyerswerda, Kamenz, Löbau, Niesky, Senftenberg, Weißwasser und Zittau. I Namenbuch |Sammelwerk=Deutsch-slawische Forschungen zur Namenkunde und Siedlungsgeschichte |Band=28 |Verlag=Akademie-Verlag |Ort=Berlin |Jahr=1975 |Seiten=188&amp;amp;nbsp;f}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Titel=650 Jahre See. 1346–1996. Ansichten und Augenblicke |Herausgeber=Stadtverwaltung Niesky |Jahr=1996}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Titel=Von der Muskauer Heide zum Rotstein. Heimatbuch des Niederschlesischen Oberlausitzkreises |Verlag=Lusatia Verlag |Ort=Bautzen |Jahr=2006 |ISBN=978-3-929091-96-0 |Seiten=303&amp;amp;nbsp;ff}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Robert Pohl |Titel=Heimatbuch des Kreises Rothenburg O.-L. für Schule und Haus |Auflage=1. |Verlag=Buchdruckerei Emil Hampel |Ort=Weißwasser O.-L. |Jahr=1924 |Seiten=259&amp;amp;nbsp;f}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.niesky.de/?article_id=100 Ortspräsentation in der Website der Stadt Niesky]&lt;br /&gt;
* {{HOV}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Niesky}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in der Oberlausitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Görlitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Niesky)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1350]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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