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	<title>Mohammad Rasulof - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Mirmok12: /* Auszeichnungen */</title>
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		<updated>2026-01-12T10:41:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Auszeichnungen&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Mohammad RASOULOF 03 (cropped).jpg|mini|hochkant|Mohammad Rasulof (2014)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mohammad Rasulof&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{faS|محمد رسول&amp;amp;zwnj;اف&amp;amp;lrm;|Mohammad Rasulof|DMG=Mohammad Rasūlof}}; * [[16. November]] [[1973]] in [[Schiras]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;taz&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=[[Bert Rebhandl]] |url=https://taz.de/Iranischer-Regisseur-im-Portrait/!5127228/ |titel=Iranischer Regisseur im Portrait: Der poetische Feldforscher |werk=[[Die Tageszeitung|taz.de]] |datum=2011-02-07 |sprache=de |abruf=2020-05-02}} [[Iran]]&amp;lt;/ref&amp;gt;) ist ein iranischer [[Filmemacher]], [[Filmproduzent|Produzent]] und [[Künstler]]. Aufgrund der politischen Lage in der Islamischen Republik Iran war sein Wirken in hohem Maße eingeschränkt. Rasulof lebte in [[Teheran]] und in Hamburg. Im Juli 2022 wurde er in Iran festgenommen und im Mai 2024 zu acht Jahren Haft und Peitschenhieben verurteilt. Daraufhin floh er aus Iran.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Werk ==&lt;br /&gt;
Rasulof studierte [[Soziologie]] und besuchte einen Workshop zu Filmschnitt am Sooreh Higher Education Institute in Teheran.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.filmfestivalrotterdam.com/en/persons/mohammad-rasoulof/&amp;lt;/ref&amp;gt; In den 1990er Jahren begann er Kurzfilme zu drehen; sein erster Langfilm &amp;#039;&amp;#039;Gagooman&amp;#039;&amp;#039; wurde 2002 beim Festival in Teheran ausgezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=[[Susan Vahabzadeh]] |url=https://www.sueddeutsche.de/politik/profil-mohammad-rasoulof-1.4927968 |titel=Mohammad Rasoulof |werk=sueddeutsche.de |sprache=de |abruf=2020-08-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Typisch für Rasulofs Filme ist der allegorische, mehrdeutige Verlauf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;derstandard&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://derstandard.at/1295570660024/Unfreier-Mitarbeiter |titel=Unfreier Mitarbeiter |werk=derStandard.at |datum=2011-01-24 |sprache=de |abruf=2017-12-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Sein wohl bekanntester Film ist &amp;#039;&amp;#039;[[Iron Island]]&amp;#039;&amp;#039; (2005), der eine ambivalente Exodusgeschichte sunnitischer Iraner erzählt, die sich aus ihrer Unterkunft, dem Wrack eines plötzlich sinkenden Öltankers, in die Wüste flüchten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;derstandard&amp;quot; /&amp;gt; Beim [[Filmfest Hamburg]] 2005 erhielt Rasulof für &amp;#039;&amp;#039;Iron Island&amp;#039;&amp;#039; den Preis der Hamburger Filmkritik. Rasulofs bislang einziger Dokumentarfilm ist &amp;#039;&amp;#039;Im Reich der Schüssel&amp;#039;&amp;#039;, der einen Einblick in die widersprüchliche mediale Situation in Iran gibt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;derstandard&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mohammad Rasulof und [[Jafar Panahi]] unterstützten sich bei ihren Filmprojekten wiederholt gegenseitig. So besorgte bei Rasulofs [[Parabel (Literatur)|Parabel]] &amp;#039;&amp;#039;The White Meadows&amp;#039;&amp;#039; (2009), die sich mit der Bedeutung von Traditionen im heutigen Iran auseinandersetzt, Panahi den Schnitt. Rasulof kam anschließend in Haft.&amp;lt;ref name=&amp;quot;derstandard&amp;quot; /&amp;gt; Während gemeinsamer Dreharbeiten zu einem Film Panahis über die [[Proteste nach der iranischen Präsidentschaftswahl 2009]] wurden beide im März 2010 verhaftet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;derstandard&amp;quot; /&amp;gt; [[Rafi Pitts]] machte sich mit Protesten für die Freilassung stark. Rasulof wurde in den westlichen Medien vielfach als Mitarbeiter Panahis bezeichnet; beide arbeiten jedoch eigenständig und unterstützen sich bei Projekten gegenseitig und oftmals gleichwertig.&amp;lt;ref name=&amp;quot;taz&amp;quot; /&amp;gt; Im Dezember 2010 wurden beide zu einer sechsjährigen Haftstrafe verurteilt, die nicht vollzogen wurde, Rasulof wurde entgegen anderslautenden Meldungen jedoch nicht mit einem Berufsverbot belegt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;taz&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;taz-5105980&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Christina Nord, Mohammad Rasoulof |url=https://taz.de/Iranischer-Regisseur-ueber-seine-Arbeit/!5105980/ |titel=Iranischer Regisseur über seine Arbeit: „Lieber in meinem eigenen Land fremd“ |werk=[[Die Tageszeitung|taz.de]] |datum=2011-12-07 |sprache=de |abruf=2020-05-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die beiden befanden sich mit Auflagen unter Hausarrest.&amp;lt;ref name=&amp;quot;spiegel&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.spiegel.de/kultur/kino/verurteilter-regisseur-rasoulof-iranische-behoerden-heben-reiseverbot-auf-a-763160.html |titel=Verurteilter Regisseur Rasoulof: Iranische Behörden heben Reiseverbot auf |werk=[[Spiegel Online]] |datum=2011-05-17 |sprache=de |abruf=2020-05-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[Internationale Filmfestspiele Berlin 2011|Internationalen Filmfestspiele Berlin 2011]] („Berlinale“) waren von der Verurteilung Rasulofs und Panahis überschattet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SPON-744618&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Stefan Kuzmany |url=https://www.spiegel.de/kultur/kino/zensur-in-iran-filme-sind-keine-verbrechen-a-744618.html |titel=Zensur in Iran: Filme sind keine Verbrechen! |werk=[[Spiegel Online]] |datum=2011-02-11 |sprache=de |abruf=2018-06-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mai 2011 wurde es Rasulof überraschend gestattet, zu den [[Internationale Filmfestspiele von Cannes 2011|Internationalen Filmfestspielen von Cannes]] zu reisen; sein Film &amp;#039;&amp;#039;Be omid-e didar (Auf Wiedersehen)&amp;#039;&amp;#039; war zuvor bereits gezeigt worden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;spiegel&amp;quot; /&amp;gt; Der Film handelt von einer jungen Iranerin, die auf ein Ausreisevisum wartet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;tagesspiegel-4146992&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Jan Schulz-Ojala |url=https://www.tagesspiegel.de/kultur/trotz-verbot-filme-von-panahi-und-rasoulof-in-cannes/4146992.html |titel=Iranische Regisseure: Trotz Verbot: Filme von Panahi und Rasoulof in Cannes |werk=[[Der Tagesspiegel|tagesspiegel.de]] |datum=2011-05-08 |sprache=de |abruf=2020-05-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;Be omid-e didar&amp;#039;&amp;#039; gewann in Cannes den Regiepreis der Nebensektion &amp;#039;&amp;#039;[[Un Certain Regard]]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. [https://www.festival-cannes.com/2011/palmares-du-64e-festival-de-cannes &amp;#039;&amp;#039;Palmares du 64e festival de Cannes&amp;#039;&amp;#039;] bei festival-cannes.com, 22. Mai 2011 (französisch; aufgerufen am 2. November 2025).&amp;lt;/ref&amp;gt; Sein Film &amp;#039;&amp;#039;Dastneweschteha nemissusand ([[Manuscripts Don’t Burn]])&amp;#039;&amp;#039; bezieht sich auf die Kettenmorde in den 1990er Jahren, als Intellektuelle – Schriftsteller, Verleger und Journalisten – vom Geheimdienst umgebracht wurden. Der nach Frankreich geschmuggelte Film feierte 2013 ebenfalls in der Sektion &amp;#039;&amp;#039;Un Certain Regard&amp;#039;&amp;#039; in Cannes Premiere und wurde mit dem [[FIPRESCI-Preis]] ausgezeichnet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HWR-UCR&amp;quot;&amp;gt;{{cite web |url=https://www.hollywoodreporter.com/news/cannes-missing-picture-wins-regard-558551 |title=Cannes: ‘The Missing Picture’ Wins Un Certain Regard Prize |date= 2013-05-26|accessdate=2013-05-26|work=The Hollywood Reporter |language=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Für das Drama &amp;#039;&amp;#039;[[A Man of Integrity]] (Lerd)&amp;#039;&amp;#039; erhielt er 2017 schließlich den Hauptpreis der Sektion &amp;#039;&amp;#039;Un Certain Regard&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web|url=https://www.nzz.ch/feuilleton/70-filmfestival-cannes-iranischer-regisseur-rasoulof-ausgezeichnet-ld.1297732 |title=70. Filmfestival Cannes – Iranischer Regisseur Rasoulof ausgezeichnet |date=2017-05-28|accessdate=2017-07-10|work=Neue Zürcher Zeitung |language=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 2017 wurde er in die [[Academy of Motion Picture Arts and Sciences]] (AMPAS) aufgenommen, die jährlich die [[Oscar]]s vergibt.&amp;lt;ref&amp;gt;„Class of 2017“. Zugegriffen 30. Juni 2017. [http://www.app.oscars.org/class2017/]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:MJK 74704 Mohammad and Baran Rasoulof (Golden Bear, Berlinale 2020).jpg|mini|[[Baran Rasulof]] auf der Preisträger-Pressekonferenz der Berlinale 2020 mit dem Goldenen Bären. Rasulof selbst ist per Video zugeschaltet.]]&lt;br /&gt;
2020 erhielt Rasulof für seinen Spielfilm &amp;#039;&amp;#039;[[Doch das Böse gibt es nicht]]&amp;#039;&amp;#039; eine Einladung in den Wettbewerb der [[Internationale Filmfestspiele Berlin 2020|70. Internationalen Filmfestspiele Berlin]] und gewann den [[Goldener Bär|Goldenen Bären]]. Den Preis konnte er nicht persönlich entgegennehmen, da er keine Reiseerlaubnis erhielt; an seiner Stelle nahm ihn seine Tochter Baran Rasulof entgegen. Wenige Tage nach der Preisverleihung wurde Rasulof in Iran zu einer Haftstrafe von einem Jahr verurteilt sowie mit einem zweijährigen Verbot, Filme zu machen, belegt, da er mit drei Filmen „Propaganda gegen das System“ betrieben habe.&amp;lt;ref name=&amp;quot;faz-16664979&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Emeli Glaser |url=https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/haftbefehl-gegen-iranischen-berlinale-gewinner-mohammad-rasoulof-16664979.html |titel=Haftbefehl gegen iranischen Berlinale-Gewinner |werk=[[Frankfurter Allgemeine Zeitung#FAZ.NET|FAZ.net]] |datum=2020-03-05 |sprache=de |abruf=2020-05-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 2021 wurde er in die Wettbewerbsjury der [[Internationale Filmfestspiele Berlin 2021|71. Berlinale]] berufen,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=https://www.berlinale.de/de/news-themen/news/detail_63624.html |text=&amp;#039;&amp;#039;Goldene Bären–Gewinner*innen bilden Internationale Jury der 71. Berlinale&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20210202075957}}. In: berlinale.de (abgerufen am 1. Februar 2021).&amp;lt;/ref&amp;gt; durfte aber nicht nach Berlin ausreisen. Er nahm an den Vorstellungen und Jurysitzungen online teil.&amp;lt;ref&amp;gt;Christiane Peitz: [https://tagesspiegel.de/kultur/interview-mit-regisseur-mohammad-rasoulof-nein-sagen-hat-grosse-schoenheit/26960094.html &amp;#039;&amp;#039;Interview mit Regisseur Mohammad Rasoulof „Nein-Sagen hat große Schönheit“&amp;#039;&amp;#039;]. In: &amp;#039;&amp;#039;tagesspiegel.de,&amp;#039;&amp;#039; 28. Februar 2021 (abgerufen am 1. März 2021).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seinen Werken findet keine diffuse Regimekritik statt. Rasulofs Filme sprechen sich – sowohl brachial als auch poetisch – für die Freiheit der Ideen, Meinungen und der Kunst aus. Im Juli 2022 wurden Rasulof und sein Kollege Mostafa al-Ahmad verhaftet, nachdem sie zusammen mit über 70 Personen aus der iranischen Filmindustrie in einem öffentlichen Brief gegen [[Polizeigewalt]] protestiert hatten. Die iranischen Justizbehörden warfen ihm und seinem Kollegen deswegen eine Gefährdung der öffentlichen Ordnung und die Zusammenarbeit mit Regimegegnern vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;spon&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Titel=Iran: Berlinale-Gewinner Mohammad Rasoulof verhaftet |Sammelwerk=Der Spiegel |Datum=2022-07-08 |ISSN=2195-1349 |Online=https://www.spiegel.de/kultur/kino/iran-berlinale-gewinner-mohammad-rasoulof-verhaftet-a-b99da9e8-04e4-48ac-9a02-4643a7e5c122 |Abruf=2022-07-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2024 wurde sein Werk &amp;#039;&amp;#039;[[Die Saat des heiligen Feigenbaums]]&amp;#039;&amp;#039; in den Hauptwettbewerb des [[Internationale Filmfestspiele von Cannes 2024|77. Filmfestivals von Cannes]] aufgenommen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.festival-cannes.com/en/press/press-releases/additions-to-the-selection-of-the-77th-festival-de-cannes/ &amp;#039;&amp;#039;Additions to the selection of the 77th Festival de Cannes&amp;#039;&amp;#039;]. In: festival-cannes.com, 22. April 2024 (abgerufen am 23. April 2024).&amp;lt;/ref&amp;gt; Daraufhin luden die iranischen Behörden Mitglieder des Produktionsstabs und des Schauspielensembles zu Verhören vor und versuchten Druck auf diese auszuüben, um eine Premiere des Films im Ausland zu verhindern.&amp;lt;ref&amp;gt;David Mouriquand: [https://www.euronews.com/culture/2024/05/01/iranian-authorities-ban-crew-of-film-by-mohammad-rasoulof-from-attending-cannes-film-festi &amp;#039;&amp;#039;Iranian authorities ban crew of film by Mohammad Rasoulof from attending Cannes Film Festival&amp;#039;&amp;#039;]. In: euronews.com, 1. Mai 2024 (abgerufen am 2. Mai 2024).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mai 2024, kurz vor der Uraufführung von &amp;#039;&amp;#039;Die Saat des heiligen Feigenbaums&amp;#039;&amp;#039; in Cannes, soll Rasulof, nachdem er sich kritisch zu gesellschaftlichen Missständen in Iran geäußert hatte, in Teheran zu acht Jahren Haft verurteilt worden sein, von denen fünf Jahre vollstreckt werden können, sowie zu Peitschenhieben. Die strenge Strafe soll laut seinem Anwalt mit Verstößen gegen die nationale Sicherheit begründet worden sein. Zusätzlich soll eine Geldstrafe gegen Rasulof verhängt und die Beschlagnahme von Eigentum erwähnt worden sein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;sz-7067183&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.sueddeutsche.de/kultur/berlinale-gewinner-rasoulof-iran-gefaengnis-peitschenhiebe-1.7067183 |titel=Berlinale-Gewinner Rasoulof in Iran zu Haft und Peitschenhieben verurteilt |werk=[[sueddeutsche.de]] |datum=2024-05-09 |abruf=2024-05-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.zeit.de/kultur/film/2024-05/iran-film-mohammad-rasoulof-berlinale-haft &amp;#039;&amp;#039;Berlinale-Gewinner Rasoulof zu Haft und Peitschenhieben verurteilt&amp;#039;&amp;#039;]. In: zeit.de, 8. Mai 2024 (abgerufen am 9. Mai 2024).&amp;lt;/ref&amp;gt; Wenig später teilte Rasulof mit, aus Iran geflohen zu sein. Schweren Herzens habe er sich für das [[Exil]] entschieden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://orf.at/stories/3357586/ |titel=Verurteilter Regisseur Rassulof aus Iran geflohen |hrsg=[[ORF.at]] |datum=2024-05-13 |sprache=de |abruf=2024-05-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Grund gab er eine erneute mögliche Strafe für seinen neuesten Film an.&amp;lt;ref&amp;gt;Ryan Lattanzio: [https://www.indiewire.com/news/festivals/mohammad-rasoulof-flees-iran-after-prison-sentence-1235003958/ &amp;#039;&amp;#039;Mohammad Rasoulof Flees Iran After Prison Sentence, and Ahead of Cannes Premiere&amp;#039;&amp;#039;]. In: indiewire.com, 13. Mai 2024 (abgerufen am 13. Mai 2024).&amp;lt;/ref&amp;gt; Zunächst hielt er sich daraufhin an einem nicht näher bezeichneten Ort in Europa auf;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Mohammed Rasoulof: Flucht vor Haft und Auspeitschung aus Iran gelungen |Sammelwerk=Der Spiegel |Datum=2024-05-13 |ISSN=2195-1349 |Online=https://www.spiegel.de/kultur/tv/mohammed-rasoulof-flucht-vor-haft-und-auspeitschung-aus-iran-gelungen-a-db00692e-5ef8-4a86-8fa4-a8b466cd3e7c |Abruf=2024-05-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt; dann wurde berichtet, er sei in Deutschland.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://orf.at/stories/3358070/ |titel=Bericht: Iranischer Regisseur Rasoulof nach Deutschland geflohen |hrsg=[[ORF.at]] |datum=2024-05-18 |sprache=de |abruf=2024-05-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im August 2024 wurde &amp;#039;&amp;#039;Die Saat des heiligen Feigenbaums&amp;#039;&amp;#039; als [[Liste der deutschen Vorschläge für die Oscar-Nominierung in der Kategorie bester internationaler Film|deutscher Beitrag]] in der Kategorie &amp;#039;&amp;#039;[[Liste der Beiträge für den besten internationalen Film für die Oscarverleihung 2025|Bester Internationaler Film]]&amp;#039;&amp;#039; der [[Oscarverleihung 2025]] nominiert.&amp;lt;ref&amp;gt;Heike Angermaier: [https://www.blickpunktfilm.de/kino/oscarrennen-die-saat-des-heiligen-feigenbaums-ist-deutsche-oscar-einreichung-cfd809898624bf32b041655984477709 &amp;#039;&amp;#039;„Die Saat des heiligen Feigenbaums“ ist deutsche Oscar-Einreichung&amp;#039;&amp;#039;]. In: blickpunktfilm.de (abgerufen am 22. August 2024).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2025 wurde Rasulof in die Wettbewerbsjury der [[Internationale Filmfestspiele von Venedig 2025|82.&amp;amp;nbsp;Filmfestspiele von Venedig]] berufen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.labiennale.org/en/news/international-juries-82nd-venice-film-festival &amp;#039;&amp;#039;The International Juries of the 82nd Venice Film Festival&amp;#039;&amp;#039;]. In: labiennale.org, 18. Juli 2025 (abgerufen am 18. Juli 2025).&amp;lt;/ref&amp;gt; Sein erstes Theaterstück &amp;#039;&amp;#039;Destination: Origin&amp;#039;&amp;#039; wurde im Sommer 2025 im Rahmen des Festivals &amp;#039;&amp;#039;Performing Exiles&amp;#039;&amp;#039; der [[Berliner Festspiele]] uraufgeführt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.berlinerfestspiele.de/programm/2025/performing-exiles-start/spielplan/destination-origin |titel=Destination: Origin |werk=www.berlinerfestspiele.de |datum=2025 |sprache=de |abruf=2025-08-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filmografie ==&lt;br /&gt;
* 1991: &amp;#039;&amp;#039;Friday&amp;#039;&amp;#039; (Kurzfilm)&lt;br /&gt;
* 1993: &amp;#039;&amp;#039;The Pin&amp;#039;&amp;#039; (Kurzfilm)&lt;br /&gt;
* 1994: &amp;#039;&amp;#039;Seven Dreams&amp;#039;&amp;#039; (Kurzfilm)&lt;br /&gt;
* 1995: &amp;#039;&amp;#039;Ten Seconds More&amp;#039;&amp;#039; (Kurzfilm)&lt;br /&gt;
* 1997: &amp;#039;&amp;#039;The Glass House&amp;#039;&amp;#039; (Kurzfilm)&lt;br /&gt;
* 1999: &amp;#039;&amp;#039;Evening Party&amp;#039;&amp;#039; (Kurzfilm)&lt;br /&gt;
* 2002: &amp;#039;&amp;#039;Gagooman&amp;#039;&amp;#039; &amp;lt;!--  The Twilight --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2005: [[Iron Island]] &amp;#039;&amp;#039;(Dschasireh Ahani)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2008: Im Reich der Schlüssel &amp;#039;&amp;#039;(Baad-e-daboor)&amp;#039;&amp;#039; (Dokumentarfilm)&lt;br /&gt;
* 2009: &amp;#039;&amp;#039;Keshtzarha ye sepid&amp;#039;&amp;#039; / &amp;#039;&amp;#039;The White Meadows&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2011: &amp;#039;&amp;#039;Bé omid é didar&amp;#039;&amp;#039; / &amp;#039;&amp;#039;Auf Wiedersehen&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2013: [[Manuscripts Don’t Burn]] &amp;#039;&amp;#039;(Dastneveshteha Nemisoozand)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2017: [[A Man of Integrity]] (لِرد / &amp;#039;&amp;#039;Lerd&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* 2020: [[Doch das Böse gibt es nicht]] &amp;#039;&amp;#039;(Sheytan vojud nadarad)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2024: [[Die Saat des heiligen Feigenbaums]] ({{lang|fa|دانه‌ی انجیر معابد}})&lt;br /&gt;
* 2024: [[Sieben Tage (2024)|Sieben Tage]] &amp;#039;&amp;#039;(Haft Rooz)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* 2003: Bester Erstlingsfilm des [[Internationales Fajr-Filmfestival|Internationalen Fajr-Filmfestivals]] für &amp;#039;&amp;#039;Gagooman&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2005: Spezialpreis der Jury des Gijón International Film Festivals für &amp;#039;&amp;#039;Dschasireh Ahani&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2005: Bester Film des [[International Film Festival of India]] für &amp;#039;&amp;#039;Dschasireh Ahani&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2007: Bester Film und Drehbuchpreis des Avanca Film Festivals für &amp;#039;&amp;#039;Dschasireh Ahani&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2009: „AsiaAfrica Special Jury Prize“ des Dubai International Film Festivals für &amp;#039;&amp;#039;Keshtzar haye sepid&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2011: Regiepreis der Reihe [[Un Certain Regard]] der [[Internationale Filmfestspiele von Cannes 2011|64. Filmfestspiele von Cannes]] für &amp;#039;&amp;#039;[[Bé omid é didar]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2013: FIPRESCI-Preis in der Reihe [[Un Certain Regard]] der [[Internationale Filmfestspiele von Cannes 2013|66. Filmfestspiele von Cannes]] für &amp;#039;&amp;#039;[[Manuscripts Don’t Burn]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2017: Hauptpreis der Reihe [[Un Certain Regard]] der [[Internationale Filmfestspiele von Cannes 2017|70. Filmfestspiele von Cannes]] für &amp;#039;&amp;#039;[[A Man of Integrity]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2020: [[Goldener Bär]] für den besten Film der [[Internationale Filmfestspiele Berlin 2020|70. Internationalen Filmfestspiele Berlin (Berlinale)]] für &amp;#039;&amp;#039;[[Doch das Böse gibt es nicht]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2024: The Hollywood Reporter Award auf dem [[Film Festival Cologne]] für &amp;#039;&amp;#039;Die Saat des heiligen Feigenbaums&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2025: [[Berliner Bär (B.Z.-Kulturpreis)|BZ-Kulturpreis]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=ots |url=https://www.braunschweiger-zeitung.de/wirtschaft/Presseportal/article408701776/31-bz-kulturpreis-die-preistraeger-2025-bronzene-baeren-gehen-an-daniel-bruehl-mohammad-rasoulof-cornelia-schleime-ersan-mondtag-jenny-erpenbeck-und-die-fantastischen-vier.html |titel=31. B.Z.-Kulturpreis: Die Preisträger 2025 / Bronzene Bären gehen an Daniel Brühl, Mohammad Rasoulof, Cornelia Schleime, Ersan Mondtag, Jenny Erpenbeck und Die Fantastischen Vier |datum=2025-04-03 |sprache=de |abruf=2025-07-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Mohammad Rasoulof}}&lt;br /&gt;
* {{IMDb|nm1488024}}&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=j8EPobWTlAs Im Reich der Schlüssel], Dokumentarfilm Rasulofs auf Youtube in voller Länge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1061447952|VIAF=169087705}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Rasulof, Mohammad}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmproduzent]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmregisseur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Iraner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1973]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Rasulof, Mohammad&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Rasoulof, Mohammed; محمد رسول‌اف (persisch)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=iranischer Filmemacher, Produzent und Künstler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=16. November 1973&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Schiras]], Iran&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mirmok12</name></author>
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