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	<title>Mohammad Ali Radschai - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>~2026-13851-68 am 3. März 2026 um 16:08 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Rjaee.jpg|mini|hochkant|Mohammad Ali Radschai]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mohammad Ali Radschai&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{faS|محمدعلی رجائى&amp;amp;lrm;|w=Mohammad Alī Radschāʾī}} [{{IPA|moɦæˈmːæd æˈliː ræʤɔːˈiː}}], weitere Schreibweisen: &amp;#039;&amp;#039;Mohammad(-)Ali Radschāʾi&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Mohammad(-)Ali Radjai&amp;#039;&amp;#039;; * [[15. Juni]] [[1933]] in [[Qazvin]]; † [[30. August]] [[1981]] in [[Teheran]]) war ein [[iran]]ischer [[Politiker]] und Staatspräsident.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Mohammad Ali Radschai wurde 1933 in Qazvin geboren. Mit vier Jahren verlor er seinen Vater. Gemeinsam mit seiner Mutter und seinem Bruder, der zehn Jahre älter als er war, wuchs er in Qazvin auf. Mit 13 Jahren beendete er die Grundschule. Radschai verließ seine Heimatstadt und ging nach [[Teheran]] zu seinem Bruder, der im [[Basar]] arbeitete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1951 verpflichtete sich Radschai für die Unteroffizierslaufbahn bei der [[Iranische Luftwaffe|Luftwaffe]]. Er begann eine Ausbildung zum [[Feldwebel]] (Sergeant). Nach drei Monaten seiner Ausbildung bei der Luftwaffe wurde er Mitglied der fundamentalistischen Geheimgesellschaft [[Fedāʾiyān-e Eslām|Fedajin-e Islam]]. In dieser Zeit besuchte Radschai Abendklassen der „Islamischen Gesellschaft“ (persisch &amp;#039;&amp;#039;Dschāme&amp;#039;e Eslāmi&amp;#039;&amp;#039;) in der Hedayat-Moschee, in der der [[Ajatollah]] [[Mahmud Taleghani]] lehrte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Radschai legte erfolgreich die Prüfung zum Feldwebel ab und besuchte neben seinem Dienst bei der Luftwaffe ein Abendgymnasium, um das Abitur nachzuholen. Im August 1953 bestand er die Abiturprüfung. 1954 verließ er die Luftwaffe und ging als Lehrer für Englisch nach [[Bidschar]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1956 ging Radschai zurück nach Teheran und begann ein Lehramtsstudium an der [[Tarbiat-Moallem-Universität]]. Er schloss 1959 sein Studium mit einem Lehramtsdiplom für Mathematik ab. Nach seinem Abschluss ging Radschāʾi als Lehrer nach [[Chansar]] (im [[Chansar (Verwaltungsbezirk)|gleichnamigen Verwaltungsbezirk]]) in der iranischen Provinz [[Isfahan (Provinz)|Isfahan]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1960 kehrte Radschai nach Teheran zurück, um zu heiraten und eine Familie zu gründen. Er arbeitete ab 1960 als Lehrer an mehreren Schulen in Teheran und 1961 wurde er Mitglied der von [[Mehdi Bazargan]] gegründeten [[Iranische Freiheitsbewegung|Iranischen Freiheitsbewegung]]. Im Juni 1963 beteiligte er sich an den [[Unruhen im Iran im Juni 1963|Demonstrationen gegen die Weiße Revolution]], wurde verhaftet, kam aber nach 50 Tagen wieder frei. Während seiner Haft lernte er [[Hodschatoleslam]] [[Mohammad Dschawad Bahonar]] kennen. Nach der Entlassung aus der Haft schlossen sich Radschai und Bahonar der “Hayat-e Mo&amp;#039;talefeh Islami” an. Radschāʾi leitete die Ausbildung von Milizionären für den „bewaffneten Kampf“. In seinen Aufgabenbereich fiel der Kontakt zu den bewaffneten Gruppierungen der Palästinenser. Radschai sandte die angehenden Milizionäre nach Palästina, wo sie in Ausbildungslagern ein entsprechendes militärisches Training erhielten. Radschai, Bahonar und der Ajatollah [[Mohammad Beheschti|Beheschti]] wurden in dieser Zeit auf der Gehaltsliste des Bildungsministerium unter der Bildungsministerin [[Farochru Parsa]] geführt und erhielten Bezüge als Beamte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1971 reiste Mohammad Ali Radschai nach Frankreich, in die [[Türkei]] und [[Syrien]], um weitere Kontakte zu Milizen zu knüpfen. 1974 wurde er wegen seiner leitenden Tätigkeit bei der „Motalefeh Eslami“ verhaftet. Er kam erst im Jahr 1977 im Zuge der von Premierminister [[Dschamschid Amusegar]] eingeleiteten innenpolitischen Liberalisierung im Rahmen der Politik des „Offenen politischen Raumes“ wieder frei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Islamische Revolution|Islamischen Revolution]] wurde Radschai im September 1979 Bildungsminister. In der Zeit, in der Radschai Bildungsminister war, wurde Farochru Parsa, seine Vorgängerin im Amt des Bildungsministers und erste Frau im Iran, die ein Ministeramt bekleidet hatte, hingerichtet.&lt;br /&gt;
[[Datei:President Rajaei Inauguration at Majlis.jpg|mini|Radschais Amtseinführung im Jahr 1981]]&lt;br /&gt;
Am 11.&amp;amp;nbsp;August 1980 wurde Radschai auf Vorschlag von Staatspräsident [[Abolhassan Banisadr]] Premierminister. Nach dem Sturz von Banisadr wurde Radschai am 24.&amp;amp;nbsp;Juli 1981 mit 88 % der abgegebenen Stimmen zum neuen Staatspräsidenten gewählt (→ [[Präsidentschaftswahl im Iran im Juli 1981|Präsidentschaftswahl im Juli 1981]]). Am 3.&amp;amp;nbsp;August 1981 wurde er als Präsident vereidigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bahman Nirumand]] bezeichnete Radschai als {{&amp;quot;|unscheinbar}},&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Autor=Bahman Nirumand, Keywan Daddjou|Titel=Mit Gott für die Macht|Verlag=Rowohlt|Ort=Reinbek bei Hamburg|Jahr=1987|ISBN=3-498-04628-4|Seiten=329}}&amp;lt;/ref&amp;gt; ein {{&amp;quot;|ahnungsloser, naiver, unwissender, einfacher Mensch, ein Untertan [[Ruhollah Chomeini|Chomeinis]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Titel=Mit Gott für die Macht|Seiten=308}}&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 30.&amp;amp;nbsp;August 1981 fiel Mohammad Ali Radschai zusammen mit Ministerpräsident [[Mohammad Dschawad Bahonar|Bahonar]] einem Bombenattentat zum Opfer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Geschichte Irans seit 1979]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Mohammad-Ali Rajai|Mohammad Ali Radschāʾi}}&lt;br /&gt;
* [http://www.tebyan.net/index.aspx?pid=72944 Kurzbiografie Mohammad Ali Radschāʾi auf tebyan.net (persisch)]&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://kanoon-ansar.net/html/index.php?name=News&amp;amp;file=article&amp;amp;sid=716 | wayback=20100612072745 | text=Mohammad Ali Radschāʾi}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock|Navigationsleiste Ministerpräsidenten Irans|Navigationsleiste Staatspräsidenten Irans|Navigationsleiste Außenminister Irans}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118866761|LCCN=n/85/73256|VIAF=38342288}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Radschai, Mohammad Ali}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Präsident (Iran)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ministerpräsident (Iran)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Außenminister (Iran)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildungsminister (Iran)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Iraner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1933]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1981]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Radschai, Mohammad Ali&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Radschāʾi, Mohammad Ali; Radjai, Mohammed-Ali&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=iranischer Politiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=15. Juni 1933&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Qazvin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=30. August 1981&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Teheran]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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