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	<title>Mogilnoje - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Mogilnoje&amp;diff=2807061&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2025-11-02T01:09:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox See&lt;br /&gt;
|NAME = Mogilnoje&lt;br /&gt;
|BILD = Lake Mogilnoye.jpg&lt;br /&gt;
|BILDBESCHREIBUNG = &lt;br /&gt;
|BREITENGRAD = 69/19/11/N&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD = 34/20/55/E&lt;br /&gt;
|REGION-ISO = RU-MUR&lt;br /&gt;
|LAGE = Insel [[Kildin]], [[Oblast Murmansk]], [[Russland]]&lt;br /&gt;
|ZUFLUSS = &lt;br /&gt;
|ABFLUSS = &lt;br /&gt;
|UFERORT = &lt;br /&gt;
|NAHERORT = Wostotschny Kildin&lt;br /&gt;
|HÖHE = &lt;br /&gt;
|HÖHE-BEZUG = &lt;br /&gt;
|FLÄCHE = 0.096&lt;br /&gt;
|NACHWEIS-FLÄCHE = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Fokin&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
|SEELÄNGE = 0.562&lt;br /&gt;
|NACHWEIS-SEELÄNGE = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Fokin&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
|SEEBREITE = 0.275&lt;br /&gt;
|NACHWEIS-SEEBREITE = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Fokin&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
|VOLUMEN = 714000&lt;br /&gt;
|UMFANG =&lt;br /&gt;
|MAX-TIEFE = 16.3&lt;br /&gt;
|NACHWEIS-MAX-TIEFE = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Fokin&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
|MED-TIEFE = 7.44&lt;br /&gt;
|NACHWEIS-MED-TIEFE = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Fokin&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
|BESONDERHEITEN = [[Meromiktisch]]er See mit Schichten verschiedener Salinität.&lt;br /&gt;
|BILD1 = &lt;br /&gt;
|BILD1-BESCHREIBUNG = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mogilnoje&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{RuS|Моги́льное}}) ist ein [[Reliktsee]] auf der russischen Insel [[Kildin]] in der [[Oblast Murmansk]]. Der See besteht aus stabilen Schichten von [[Süßwasser|Süß-]], [[Brackwasser|Brack-]] und [[Salzwasser]] mit den dazugehörigen [[Biozönose]]n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Mogilnoje liegt im Südosten der Insel Kildin und ist vom Meer nur durch einen natürlichen Damm von 63 bis 70&amp;amp;nbsp;m Breite und 3,7 bis 5,4&amp;amp;nbsp;m Höhe getrennt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fokin&amp;quot;&amp;gt;М. В. Фокин, Н. Н. Шунатова, Н. В. Усов, Е. Н. Буфалова, С. С. Малавенда, Д. В. Редькин, П. П. Стрелков, Е. В. Шошина: {{Webarchiv|url=http://zooexpedition.spb.ru/library/kildin2003.pdf |wayback=20131203003952 |text=Реликтовое озеро могильное – 2003 }} (PDF; 405&amp;amp;nbsp;kB), 2004 (Der Reliktsee Mogilnoje – 2003)&amp;lt;/ref&amp;gt; Er hat eine Fläche von 9,6&amp;amp;nbsp;Hektar und ist auf seiner dem Meer zugewandten Seite bis zu 16,3&amp;amp;nbsp;m tief. Die [[Wassersäule (Hydrologie)|Wassersäule]] weist eine Schichtung nach dem [[Salzgehalt]] und ein komplexes Temperaturprofil auf. Eine etwa drei Meter dicke Oberflächenschicht besitzt eine Salinität von bis zu 3&amp;amp;nbsp;‰. Bis zu einer Tiefe von 8&amp;amp;nbsp;m nimmt der Salzgehalt in einer [[Halokline]] auf 25&amp;amp;nbsp;‰ zu. Unterhalb dieses Bereichs steigt die Salinität nur noch langsam und erreicht an der tiefsten Stelle des Sees über 30&amp;amp;nbsp;‰. Mit dem Meer findet ein begrenzter Salzwasseraustausch statt. Pro Tag sickern durchschnittlich 45&amp;amp;nbsp;m³ Meerwasser in den See. Der Süßwasserzufluss aus [[Grundwasser|Grund-]] und [[Schmelzwasser]] sowie aus [[Niederschlag|Niederschlägen]] übersteigt diese Menge um das Neunfache.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fokin&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die über Jahrhunderte stabile Schichtung nach dem Salzgehalt hat dazu geführt, dass sich in den verschiedenen Bereichen unterschiedliche Lebensgemeinschaften herausgebildet und erhalten haben. Während in der oberen Schicht bis zu einer Tiefe von 5&amp;amp;nbsp;m typisches Süßwasserplankton häufig ist, dominiert darunter das Meeresplankton. Von diesem ernährt sich die Brut des endemischen Kildin-[[Kabeljau|Dorschs]] (&amp;#039;&amp;#039;Gadus morhua kildinensis&amp;#039;&amp;#039;), von dem einige Tausend erwachsene Tiere im See leben. In Tiefen unter 9&amp;amp;nbsp;m fehlt der [[Sauerstoff]], wogegen der Gehalt an [[Schwefelwasserstoff]] stark zunimmt. In diesem [[anaerob]]en Bereich leben nur noch [[Bakterien]]. Die Dicke der [[aerob]]en Schicht hat seit Beginn des 20. Jahrhunderts um 4&amp;amp;nbsp;m abgenommen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fokin&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Mogilnoje.jpg|miniatur|links|Der See Mogilnoje auf einer Karte von 1601]]&lt;br /&gt;
Der See erschien erstmals 1601 auf einer Karte in [[Jan Huygen van Linschoten]]s &amp;#039;&amp;#039;Reizen naar het noorden (1594–1595)&amp;#039;&amp;#039;. Van Linschoten war ein Begleiter [[Willem Barents]]’ auf dessen erster Reise nach [[Nowaja Semlja]]. Der Name Mogilnoje (deutsch &amp;#039;&amp;#039;Grabsee&amp;#039;&amp;#039;) soll auf eine Episode des Russisch-Englischen Krieges von 1807 bis 1812 zurückgehen.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://www.kildin.ru/iamap.html Знакомство с островом Кильдин]&amp;#039;&amp;#039; auf www.kildin.ru (russisch), abgerufen am 11. November 2012&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 6. Juni 1809 überfiel die britische [[Fregatte]] HMS &amp;#039;&amp;#039;Nyaden&amp;#039;&amp;#039; das nahe dem See gelegene Fischerdorf, machte es „dem Erdboden gleich“&amp;lt;ref&amp;gt;[[Friedrich Benjamin von Lütke|Friedrich Litke]]: &amp;#039;&amp;#039;Viermalige Reise durch das nördliche Eismeer auf der Brigg Nowaja Semlja in den Jahren 1821 bis 1824 aus geführt durch den Kapitän-Lieutenant Friedrich Litke&amp;#039;&amp;#039;. (=Heinrich Berghaus (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Kabinets-Bibliothek der neuesten Reisen und Forschungen im Gebiete der Länder-, Völker und Staatenkunde&amp;#039;&amp;#039;, zweiter Band) Reimer, Berlin 1835, S. 214 ([https://reader.digitale-sammlungen.de/de/fs1/object/display/bsb10430836_00222.html Digitalisat] der [[Bayerische Staatsbibliothek|Bayerischen Staatsbibliothek]])&amp;lt;/ref&amp;gt; und plünderte Kirchengeräte und Proviant. Da der Angriff für die Bewohner überraschend kam, konnten sich nur wenige in den Hügeln Kildins in Sicherheit bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wissenschaftliche Erkundung des Sees begann 1887, als der russische Zoologe [[Solomon Markowitsch Herzenstein]] (1854–1894) die [[Murmanküste]] bereiste.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fokin&amp;quot;/&amp;gt; Fischer hatten ihm Dorsche aus dem See gegeben, was Herzensteins Interesse weckte, schien Mogilnoje doch ein Süßwassersee zu sein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Knipowitsch&amp;quot;&amp;gt;N. Knipowitsch: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.mathnet.ru/php/archive.phtml?wshow=paper&amp;amp;jrnid=im&amp;amp;paperid=4252&amp;amp;option_lang=eng Ueber den Reliktensee „Mogilnoje“ auf der Insel Kildin an der Murman-Küste.]&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Bulletin de l’Académie Impériale des Sciences de St.-Pétersbourg&amp;#039;&amp;#039; 3 (5), 1895, S. 460–473&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit der [[Dredsche]] holte er aber nur faulendes Pflanzenmaterial und einige Muschelschalen, aber keine lebenden Tiere, vom Seeboden herauf. 1889 nahm [[Wiktor Andrejewitsch Fausek]] (1861–1910) die Erforschung des Sees wieder auf und fand eine lebende Meeresfauna aus [[Muscheln]], [[Flohkrebse]]n, [[Vielborster]]n, [[Seescheiden]], [[Quallen]] und [[Fische]]n.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Knipowitsch&amp;quot;/&amp;gt; Bis zum Ausbruch des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] besuchten nun zahlreiche Wissenschaftler den See. Genauere Studien führte 1893 und 1894 [[Nikolai Michailowitsch Knipowitsch]] durch. 1898 fanden die deutschen Zoologen [[Fritz Römer (Zoologe)|Fritz Römer]] und [[Fritz Schaudinn]] mit dem [[Atlantischer Butterfisch|Atlantischen Butterfisch]] einen weiteren Meeresfisch im See.&amp;lt;ref&amp;gt;F. Römer, F. Schaudinn &amp;#039;&amp;#039;Fauna Arctica. Eine Zusammenstellung der arktischen Tierformen mit besonderer Berücksichtigung des Spitzbergen-Gebietes auf Grund der Ergebnisse der Deutschen Expedition in das nördliche Eismeer im Jahre 1898&amp;#039;&amp;#039;, Band 1, Gustav Fischer, Jena 1900, [http://archive.org/stream/faunaarcticaeine01rm#page/37/mode/2up S. 37]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Ergebnisse dieser Periode fasste [[Konstantin Michailowitsch Derjugin]] (1878–1938), der 1921 selbst auf Kildin gewesen war, 1925 in einer umfangreichen Monografie zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Mogilnoje 40 Jahre lang wenig Beachtung bei den Wissenschaftlern gefunden hatte, was auch damit zusammenhängt, dass Kildin seit 1935 zunehmend militärisch genutzt wurde, studierten Forscher des Meeresbiologischen Instituts in [[Murmansk]] die [[Ökologie]] des Sees ab Mitte der 1960er Jahre erneut, wobei der Kildin-Dorsch Im Mittelpunkt ihres Interesses stand. Nach dem Abzug des Militärs begann 1997 eine vom &amp;#039;&amp;#039;Knipowitsch-Polarforschungsinstitut für Meeresfischerei und Ozeanografie&amp;#039;&amp;#039; (russ. Полярный научно-исследовательский институт морского рыбного хозяйства и океанографии имени Н. М. Книповича, ПИНРО) koordinierte umfassende Untersuchung des [[Ökosystem]]s des Mogilnoje-Sees.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1985 genießt der See als [[Naturdenkmal]] von nationaler Bedeutung staatlichen Schutz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.kildin.ru/OzeroM.html Der See Mogilnoje. Der Kildin-Dorsch.] auf der Website www.kildin.ru (russisch)&lt;br /&gt;
* [https://www.kolamap.ru/topo/map_img/kolsk/69203415.jpg Topografische Karte]&lt;br /&gt;
* {{GVR|154210}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:See in der Oblast Murmansk]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:See in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kola]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Barentssee]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Meromiktisches Gewässer]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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