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	<title>Modrava - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-21T07:32:56Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Modrava&amp;diff=1214185&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: typo, form</title>
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		<updated>2026-02-25T06:33:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;typo, form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ort in Tschechien&lt;br /&gt;
| Ort = Modrava&lt;br /&gt;
| Wappen = [[Datei:Modrava CZ CoA.jpg|111px|Wappen von Modrava]]&lt;br /&gt;
| Kraj = Plzeňský kraj&lt;br /&gt;
| Kraj_link =&lt;br /&gt;
| Okres = Klatovy&lt;br /&gt;
| Fläche = 8163,4588&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.uir.cz/obec/542148/Modrava&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe = 985&lt;br /&gt;
| Gemeindenummer = 542148&lt;br /&gt;
| Postleitzahl = 342 92&lt;br /&gt;
| KFZ-Kennzeichen = P&lt;br /&gt;
| Straßen = [[Kvilda]] – [[Srní]]&lt;br /&gt;
| Schienen =&lt;br /&gt;
| Flughafen =&lt;br /&gt;
| GemeindeArt = Gemeinde&lt;br /&gt;
| Ortsteile = 3&lt;br /&gt;
| Bürgermeister = Jaroslav Doležal&lt;br /&gt;
| BürgermeisterDatum = 2022&lt;br /&gt;
| AnschriftStraße = Modrava 63&lt;br /&gt;
| AnschriftOrt = 341 92 Kašperské Hory&lt;br /&gt;
| Website = www.sumavanet.cz/modrava/&lt;br /&gt;
| Breitengrad = 49/01/24/N&lt;br /&gt;
| Längengrad = 13/29/47/E&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Modrava Klostermannova chata.jpg|mini|Klostermannbaude]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Modrava pila.jpg|mini|Ehemalige Bienertsäge]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Modrava, rechle (2013-08-16; 03).jpg|mini|Rechelbrücke]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Roklansky potok1.jpg|mini|Rachelbach im Winter]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Modrava&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (deutsch &amp;#039;&amp;#039;Mader&amp;#039;&amp;#039;) ist eine [[Tschechien|tschechische]] Gemeinde im [[Böhmerwald]] im [[Okres Klatovy]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Modrava liegt 13 Kilometer südlich der Stadt [[Kašperské Hory]] an der Grenze zu [[Deutschland]]. Im Ort vereinigen sich der [[Modravský potok]] &amp;#039;&amp;#039;(Maderbach)&amp;#039;&amp;#039;, [[Roklanský potok]] &amp;#039;&amp;#039;(Rachelbach/Großer Müllerbach)&amp;#039;&amp;#039; und Filipohutský potok &amp;#039;&amp;#039;(Philippshüttenbach/Hanifbach)&amp;#039;&amp;#039; zur [[Vydra (Fluss)|Vydra]]. Nordöstlich erheben sich der Sokol (&amp;#039;&amp;#039;Antigelberg&amp;#039;&amp;#039;, 1253 m), der Jelení vrch (&amp;#039;&amp;#039;Kainzenberg&amp;#039;&amp;#039;, 1176 m) und die Březová hora (&amp;#039;&amp;#039;Birkenberg&amp;#039;&amp;#039;, 1193 m), im Osten der Tetřev (&amp;#039;&amp;#039;Hanefberg&amp;#039;&amp;#039;, 1260 m), südöstlich die Lovčí skála (&amp;#039;&amp;#039;Steinköpfel&amp;#039;&amp;#039;, 1165 m), der Čertův vrch (1244 m) und die [[Černá hora (Böhmerwald)|Černá hora]] (&amp;#039;&amp;#039;Schwarzberg&amp;#039;&amp;#039;, 1315 m), im Süden die Malá Mokrůvka (&amp;#039;&amp;#039;Moorkopf&amp;#039;&amp;#039;, 1330 m), die Velká Mokrůvka (&amp;#039;&amp;#039;Großer Moorberg&amp;#039;&amp;#039;, 1370 m) und der [[Lusen]] (1373 m), südwestlich die Studená hora (&amp;#039;&amp;#039;Kaltstauden&amp;#039;&amp;#039;, 1298 m), die Modravská hora (&amp;#039;&amp;#039;Plohausen&amp;#039;&amp;#039;, 1156 m), der Špičník (&amp;#039;&amp;#039;Spitzberg&amp;#039;&amp;#039;, 1351 m) und der Blatný vrch (&amp;#039;&amp;#039;[[Plattenhausenriegel]]&amp;#039;&amp;#039;, 1376 m) sowie im Nordwesten der [[Oblík (Böhmerwald)|Oblík]] (&amp;#039;&amp;#039;Steiningberg&amp;#039;&amp;#039;, 1227 m) und die Adamova hora (&amp;#039;&amp;#039;Adamsberg&amp;#039;&amp;#039;, 1077 m).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbargemeinden ===&lt;br /&gt;
{{Nachbargemeinden&lt;br /&gt;
| NORD = [[Srní]]&lt;br /&gt;
| NORDOST = [[Horská Kvilda]]&lt;br /&gt;
| OST = [[Kvilda]]&lt;br /&gt;
| SUEDOST = [[Mauther Forst]]&lt;br /&gt;
| SUED = [[Neuschönau]]&lt;br /&gt;
| SUEDWEST = [[Sankt Oswald-Riedlhütte]]&lt;br /&gt;
| WEST = [[Lindberg]]&lt;br /&gt;
| NORDWEST = [[Prášily]] &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Modrava entstand in den Wäldern der Herrschaft [[Prášily|Stubenbach]] am alten Handelsweg [[Goldener Steig]] als Ansiedlung von Fischern. Die erste schriftliche Erwähnung der aus einzelnen Hütten bestehenden und nicht dauerhaft bewohnten Siedlung erfolgte 1614 im Zusammenhang mit der Verpachtung der Fischerei im fischreichen [[Modravský potok|Maderbach]]. Im Jahre 1617 gestattete König [[Matthias (HRR)|Matthias II.]] den [[Säumer]]n, die die Königsstadt [[Kašperské Hory|Bergreichenstein]] im Laufe des Tages nicht mehr erreichten, die kostenlose Weidung der [[Saumtier]]e in Mader. Ab 1757 wuchs Mader zu einer von Fischern und Jägern bewohnten [[Streusiedlung]] an. Im 18. Jahrhundert dominierte hier, wie in der gesamten Region, die [[Waldglas|Glasindustrie]]. Im Jahre 1799 verkaufte Joseph Graf [[Kinsky]] die Herrschaft Stubenbach an [[Joseph II. (Schwarzenberg)|Joseph II. von Schwarzenberg]]. Dieser ließ im selben Jahre durch seinen Forstingenieur [[Joseph Rosenauer]] zur wirtschaftlichen Verwertung des Holzreichtums der Herrschaft den [[Chinitz-Tettauer Schwemmkanal]] projektieren. Ab Anfang des 19. Jahrhunderts, mit Beginn des intensiven Holzeinschlags, ließen sich Holzfäller nieder. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts entstanden in den Wäldern die Holzfällersiedlungen [[Josefstadt (Modrava)|Josefstadt]] und [[Březník (Modrava)|Pürstling]]. Der unterhalb des Dorfes beginnende Chinitz-Tettauer Schwemmkanal wurde von 1801 bis 1958 zur [[Flößerei|Holztrift]] benutzt. Im Jahre 1827 verkaufte Joseph II. von Schwarzenberg die alte Brettsäge einschließlich der Siedlung Moder an den [[Varnsdorf|Warnsdorfer]] Unternehmer Franz Bienert, der dort seit 1826 [[Gemeine Fichte|Fichten]] aus der Umgebung zu [[Klangholz (Musikinstrumentenbau)|Resonanzholz]] für Musikinstrumente verarbeitete. Bienert baute danach die Sägemühle zu einer Resonanzholzfabrik aus. Daneben errichteten die Fürsten von Schwarzenberg ein Jagdschlösschen; der Fachwerkbau mit Türmchen dient heute als Pension &amp;#039;&amp;#039;Bienertova pila&amp;#039;&amp;#039;. 1832 erwarb Franz Bienert u.&amp;amp;nbsp;a. ein zehnjähriges Privileg zur alleinigen Resonanzholzherstellung in der Monarchie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1838 bestand &amp;#039;&amp;#039;Moder&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;Mader&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;Moderhäuser&amp;#039;&amp;#039; genannt, aus sechs Häusern mit 39 Einwohnern. Davon gehörten zwei Häuser zum [[Waldhwozd]]er Gericht Neustadln. Im Ort gab es eine k.k. private Resonanzbretter-Fabrik, eine Mühle, ein Wirtshaus, ein Försterhaus und eine Grenzwächterkaserne. Pfarrort war [[Kvilda|Außergefild]]; die links des [[Roklanský potok|Großmüllerbaches]] gelegenen Häuser (&amp;#039;&amp;#039;Modrava 1.díl&amp;#039;&amp;#039;) waren nach Stubenbach gepfarrt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Johann Gottfried Sommer]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Königreich Böhmen.&amp;#039;&amp;#039; Band 8: &amp;#039;&amp;#039;Prachiner Kreis.&amp;#039;&amp;#039; Calve, Prag 1840, [https://reader.digitale-sammlungen.de/de/fs1/object/display/bsb10011368_00315.html S. 261].&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts blieb &amp;#039;&amp;#039;Moder&amp;#039;&amp;#039; nach Stubenbach untertänig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Aufhebung der [[Patrimonialherrschaft]]en bildete &amp;#039;&amp;#039;Mader&amp;#039;&amp;#039; ab 1850 einen Ortsteil der Gemeinde Stubenbach bzw. Stadlern II. Anteil im Gerichtsbezirk Bergreichenstein. In der Bienertsäge und dem Forst waren zu dieser Zeit zwischen 50 und 100 Personen beschäftigt. Im Jahre 1855 gründete Franz Bienert eine weitere Resonanzholzfabrik in [[Stožec|Tusset]]. Ab 1868 gehörte Mader zum [[Bezirk Schüttenhofen]], 1873 wurde das Dorf dem neugebildeten [[Gerichtsbezirk Hartmanitz]] zugeordnet. Die Windbrüche von 1868 und 1870 vernichteten im Böhmerwald einen Großteil der alten Bäume, so dass Franz Bienerts Witwe, die die beiden Unternehmen nach dem Tode ihres Mannes führte, das für die Resonanzholzherstellung erforderliche Stammholz von weither anfahren lassen musste. Zugleich waren mit Bienerts Tod dessen Alleinherstellungsprivilegien erloschen, dadurch musste sich die Witwe gegen eine zunehmende Konkurrenz behaupten. Im Jahre 1871 verkaufte sie beide Resonanzholzfabriken an den Fürsten Schwarzenberg, der 1880 die Produktion in der Bienertsäge einstellen und nach Tusset verlagern ließ. Das Kontorgebäude der Bienertsäge ließ er zum Jagdschlösschen umgestalten. 1924 ließ der [[Klub českých turistů|Club tschechischer Touristen]] (KČT) nach Plänen von [[Bohuslav Fuchs]] die das Ortsbild prägende Klostermann-Baude errichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1924 lösten sich Philippshütten, Preisleiten, Pürstling, Mader und [[Roklanská hájenka|Rachelhütte]] von Stubenbach los und bildeten eine eigene Gemeinde, die zunächst den Namen Preisleiten trug. 1934 wurde der Gemeindename in &amp;#039;&amp;#039;Filipova Huť&amp;#039;&amp;#039; / &amp;#039;&amp;#039;Philippshütten&amp;#039;&amp;#039; geändert.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.epravo.cz/vyhledavani-aspi/?Id=6149&amp;amp;Section=1&amp;amp;IdPara=1&amp;amp;ParaC=2 Vyhláška ministra vnitra ze dne 23. ledna 1935 o změnách úředních názvů měst, obcí, osad a částí osad, povolených v roce 1934]&amp;lt;/ref&amp;gt; Im selben Jahre wurde eine tschechische Minderheitenschule mit Kindergarten eröffnet, das Schulgebäude ist das heutige Hotel Modrava.&lt;br /&gt;
Nach dem [[Münchner Abkommen]] wurde Mader dem Deutschen Reich zugeschlagen. Von 1939 bis 1945 gehörte das Dorf zum bayerischen [[Landkreis Bergreichenstein]]. Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] verlor das Dorf fast alle seiner zumeist [[Deutsche Sprache|deutschsprachigen]] Einwohner. Aufgrund der Grenznähe flohen die meisten bereits, bevor die [[Vertreibung der Deutschen aus der Tschechoslowakei|Vertreibungen]] den Ort erreichten. 1948 wurde Modrava nach [[Horská Kvilda]] eingemeindet und dem Okres Vimperk zugeordnet. Im Zuge der Gebietsreform von 1960 wurde die Gemeinde Modrava gebildet und dem [[Okres Klatovy]] zugeordnet. Am 1. Jänner 1980 wurde Modrava nach [[Srní]] eingemeindet. Seit dem 24. November 1990 besteht die Gemeinde Modrava wieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unweit der Klostermann-Baude ließ sich der Milliardär [[Zdeněk Bakala]] 2008 ein Haus bauen. Dieses dient für den in der Schweiz wohnenden Unternehmer als sein tschechischer Erstwohnsitz, so dass sowohl seine Steuern als auch die seiner Holding hier verbucht werden. Hierdurch gilt Modrava, aufgrund seiner wenigen Einwohner, pro Kopf als eine der reichsten Gemeinden der tschechischen Republik.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.seznamzpravy.cz/clanek/ekonomika-firmy-modrava-a-bakalovy-dane-obec-patra-kam-a-proc-sly-jeji-miliony-227598 Modrava a Bakalovy daně. Obec pátrá, kam a proč šly její miliony], seznam.cz, 12. März 2023, abgerufen am 20. Oktober 2024&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gemeindegliederung ==&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Modrava besteht aus den Ortsteilen [[Filipova Huť]] (&amp;#039;&amp;#039;Filippshütten&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;Philippshütten&amp;#039;&amp;#039;), Modrava (&amp;#039;&amp;#039;Mader&amp;#039;&amp;#039;) und [[Vchynice-Tetov II]] (&amp;#039;&amp;#039;Chinitz-Tettau 2&amp;#039;&amp;#039;, früher &amp;#039;&amp;#039;Maderhäuser&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.uir.cz/casti-obce-obec/542148/Obec-Modrava&amp;lt;/ref&amp;gt; Grundsiedlungseinheiten sind Filipova Huť, [[Javoří Pila]] (&amp;#039;&amp;#039;Ahornsäge&amp;#039;&amp;#039;), Modrava, [[Roklanský Les]] (&amp;#039;&amp;#039;Rachelwald&amp;#039;&amp;#039;) und Vchynice-Tetov II.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.uir.cz/zsj-obec/542148/Obec-Modrava&amp;lt;/ref&amp;gt; Zu Modrava gehören außerdem die [[Einschicht]]en [[Březník (Modrava)|Březník]] (&amp;#039;&amp;#039;Pürstling&amp;#039;&amp;#039;), Palečkovna, [[Roklanská hájenka]] (&amp;#039;&amp;#039;Rachelhütte&amp;#039;&amp;#039;), Rybárna und Tetov (&amp;#039;&amp;#039;Tettau&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gemeindegebiet gliedert sich in die Katastralbezirke Filipova Huť, Javoří Pila, Roklanský Les und Vchynice-Tetov II.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.uir.cz/katastralni-uzemi-obec/542148/Obec-Modrava&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Kernort ist auf die Katastralbezirke Filipova Huť, Javoří Pila und Roklanský Les aufgeteilt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://web.archive.org/web/20141020014630/http://www.uir.cz/katastralni-uzemi-casti-obce/097870/Cast-obce-Modrava http://www.uir.cz/katastralni-uzemi-casti-obce/097870/Cast-obce-Modrava] ([[Web-Archivierung#Begrifflichkeiten|Memento]] vom 20. Oktober 2014 im &amp;#039;&amp;#039;[[Internet Archive]]&amp;#039;&amp;#039;)&amp;lt;/ref&amp;gt; Auf dem Gemeindegebiet liegen die [[Wüstung]]en [[Josefstadt (Modrava)|Josefstadt]], [[Preisleiten]] und [[Rybárna]] (&amp;#039;&amp;#039;Fischerhütten&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Natur und Tourismus ==&lt;br /&gt;
Westlich von Modrava in Richtung [[Großer Rachel|Rachel]] liegen die [[Modravské slatě|Maderer Filze]] (Modravské slatě), der größte [[Hochmoor]]komplex des Böhmerwaldes mit den seit 1933 unter Schutz stehenden Mooren Rokytská slat´ &amp;#039;&amp;#039;(Weitfäller Filz)&amp;#039;&amp;#039;, Rybárenská slat´ &amp;#039;&amp;#039;(Fischerfilz)&amp;#039;&amp;#039; und Mlynářská slat´ &amp;#039;&amp;#039;(Müllerschachtelfilz)&amp;#039;&amp;#039;. Das mit den umliegenden Wäldern 3615 Hektar große [[Schutzgebiete in Natur- und Landschaftsschutz|Naturschutzgebiet]] mit bedeutender [[Auerhuhn]]population bildet die für Besucher unzugängliche Kernzone des [[Biosphärenreservat Šumava|Nationalparks Šumava]]. Die Filze stellen ein großes Wasserreservoir dar, das vor allem den Rachelbach speist. Über einen [[Knüppeldamm|Bohlenweg]] begehbar ist das Tříjezerní slať &amp;#039;&amp;#039;(Dreiseenfilz)&amp;#039;&amp;#039;, ein nordwestlich des Orts gelegenes 19 Hektar großes Hochmoor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bergfichtenwälder südlich von Modrava wurden seit 1995 durch eine [[Borkenkäfer]]kalamität zerstört, sie sind der natürlichen [[Sukzession (Biologie)|Wiederbewaldung]] überlassen. Der historische Grenzübergang &amp;#039;&amp;#039;Blaue Säulen (Modrý sloup)&amp;#039;&amp;#039; am [[Lusen]] war aus Gründen des Auerhuhnschutzes auch nach dem Fall des [[Eiserner Vorhang|Eisernen Vorhangs]] und Beitritt Tschechiens zum [[Schengener Abkommen]] nicht passierbar. Von 2009 bis 2013 war unweit auf dem Kleinen Spitzberg ein provisorischer Grenzübertritt für Wanderer eingerichtet, welcher jedes Jahr vom 15. Juli bis 15. November geöffnet war. In der Umgebung von Modrava gibt es [[Loipe|Langlaufloipen]] und Skilifte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Trivia ==&lt;br /&gt;
Modrava ist Namensgebend für die im Böhmerwald spielende Kriminal-Fernsehserie [[Policie Modrava]], die von 2011 bis 2022 auf [[TV Nova]] ausgestrahlt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://tv.nova.cz/porad/policie-modrava Policie Modrava], TV Nova&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Liste der denkmalgeschützten Objekte in Modrava}}&lt;br /&gt;
* Ehemalige Bienertsäge (&amp;#039;&amp;#039;Bienertova pila&amp;#039;&amp;#039;), der Fachwerkbau mit Türmchen dient heute als Pension&lt;br /&gt;
* Klostermannbaude (&amp;#039;&amp;#039;Klostermannova chata&amp;#039;&amp;#039;), erbaut 1924 durch den KČT nach Plänen von [[Bohuslav Fuchs]]. Nach dem Zweiten Weltkrieg diente sie bis 1995 als Erholungsheim der [[Škoda (Maschinenbau)|Škodawerke Pilsen]]. Das Kulturdenkmal wurde ab 2000 rekonstruiert und ist heute ein Erholungsobjekt.&lt;br /&gt;
* Ehemalige Rachelhütte (&amp;#039;&amp;#039;Roklanská hájenka&amp;#039;&amp;#039;), erbaut 1936 durch den KČT nach Plänen von Karel Houra. Die verfallene Baude liegt heute in der unzugänglichen Kernzone des Nationalparks Šumava.&lt;br /&gt;
* [[Chinitz-Tettauer Schwemmkanal]]&lt;br /&gt;
* [[Rechelbrücke]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Karel Klostermann]] – Der Schriftsteller beschrieb Modrava in mehreren Erzählungen, darunter &amp;#039;&amp;#039;Ze světa lesních samot&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;(Aus der Welt der Waldeinsamkeiten)&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
* [[Zdeněk Bakala]] – Der Unternehmer hat seit 2008 seinen tschechischen Hauptwohnsitz in Modrava.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Okres Klatovy }}&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Modrava}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Böhmerwald]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Modrava| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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