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	<title>Moderne Verteidigung - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Moderne_Verteidigung&amp;diff=31652&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Varianten */ typografische Anführungszeichen, Kleinkram</title>
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		<updated>2024-04-08T16:23:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Varianten: &lt;/span&gt; typografische Anführungszeichen, Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt die Robatsch-Verteidigung; zur Variante des Königsgambits siehe [[Moderne Verteidigung (Königsgambit)]].}}&lt;br /&gt;
{{Schachbrett&lt;br /&gt;
| Ausrichtung= tright&lt;br /&gt;
| Titel=&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- a  b  c  d  e  f  g  h --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Z8=rd/nd/bd/qd/kd/bd/nd/rd/&lt;br /&gt;
| Z7=pd/pd/pd/pd/pd/pd/--/pd/&lt;br /&gt;
| Z6=--/--/--/--/--/--/pd/--/&lt;br /&gt;
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| Z1=rl/nl/bl/ql/kl/bl/nl/rl/&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- a  b  c  d  e  f  g  h --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Beschreibung= Die Moderne Verteidigung nach 1. … g7–g6&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Bei der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Modernen Verteidigung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Robatsch-Verteidigung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Manfred van Fondern: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon für Schachfreunde.&amp;#039;&amp;#039; Verlag C. J. Bucher, Luzern/Frankfurt am Main 1980, S. 235–236.&amp;lt;/ref&amp;gt; (nach [[Karl Robatsch]]), handelt es sich um eine [[Eröffnung (Schach)|Eröffnung]] des [[Schach]]spiels. Sie zählt zu den [[Halboffene Spiele|Halboffenen Spielen]] und ist in den [[ECO-Schlüssel|ECO-Codes]] unter dem Schlüssel B06 klassifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie beginnt mit den Zügen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1. e2–e4 g7–g6&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Moderne Verteidigung hat eigenständige Bedeutung, wenn Schwarz die Entwicklung des Springers auf g8 zurückhält und mit dem [[Fianchetto]] des [[Läufer (Schach)|Läufers]] auf g7 frühzeitig Druck auf den weißen [[Bauer (Schach)|Bauern]] d4 aufbaut. Zusätzlicher Druck entsteht direkt in Verbindung mit Sb8–c6, e7–e5, c7–c5 oder indirekt mit der [[Fesselung (Schach)|Fesselung]] eines Sf3 durch Lg4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch das Zurückhalten des Springers auf g8 kann Weiß andere Möglichkeiten ergreifen als in der [[Pirc-Ufimzew-Verteidigung]], so zum Beispiel auch c2–c4 oder c2–c3 spielen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen weiße Aufbauten mit freiwilligem 3. oder 4. Sb1–c3 propagiert unter anderem [[Tiger Hillarp Persson]] nach 3. … d7–d6 4. … a7–a6. Das beabsichtigt Raumgewinn am [[Flügel (Schach)|Damenflügel]] mit Sb8–d7, c7–c5, b7–b5, Lc8–b7. Dieser Aufbau ähnelt der [[Hippopotamus-Eröffnung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit frühem Sg8–f6 geht die Partie durch [[Zugumstellung]] fast immer in die [[Pirc-Ufimzew-Verteidigung]] oder, falls Weiß c2–c4 gespielt hat, in die [[Königsindische Verteidigung]] über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bezeichnung ==&lt;br /&gt;
Robatsch selbst lehnte die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Moderne Verteidigung&amp;#039;&amp;#039; ab und bevorzugte die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Robatsch-Verteidigung&amp;#039;&amp;#039;: „Von einigen, fachlich nicht ernst zu nehmenden Theoretikern wird versucht, den Zug g6 als moderne, von einem Kollektiv erfundene Eröffnung anzupreisen.“ Dabei stützten sich diese Theoretiker auf Partien aus den Jahren 1965 bis 1976. Dagegen führt Robatsch an, dass durch sein eigenes Partienmaterial belegt sei, dass er die Eröffnung bereits in den Jahren 1945 bis 1976 angewendet habe – in einer Zeit, in der diese Eröffnung „verpönt und belächelt“ worden sei.&amp;lt;ref&amp;gt;Klaus Lindörfer: &amp;#039;&amp;#039;Großes Schach-Lexikon.&amp;#039;&amp;#039; 3. Auflage. Mosaik Verlag, München 1984, ISBN 84-499-8080-1, S. 212. Den Eintrag über die Robatsch-Verteidigung hat Robatsch selbst verfasst.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Varianten ==&lt;br /&gt;
Der zumeist angewandte 2. Zug d2–d4 von Weiß kann nach wenigen Zügen in andere Eröffnungssysteme führen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 2. d2–d4 Lf8–g7&lt;br /&gt;
** 3. Sb1–c3 d7–d6&lt;br /&gt;
*** 4. f2–f4 Sg8–f6 (Überführung in den Dreibauernangriff der [[Pirc-Ufimzew-Verteidigung]], ECO B09)&amp;lt;br /&amp;gt;Die eigenständige Fortsetzung 4. … c7–c6 plant nach 5. Sg1–f3 Lc8–g4 6. Lc1–e3 Druck auf die Punkte d4 und b2 durch 6. … Dd8–b6. 4. … a7–a6 bleibt ebenfalls Moderne Verteidigung.&lt;br /&gt;
*** 4. Lc1–e3 Sg8–f6 (Überführung in [[Pirc-Ufimzew-Verteidigung]], ECO B07), andere Fortsetzungen: 4. … a7–a6, z.&amp;amp;nbsp;B. [[Michail Umansky#Partiebeispiel|Partiebeispiel Sanakojew vs Umansky]] oder 4. … c7–c6.&lt;br /&gt;
*** 4. Sg1–f3 Sg8–f6 (Überführung in das Klassische System der [[Pirc-Ufimzew-Verteidigung]], ECO B08)&amp;lt;br /&amp;gt;Die eigenständige Fortsetzung 4. … Lc8–g4 setzt d4 indirekt unter Druck.&lt;br /&gt;
*** 4. h2–h4 greift direkt an. 4. … Sg8–f6 führt in die [[Pirc-Ufimzew-Verteidigung]].&lt;br /&gt;
** 3. Sb1–c3 c7–c6 4. f2–f4 d7–d5 5. e4–e5 (Überführung in [[Caro-Kann-Verteidigung]], ECO B15)&lt;br /&gt;
** Der Aufbau 3. c2–c4 d7–d6 (3. … Sb8–c6 4. d4–d5 Sc6–d4 5. Lc1–e3 e7–e5 funktioniert wegen 6. Le3xd4 e5xd4 7. Sg1–f3 c7–c5 8. d5xc6 e.p. d7xc6) 4. Sb1–c3 wird [[Juri Lwowitsch Awerbach]] zugeschrieben. Schwarz hat die Wahl zwischen&lt;br /&gt;
*** 4. … Sg8–f6 mit Überleitung in die [[Königsindische Verteidigung]] (ECO E70-E99).&lt;br /&gt;
*** der eigenständigen Fortsetzung 4. … Sb8–c6 mit der möglichen Folge 5. Lc1–e3 e7–e5 6. d4–d5 Sc6–e7 7. g2–g4 f7–f5 8. g4xf5 g6xf5 9. Dd1–h5+ Se7–g6 10. e4xf5 Dd8–h4 11. Dh5xh4 Sg6xh4 12. Sc3–b5 Ke8–d8.&lt;br /&gt;
*** dem ebenfalls eigenständigen 4. … e7–e5. Hier kann nach 5. d4–d5 sofortiges f7–f5 versucht werden, weil nach 6. e4xf5 g6xf5 7. Dd1–h5+ Ke8–f8 Schwarz mit Sg8–f6 ein [[Tempo (Schach)|Tempo]] gewinnen wird und im [[Zentrum (Schach)|Zentrum]] überlegen steht. Danach plant Schwarz Dd8–e8–g6. 5. d4xe5 d6xe5 6. Dd1xd8+ Ke8xd8 7. f2–f4 richtet sich gegen den schwarzen König.&lt;br /&gt;
** 3. c2–c4 c7–c5 4. Sg1–f3 (4. d4–d5 führt zur [[Benoni-Verteidigung]]) c5xd4 5. Sf3xd4 Sb8–c6 (Überführung in das Maroczy-System des [[Beschleunigte Drachenvariante|„Beschleunigten Drachen“]], ECO B37)&lt;br /&gt;
** Der Aufbau 3. Sg1–f3 hält sich Züge des Bauern c2 offen. Nach 3. … d7–d6 4. Lf1–c4 verliert Sb8–d7?? zwingend wegen 5. Lc4xf7+ Ke8xf7 6. Sf3–g5+ Kf7–e8 7. Sg5–e6 mit Damengewinn. 4. … Sg8–f6 will schnell kurz rochieren. 5. Dd1–e2 deckt und bereitet e4–e5 vor. 5. … c7–c6 6. e4–e5 weicht dem aus und führt zur [[Moderne Variante (Aljechin-Verteidigung)|Modernen Variante der Aljechin-Verteidigung]].&lt;br /&gt;
** Dem von [[Efim Geller]] befürworteten Aufbau 3. c2–c3 kann neben dem herkömmlichen d7–d6 auch mit 3. … d7–d5 oder 3. … Sg8–f6 begegnet werden.&lt;br /&gt;
* 2. d2–d4 Sg8–f6?! 3. e4–e5 Sf6–h5 („Norwegisch“ oder auch bekannt als „Nordsee-Verteidigung“, auf [[Großmeister (Schach)|Großmeister]]-Niveau schon von [[Alexander Sergejewitsch Morosewitsch|Alexander Morosewitsch]] und [[Magnus Carlsen]] gespielt)&lt;br /&gt;
* 2. d2–d4 c7–c6&lt;br /&gt;
** 3. Sb1–c3 d7–d5 (entsteht gern über die [[Caro-Kann-Verteidigung]], ECO B15)&lt;br /&gt;
** 3. Sg1–f3 d7–d5 4. Sb1–d2 Lc8–g4 5. c2–c3&lt;br /&gt;
Andere Fortsetzungen (im Vergleich zu 2. d2–d4 werden diese – zumeist auch auf Zugumstellung beruhenden Varianten – selten angewandt)&lt;br /&gt;
* 2. Sg1–f3 c7–c5 (Übergang zur [[Sizilianische Verteidigung|Sizilianischen Verteidigung]], ECO B27)&lt;br /&gt;
* 2. c2–c4 e7–e5&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Nigel Davies]]: &amp;#039;&amp;#039;Starting out: Geheimnisse der Modernen Verteidigung.&amp;#039;&amp;#039; Everyman Chess, 2008, ISBN 978-1-85744-566-4.&lt;br /&gt;
* [[Tiger Hillarp Persson]]: &amp;#039;&amp;#039;Tiger’s Modern.&amp;#039;&amp;#039; Quality Chess, 2005, ISBN 91-975243-6-0.&lt;br /&gt;
* [[Jonathan Speelman]], Neil McDonald: &amp;#039;&amp;#039;Modern Defence.&amp;#039;&amp;#039; Everyman Chess, 2000, ISBN 1-85744-281-4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4267320-3}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Halboffene Spiele]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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