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	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Modenkopplung</id>
	<title>Modenkopplung - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-18T19:01:33Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Modenkopplung&amp;diff=529120&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Acky69: /* Modenanzahl, Kohärenz und Pulsdauer */ zus. Links, Doppel-Link raus</title>
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		<updated>2021-10-30T20:25:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Modenanzahl, Kohärenz und Pulsdauer: &lt;/span&gt; zus. Links, Doppel-Link raus&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Modenkopplung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (englisch: &amp;#039;&amp;#039;mode locking&amp;#039;&amp;#039;) ist die [[Synchronisation]] der im [[Laser]] schwingenden Eigenzustände ([[Moden]]) zur Erzeugung von extrem kurzen [[Gepulster Laser|Lichtpulsen]] bis in den [[Femtosekunden-Laser|Femtosekunden]]-Bereich. Der Begriff Modenkopplung bezieht sich darauf, dass bei einer möglichst großen Anzahl von Moden eine konstante [[Phase (Schwingung)|Phasenbeziehung]] zueinander angestrebt wird. Die einzelnen Moden sind dann phasengekoppelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bandbreite und Modenanzahl ==&lt;br /&gt;
Die [[Bandbreite]] eines Lasers wird in erster Linie vom verwendeten [[Lasermedium]] bestimmt. So liegt die Verstärkungsbandbreite eines [[Helium-Neon-Laser]]s ([[Wellenlänge]] λ = 632,8&amp;amp;nbsp;[[Nanometer|nm]]) bei ca. 0,002&amp;amp;nbsp;nm. Es existieren aber auch extrem breitbandige Lasermedien wie z.&amp;amp;nbsp;B. der [[Titan:Saphir-Laser|Titan-Saphir-Laser]], der eine Bandbreite von ca. 400&amp;amp;nbsp;nm aufweist (670–1070&amp;amp;nbsp;nm).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem einfachen 2-Spiegel-Resonator ist der Abstand der Spiegel im Vergleich zur Wellenlänge meist sehr groß. Die Anzahl der möglichen Longitudinalmoden in diesem Resonator ist ebenfalls sehr groß und entspricht den [[Eigenfrequenz]]en des Resonators.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Frequenz zwischen zwei benachbarten Moden kann berechnet werden mit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;f = \tfrac{c}{2L}&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit&lt;br /&gt;
* der [[Lichtgeschwindigkeit]] &amp;lt;math&amp;gt;c&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
* der Resonatorlänge &amp;lt;math&amp;gt;L&amp;lt;/math&amp;gt;.&lt;br /&gt;
In einem Resonator von 1&amp;amp;nbsp;Meter Länge beträgt diese Frequenz 0,15&amp;amp;nbsp;GHz. Bei einem Helium-Neon-Laser (0,002&amp;amp;nbsp;nm Bandbreite bei einer Zentralwellenlänge λ=632,8&amp;amp;nbsp;nm entsprechen 1,5&amp;amp;nbsp;GHz Bandbreite) würde dies bedeuten, dass 10&amp;amp;nbsp;Moden gleichzeitig existieren könnten. Bei einem Titan-Saphir-Laser mit einer Bandbreite von umgerechnet ca. 128&amp;amp;nbsp;THz wären ca. 850.000&amp;amp;nbsp;Moden gleichzeitig möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Prinzip ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Modenkopplung.svg|mini|In rot ist die Intensität von 75&amp;amp;nbsp;[[Oszillator]]en mit zufälligem Phasenbezug gezeigt. Die Oszillatoren haben die [[Mittenfrequenz]] &amp;lt;math&amp;gt;10^{14}&amp;lt;/math&amp;gt;&amp;amp;nbsp;[[Hertz (Einheit)|Hz]] und die [[Bandbreite]] 1&amp;amp;nbsp;Hz. In grün schwingen die gleichen Oszillatoren in Phase, ihre [[Amplitude]] ist mit 10&amp;amp;nbsp;GHz moduliert.]]&lt;br /&gt;
Falls in einem Laser mehrere Moden anschwingen, haben diese ohne weitere Maßnahmen keine feste Phasenbeziehung. Es liegt ein kontinuierlicher Multi-Moden-Betrieb vor (engl. &amp;#039;&amp;#039;continuous wave&amp;#039;&amp;#039;,&amp;amp;nbsp;cw).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch [[Modulation (Technik)|Modulation]] der [[Lichtleistung]] im [[Laser #Laserresonator|Resonator]] mit einer [[Frequenz]] &amp;lt;math&amp;gt;f = \tfrac{c}{2L}&amp;lt;/math&amp;gt;, die der [[Umlaufzeit]] des Lichts im Resonator der Länge &amp;lt;math&amp;gt;L&amp;lt;/math&amp;gt; entspricht, bilden sich [[Seitenband|Seitenbänder]] aus, die den Resonatormoden entsprechen und zueinander in Phase schwingen (vgl. [[Amplitudenmodulation]]). Durch die Modulation werden entsprechend weitere Seitenbänder erzeugt, die sich phasenstarr über das gesamte Modenspektrum ausbreiten. Durch die [[konstruktive Interferenz]] der Einzelmoden bilden sich kurze Pulse mit dem Abstand &amp;lt;math&amp;gt;T = \tfrac{1}{f} = \tfrac{2L}{c}&amp;lt;/math&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Modenanzahl, Kohärenz und Pulsdauer ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Modelocking.svg|mini|Modengekoppelter Pulszug: mit steigender Modenanzahl werden die Pulse immer schmaler]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je mehr Eigenzustände (Moden) des Resonators [[Kohärenz (Physik)|kohärent]] zueinander im Resonator schwingen, desto kürzer werden im Prinzip die Laserpulse. Dabei müssen zwei Dinge gewährleistet werden:&lt;br /&gt;
# Die einzelnen Moden müssen trotz ihrer unterschiedlichen Frequenz kohärent zueinander bleiben, d.&amp;amp;nbsp;h. die [[Dispersion (Physik)|Dispersion]] des Resonators muss kompensiert werden. Jeder Puls ist ein [[Soliton]].&lt;br /&gt;
# Die normalerweise stabilere cw-Strahlung muss gegenüber den instabilen Pulsen unterdrückt werden (s.&amp;amp;nbsp;„Erzeugung“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den zeitlichen Verlauf der [[Intensität (Physik)|Intensität]] eines modengekoppelten Pulszugs gilt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;I(t) \propto \frac{\sin^2 \left( \frac{N \, \omega t}{2} \right)}&lt;br /&gt;
                         {\sin^2 \left( \frac{     \omega t}{2} \right)}&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit&lt;br /&gt;
* der Repetitionsrate &amp;lt;math&amp;gt;\omega&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
* der Anzahl &amp;lt;math&amp;gt;N&amp;lt;/math&amp;gt; der Moden&lt;br /&gt;
* der Zeit &amp;lt;math&amp;gt;t&amp;lt;/math&amp;gt;.&lt;br /&gt;
Die Maximalintensität dieser Funktion steigt quadratisch mit der Zahl der Moden. Im selben Maß nimmt die Breite der [[Peak]]s ab (s.&amp;amp;nbsp;Abbildung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die minimal erreichbare Pulsdauer hängt von der erreichbaren Bandbreite der Laserstrahlung und der Konstanz der Phasenbeziehung zwischen den einzelnen Moden ab (möglichst kleine Restdispersion / [[Chirp]]). Daher gilt für ultrakurze Laserpulse die Unschärferelation&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;\Delta\nu \, \Delta t \geq K&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit&lt;br /&gt;
* der Frequenzbandbreite &amp;lt;math&amp;gt;\Delta\nu&amp;lt;/math&amp;gt; des Pulses&lt;br /&gt;
* der Pulsdauer &amp;lt;math&amp;gt;\Delta t&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
* einer Zahl &amp;lt;math&amp;gt;K&amp;lt;/math&amp;gt;, die von der Pulsform abhängt. Die Pulsform wird von einigen Faktoren bestimmt, z.&amp;amp;nbsp;B. der Bauform des Resonators. Wenn der Puls ein [[Normalverteilung|gaussförmiges]] Profil hat, ist z.&amp;amp;nbsp;B. &amp;lt;math&amp;gt;K = \tfrac{2 \ln 2}{\pi}\approx 0{,}441&amp;lt;/math&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Ungleichung gilt das Gleichheitszeichen, wenn kein Chirp (keine Verzögerungsdispersion oder [[Frequenzmodulation]]) mehr auf dem Puls ist. Der Puls heißt dann bandbreitenlimitiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erzeugung ==&lt;br /&gt;
Man unterscheidet:&lt;br /&gt;
* aktive Modenkopplung&lt;br /&gt;
** durch [[Akustooptischer Modulator|akustooptische Modulatoren]]&amp;amp;nbsp;(AOM)&lt;br /&gt;
** durch elektrooptische Modulatoren&amp;amp;nbsp;(EOM) wie die [[Pockels-Zelle]]&lt;br /&gt;
* passive Modenkopplung&lt;br /&gt;
** durch den [[Kerr-Linse|Kerr-Linsen-Effekt]]&lt;br /&gt;
** durch [[Sättigbarer Absorber|sättigbare Absorber]].&lt;br /&gt;
Die kürzesten Pulse lassen sich mit den passiven Verfahren erzielen. Der verbreitetste [[Ultrakurzpulslaser]] ist der [[Titan:Saphir-Laser]], in dem die Modenkopplung mit Hilfe des Kerr-Linsen-Effekts hervorgerufen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erzeugten Kurzzeitpulse sind Voraussetzung für den Bau eines [[Frequenzkamm]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://pawn.physik.uni-wuerzburg.de/femto-welt/pulsstart.html Kurzes interaktives Lernprogramm der Uni Würzburg zur Modenkopplung und Erzeugung von Femtosekunden-Laserpulsen] (Abgerufen am 2. Januar 2011)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schwingungslehre]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Laserphysik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Acky69</name></author>
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