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	<title>Mode (Physik) - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-20T23:28:20Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Mode_(Physik)&amp;diff=112778&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Kabelschmidt: unbelegte Änderungen vom 2. März 2014 bzw vom 5. April 2018 rückgängig gemacht; keine Verbesserung, da dort auch nicht erklärt</title>
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		<updated>2025-04-20T11:49:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;unbelegte Änderungen vom 2. März 2014 bzw vom 5. April 2018 rückgängig gemacht; keine Verbesserung, da dort auch nicht erklärt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--- Bitte vor dem übereifrigen Ändern von Mode → Modus den Duden zur Schreibweise und Wortherkunft beachten: [http://www.duden-suche.de/suche/abstract.php?shortname=fx&amp;amp;artikel_id=108629&amp;amp;verweis=1 {{Weblink ohne Linktext|Hinweis=Link vermutlich tot|Typ=http}}] ---&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:longitudinal mode v2.svg|mini|Die ersten sechs Obertöne – nicht Moden – einer schwingenden Saite [[Resonator]]s]]&lt;br /&gt;
Eine &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mode&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (von engl. &amp;#039;&amp;#039;mode&amp;#039;&amp;#039;), auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schwingungsmode&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, in der [[Akustik]] auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Raummode&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, in der Mechanik auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Eigenform&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Eigenschwingungsform&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Partialschwingung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, ist in der [[Physik]] die Beschreibung bestimmter zeitlich stationärer Eigenschaften einer [[Welle]]. Die Welle wird dabei als [[Superposition (Physik)|Summe]] verschiedener Moden beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Moden unterscheiden sich in der räumlichen Verteilung der [[Intensität (Physik)|Intensität]]. Die Form der Moden wird durch die [[Randbedingung]]en bestimmt, unter denen sich die Welle ausbreitet. Anders als die thematisch verwandten [[Normalschwingungen]] lässt sich die Analyse nach Schwingungsmoden sowohl auf [[Stehende Welle|stehende]] als auch auf fortlaufende Wellen anwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== In der Akustik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Raummoden ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Raummode}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Raummoden können zur Charakterisierung der [[Raumakustik]] eines [[Konzertsaal]]s dienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Raummoden wird der [[Klang]] eines Raums verfärbt, weil bestimmte Töne besonders hervortreten und eine ungleichförmige Energieverteilung innerhalb des Raums haben. Treten [[Diskret#In Wissenschaft und Technik|diskrete]] [[Resonanzfrequenz]]en auf, so sind diese auffälliger, als wenn viele Resonanzfrequenzen gleichmäßig im Spektrum verteilt sind ([[Nachhall]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:ANI Stehende Welle.gif|mini|Eine stehende Welle. Wie man hier erkennen kann, erscheint an den Enden (der Raumbegrenzung) jeweils als Maximum ein Druckbauch.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine bestimmte Resonanzfrequenzverteilung ist eine physikalische Eigenschaft des Raumes, die von seinen Abmessungen abhängt. Nur bestimmte [[Frequenz]]en werden angeregt. Bei diesen [[Resonanz]]effekten spielt sowohl der erhöhte [[Schallpegel|Pegel]] als auch die zeitliche Fortdauer des [[Ton (Musik)|Tons]] eine Rolle.[[Datei:Onde stationnaire vitesse tuyau ouvert trois modes.svg|mini|Raummoden zwischen zwei harten Wänden. An den Wänden muss dabei immer maximaler [[Schalldruck]] herrschen auch bei den graden vielfachen der Mode-Eigenfrequenz, was dort an den Druckbäuchen zu erkennen ist.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oberhalb etwa 300&amp;amp;nbsp;Hz ([[Schröderfrequenz]]) verursachen akustische Moden des Raums in [[Wohnraum|Wohnräumen]] keine hörbaren [[Verzerrung (Akustik)|Verzerrungen]] der Wiedergabe, weil die Moden in Form von dichten [[Reflexion (Physik)|Reflexion]]en und [[Nachhall]] ineinander übergehen. Unterhalb von 300&amp;amp;nbsp;Hz können sie dagegen wahrnehmbare Klangverfärbungen bewirken. Da diese die besonders tiefen Töne betreffen, wird dies als &amp;#039;&amp;#039;Dröhnen&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Booming&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Ein-Noten-Bass&amp;#039;&amp;#039; empfunden. Die [[Amplitude]] einer akustischen Mode hängt von der Position im Raum ab. Der Grad der Verfärbung ist daher von Ort zu Ort verschieden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Akustik eines typischen ([[quader]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;förmigen) Hörraums gibt es drei Arten stehender Moden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* axiale (longitudinale) Moden, die deutlich dominieren&lt;br /&gt;
* tangentiale und&lt;br /&gt;
* diagonale Moden (auch Obligue- oder Schrägmoden genannt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre Frequenzen lassen sich wie folgt berechnen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;&lt;br /&gt;
f_\mathrm{n_x / n_y / n_z} = \frac{c_S}{2} \sqrt{\left(\frac{n_x}{L}\right)^2 + \left(\frac{n_y}{B}\right)^2 + \left(\frac{n_z}{H}\right)^2} \,&lt;br /&gt;
&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hierbei ist:&lt;br /&gt;
* &amp;lt;math&amp;gt;f&amp;lt;/math&amp;gt; die Frequenz der Mode in [[Hertz (Einheit)|Hz]]&lt;br /&gt;
* &amp;lt;math&amp;gt;n_x&amp;lt;/math&amp;gt; die Ordnung der Mode Raumlänge&lt;br /&gt;
* &amp;lt;math&amp;gt;n_y&amp;lt;/math&amp;gt; die Ordnung der Mode Raumbreite&lt;br /&gt;
* &amp;lt;math&amp;gt;n_z&amp;lt;/math&amp;gt; die Ordnung der Mode Raumhöhe&lt;br /&gt;
* &amp;lt;math&amp;gt;c_S&amp;lt;/math&amp;gt; die Schallgeschwindigkeit 343&amp;amp;nbsp;m/s bei 20 °C&lt;br /&gt;
* &amp;lt;math&amp;gt;L&amp;lt;/math&amp;gt;, &amp;lt;math&amp;gt;B&amp;lt;/math&amp;gt;, &amp;lt;math&amp;gt;H&amp;lt;/math&amp;gt; die Länge, Breite und Höhe des Raums in Meter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere akustische Moden ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Beam mode 6.gif|mini|Der einseitig eingespannte Biegeschwinger – Dargestellt ist die Auslenkungs[[amplitude]] der zweiten Mode]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
=== Saiten ===&lt;br /&gt;
Auf [[Saite]]n sind höhere Schwingungsmoden besonders gut zu sehen. Höhere Moden als die Grundschwingung werden z. B. beim [[Flageolettton|Flageolett]]-Spiel auf der [[Violine]] erzeugt.&lt;br /&gt;
Die rotierende Bewegung einer Saite beim Streichen mit dem Bogen stellt eine weitere Mode dar. Die Kopplung zwischen Rotation und Transversalschwingung nennt man Modenkopplung.&lt;br /&gt;
--&amp;gt;In der Akustik bestimmen die Moden die relative Stärke der [[Oberton|Obertöne]] und damit den [[Klang]] eines [[Musikinstrument|Instruments]], z.&amp;amp;nbsp;B. einer [[Orgelpfeife]] oder einer [[Glocke]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Biegeschwinger ====&lt;br /&gt;
Einseitig [[Lager (Statik)#Feste und verschiebliche Einspannung|eingespannte]] Stäbe nennt man [[Biegeschwinger]]. Diese können in mehreren Moden schwingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Membranschwingungen ====&lt;br /&gt;
[[Bild:Drum vibration mode01.gif|mini|Mode &amp;lt;math&amp;gt;u_{01}&amp;lt;/math&amp;gt; (1s)]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Drum vibration mode23.gif|mini|Mode &amp;lt;math&amp;gt;u_{23}&amp;lt;/math&amp;gt; (5d)]]&lt;br /&gt;
[[Bild:ESPIvibration.jpg|mini|Vibrationsmuster einer eingespannten rechteckigen Platte]]&lt;br /&gt;
Eine eingespannte, dünne Fläche ([[Schwingungsmembran|Membran]]) wie bei einer [[Trommel]] kann viele unterschiedliche Schwingungsmoden zeigen. Diese [[Partialschwingung]]en führen bei [[Lautsprecher]]n zu Unregelmäßigkeiten im [[Frequenzgang]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Hohlräume ====&lt;br /&gt;
Akustische [[Hohlraumresonator]]en sind z. B. der [[Helmholtz-Resonator]] oder das [[Kundtsches Rohr|Kundtsche Rohr]], sie spielen aber auch bei [[Lautsprecherbox]]en ([[Bassreflexbox]]) und bei [[Blasinstrument]]en und [[Orgelpfeife]]n eine große Rolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Festkörper ====&lt;br /&gt;
Verschiedene akustische Schwingungsmoden in [[Festkörper]]n treten beispielsweise in [[Schwingquarz]]en, [[Glocke]]n, [[Gong]]s, [[Klangstäbe]]n, [[Triangel]]n usw. auf. Alle diese Körper können neben der Grund[[resonanzfrequenz]] auch in höheren Schwingungsmoden angeregt werden bzw. weisen aufgrund der unterschiedlichen Zusammensetzung ihrer Schwingungsmoden einen bestimmten Klangcharakter auf. In Festkörpern können aufgrund des vorhandenen [[Schubmodul]]s auch transversale Wellen- und Schwingungsmoden auftreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Form von [[Gehäuse]]n und [[Maschinenteil]]en bestimmt, welche Schwingungsmoden im Betrieb besonders angeregt werden. Durch geeignete, eher unregelmäßige Formgebung kann die Ausbildung von Schwingungsmoden, die auf Form[[Symmetrie (Geometrie)|symmetrien]] beruhen, vermieden werden; Schallabstrahlung und Ermüdung durch Schwingungen kann so reduziert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Elektromagnetische Wellen ==&lt;br /&gt;
{{Belege}}&lt;br /&gt;
Bei [[Elektromagnetische Welle|elektromagnetischen Wellen]], wie [[Licht]], [[Laser]] und [[Funkwellen]], werden die folgenden Typen von Moden unterschieden:&lt;br /&gt;
* TEM- oder [[Transversalelektromagnetische Welle |&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;t&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ransversal-&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;e&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;lektro&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;m&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;agnetische]] Mode: Sowohl die elektrische als auch die magnetische Feldkomponente stehen stets senkrecht zur Ausbreitungsrichtung. Diese Mode ist nur ausbreitungsfähig, wenn entweder&lt;br /&gt;
** zwei voneinander isolierte Leiter ([[Äquipotentialfläche]]n) zur Verfügung stehen, beispielsweise in einem [[Koaxialkabel]], oder&lt;br /&gt;
** kein elektrischer Leiter vorhanden ist, beispielsweise in Gas-[[Laser]]n oder [[Lichtwellenleiter]]n.&lt;br /&gt;
* TE- oder H-Moden: Nur die elektrische Feldkomponente steht senkrecht zur Ausbreitungsrichtung, während die magnetische Feldkomponente in Ausbreitungsrichtung zeigt.&lt;br /&gt;
* TM- oder E-Moden: Nur die magnetische Feldkomponente steht senkrecht zur Ausbreitungsrichtung, während die elektrische Feldkomponente in Ausbreitungsrichtung zeigt.&lt;br /&gt;
Die letzten beiden Modentypen haben besonders in [[Hohlleiter]]n Bedeutung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
TEM-Wellen sind in ihrer Frequenz nicht beschränkt, das heißt, sie sind über das gesamte Frequenzspektrum ausbreitungsfähig. TM- und TE-Wellen hingegen sind nur ab einer bestimmten, von der Geometrie des Leiters abhängigen Frequenz ([[Grenzfrequenz]]) ausbreitungsfähig. Folglich können bei einer festen Frequenz auch mehrere Moden gleichzeitig ausbreitungsfähig sein. In der [[Datenübertragung]] ist dieser Zustand jedoch unerwünscht, da Signalintegrität, das heißt [[Dispersion (Physik)|dispersionsarmer]] Betrieb von Wellenleitern, nur bei Modenreinheit gewährleistet werden kann. [[Wellenleiter]] (also z. B. Kabel oder [[Hohlleiter]]) können also nur bis zur Grenzfrequenz der ersten höheren Mode sinnvoll zur Signalübertragung verwendet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Lasertechnik]] sind Moden ein wichtiges Werkzeug zur Charakterisierung eines Laserstrahls. Dabei sind insbesondere die [[Laser#Transversale Moden|Transversalmoden]] von Interesse, die sich in der Verteilung der Intensität senkrecht zur Ausbreitungsrichtung unterscheiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Elektrotechnik ist es für die optimale Funktion mancher Vorrichtungen erforderlich, dass eine Welle hauptsächlich eine bestimmte Mode enthält. Beispiele dafür sind das [[Magnetron]] eines Mikrowellenherds oder der Kristall eines [[Schwingquarz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei [[Antennentechnik|Antennen]] dagegen ist es häufig wünschenswert, dass keine Mode stark bevorzugt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Eigenfrequenz]]&lt;br /&gt;
* [[Modalanalyse]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.sengpielaudio.com/Rechner-raum-moden.htm Berechnung der Raummoden von Schall in quaderförmigen Räumen]&lt;br /&gt;
* [http://www.sengpielaudio.com/StehendeWellen.htm Der Unterschied zwischen den Moden als Schalldruckverteilung in Räumen und den Moden der Saitenschwingungen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Akustik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wellenlehre]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Kabelschmidt</name></author>
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