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	<title>Mobendorf - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2026-01-27T07:21:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = &lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Striegistal&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 50/58/32/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 13/11/26/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-SN&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 350&lt;br /&gt;
| Höhe-bis               = &lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 8.60&lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle          = (1900)&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 584&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2022-12-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.striegistal.de/gemeinde/ortsteile/k-z/mobendorf |titel=Mobendorf {{!}} Gemeinde Striegistal |abruf=2024-09-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1994-01-01&lt;br /&gt;
| Eingemeindet-nach      = &lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 09661&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 037207&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Poskarte               = Deutschland Sachsen&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mobendorf&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ortsteil der Gemeinde [[Striegistal]] im [[Landkreis Mittelsachsen]] im [[Freistaat Sachsen]]. Der Ort schloss sich am 1. Januar 1994 mit drei weiteren Orten zur Gemeinde Striegistal zusammen, die wiederum am 1. Juli 2008 um die Gemeinde [[Tiefenbach (Striegistal)|Tiefenbach]] erweitert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographische Lage ==&lt;br /&gt;
=== Geographie und Verkehr ===&lt;br /&gt;
Mobendorf befindet sich im Süden der Gemeinde Striegistal. Der durch den Ort fließende Dorfbach entwässert in die [[Striegis|Große Striegis]]. Mobendorf befindet sich 36&amp;amp;nbsp;km nordöstlich von [[Chemnitz]] und ist über die [[Anschlussstelle (Autobahn)|Anschlussstelle]] 72 der [[Bundesautobahn 4]] zu erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbarorte ===&lt;br /&gt;
{{Nachbargemeinden&lt;br /&gt;
 | NORDWEST= [[Pappendorf]]&lt;br /&gt;
 | NORD= &lt;br /&gt;
 | NORDOST= [[Goßberg (Striegistal)|Goßberg]]&lt;br /&gt;
 | WEST= [[Cunnersdorf (Hainichen)|Cunnersdorf]]&lt;br /&gt;
 | OST= [[Seifersdorf (Großschirma)|Seifersdorf]]&lt;br /&gt;
 | SUEDWEST= &lt;br /&gt;
 | SUED= [[Riechberg]]&lt;br /&gt;
 | SUEDOST= [[Langhennersdorf]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Mobendorf wurde im Zuge der [[Ostexpansion]] unter [[Markgraf]] [[Otto (Meißen)|Otto]] in den Jahren von 1156 bis 1162, vor der Entstehung des [[Kloster Altzella|Klosters Altzella]], gegründet. Aus einer Urkunde aus dem Jahr 1185 geht hervor, dass das Dorf zum Stiftungsgebiete des Klosters Altzella gehört, an dessen Westgrenze es liegt. Mobendorf wurde als &amp;#039;&amp;#039;Obirndorf&amp;#039;&amp;#039; 1428 erstmals urkundlich erwähnt. Es gab mehrere Bergbau-Versuche, die wegen ungenügender Ausbeute wieder eingestellt wurden. Heute noch zugänglich ist der Döringstolln unweit der Gaststätte Wiesenmühle im Tal der Großen Striegis.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.riechberger-bergbauverein.de/stollnbuch/ Der Döringstolln auf der Website des Riechberger Bergbauvereins]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zur [[Reformation]] 1540 war das Kloster Altzella [[Grundherrschaft|Grundherr]] über den Ort. Danach gelangte das Dorf aus dem Besitz des [[Säkularisation|säkularisierten]] Klosters Altzella in den Besitz von [[Ulrich von Mordeisen]]. Nach dessen Ableben verkaufte sein Sohn Rudolph die fünf geerbten Dörfer [[Berbersdorf (Striegistal)|Berbersdorf]], [[Goßberg (Striegistal)|Goßberg]], [[Kaltofen (Striegistal)|Kaltofen]], Mobendorf und [[Pappendorf]] 1587 an [[Christian I. (Sachsen)|Markgraf Christian]]. Fortan gehörte der Ort bis 1856 als [[Amtsdorf]] zum [[Kurfürstentum Sachsen|kursächsischen]] bzw. [[Königreich Sachsen|königlich-sächsischen]] [[Amt Nossen]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Karlheinz Blaschke]], [[Uwe Ulrich Jäschke]]: &amp;#039;&amp;#039;Kursächsischer Ämteratlas.&amp;#039;&amp;#039; Leipzig 2009, ISBN 978-3-937386-14-0; S.&amp;amp;nbsp;70&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab 1856 gehörte Mobendorf zum [[Gerichtsamt Hainichen]] und ab 1875 zur [[Amtshauptmannschaft Döbeln]],&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?sachsen/doebeln.htm  |titel=Die Amtshauptmannschaft Döbeln im Gemeindeverzeichnis 1900 | offline=2025-07-31 | archiv-url=https://web.archive.org/web/20221220221407/https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?sachsen/doebeln.htm | archiv-datum=2022-12-20 | abruf=2025-07-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt; welche 1939 in Landkreis Döbeln umbenannt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Verwaltungsgeschichte.de|pfad=doebeln.html}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Um 1875 wurde das [[Vorwerk (Gutshof)|Vorwerk]] [[Ottilienhof (Striegistal)|Ottilienhof]] nachgewiesen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=https://sachsens-schloesser.de/striegistal-vorwerk-ottilienhof/ |titel=Vorwerk Ottilienhof |werk=www.sachsens-schloesser.de | abruf=2025-08-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der [[Kreisreformen in der DDR|zweiten Kreisreform]] in der [[DDR]] 1952 wurde die Gemeinde Mobendorf dem neu gegründeten [[Kreis Hainichen]] im Bezirk Chemnitz (1953 in [[Bezirk Karl-Marx-Stadt]] umbenannt) angegliedert, welcher ab 1990 als sächsischer [[Landkreis Hainichen]] fortgeführt wurde und 1994 im [[Landkreis Mittweida]] bzw. 2008 im Landkreis Mittelsachsen aufging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Januar 1994 schloss sich die Gemeinde Mobendorf mit den Gemeinden [[Pappendorf]] (mit [[Kaltofen (Striegistal)|Kaltofen]]), [[Goßberg (Striegistal)|Goßberg]] und [[Berbersdorf (Striegistal)|Berbersdorf]] (mit [[Schmalbach (Striegistal)|Schmalbach]]) zur Gemeinde Striegistal zusammen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{GOV|objekt=Mobendorf |val=MOBORF_O9251 |abruf=2025-08-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese vereinigte sich wiederum am 1. Juli 2008 mit der Gemeinde [[Tiefenbach (Striegistal)|Tiefenbach]] zur neuen Gemeinde Striegistal.&amp;lt;ref&amp;gt;{{GOV|objekt=Tiefenbach |val=TIEACHJO61JB |abruf=2025-08-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Historische Schreibweisen des Ortsnamens ===&lt;br /&gt;
Der Schreibweise des Ortsnamens &amp;#039;&amp;#039;Mobendorf&amp;#039;&amp;#039; hat im Laufe seiner Geschichte variiert. Folgende Schreibweisen sind aus historischen Quellen überliefert:&amp;lt;ref&amp;gt;[https://hov.isgv.de/Mobendorf Digitales Historisches Ortsverzeichnis von Sachsen].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ortsnamenformen:&lt;br /&gt;
* 1428: Obirndorff&lt;br /&gt;
* 1442: Moberndorf&lt;br /&gt;
* 1447: Oberdorff&lt;br /&gt;
* 1501: Moberndorff&lt;br /&gt;
* 1542: Mobendorff&lt;br /&gt;
* 1555: Mobendorf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Deutung des Ortsnamens ===&lt;br /&gt;
Einzig in der Urkunde von 1447 wird der Name entsprechend seiner Bedeutung geschrieben. Mit Oberdorf werden in vielen Ortschaften der Region die ehemals selbständigen Bauerngemeinden bezeichnet, die geografisch höher lagen&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ernst Eichler (Linguist)|Ernst Eichler]], [[Hans Walther (Onomastiker)|Hans Walther]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Historisches Ortsnamenbuch von Sachsen&amp;#039;&amp;#039;, Berlin 2001, ISBN 3-05-003728-8, Band II, Seite 44&amp;lt;/ref&amp;gt; als das benachbarte Kirchdorf. Als Beispiele seien [[Langhennersdorf]], [[Marbach (Striegistal)|Marbach]] und [[Rossau (Sachsen)|Rossau]] genannt. Während diese Gemeinden zusammenwuchsen, blieb das bei Mobendorf und dem Kirchdorf Pappendorf aus, die Herkunft des Ortsnamens wurde vergessen bzw. anders gedeutet. Entgegen wissenschaftlichen Erkenntnissen wird das auch heute noch publiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Persönlichkeiten, die vor Ort gewirkt haben ===&lt;br /&gt;
* Richard Witzsch (1877–1939), Volksschullehrer und Autor regionalgeschichtlicher Arbeiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tourismus ==&lt;br /&gt;
Mobendorf liegt an der Großen [[Striegis]] und ist Ausgangspunkt für mehrere Rundwanderwege im [[Landschaftsschutzgebiet]] [[Striegistäler]]. Am Beginn der ausgeschilderten Wege stehen Parkplätze zur Verfügung.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.striegistal.de/ |titel=Gemeinde Striegistal |abruf=2013-08-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Außerhalb der Ortslage befindet sich am Striegistalwanderweg eine Ausflugsgaststätte mit Beherbergungsmöglichkeit und einem Wasserkraftwerk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
* Aussichtspunkt Teufelskanzel, ein Felssporn mit Blick in das Striegistal&lt;br /&gt;
* Döringstolln&lt;br /&gt;
* Wasserkraftwerk der Wiesenmühle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Schönes traditionelles Wohnhaus mit der alten Dorfschule, der Wirkungsstätte von Richard Witzsch, im Hintergrund.JPG|mini|Fachwerkhaus, im Hintergrund die ehemalige Dorfschule, Wirkungsstätte von Richard Witzsch]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BKD|25|179|184|Mobendorf}}&lt;br /&gt;
* Eduard Beyer: &amp;#039;&amp;#039;Das Cistercienser-Stift und Kloster Alt-Zelle in dem Bisthum Meißen&amp;#039;&amp;#039;, Dresden 1855.&lt;br /&gt;
* Richard Witzsch: &amp;#039;&amp;#039;Zwischen Chemnitz und Freiberg, II. Die Dörfer an der Striegis&amp;#039;&amp;#039;, Frankenberg 1929, Reprint: Striegistal 2011.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
{{HOV}}&lt;br /&gt;
* [https://www.striegistal.de/gemeinde/ortsteile/k-z/mobendorf/ Mobendorf auf der offiziellen Internetpräsenz der Gemeinde Striegistal]&lt;br /&gt;
* [https://www.striegistal.de/fileadmin/striegistal/Gemeindeleben/Historisches/Ereignisse/Doering-Erbstollen_in_Mobendorf.pdf Der Doering-Erbstolln in Mobendorf (PDF; 257 kB)]&lt;br /&gt;
* [http://books.google.de/books?id=eXoAAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA525#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false/ Schumann]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gemeindeteile der Gemeinde Striegistal}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Striegistal)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Mittelsachsen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Mittelsachsen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1994]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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