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	<title>Mo lei tau - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T02:41:48Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Mo_lei_tau&amp;diff=1578170&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Manuac am 2. Oktober 2023 um 14:53 Uhr</title>
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		<updated>2023-10-02T14:53:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mo lei tau&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{zh|t=無厘頭|v=无厘头|p=wúlítóu|kj=mou4lei4tau4}}) ist eine Form von chinesisch-kantonesischem [[Humor]]. Verwendet werden Elemente des [[Slapstick]], [[Wortspiel]]e und parodistische Verweise auf [[Popkultur]]. Bekannt wurde diese Form des Humors durch die Filme von [[Stephen Chow]] und [[Wong Jing]].&amp;lt;ref name=chow&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.hkfilm.net/schow.htm |wayback=20201114001038 |text=&amp;#039;&amp;#039;Stephen Chow.&amp;#039;&amp;#039;}} In: hkfilm.net, abgerufen am 16. Dezember 2022 (englisch). Beachten: In diesem Artikel wurde {{zh|kurz=1|t=無厘頭}} nicht mit &amp;#039;&amp;#039;mo lei tau&amp;#039;&amp;#039;, sondern mit &amp;#039;&amp;#039;moy len tau&amp;#039;&amp;#039; transkribiert.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=wongjing&amp;gt;[http://www.hkcinemagic.com/en/page.asp?aid=267&amp;amp;page=6 &amp;#039;&amp;#039;Interview with Wong Jing, guru of mainstream cinema.&amp;#039;&amp;#039;] In: hkcinemagic.com. (englisch, französisch)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herkunft ==&lt;br /&gt;
Bevor sie bekannt wurden, waren Chow und Wong Fans von japanischem [[Anime]]. Besonders gerne sahen sie sich die übertriebenen Verrenkungen der [[Cartoon]]-Figuren an und beschlossen, dies in ihre Realfilme einzubauen. Das Publikum sollte durch diese [[slapstick]]ähnlichen, absurden [[Visueller Effekt|Visualeffekte]] zum Lachen gebracht werden.&amp;lt;ref name=wongjing/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wong umschrieb die Reaktionen des Publikums mit dem [[Kantonesische Sprache|kantonesischen]] Ausruf &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;mo lei tau gau&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{zh|kurz=1|t=無厘頭尻|p=wúlítóukāo|kj=mou4lei4tau4gau1}}). Dies ist ein Ausruf starker Verwunderung und ist ungefähr mit „Was soll das?“ übersetzbar. Das letzte Zeichen {{zh|kurz=1|c=尻|p=kāo|kj=gau1}}&amp;lt;ref name=&amp;quot;begriff_gau_01&amp;quot; /&amp;gt; bezeichnet allerdings [[Penis|einen Fäkalausdruck]], weswegen dieser Ausdruck zu &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;mo lei tau&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{zh|kurz=1|t=無厘頭}}) abgekürzt wurde. Dies bedeutet auf Kantonesisch „Unsinn“.&amp;lt;ref name=wongjing/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Humor basiert auf der phonetischen Besonderheit des [[Homophonie (Linguistik)|Gleichklangs]] im Kantonesischen, also dem ähnlichen Klang von Wörtern mit unterschiedlicher Bedeutung, und der „Möglichkeit, mit geringen Variationen gewichtige Fehlleistungen zu produzieren.“&amp;lt;ref name=faz&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Bert Rebhandl |url=https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/kino/video-filmkritiken/kino-schaumschlaeger-im-schweinestall-kung-fu-hustle-1105430.html |titel=Kino – Schaumschläger im Schweinestall: Kung Fu Hustle |datum=2005-06-02 |hrsg=[[FAZ|faz.net]] |abruf=2022-12-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die sich hieraus ergebenden Wortspiele sind nur teilweise ins Englische oder Deutsche übersetzbar, weswegen Mo-lei-tau-Filme bei der Übersetzung einen Teil ihres Humors einbüßen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
HKfilm.net nennt mo lei tau „[[Nonsens]]-Komödien“ und stellt die Merkmale „hektische Handlungen, hohen Gehalt an körperlichem Humor (Slapstick), Parodien, Popkultur-Referenzen und starker Gebrauch von kantonesischem Slang“ heraus.&amp;lt;ref name=chow/&amp;gt; Der &amp;#039;&amp;#039;Chicago Reader&amp;#039;&amp;#039; beschreibt mo lei tau ferner als den Ansatz, „jegliche Logik einer Situation durch visuelle und verbale Umkehrungen und logischen Brüchen zu zerstören.“&amp;lt;ref name=cr&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.chicagoreader.com/movies/archives/2005/0405/050422.html |wayback=20070807092103 |text=&amp;#039;&amp;#039;How to Translate Nonsense.&amp;#039;&amp;#039;}} In: chicagoreader.com, abgerufen am 16. Dezember 2022 (englisch)&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[BBC]] nennt mo lei tau „Silly Talk“ und stellte heraus, dass mo lei tau besonders von Situationskomik und dem absurden Kontrast zwischen Dialog und Handlung lebt. Als Beispiele wurden genannt:&amp;lt;ref name=cr/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Der Mafiaboss, vor dem alle Killer Angst haben, entpuppt sich als Grundschullehrerin&lt;br /&gt;
* Vernichtung eines Killerroboters durch den Einsatz eines [[Mikrowellenherd]]es&lt;br /&gt;
* Abweisung des letzten Wunsches eines Sterbenden, weil man kein Chinesisch versteht&lt;br /&gt;
* Rezitieren eines alten chinesischen Gedichtes inmitten einer Slapstick-Szene&lt;br /&gt;
* Mit Fäkalhumor durchsetzter Dialog inmitten einer Action-Szene&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Referenz des mo lei tau gilt Schauspieler (Regisseur) Stephen Chow, dessen Filme &amp;#039;&amp;#039;Sixty Million Dollar Man&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Shaolin Kickers]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Kung Fu Hustle]]&amp;#039;&amp;#039; stark von dieser Art Humor geprägt sind.&amp;lt;ref name=cr/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Soziale Bedeutung ==&lt;br /&gt;
Mo lei tau gilt im chinesischen Sprachraum als sehr populär. Die Beliebtheit begründet sich womöglich auch darin, dass es Tendenzen des [[Eskapismus]] enthält. Der &amp;#039;&amp;#039;Chicago Reader&amp;#039;&amp;#039; führt aus, dass Chinesen mo lei tau als Mittel sehen, um „gute Miene zum bösen Spiel“ zu machen, d.&amp;amp;nbsp;h. harte Realitäten des Alltags (Erfolgsdruck im Berufsleben, [[SARS]]-Epidemie) mit einem ironischen bzw. nihilistischen Achselzucken hinzunehmen.&amp;lt;ref name=cr/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Farce (Theater)|Farce]]&lt;br /&gt;
* [[Lakonisch]]&lt;br /&gt;
* [[Slapstick]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.hkcinemagic.com/en/page.asp?aid=267&amp;amp;page=6 Interview über Mo Lei Tau] mit dem Regisseur [[Wong Jing]] bei Hong Kong Cinemagic (englisch)&lt;br /&gt;
* [https://web.archive.org/web/20070807092103/http://www.chicagoreader.com/movies/archives/2005/0405/050422.html Der &amp;#039;&amp;#039;Chicago Reader&amp;#039;&amp;#039; über Mo Lei Tau] (archiviert, englisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;begriff_gau_01&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Internetquelle |url=https://www.zdic.net/hans/尻 |titel=Begriff kao - {{lang|zh-Hani|尻}} (Hochchinesisch) – gau - {{lang|zh-Hani|尻}} (Kantonesisch) |werk=zdic.net |sprache=zh en |abruf=2020-02-01 |kommentar=Das Schriftzeichen „{{lang|zh-Hani|尻}} – kao / gau“ bedeutet einerseits veraltet in der [[Anatomie]] das [[Kreuzbein]] oder den [[Gesäß|Po]], anderseits aber bedeutet es im [[Hochchinesisch|Chinesesischen]] als [[Vulgärsprache|Vulgärausdruck]] „[[Geschlechtsverkehr|Penetrieren]]“ oder [[Umgangssprache|ugs.]] „[[Ficken]]“. Im modernen Chinesisch wird dieses Zeichen praktisch nicht mehr verwendet. Im [[Japanische Sprache|Japanischen]] hingegen ist das Schriftzeichen ({{lang|ja|尻}} – &amp;#039;&amp;#039;shiri&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;kou&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;ketsu&amp;#039;&amp;#039;, also Hintern, Hinterteil, Po, vulg. Arsch) bis heute ein gängiges [[Kanji]].}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Humor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chinesische Kultur]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Manuac</name></author>
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