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	<title>Moßbach - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T16:08:00Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Mo%C3%9Fbach&amp;diff=62929&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;F. Peter Müller: /* Persönlichkeiten */ Pucher</title>
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		<updated>2025-12-30T17:10:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Persönlichkeiten: &lt;/span&gt; Pucher&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Wappen            = Wappen Mossbach.png&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 50/40/57/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 11/49/10/E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Moßbach in SOK.png&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Thüringen&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Saale-Orla-Kreis&lt;br /&gt;
|Verwaltungsgemeinschaft = Seenplatte&lt;br /&gt;
|Höhe              = 450&lt;br /&gt;
|PLZ               = 07907&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 036648&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 16075068&lt;br /&gt;
|Adresse-Verband   = Schleizer Str. 17&amp;lt;br /&amp;gt;07907 Oettersdorf&lt;br /&gt;
|Website           = [https://www.vg-seenplatte.de/verzeichnis/visitenkarte.php?mandat=239860 www.vg-seenplatte.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Gisela Krösel&lt;br /&gt;
|Bürgermeistertitel = Bürgermeisterin&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Moßbach, Thuringia 01.jpg|mini|Blick auf den Ort]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Moßbach&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Gemeinde in der [[Verwaltungsgemeinschaft Seenplatte]] im [[Thüringen|thüringischen]] [[Saale-Orla-Kreis]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Moßbach liegt mit dem eingemeindeten Ortsteil [[Reinsdorf (Moßbach)|Reinsdorf]] in einer Mulde eines Hochplateaus des Südostthüringer Schiefergebirges umrahmt von Wald und Seen der Seenplatte. Außerdem durchschneidet die [[Bundesautobahn 9]] die Gemarkungen beider Orte. Über eine Nahverkehrsstraße sind die Orte gut zu erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geologie ===&lt;br /&gt;
Sowohl die Gemarkung von Moßbach als auch die von Reinsdorf liegen im Südostthüringer Schiefergebirge. Diese Böden mit einem hohen Feinerdeanteil und einem hohen Humusgehalt sind unter den vorhandenen Klimabedingungen ertragreich und sicher.&amp;lt;ref&amp;gt;Manfred Graf: &amp;#039;&amp;#039;Organisation der kooperativen Pflanzenproduktion bei hohem Grünlandanteil im Südostthüringer Schiefergebirge. Dargestellt an der KOG „Lobenstein“.&amp;#039;&amp;#039; 1970, (Jena, Universität, Dissertation, 1970; maschinschriftlich).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbargemeinden ===&lt;br /&gt;
Nachbargemeinden sind: [[Dittersdorf (Thüringen)|Dittersdorf]], [[Plothen]], [[Neustadt an der Orla]], und [[Tegau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Moßbach wurde 1326 erstmals als &amp;#039;&amp;#039;Mosebach&amp;#039;&amp;#039; urkundlich erwähnt. Der Name stammt von dem durch Moßbach hindurchfließenden Bach, der auffällig mit Moos bewachsen war. Der Anger im Ortszentrum deutet darauf hin, dass es sich um eine typische [[Slawen|slawische]] Ansiedlung gehandelt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Moßbach gab es zwei Rittergüter, das größere der beiden wurde 1699 von dem [[Liste der Adelsgeschlechter namens Schütz|Adelsgeschlecht von Schütz]] gegründet. 1923 bewirtschaftete der Pächter Max Schmeißer das Rittergut mit 182 [[Hektar|ha]]. Das andere Gut mit 100 ha leitete Herr Neuenhoff aus Triptis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] mussten Arbeitskräfte aus [[Polen]] auf den &amp;#039;&amp;#039;Rittergütern&amp;#039;&amp;#039; [[Zwangsarbeit]] leisten.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Norbert Moczarski]], Bernhard Post, Katrin Weiß (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Zwangsarbeit in Thüringen 1940–1945. Quellen aus den Staatsarchiven des Freistaates Thüringen&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Quellen zur Geschichte Thüringens.&amp;#039;&amp;#039; 19). Landeszentrale für Politische Bildung Thüringen, Erfurt 2002, ISBN 3-931426-67-X, S. 258.&amp;lt;/ref&amp;gt; Beide Güter wurden nach dem Zweiten Weltkrieg nach den Beschlüssen der [[Sowjetunion|sowjetischen]] Siegermacht und später der [[DDR]] widerrechtlich enteignet. Das Land und das Inventar erhielten landarme Bauern und Umsiedler übereignet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Church Moßbach 09.jpg|mini|Dorfkirche Moßbach]]&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturdenkmale in Moßbach}}&lt;br /&gt;
* [[Dorfkirche Moßbach]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
Der Ort ist landwirtschaftlich geprägt. Nach der [[Wende und friedliche Revolution in der DDR|Wende]] fand man neue Formen der Landarbeit. Auch die günstige Lage zur Autobahnabfahrt brachte Investoren in das Dorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] hatte Moßbach kurzzeitig über 900 Einwohner. Nach der Umstrukturierung der Landwirtschaft ging die Einwohnerzahl jedoch stetig zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entwicklung der Einwohnerzahl &amp;#039;&amp;#039;(jeweils 31. Dezember)&amp;#039;&amp;#039;:&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;2&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; width=&amp;quot;15%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
* 1994: 460&lt;br /&gt;
* 1995: 450&lt;br /&gt;
* 1996: 453&lt;br /&gt;
* 1997: 473&lt;br /&gt;
* 1998: 464&lt;br /&gt;
* 1999: 453&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; width=&amp;quot;15%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
* 2000: 444&lt;br /&gt;
* 2001: 441&lt;br /&gt;
* 2002: 441&lt;br /&gt;
* 2003: 443&lt;br /&gt;
* 2004: 439&lt;br /&gt;
* 2005: 439&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; width=&amp;quot;15%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
* 2006: 431&lt;br /&gt;
* 2007: 431&lt;br /&gt;
* 2008: 428&lt;br /&gt;
* 2009: 415&lt;br /&gt;
* 2010: 409&lt;br /&gt;
* 2011: 413&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; width=&amp;quot;15%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
* 2012: 425&lt;br /&gt;
* 2013: 411&lt;br /&gt;
* 2014: 405&lt;br /&gt;
* 2015: 399&lt;br /&gt;
* 2016: 399&lt;br /&gt;
* 2017: 398&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; width=&amp;quot;15%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
* 2018: 411&lt;br /&gt;
* 2019: 413&lt;br /&gt;
* 2020: 403&lt;br /&gt;
* 2021: 393&lt;br /&gt;
* 2022: 399&lt;br /&gt;
* 2023: 395&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; width=&amp;quot;15%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
* 2024: 387&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
:&amp;lt;small&amp;gt;Datenquelle: Thüringer Landesamt für Statistik&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Der [[Bahnhof]] &amp;#039;&amp;#039;Moßbach (b Neustadt/Orla)&amp;#039;&amp;#039; lag an der [[Bahnstrecke Triptis–Marxgrün]]. Diese ist stillgelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
[[Blasonierung]]: „Durch einen blauen Wellenfaden geteilt von Silber über Gold; oben ein grüner Pflug und unten ein schwarzer, gold gekrönter und bewehrter Adlerkopf, beseitet von je einer grünen Ähre.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Moßbach hatte über circa 40 Jahre ein Wappen, das wohl ein guter Zeichner entworfen hat. Zu [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]]-Zeiten wurde es nicht im Siegel geführt. Der Grund war die fehlende [[Heraldik|heraldische]] Begründung. Es hatte deshalb auch nach der Wende nur symbolischen Charakter. 1999 beauftragte die Gemeinde den [[Grafiker]] Manfred Fischer (* 1937) aus Goßwitz, für Moßbach ein neues heraldisch begründetes Wappen zu entwerfen, das dann auch vom Gemeinderat beschlossen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den vorwiegend landwirtschaftlichen Charakter des Ortes verweisen im Wappen der Pflug und die Ähren, während sich der Wellenfaden auf den namensgebenden Bach bezieht. Das Wappen der Schütz von Moßbach zeigt in Gold einen schwarzen Adlerkopf mit goldener Krone, der ins Gemeindewappen übernommen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flagge ===&lt;br /&gt;
Die Flagge der Gemeinde ist grün-gelb gestreift und trägt das Gemeindewappen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== In Moßbach geborene Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Joseph Clauder]] (1586–1653), Kirchenliedkomponist&lt;br /&gt;
* [[Günther Pucher]] (* 1932), Porzellan- und Keramikdesigner und Wirtschaftsfunktionär in der DDR&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- * [http://www.mossbach.de/ Offizielle Website der Gemeinde Moßbach] --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [https://www.vg-seenplatte.de/verzeichnis/visitenkarte.php?mandat=239860 Gemeinde Moßbach bei der Verwaltungsgemeinschaft Seenplatte]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Saale-Orla-Kreis}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=7743641-6}}&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Mossbach}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Moßbach| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Saale-Orla-Kreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1326]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;F. Peter Müller</name></author>
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