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	<title>Mjassischtschew M-17 - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T10:02:51Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Mjassischtschew_M-17&amp;diff=412350&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2025-64515-4: Jugendsprache entfernt.</title>
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		<updated>2025-09-18T10:13:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jugendsprache entfernt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Flugzeug&lt;br /&gt;
|Name = Mjassischtschew M-17 / M-55&lt;br /&gt;
|Bild = [[Datei:Myasishchev M-17 (8911363496) (2) (cropped).jpg|300px|Mjassischtschew M-17 in Monino]]&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Mjassischtschew M-17 in [[Zentrales Museum der Luftstreitkräfte der Russischen Föderation|Monino]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Typ = [[Aufklärungsflugzeug|Höhenaufklärer]]&lt;br /&gt;
|Entwicklungsland = {{SUN}}&lt;br /&gt;
|Hersteller = [[Wladimir Michailowitsch Mjassischtschew|OKB Mjassischtschew]]&lt;br /&gt;
|Erstflug = 26. Mai 1982&lt;br /&gt;
|Indienststellung = &lt;br /&gt;
|Produktionszeitraum = 1978 bis 1994&lt;br /&gt;
|Stückzahl = 3 M-17&amp;lt;br /&amp;gt;5 M-55&amp;lt;ref&amp;gt;Butowski, 1994, S. 122&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mjassischtschew M-17 &amp;#039;&amp;#039;Stratosfera&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{ruS|Мясищев М-17 &amp;#039;&amp;#039;Стратосфера&amp;#039;&amp;#039;}}, [[NATO-Codename]] &amp;#039;&amp;#039;„Mystic“&amp;#039;&amp;#039;) ist ein sowjetisches [[Flugzeug|Höhenflugzeug]], das erstmals 1982 flog. Es wurde als Höhenaufklärer konzipiert und gilt leistungsmäßig als Gegenstück zur amerikanischen [[Lockheed U-2]]. Nach dem Ende des [[Kalter Krieg|Kalten Krieges]] wurden M-17 unter dem Namen M-55 „Geofisika“ (M-55 &amp;#039;&amp;#039;Геофизика&amp;#039;&amp;#039;) zu wissenschaftlichen Zwecken eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entwicklung ==&lt;br /&gt;
Ab Mitte der 1950er Jahre wurden über 4000 Ballone fremder Herkunft über dem Territorium der [[Sowjetunion|UdSSR]] registriert. Daher forderten die [[Luftstreitkräfte der Sowjetunion|sowjetischen Luftstreitkräfte]] im Jahre 1970 ein Muster, um westliche [[Spionageballon]]e abfangen zu können, sowie ein Ersatzmuster für den veralteten Höhenaufklärer [[Jakowlew Jak-25|Jak-25RW]]. Das Konstruktionsbüro Mjassischtschew erhielt den Auftrag, die M-17 zu entwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die M-17 ist ein Schulterdecker und verfügt über ein Doppel-T-Höhenleitwerk, dessen zwei Leitwerksträger an den Tragflächen befestigt sind. Die Rumpfgondel ist unter dem Flügel befestigt und trägt das [[Triebwerk]], ein [[Strahltriebwerk]] des Typs RD-36-51W vom RKBM Rybinsk, dessen zwei Lufteinläufe neben dem Cockpit angeordnet sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Test von Triebwerk und Aerodynamik wurde in der Entwurfsphase ein M-17-Rumpf unter eine [[Tupolew Tu-16]] gehängt. Eine weitere Tu-16 trug den Bug der M-17, um die Sensoren zu erproben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Erstflug fand am 26. Mai 1982 mit Eduard Tschelzow am Steuer statt.&amp;lt;ref&amp;gt;Butowski, 1994, S. 120&amp;lt;/ref&amp;gt; Im gleichen Jahr wurde im Westen erstmals über den neuen sowjetischen Höhenaufklärer berichtet, der in der Größe der amerikanischen Lockheed U-2/TR-1 entsprach. Auf dem sowjetischen Flugerprobungszentrum Schukowski in der Nähe von [[Moskau]], damals noch mit dem Namen Ramenskoje, wurde ein neues Flugzeug identifiziert, das vom [[Verteidigungsministerium der Vereinigten Staaten]] vorläufig als &amp;#039;&amp;#039;Ramenskoje Ram-M&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet wurde. Die Amerikaner vermuteten eine Konstruktion des [[Experimental-Konstruktionsbüro|OKB]] Jakowlew oder OKB Mjassischtschew.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang 1990 wurde erstmals ein Foto der Ram-M veröffentlicht, das eine Maschine mit dem zivilen Kennzeichen &amp;lt;span style=&amp;quot;font-family:monospace;&amp;quot;&amp;gt;СССР-17401&amp;lt;/span&amp;gt; zeigte. Ende 1989 wurde der Ram-M der [[NATO-Codename]] „Mystic“ zugeteilt. Kurze Zeit später wurde eine M-17 (&amp;lt;span style=&amp;quot;font-family:monospace;&amp;quot;&amp;gt;СССР-17103&amp;lt;/span&amp;gt;) im Luftfahrtmuseum Monino bei Moskau ausgestellt, und eine andere M-17 auf einem Moskauer Flughafen der Öffentlichkeit vorgestellt. Die als fliegendes Laboratorium „Aeromonitoring“ vorgestellte Maschine sollte als Forschungsflugzeug unter anderem der Erforschung des [[Ozonloch]]s dienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursprünglich war eine Produktion von 17 Maschinen geplant, doch wurden nur eine kleine Serie der M-17 und vier M-55 (Baunummer &amp;lt;span style=&amp;quot;font-family:monospace;&amp;quot;&amp;gt;01552&amp;lt;/span&amp;gt; sowie &amp;lt;span style=&amp;quot;font-family:monospace;&amp;quot;&amp;gt;RF-55203&amp;lt;/span&amp;gt;, &amp;lt;span style=&amp;quot;font-family:monospace;&amp;quot;&amp;gt;RF-55204&amp;lt;/span&amp;gt; und &amp;lt;span style=&amp;quot;font-family:monospace;&amp;quot;&amp;gt;RF-55205&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Patrick Hoeveler |url=https://www.flugrevue.de/militaer/als-zielzuweiser-reaktiviert-russland-die-m-55-fuer-den-ukraine-krieg/ |titel=Vom Geophysica-Forschungsflugzeug zum Zielzuweiser: Reaktiviert Russland die M-55 für den Ukraine-Krieg? |werk=www.flugrevue.de |datum=2023-11-22 |sprache=de |abruf=2023-11-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;) im Flugzeugwerk [[Smolensk]] gebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur ursprünglich vorgesehenen Ballonabwehr wurde die M-17/M-55 nie eingesetzt. Durch geänderte Aufgabenstellung waren zeitweise wissenschaftliche Aufgaben im weltweiten Einsatz möglich.&lt;br /&gt;
Im Herbst 2023 flog das Flugzeug mit taktischen Aufklärungsbehältern.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Sofiia Syngaivska |url=https://en.defence-ua.com/analysis/russia_revives_the_m_55_geophysica_aircraft_and_equips_it_with_reconnaissance_containers-9304.html |titel=russia Revives the M-55 Geophysica Aircraft and Equips it with Reconnaissance Containers |hrsg=Defense Express |datum=2024-01-26 |sprache=en |abruf=2024-02-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Versionen ==&lt;br /&gt;
=== M-17RM und M-55 „Geofisika“ ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Myasishchev M-55 Geophysica.jpg|mini|M-55 &amp;#039;&amp;#039;Geofisika&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
Als ausschließlich für zivile Aufgaben gedachte Version wurde unter der Leitung von Chefentwickler L.&amp;amp;nbsp;Sokolow aus der M-17 die M-17RM (Raswedtschik Modifizirowanni – modifizierter Aufklärer) entwickelt, mit anderem Einsatzzweck auch als M-55 &amp;#039;&amp;#039;Geofisika&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet. Sie besitzt einen vor den Lufteinläufen verlängerten Rumpf mit einem geänderten Bug. Im Gegensatz zur einstrahligen M-17 verfügt die M-55 über zwei 49&amp;amp;nbsp;kN starke [[Mantelstromtriebwerk]]e [[Solowjow D-30|D-30-W12]] (später auch als PS-30-W12 bezeichnet) vom OKB [[Pawel Alexandrowitsch Solowjow|Solowjow]], heute [[Awiadwigatel]] (Fertigung in Rybinsk und Perm). Auch der Flügel wurde neu konstruiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der M-55 besteht die Möglichkeit, eine bis zu 2000&amp;amp;nbsp;kg schwere wissenschaftliche Ausrüstung in Höhen von 19.000 bis 21.000&amp;amp;nbsp;m mehrere Stunden lang arbeiten zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Erstflug der M-55 erfolgte am 16. August 1988, sie erhielt den NATO-Codenamen „Mystic-B“ und wurde auf der Mosaeroshow ’92 mit RF-Kennzeichen vorgeflogen. Die erste Vorstellung und Flugvorführung im Westen fand während der [[Internationale Luft- und Raumfahrtausstellung Berlin|Internationalen Luft- und Raumfahrtausstellung]] 1994 in Berlin statt. Bei dieser Gelegenheit wurden wissenschaftliche Höhenflüge gemacht und dabei die höchste je über Deutschland geflogene Höhe erreicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 28. und 30. März 1990 stellte der Testpilot des &amp;#039;&amp;#039;Experimentellen Werks für Maschinenbau W.&amp;amp;nbsp;M.&amp;amp;nbsp;Mjassischtschew&amp;#039;&amp;#039; (Eksperimentalny maschinostroitelny sawod imeni W.&amp;amp;nbsp;M.&amp;amp;nbsp;Mjassischtschewa, {{ruS|Экспериментальный машиностроительный завод им. В.&amp;amp;nbsp;М.&amp;amp;nbsp;Мясищева}}, EMS) Wladimir Archipenko eine Reihe von Rekorden auf. Insgesamt wurden 16 Weltrekorde für Höhe und Steigzeit erflogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die M-55 wird vom [[Michail-Gromow-Institut für Flugforschung]] als Testträger für verschiedene Versuche benutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== M-55RTR ===&lt;br /&gt;
Eine weitere militärische Entwicklung sollte mit der hochfliegenden [[Elektronische Aufklärung|ELINT]]-Version M-55RTR entstehen, die als militärisch-technische Kooperation mit [[Indien]] entstehen sollte. Die Entwicklungskosten von ungefähr 150 Mio. US-Dollar sollten anteilig von Indien mitgetragen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== M-55X ===&lt;br /&gt;
Auf der [[MAKS]] 2001 wurde durch das Konstruktionsbüro (OKB) Mjassischtschew und die Firma [[Space Adventures]] die Kombination der Projekte M-55X und des [[Space Adventures Explorer]] (S-XXI) vorgestellt. Die [[Space Adventures M-55X|M-55X]] ist eine umgebaute M-55 und als Trägerflugzeug für den kleinen [[Raumfähre|Raumgleiter]] S-XXI konzipiert: Die mit Boostern ausgerüstete M-55X bringt die S-XXI auf eine Höhe von 17.000 bis 19.000 Metern. Hier werden deren [[Booster (Raketenantrieb)|Booster]] gezündet, die den Raumgleiter auf den angestrebten [[Satellitenorbit]] beschleunigen. Das Projekt wurde 2010 aus Kostengründen aufgegeben.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.newspacejournal.com/2010/05/28/space-adventures-returns-to-suborbital-spaceflight/ Space Adventures returns to suborbital spaceflight]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technische Daten (M-55) ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Kenngröße !! Daten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Besatzung || 1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Spannweite || 40,32 m&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Länge || 22,27 m&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Höhe || 4,70 m&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Flügelfläche || 137,7 m²&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Flügelstreckung || 11,8&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Leermasse || 11.900 kg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zuladung || 6.500 kg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Startmasse || max. 24.500 kg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Triebwerk || 2 Awiadwigatel PS-30-W12&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Schub || je 49 kN&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Höchstgeschwindigkeit || 750 km/h&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Dienstgipfelhöhe || 21.550 m bei max. Startmasse&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Reichweite || 1.315 km in 20.000 m Höhe&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Horst Materna&lt;br /&gt;
   |Titel=Mjassischtschew M-17&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=Fliegerrevue X&lt;br /&gt;
   |Nummer=67&lt;br /&gt;
   |Verlag=PPVMedien&lt;br /&gt;
   |Ort=Bergkirchen&lt;br /&gt;
   |Datum=2017&lt;br /&gt;
   |ISSN=2195-1233&lt;br /&gt;
   |Seiten=94–105}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Piotr Butowski&lt;br /&gt;
   |Titel=Mystery of the Mystic&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=AIR International&lt;br /&gt;
   |Datum=1994-08&lt;br /&gt;
   |Seiten=118–122&lt;br /&gt;
   |Sprache=en}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Myasishchev M-17|M-17}}&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Myasishchev M-55|M-55}}&lt;br /&gt;
* [http://www.geophysica-eeig.eu/aircraft/index.php GEOPHYSICA-EEIG European Economic Interest Group]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Mjassischtschew| }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufklärungsflugzeug|Mjassischtschew M-017]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ziviler Flugzeugtyp|Mjassischtschew M-017]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zweistrahliges Flugzeug]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erstflug 1982]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flugzeug mit Doppelleitwerksträger]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2025-64515-4</name></author>
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