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	<title>Mitwitz - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Mitwitz&amp;diff=177760&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Lage */ Tippfehler entfernt, Kleinkram</title>
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		<updated>2026-04-05T21:49:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Lage: &lt;/span&gt; &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka/Tippfehler_entfernt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka/Tippfehler entfernt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tippfehler entfernt&lt;/a&gt;, Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Art              = Markt&lt;br /&gt;
| Name             = Mitwitz&lt;br /&gt;
| Wappen           = DEU Mitwitz COA.svg&lt;br /&gt;
| Breitengrad      = 50/14/53/N&lt;br /&gt;
| Längengrad       = 11/12/35/E&lt;br /&gt;
| Lageplan         = Mitwitz in KC.svg&lt;br /&gt;
| Bundesland       = Bayern&lt;br /&gt;
| Regierungsbezirk = Oberfranken&lt;br /&gt;
| Landkreis        = Kronach&lt;br /&gt;
| Verwaltungsgemeinschaft = Mitwitz&lt;br /&gt;
| Höhe             = 304&lt;br /&gt;
| PLZ              = 96268&lt;br /&gt;
| Vorwahl          = 09266&lt;br /&gt;
| Gemeindeschlüssel = 09476154&lt;br /&gt;
| Gliederung       = 27 [[Gemeindeteil]]e&lt;br /&gt;
| LOCODE           = DE MTZ&lt;br /&gt;
| Straße           = Coburger Str. 14&lt;br /&gt;
| Website          = [https://www.mitwitz.de www.mitwitz.de]&lt;br /&gt;
| Bürgermeister    = Oliver Plewa&lt;br /&gt;
|Bürgermeistertitel= [[Bürgermeister#Bayern|Erster Bürgermeister]]&lt;br /&gt;
| Partei           = CSU&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Mitwitz IMG 5635.jpg|mini|hochkant=1.35|Ludwig-Freiherr-von-Würtzburg-Straße in Mitwitz]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mitwitz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Marktgemeinde#Bayern|Markt]] im [[Oberfranken|oberfränkischen]] [[Landkreis Kronach]] in [[Bayern]]. Der gleichnamige Hauptort ist Sitz der Gemeindeverwaltung und der [[Verwaltungsgemeinschaft Mitwitz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
=== Lage ===&lt;br /&gt;
Mitwitz liegt an der [[Steinach (Rodach)|Steinach]] und der [[Föritz (Steinach)|Föritz]], welche in die Steinach mündet, im südwestlichen Vorland des [[Frankenwald]]es an der Verbindungsstrecke zwischen den Städten [[Kronach]] und [[Coburg]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;BayernAtlas&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://v.bayern.de/vBHNV |titel=Topographische Karte 1:25.000 |titelerg= Darstellung mit [[Schummerung]] |werk=[[BayernAtlas]] |hrsg=[[Landesamt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung Bayern|LDBV]] |abruf=2023-10-08|kommentar=Die gemessenen Entfernungsangaben entsprechen [[Luftlinie]].}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, in der Südwestecke des [[Landkreis Kronach|Landkreises Kronach]] unweit der ehemaligen [[Innerdeutsche Grenze|deutsch-deutschen Grenze]].&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Mitwitz grenzt an (im Uhrzeigersinn) [[Stockheim (Oberfranken)|Stockheim]], [[Kronach]], [[Küps]] und [[Schneckenlohe]] im Landkreis Kronach (im Osten und Süden), an [[Sonnefeld]] im [[Landkreis Coburg]] (im Westen) und an die Gemeinde [[Föritztal]] im [[Landkreis Sonneberg]] (im Norden).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Naturraum ===&lt;br /&gt;
Fruchtbare [[Löss|Lößböden]], ausgedehnte Mischwaldgebiete, ein weites, von Flüssen und Hügeln eingefasstes Tal, sowie Sumpf- und Überschwemmungsgebiete kennzeichnen den Raum um den Markt Mitwitz. Im Sinne der Naturräumlichen Gliederung gehört das Gemeindegebiet von Mitwitz dem [[Obermainisches Hügelland|Obermainischen Hügelland]] an und innerhalb dessen liegt der Marktort am Übergang des Neustadt-Sonneberger Beckens (im Nordwesten) zum Kronach-Mitwitzer Plateau (im Südosten).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://geographie.giersbeck.de/karten/141.pdf |titel=Geographische Landesaufnahme, Naturräumliche Gliederung, Blatt 141 Coburg |autor=H. Späth| datum=1987 |abruf=2026-04-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeindegliederung ===&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Mitwitz hat 27 [[Gemeindeteil]]e (in Klammern ist der [[Siedlungstyp]] angegeben):&amp;lt;ref&amp;gt;{{BLO Ortsdatenbank|objekt=Gemeinde Mitwitz|val=1250|abruf=2020-10-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{BayernPortal Ortsteile|val=27330342645 |objekt=Gemeinde Mitwitz |abruf=2021-11-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Mehrspaltige Liste |breite=16em|anzahl=3|gesamtbreite=50em|liste= &lt;br /&gt;
* [[Angerwustung]] ([[Einöde]])&lt;br /&gt;
* [[Bächlein (Mitwitz)|Bächlein]] ([[Dorf]])&lt;br /&gt;
* [[Bätzenwustung (Schwärzdorf)|Bätzenwustung]] (Einöde)&lt;br /&gt;
* [[Bohlswustung]] (Einöde)&lt;br /&gt;
* [[Burgstall (Mitwitz)|Burgstall]] (Dorf)&lt;br /&gt;
* [[Dickenwustung]] (Einöde)&lt;br /&gt;
* [[Froschgrün (Mitwitz)|Froschgrün]] (Einöde)&lt;br /&gt;
* [[Haderleinswustung]] (Einöde)&lt;br /&gt;
* [[Häusles]] ([[Weiler]])&lt;br /&gt;
* [[Hof an der Steinach]] (Dorf)&lt;br /&gt;
* [[Horb an der Steinach]] (Dorf)&lt;br /&gt;
* [[Hüttenwustung]] (Einöde)&lt;br /&gt;
* [[Kaltenbrunn (Mitwitz)|Kaltenbrunn]] (Dorf)&lt;br /&gt;
* [[Krötendorfswustung]] (Einöde)&lt;br /&gt;
* [[Leutendorf (Mitwitz)|Leutendorf]] (Dorf)&lt;br /&gt;
* [[Lochleithen]] (Weiler)&lt;br /&gt;
* Mitwitz (Hauptort)&lt;br /&gt;
* [[Neubau (Mitwitz)|Neubau]] (Weiler)&lt;br /&gt;
* [[Neundorf (Mitwitz)|Neundorf]] (Dorf)&lt;br /&gt;
* [[Reuterwustung]] (Einöde)&lt;br /&gt;
* [[Rotberg (Mitwitz)|Rotberg]] (Einöde)&lt;br /&gt;
* [[Schaumbergswustung]] (Einöde)&lt;br /&gt;
* [[Schnitzerswustung]] (Weiler)&lt;br /&gt;
* [[Schwärzdorf (Mitwitz)|Schwärzdorf]] (Dorf)&lt;br /&gt;
* [[Steinach an der Steinach]] (Dorf)&lt;br /&gt;
* [[Veitenwustung]] (Weiler)&lt;br /&gt;
* [[Wolfsberg (Mitwitz)|Wolfsberg]] (Einöde)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einöde [[Bätzenwustung (Kaltenbrunn)|Bätzenwustung bei Bächlein]] war ein Gemeindeteil von Kaltenbrunn, der seit den 1970er Jahren zum Gemeindeteil Bächlein zählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Mittelalter ===&lt;br /&gt;
Der Ort wurde 1266 als „Minvwwizc“ erstmals urkundlich erwähnt. Dem Ortsnamen liegt wahrscheinlich der slawische Personenname &amp;#039;&amp;#039;Min&amp;#039;&amp;#039; zugrunde, der durch das Zugehörigkeitssuffix &amp;#039;&amp;#039;–ovici&amp;#039;&amp;#039; abgeleitet ist (vergleichbar mit dem [[althochdeutsch|ahd.]] [[-ing]]). Dies führt zur Bedeutung &amp;#039;&amp;#039;bei den Leuten des Min&amp;#039;&amp;#039;. Die heutige Form wurde 1422 erstmals bezeugt. Ab dem 17. Jahrhundert war es die allein gebräuchliche Form.&amp;lt;ref&amp;gt;W.-A. v. Reitzenstein: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon fränkischer Ortsnamen&amp;#039;&amp;#039;, S. 149.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Herren von [[Schaumberg (Adelsgeschlecht)|Schaumberg]] waren die ersten Besitzer von Dorf, [[Wasserschloss Mitwitz]] und [[Herrschaft Mitwitz]]. Um 1425 verkauften die Herren von Schaumberg den Ort an die Familie von [[Rosenau (Adelsgeschlecht)|Rosenau]]. Das Schloss wurde 1525 während des [[Bauernkrieg]]es stark beschädigt und geplündert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neuzeit ===&lt;br /&gt;
1567 wurde Mitwitz protestantisch, eine kleine Schule neben der Jakobskirche wurde erwähnt. Hieronymus von [[Würtzburg]] erwarb 1576 nebst allen Zugehörungen das Wasserschloss. Von 1574 bis etwa 1600 wurde die Jakobskirche vergrößert und bekam ihr heutiges Erscheinungsbild. In den Jahren 1596 bis ca. 1600 ließ Hans Veit I. von Würtzburg das Wasserschloss vollständig restaurieren. Auf dem Zimmeranger fand die letzte urkundlich belegte Hinrichtung des Gerichtes Mitwitz statt. Andreas Dötschel begann 1624 ein Tagebuch, sein Stiefbruder Georg schrieb es weiter. Veröffentlicht wurde es unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Tagebuch der Gebrüder Dötschel&amp;#039;&amp;#039;. Im Gemeindeteil [[Neundorf (Mitwitz)|Neundorf]] starben 1626 36 Personen an der Pest. Während des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieges]] war die Bevölkerung in die Glaubenskämpfe einbezogen, Kronach kämpfte auf katholischer und Mitwitz auf protestantischer Seite. Insbesondere in den Jahren 1631 bis 1634 starben viele Menschen. Das obere Schloss wurde 1713 wieder aufgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Ende des 18. Jahrhunderts gab es in Mitwitz 85 Anwesen (14 [[Sölde (Landwirtschaft)|Sölden]], vier Botensölden, drei Schenkhäuser, zwei Beckenhäuser, eine halbe Sölde, 56 [[Tropfhaus|Tropfhäuser]], zwei Häuser, eine Badstube sowie zwei Mahl- und Schneidmühlen). Das [[Blutgerichtsbarkeit|Hochgericht]] übte das [[Halsgericht Mitwitz]] aus. Die [[Dorf- und Gemeindeherrschaft]] sowie die [[Grundherrschaft]] hatte die [[Herrschaft Mitwitz]] inne. Neben diesen Anwesen gab es noch herrschaftliche Gebäude (Unteres und Oberes Schloss, „Pinzenhof“ mit Schäferhaus, Jägerhaus und Fronveste), kirchliche Gebäude (Pfarrkirche, Pfarrhof, Schulhaus und Synagoge) und kommunale Gebäude (Hirten- und ein Nachtwächterhaus).&amp;lt;ref&amp;gt;H. Demattio: &amp;#039;&amp;#039;Kronach – Der Altlandkreis&amp;#039;&amp;#039;, S. 491. Hier werden unter Einberechnung von herrschaftlichen, kirchlichen und kommunaler Gebäude 94 Anwesen als Gesamtzahl angegeben.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen den Widerstand des Herren von Mitwitz, Karl Philipp Veit von Würtzburg, fiel der Ort 1803 an das Kurfürstentum Bayern. Das Freiherrlich von Würtzburgische [[Herrschaftsgericht Mitwitz]] bestand von 1813 bis 1848, dann bestand kurzzeitig eine Königlich Bayerische Gerichts- und Polizeibehörde bis 1849. Mit dem [[Gemeindeedikt]] wurde 1808 der [[Steuerdistrikt]] Mitwitz gebildet, zu dem [[Bächlein (Mitwitz)|Bächlein]], [[Bätzenwustung (Kaltenbrunn)|Bätzenwustung]], [[Burgstall (Mitwitz)|Burgstall]], [[Froschgrün (Mitwitz)|Froschgrün]], [[Kaltenbrunn (Mitwitz)|Kaltenbrunn]], [[Krötendorfswustung]], [[Neubau (Mitwitz)|Neubau]], [[Rotschreuth]], [[Schaumbergswustung]] und [[Wolfsberg (Mitwitz)|Wolfsberg]] gehörten. 1818 entstand die [[Ruralgemeinde]] Mitwitz, zu der Burgstall, Rotschreuth und Wolfsberg gehörten. Sie war in Verwaltung und Gerichtsbarkeit dem Herrschaftsgericht Mitwitz zugeordnet und in der Finanzverwaltung dem [[Rentamt Kronach]] (1919 in [[Finanzamt Kronach]] umbenannt). 1849 wurde das Herrschaftsgericht aufgelöst und Mitwitz dem [[Landgericht Kronach]] überwiesen. 1856 wurde Burgstall mit Rotschreuth und Wolfsberg von der Landgemeinde Mitwitz abgetrennt. Ab 1862 gehörte Mitwitz zum [[Bezirksamt Kronach]] (1939 in [[Landkreis Kronach]] umbenannt). Die Gerichtsbarkeit blieb beim Landgericht Kronach (1879 in [[Amtsgericht Kronach]] umbenannt).&amp;lt;ref name=&amp;quot;D591&amp;quot;&amp;gt;H. Demattio: &amp;#039;&amp;#039;Kronach – Der Altlandkreis&amp;#039;&amp;#039;, S. 591&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Gemeinde hatte 1961 eine Fläche von 4,397&amp;amp;nbsp;km².&amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1961&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Freiwillige Feuerwehr]] Mitwitz wurde 1868 gegründet. 1876 wurde die neue Schule an der Jakobskirche eingeweiht und 1876 der Standesamtsbezirk Mitwitz gegründet. Prinz Ludwig von Bayern, der spätere König Ludwig III., besuchte 1892 den Ort. Um 1900 gab es 150 Häuser und 956 Einwohner. Bürgermeister war Georg Motschmann. Ab 1905 wurde der Ort an das öffentliche Stromnetz angeschlossen, der Strom wurde aus Steinach geliefert. Während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] fielen etwa 70 Bürger des Ortes, unter ihnen auch Baron Edmund von Würtzburg, der letzte männliche Nachkomme des Geschlechts. Die [[Bahnstrecke Ebersdorf b.Coburg–Neustadt b.Coburg|Steinachtalbahn]] wurde 1920 eröffnet und 1926 der Ort an das Wasserleitungsnetz angeschlossen, wodurch die bisherige Wasserversorgung durch Ortsbrunnen weitgehend überflüssig wurde. Im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] starben über 100 Einwohner. Die Amerikaner besetzten den Ort am 13. April 1945. Zum Ende des Krieges wurden Kunstschätze und Bücher der Frankfurter Bibliotheken ins Schloss ausgelagert. Mit der [[Teilung Deutschlands]] wurde die Gegend [[Zonenrandgebiet]] an der [[Innerdeutsche Grenze|Grenze]] zur DDR. Eine neue Schule wurde 1950 gebaut, etwa 1738 Einwohner lebten in 233 Gebäuden. Mitwitz wurde 1955 mit einem Marktgemeindewappen ausgestattet, 1966 feierte man das 700-jährige Ortsjubiläum. Burgstall wurde 1972 eingemeindet. 1974 wurde der Markt Mitwitz mit den Gemeinden Hofsteinach, Kaltenbrunn und Neundorf mit Schwärzdorf zu der neuen Großgemeinde Mitwitz zusammengelegt. Leutendorf und Horb wurden später eingegliedert. 1975 wurde die neuerbaute Verbandsschule eingeweiht. Auf Initiative des Landrats Heinz Köhler wurde von 1977 bis 1988 das Wasserschloss renoviert. Seit der Wiedervereinigung 1989 werden die alten Verbindungswege in den [[Landkreis Sonneberg]] nach Thüringen wieder benutzt. 1995 lebten in der Gemeinde 3317 Einwohner in 832 Häusern. Der Hochbehälter für die Trinkwasserversorgung wurde 2001 in Betrieb genommen, 2002 die Kläranlage des Abwasserverbandes Steinachtal eingeweiht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eingemeindungen ===&lt;br /&gt;
Die folgende Tabelle führt die ehemals selbständigen Gemeinden mit dem Datum der Eingemeindung in den Markt Mitwitz auf:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Ehemalige&amp;lt;br /&amp;gt;Gemeinde !! Einwohner&amp;lt;br /&amp;gt;(1970) !! Datum !! Anmerkung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Burgstall (Mitwitz)|Burgstall]]&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 167&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 01.01.1972&amp;lt;ref name=Volkert&amp;gt;{{BibISBN|3406096697|Seite=500}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| teilweise Eingliederung, der Weiler [[Rotschreuth]] mit 34 der 167 Einwohner wechselte nach [[Gehülz]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Hofsteinach]]&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 556&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 01.01.1974&amp;lt;ref name=Gemeindeverzeichnis1970bis1982&amp;gt;{{BibISBN|3170032631 | Seiten = 689&amp;amp;nbsp;f.}} &amp;lt;!--Gemeindeverzeichnis--&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Horb an der Steinach]]&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 106&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 01.01.1977&amp;lt;ref name= Gemeindeverzeichnis1970bis1982/&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Kaltenbrunn (Mitwitz)|Kaltenbrunn]]&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 190&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 01.01.1974&amp;lt;ref name= Gemeindeverzeichnis1970bis1982/&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Leutendorf (Mitwitz)|Leutendorf]]&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 149&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 01.01.1976&amp;lt;ref name= Gemeindeverzeichnis1970bis1982/&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Neundorf (Mitwitz)|Neundorf]]&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 334&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 01.01.1974&amp;lt;ref name= Gemeindeverzeichnis1970bis1982/&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
Im Zeitraum 1988 bis 2018 sank die Einwohnerzahl von 3036 auf 2815 um 221 bzw. um 7,3 %. In den 1990er Jahren hatte Mitwitz über 3200 Einwohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;font-size:.9em&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gemeinde Mitwitz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#F2F2F2&amp;quot;&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|Jahr&lt;br /&gt;
| 1987 || 2008 || 2009 || 2010 || 2011 || 2012 || 2013 || 2014 || 2015 || 2016 || 2017&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|Einwohner&lt;br /&gt;
| 3041 || 2953 || 2939 || 2895 || 2882 || 2913 || 2900 || 2875 || 2898 || 2833 || 2817&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|Häuser&amp;lt;ref name=&amp;quot;Häuser&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| 807 || || || || || || || 858 || 859 || 860 || 863&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|Quelle&lt;br /&gt;
| &amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1987&amp;quot; /&amp;gt; || || || || &amp;lt;ref name=&amp;quot;LStDV&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=[[LfStat]] |url=https://www.statistik.bayern.de/mam/produkte/statistik_kommunal/2018/09476154.pdf#page=6 |titel=Mitwitz: Amtliche Statistik |werk=statistik.bayern.de |seiten=6 und 12 |format=PDF |abruf=2020-10-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;LStDV&amp;quot; /&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;LStDV&amp;quot; /&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;LStDV&amp;quot; /&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;LStDV&amp;quot; /&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;LStDV&amp;quot; /&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;LStDV&amp;quot; /&amp;gt; &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ort Mitwitz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (= Gemeinde Mitwitz bis zur Gebietsreform)&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#F2F2F2&amp;quot;&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|Jahr&lt;br /&gt;
| 1818 || 1840 || 1852 || 1855 || 1861 || 1867 || 1871 || 1875 || 1880 || 1885 || 1890 || 1895 || 1900 || 1905 || 1910 || 1919 || 1925 || 1933 || 1939 || 1946 || 1950 || 1952 || 1961 || 1970 || 1987 &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|Einwohner&lt;br /&gt;
| 635{{FN|*}} || 748{{FN|*}} || 745{{FN|*}} || 752{{FN|*}} || 662 || 733 || 794 || 837 || 863 || 901 || 901 || 917 || 958 || 1003 || 1054 || 997 || 1101 || 1167 || 1269 || 1703 || 1738 || 1695 || 1654 || 1667 || 1482&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|Häuser&amp;lt;ref name=&amp;quot;Häuser&amp;quot;&amp;gt;Es sind nur bewohnte Häuser angegeben. Von 1871 bis 2017 wurden diese als &amp;#039;&amp;#039;Wohngebäude&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| 119{{FN|*}} || || || || || || 116 || || || 125 || 132 || || 145 || || || || 189 || || || || 233 || || 301 || || 401&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|Quelle&lt;br /&gt;
| &amp;lt;ref name=&amp;quot;D591&amp;quot;/&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;HGV1&amp;quot;&amp;gt;{{Historisches Gemeindeverzeichnis 1953|SEITE = 148}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;HGV1&amp;quot; /&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;HGV1&amp;quot; /&amp;gt; || &amp;lt;ref&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Bayern 1864 | SPALTE = 889}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Bayern 1867|SEITE = 138}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Bayern 1875|SPALTE = 1061}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref&amp;gt;{{Gemeindeverzeichnis Bayern 1879|SEITE = 53}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref&amp;gt;{{Gemeindeverzeichnis Bayern 1882|SEITE = 154}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Bayern 1885|SPALTE = 1006}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref&amp;gt;{{Gemeindeverzeichnis Bayern 1892|SEITE = 154}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;HGV1&amp;quot; /&amp;gt; || &amp;lt;ref&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Bayern 1900|SPALTE = 1056}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;HGV1&amp;quot; /&amp;gt; || &amp;lt;ref&amp;gt;{{Gemeindeverzeichnis Bayern 1911|SEITE = 154}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;HGV1&amp;quot; /&amp;gt; || &amp;lt;ref&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Bayern 1925|SPALTE = 1090}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;HGV1&amp;quot; /&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;HGV1&amp;quot; /&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;HGV1&amp;quot; /&amp;gt; || &amp;lt;ref&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Bayern 1950|SPALTE = 939}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;HGV1&amp;quot; /&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1961&amp;quot;&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Bayern 1961|SPALTE = 691}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Bayern 1970|SEITE =159}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;lt;ref name=&amp;quot;OV 1987&amp;quot;&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Bayern 1987|SEITE =311}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{{FNZ|*|inklusive [[Burgstall (Mitwitz)|Burgstall]], [[Rotschreuth]] und [[Wolfsberg (Mitwitz)|Wolfsberg]]}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
{{Wahldiagramm&lt;br /&gt;
|LAND           = DE&lt;br /&gt;
|TITEL          = Gemeinderatswahl 2020&lt;br /&gt;
|TITEL2         = &amp;lt;small&amp;gt;Wahlbeteiligung: 71,97 % (2014: 56,3 %)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|JAHRALT        = 2014&lt;br /&gt;
|JAHRNEU        = 2020&lt;br /&gt;
|GUV            = ja&lt;br /&gt;
|PARTEI1        = SPD&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS1      = 18.60&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT1   = 29.6&lt;br /&gt;
|PARTEI2        = CSU&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS2      = 41.84&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT2   = 33.6&lt;br /&gt;
|PARTEI3        = FWG&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS3      = 23.11&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT3   = 24.6&lt;br /&gt;
|PARTEI4        = GRÜNE&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS4      = 16.45&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT4   = 12.2&lt;br /&gt;
}}Die Kommunalwahlen seit 2002 führten zu folgenden Sitzverteilungen im Marktgemeinderat:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Marktgemeinderat ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Partei / Liste&lt;br /&gt;
! 2002&lt;br /&gt;
! 2008&lt;br /&gt;
! 2014&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.wahlen.bayern.de/kommunalwahlen/ |wayback=20190328215008 |text=Bayerisches Landesamt für Statistik |archiv-bot=2024-03-21 06:23:30 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
! 2020&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://okvote.osrz-akdb.de/OK.VOTE_OF/Wahl-2020-03-15/09476154/html5/Gemeinderatswahl_Bayern_130_Gemeinde_Markt_Mitwitz.html |titel=Wahl des Marktgemeinderats - Kommunalwahlen 2020 im Markt Mitwitz - Gesamtergebnis |abruf=2020-12-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | [[Christlich-Soziale Union in Bayern|CSU]]&lt;br /&gt;
| 5&lt;br /&gt;
| 5&lt;br /&gt;
| 5&lt;br /&gt;
| 6&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | [[SPD Bayern|SPD]]&lt;br /&gt;
| 6&lt;br /&gt;
| 6&lt;br /&gt;
| 4&lt;br /&gt;
| 3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | [[Freie Wähler Bayern|Freie Wählergemeinschaft]]&lt;br /&gt;
| 4&lt;br /&gt;
| 4&lt;br /&gt;
| 3&lt;br /&gt;
| 3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | [[Grüne Bayern|Grüne]]&lt;br /&gt;
| 1&lt;br /&gt;
| 1&lt;br /&gt;
| 2&lt;br /&gt;
| 2&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#F5F5F5&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gesamt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;16&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;16&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;14&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;14&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Hauptamtlicher erster Bürgermeister des Marktes Mitwitz ist seit dem 5. Mai 2020 Oliver Plewa (CSU). Sein Vorgänger war Hans-Peter Laschka (CSU) von 1990 bis 2020.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeindepartnerschaften ===&lt;br /&gt;
Seit 2008 besteht eine [[Gemeindepartnerschaft|Partnerschaft]] mit der Stadt [[Ebeleben]] in Thüringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen und Flagge ===&lt;br /&gt;
;Wappen&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
|Kurzdarstellung= Wappen von Mitwitz&lt;br /&gt;
|Blasonierung   = [[Geteilter Schild|geteilt]] und oben [[Gespaltener Schild|gespalten]]; oben [[Heraldisch vorn|vorne]] in Gold ein linksgewendeter, mit einer silbernen Schräglinksleiste überdeckter, rot bewehrter schwarzer [[Löwe (Wappentier)|Löwe]]; hinten in Gold der schwarz gekleidete Rumpf eines [[Heidenkopf (Heraldik)|bärtigen Mannes mit schwarzer Zipfelmütze]], an deren Spitze ein sechsstrahliger roter [[Stern (Heraldik)|Stern]] hängt; unten in Schwarz auf goldenem Boden nebeneinander vier goldene Laubbäume.&lt;br /&gt;
|Quelle         = {{HdBG GKZ}}&lt;br /&gt;
|Begründung     = Der bärtige Mann entstammt dem [[Würtzburg#Wappen|Wappen der Freiherren von Würtzburg]], die 1575 das Untere Mitwitzer Schloss sowie die Gerichts- und Vogteiherrschaft und das Patronatsrecht erworben hatten. Für den Ort Mitwitz wurde dieses 1587 als Gerichtssiegel erstmals bezeugt. Der [[Bamberger Löwe|Löwe]] ist das Wappentier des Hochstifts Bamberg und weist auf die bischöfliche Landeshoheit hin. Die Bäume stellen die Lage in waldreicher Umgebung dar und die damit verbundene wirtschaftliche Bedeutung für die Bevölkerung. Die Farben Gold und Schwarz beziehen sich auf das Hochstiftswappen und erinnern ebenfalls an die Landeshoheit des Bistums Bamberg.&lt;br /&gt;
|Zusatz         = Die Gemeinde führt seit 1974 das Wappen.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Flagge&lt;br /&gt;
Die [[Gemeindeflagge]] ist schwarz-gelb.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.kommunalflaggen.eu/index.php?title=Mitwitz#Flagge |titel=Mitwitz |werk=kommunalflaggen.eu |abruf=2020-10-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Bauwerke und Denkmäler ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Liste der Baudenkmäler in Mitwitz|Liste der Bodendenkmäler in Mitwitz}}&lt;br /&gt;
* Rathaus&lt;br /&gt;
* [[Wasserschloss Mitwitz]] mit angrenzendem Schlosspark, Teehaus und Schlossteich&lt;br /&gt;
* [[Oberes Schloss (Mitwitz)|Oberes Schloss]]&lt;br /&gt;
* [[Steinerner Löwe (Mitwitz)|Steinerner Löwe]]&lt;br /&gt;
* [[Jakobskirche (Mitwitz)|Jakobskirche]]&lt;br /&gt;
* Gebrüder-Dötschel-Brunnen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Mitwitz-rathaus.jpg|Rathaus&lt;br /&gt;
Datei:Mitwitz-Oberes-Schloss.jpg|Oberes Schloss von 1713&lt;br /&gt;
Datei:Mitwitz Jakobskirche.jpg|Jakobskirche&lt;br /&gt;
Datei:Mitwitz Schloss 8231596.jpg|Wasserschloss, erbaut von Hans Veit I. von [[Würtzburg]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Grünes Band (Biotopverbund) ===&lt;br /&gt;
Der Ort liegt am „[[Grünes Band Deutschland|Grünen Band]]“, dem Biotopverbund entlang der ehemaligen Grenze zur DDR. Der Initiator dieses inzwischen europaweiten Biotopverbundes ([[Grünes Band Europa]]), [[Kai Frobel]], stammt aus dem Nachbarort Hassenberg. Gemeinsam mit der Ortsgruppe Kronach des Bundes Naturschutz in Bayern machte er ab Mitte der 1970er Jahre im Raum Mitwitz die ersten Erkundungen zum Artenreichtum des Grenzstreifens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Die [[Bundesstraße 303|B 303]] führt an [[Gestungshausen]] vorbei nach [[Sonnefeld]] (6,3&amp;amp;nbsp;km südwestlich) bzw. über [[Gehülz]] nach [[Kronach]] zur [[Bundesstraße 85|B&amp;amp;nbsp;85]] (7,5&amp;amp;nbsp;km östlich). Die [[Liste der Staatsstraßen in Oberfranken#St 2208|Staatsstraße 2208]] führt nach [[Wörlsdorf]] (2,6&amp;amp;nbsp;km nordwestlich) bzw. nach [[Leutendorf (Mitwitz)|Leutendorf]] (3,3&amp;amp;nbsp;km südlich). Die [[Liste der Staatsstraßen in Oberfranken#St 2708|Staatsstraße 2708]] führt über [[Haig (Stockheim)|Haig]] zur [[Bundesstraße 89]] bei [[Haßlach bei Kronach]] (7&amp;amp;nbsp;km nordöstlich). Die [[Liste der Kreisstraßen im Landkreis Kronach#KC 14|Kreisstraße KC&amp;amp;nbsp;14]] (1,1&amp;amp;nbsp;km nordöstlich). Eine [[Gemeindeverbindungsstraße]] führt nach [[Steinach an der Steinach]] zur [[Liste der Kreisstraßen im Landkreis Kronach#KC 15|Kreisstraße KC&amp;amp;nbsp;15]] (0,7&amp;amp;nbsp;km südwestlich).&amp;lt;ref name=&amp;quot;BayernAtlas&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der nächste Bahnhof befindet sich in [[Kronach]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Öffentliche Einrichtungen ===&lt;br /&gt;
* Jugendzentrum „Don Camillo“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildung ===&lt;br /&gt;
* Volksschule Mitwitz,&lt;br /&gt;
* Imkerschule Oberfranken,&lt;br /&gt;
* Ökologische Bildungsstätte Oberfranken&lt;br /&gt;
* Montessori-Schule Mitwitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Söhne und Töchter der Gemeinde ==&lt;br /&gt;
* [[Peter von Schaumberg]] (1388–1469), Bischof in Augsburg von 1424 bis 1469, Kardinal ab 1450&lt;br /&gt;
* [[Georg I. von Schaumberg]] (1390–1475), Fürstbischof des Hochstiftes Bamberg von 1459 bis 1475&lt;br /&gt;
* Hans [Johann] Veit I. von Würtzburg (* 1561; † 4. Januar 1610 in Kronach), am 11. Juni 1590 bekam er durch Erbteilung die Güter des Unteren Schlosses in Mitwitz; 1594 kaufte er das Obere Schloss von Adam von Rosenau; ab 1596 Amtmann zu Fürth am Berg und Hauptmann zu Kronach; führte im Wesentlichen prägende Baumaßnahmen am Unteren und Oberen Schloss und an der Kirche durch, Ihr heutiges Ansehen geht auf ihn zurück; Beerdigung in Mitwitz; siehe auch [[Veit II. von Würtzburg]]&lt;br /&gt;
* Johann Veit von Würtzburg (* 19.&amp;lt;ref&amp;gt;Wilhelm Hotzelt: &amp;#039;&amp;#039;Familiengeschichte der Freiherren von Würtzburg.&amp;#039;&amp;#039; Herder, Freiburg im Breisgau 1931, S. 520.&amp;lt;/ref&amp;gt; oder 29. Oktober 1674 in Mitwitz; † 9. Mai 1756&amp;lt;ref&amp;gt;Wilhelm Hotzelt (1931), S. 537.&amp;lt;/ref&amp;gt;); Sohn des Freiherren Hans Veit IV. (1638–1703)&amp;lt;ref&amp;gt;Philipp Clarin: &amp;#039;&amp;#039;Die Freiherren von Würtzburg.&amp;#039;&amp;#039; 2011 ([http://www.von-wuertzburg.de/p2.htm#i1301 Personenangaben]).&amp;lt;/ref&amp;gt; in Mitwitz; [[Domdechant]]; ab 1729 Statthalter des Bischofs Friedrich Karl von [[Schönborn (Adelsgeschlecht)]], der zwei Bischofssitze in seiner Hand vereinigte und noch zusätzlich Reichsvizekanzler in Würzburg war; seit 1727 Besitzer des Gutes Haig bei Mitwitz;  baute das Schloss nach Plänen des Baumeisters Michael Küchel um; wurde im Dom von Würzburg beerdigt&lt;br /&gt;
* Johann Karl von Würtzburg (* um 1715; † 27. Oktober 1769), getauft am 23. Juli&amp;lt;ref&amp;gt;Wilhelm Hotzelt (1931), S. 589.&amp;lt;/ref&amp;gt; oder August 1715 in Mitwitz als Sohn Hans Veit IV.; ab 1737 im Bayreuther Infanterie-Regiment; ab 1759 Festungskommandant in Würzburg; provisorischer Kommandant der Festung Mantua der österreichischen Armee; am 1. Mai 1764 Ernennung zum Feldmarschall-Leutnant; ab September 1767 Ernennung zum Generalissimus der Venezianischen Armee; in Padua beerdigt&lt;br /&gt;
* [[Johann Heinrich Martin Ernesti]] (1755–1836), Gymnasialprofessor und Sachbuchautor&lt;br /&gt;
* Ludwig von Würtzburg (* 24. September 1845 in Mergentheim; † ?); ab 1875 verließ er das Militär, siedelte mit seiner Familie ganz nach Mitwitz um und kümmerte sich um seine beiden Schlösser; am 27. Januar 1888 wird er zum [[Reichsrat (Bayern)|Reichsrat]] als Nachfolger seines Onkels Philipp von Würtzburg ernannt; am 8. November 1897 ernannte ihn die Gemeinde Mitwitz zum Ehrenbürger; 1908 wurde ihm der Titel „Exzellenz“ verliehen; war Vorsitzender des Bayerischen Landesverbandes des Deutschen Flottenverbandes&lt;br /&gt;
* [[Fritz Bamberger (Unternehmer)|Fritz Bamberger]] (1862–1942), Unternehmer und Mäzen&lt;br /&gt;
* [[Gus Bamberger]] (1864–1943), deutsch-amerikanischer Unternehmer, Firmengründer und Mäzen&lt;br /&gt;
* [[Anton Bamberger]] (1886–1950), deutsch-amerikanischer Unternehmer und Firmengründer&lt;br /&gt;
* [[Otto Bamberger (Unternehmer)|Otto Bamberger]] (1885–1933), Unternehmer, Kunstsammler und -mäzen&lt;br /&gt;
* [[Karl Heinrich Bauer]] (1890–1978), Chirurg und Krebsforscher, Rassenhygieniker, Hochschullehrer und Rektor in Heidelberg&lt;br /&gt;
* [[Hermann Rein|Hermann Friedrich Rein]] (1898–1953), Physiologe, Hochschullehrer in Freiburg, Göttingen und Heidelberg&lt;br /&gt;
* [[Erich Rein]] (1899–1960), Maler und Bildhauer, Mitglied der &amp;#039;&amp;#039;Gutacher Malerkolonie&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Heinz Köhler]] (* 1942), Landrat des Landkreises Kronach, Mitglied des Europäischen Parlaments, des Bayerischen Landtages und des Deutschen Bundestages; Präsident des Bayerischen Roten Kreuzes; Ehrenbürger des Marktes Mitwitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Breuer Landkreis Kronach|SEITE=193|SEITE_BIS=205}}&lt;br /&gt;
* Friedrich Bürger: &amp;#039;&amp;#039;750 Seiten Mitwitz : ein Sammelband.&amp;#039;&amp;#039; Mitwitz 2012.&lt;br /&gt;
* {{LexikonFranken |Stichwort= Mittwitz |Band=3 |Sp=632}}&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3769696980}} &amp;lt;!--Demattio--&amp;gt;&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3929364085|Spalten=404–408}} &amp;lt;!--Knopf--&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Rudolf Pfadenhauer und [[Heinz Köhler]]: &amp;#039;&amp;#039;750 Jahre Mitwitz, Dokumentation zur Geschichte von Mitwitz und Neundorf.&amp;#039;&amp;#039; Markt Mitwitz 2016.&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|9783406591310|Seiten=149}} &amp;lt;!--Reitzenstein--&amp;gt;&lt;br /&gt;
* {{Stumpf Bayern 2. Teil 1853|SEITE = 604}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
{{Wikivoyage}}&lt;br /&gt;
* [https://www.mitwitz.de Markt Mitwitz]&lt;br /&gt;
* {{LStDV GKZ|9476154}} (PDF; 1,66 MB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Kronach}}&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gemeindeteile des Marktes Mitwitz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4039774-9|LCCN=n/82/119889|VIAF=133148975}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Kronach]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1266]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindegründung 1818]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Markt in Oberfranken]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitwitz| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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