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	<title>Mittlerer Weg - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T05:57:38Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Mittlerer_Weg&amp;diff=396150&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;ArnoldBetten am 26. Januar 2026 um 10:47 Uhr</title>
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		<updated>2026-01-26T10:47:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:049 Sujata Offers Milk-Rice.jpg|mini|Durch das Annehmen einer Schale mit [[Milchreis]] &amp;#039;&amp;#039;(kheer)&amp;#039;&amp;#039; von [[Sujata (Buddhismus)|Sujata]] gelangt der unter einem Baum [[Meditation|meditierende]] [[Askese|Asket]] [[Siddharta Gautama]] zur Erkenntnis des „Mittleren Weges“ und damit zur [[Erleuchtung]].]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mittlerer Pfad&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Sanskrit]] &amp;#039;&amp;#039;madhyamā pratipad&amp;#039;&amp;#039;, [[Pali]] &amp;#039;&amp;#039;majjhimā paṭipadā&amp;#039;&amp;#039;) ist im [[Buddhismus]] ein Synonym für den [[Edler Achtfacher Pfad|Edlen Achtfachen Pfad]]. Im weiteren Sinne wird er als Grundsatz verstanden, Extreme zu meiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hintergrund ==&lt;br /&gt;
Zu Zeiten des historischen [[Buddha]] waren die religiösen Schulen von Extremen geprägt; auch [[Siddharta Gautama]] selbst war ursprünglich Mitglied einer dieser Schulen, die sich durch extreme Formen von [[Askese]] und Weltabgewandtheit hervortaten. Zum Teil gingen diese Praktiken bis an die Grenze der Selbstzerstörung, wovon der Buddha auch Zeugnis ablegte. Erst als er sich von diesen Praktiken abwandte, fand er ohne Absicht die [[Erleuchtung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Botschaft ==&lt;br /&gt;
Bei der Predigt von [[Benares]], seiner ersten Lehrrede nach der Erleuchtung, erläuterte Buddha den „Mittleren Weg“ seinen ehemaligen Asketen-Gefährten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|Zwei Extreme sind, ihr Mönche, von Hauslosen nicht zu pflegen. Welche zwei? Bei den Sinnendingen sich dem Anhaften am Sinnenwohl hingeben, dem niederen, gemeinen, gewöhnlichen, unedlen, heillosen; und sich der Selbstqual hingeben, der schmerzlichen, unedlen, heillosen. Diese beiden Extreme vermeidend, ist der Vollendete zum mittleren Vorgehen erwacht, das sehend und wissend macht, das zur Beruhigung, zum Überblick, zur Erwachung, zum Nirvāna führt.|ref=&amp;lt;ref&amp;gt;Dhammacakkappavattana Vagga ([[Samyutta-Nikaya]] 56,11) ([http://www.palikanon.de/samyutta/sam56.html#s56_11 online])&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Dhammacakkappavattana-Sutta ([[Vinayapitaka]] Mahāvagga I 1,6) ([http://www.palikanon.de/vinaya/mahavagga/mv01_01_01-06.html#Dhammacakkappavattana online])&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Somit lautet übersetzt, was sich im Mittleren Pfad widerspiegelt – nämlich dass die Erkenntnis weder in Vernachlässigung der erforderlichen Bedürfnisse zum Erhalt des Lebens, noch in einer den sinnlichen Dingen verhafteten Lebensweise zu finden sei. Teils wird dies so ausgelegt, dass es keiner Askese bedarf, was der eigentlichen Bedeutung widerspricht.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://zugangzureinsicht.org/html/tipitaka/an/an02/an02.005.than.html Appativana Sutta: Schonungslos]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Mittlere Weg wird unter anderem mit dem Gleichnis einer Saite eines Musikinstrumentes beschrieben. Ist sie zu wenig gespannt, entsteht kein schöner Klang. Ist sie zu stark gespannt, kann sie reißen. Nur wenn eine Saite die geeignete Spannung zwischen den Extremen hat, kann sie einen schönen Klang erzeugen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://zugangzureinsicht.org/html/tipitaka/an/an06/an06.055.than_en.html Sona Sutta: About Sona]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der äußerlichen Extreme zwischen Zerstörung und Überförderung, bezieht sich das Vermeiden auf die Wurzeln dieser Auswüchse, die geistigen Aspekte, und hier sind die beiden Extreme von Gier &amp;#039;&amp;#039;([[lobha]]&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;[[raga]])&amp;#039;&amp;#039; und Hass &amp;#039;&amp;#039;([[dosa]])&amp;#039;&amp;#039; gemeint. So ist Ablehnung wie Zuneigung abseits vom „Mittleren Weg“.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ajahn Chah]]: {{Webarchiv|url=http://sangham.net/index.php/topic,179.msg404.html#msg404 |wayback=20141016113553 |text=The Middle Way Within.   }} (Der innere mittlere Weg)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|Was auch immer in unserem Geist vorgeht: Wenn unsere Beweggründe noch nicht gut genug sind, können wir es nicht loslassen. Mit anderen Worten; es gibt zwei Seiten: Diese Seite hier und jene Seite dort. Leute neigen dazu, auf der einen Seite zu gehen oder auf der anderen. Da ist selten jemand, der in der Mitte geht. Es ist ein einsamer Pfad. Wenn da Liebe ist, gehen wir auf dem Pfad der Liebe. Wenn da Hass ist, dann gehen wir auf dem Pfad des Hasses. Wenn wir versuchen, Liebe und Hass loszulassen, ist es ein einsamer Pfad. Wir sind nicht gewillt, ihm zu folgen.&amp;lt;ref&amp;gt;Ajahn Chah: [http://zugangzureinsicht.org/html/lib/thai/chah/insimpleterms.html Der Einsame Pfad.]&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Mittlere Weg ist durch [[Nagarjuna]] zur hauptsächlichen Lehre des Buddhismus geworden. Sie besagt, dass vier extreme Positionen vermieden werden sollen, nach denen die Dinge eine Substanz haben oder nur subjektiv existieren sollen oder beides oder keines von beidem. Stattdessen sollen sie abhängig sein. Mit Nagarjunas eigenen Worten aus einer Hymne an den Buddha: „[[Dialektik|Dialektiker]] behaupten, dass das Leid aus sich selbst heraus, durch etwas anderes, durch beides oder aber ohne eine Ursache entstanden ist“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Bodhi]]&lt;br /&gt;
* [[Madhyamaka]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Buddhismus]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;ArnoldBetten</name></author>
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