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	<title>Mittlerer Keuper - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-26T12:20:36Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Mittlerer_Keuper&amp;diff=1210139&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Gretarsson: Änderung 242153715 von Kuhni74 rückgängig gemacht; Verzahnung und Diachronie sind keine Synonyme</title>
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		<updated>2024-02-17T10:03:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderung &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Diff/242153715&quot; title=&quot;Spezial:Diff/242153715&quot;&gt;242153715&lt;/a&gt; von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/Kuhni74&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/Kuhni74&quot;&gt;Kuhni74&lt;/a&gt; rückgängig gemacht; Verzahnung und Diachronie sind keine Synonyme&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Zeitleiste Germanische Trias}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mittlere Keuper&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch Mittelkeuper, z.&amp;amp;nbsp;T. [[Gipskeuper]], Hauptkeuper u.&amp;amp;nbsp;a.) ist eine [[Lithostratigraphie|lithostratigraphische]] [[Gruppe (Geologie)|Untergruppe]] des [[Keuper]]s der [[Germanische Trias|Germanischen Trias]].  Die lithostratigraphische Einheit wird von der [[Erfurt-Formation]] und in den östlichen Randbereichen von der [[Grafenwöhr-Formation]] des [[Unterer Keuper|Unteren Keupers]] unterlagert und von der Untergruppe des [[Oberer Keuper|Oberen Keuper]] überlagert. Der Mittlere Keuper enthält im unteren Teil z.&amp;amp;nbsp;T. sehr mächtige [[Evaporite]], im höheren Teil fast ausschließlich kontinentale Ablagerungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Definition ==&lt;br /&gt;
Die Untergrenze ist in [[Franken (Region)|Franken]] mit der Oberkante des [[Grenzdolomit]]s definiert. Die Obergrenze ist die Basis der „Rhaet“-Sandsteine; in Norddeutschland die &amp;#039;&amp;#039;postera&amp;#039;&amp;#039;-Sandsteine, in Süddeutschland, wo die &amp;#039;&amp;#039;postera&amp;#039;&amp;#039;-Sandsteine fehlen, die &amp;#039;&amp;#039;contorta&amp;#039;&amp;#039;-Sandsteine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Biostratigraphisch wird die Untergrenze des Mittleren Keuper in das obere [[Ladinium]] (Oberes Langobardium) datiert. Die Grenze des Mittleren zum Oberen Keuper liegt bereits im Unteren [[Rhaetium]] (Sevatium-Unterstufe). Das entspricht geochronologisch etwa dem Zeitraum von 232,5 bis 209&amp;amp;nbsp;Millionen Jahren. Allerdings ist wohl über die Hälfte der Zeit nicht durch Ablagerungen dokumentiert, sondern steckt in mehreren Schichtlücken und [[Diskordanz|Erosionsdiskordanzen]] innerhalb des Mittleren Keupers. Die Typusregion des Mittleren Keuper ist Franken; ein [[Typlokalität|Typprofil]] wurde bisher noch nicht festgelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lithologie ist äußerst variabel. Dominant sind die z.&amp;amp;nbsp;T. sehr mächtigen Salinarfolgen mit [[Steinsalz]], [[Anhydrit]] und [[Gips]] sowie den zwischen gelagerten bunten [[Tonminerale|Ton]]- und [[Mergel]]steinen. Weiter kommen [[Sedimente und Sedimentgesteine|klastische]] Sand-, Silt- und Tonsteine vor. Die durchschnittliche Mächtigkeit des Mittleren Keupers in Norddeutschland beträgt 250 bis 400 m. In Gräben können lokal bis über 1000 m erreicht werden. Im Glückstadt-Graben werden bis zu 5000 m Mächtigkeit angenommen. In Schwellenbereichen kann der Mittlere Keuper infolge der altkimmerischen Bewegung fast vollständig erodiert sein. In Süddeutschland werden Mächtigkeiten bis etwa 350 m  erreicht, die aber zum östlichen Beckenrand bis auf 0 m zurückgehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schüttungen kamen von den Beckenrändern; in Norddeutschland vom [[Fennoskandinavien|Fennoskandischen Schild]], in Süddeutschland vom [[Vindelizische Schwelle|Vindelizischen Land]], im Westen vom [[Ardennen]]-Massiv.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gliederung ==&lt;br /&gt;
Die Untergliederung in Nord- und Süddeutschland in Formationen ist unterschiedlich. In Norddeutschland werden unterschieden (von oben nach unten):&lt;br /&gt;
* [[Arnstadt-Formation]]&lt;br /&gt;
* [[Weser-Formation]]&lt;br /&gt;
* [[Stuttgart-Formation]]&lt;br /&gt;
* [[Grabfeld-Formation]]&lt;br /&gt;
In Süddeutschland wurde die lithostratigraphische Einteilung etwas abgeändert und an die dortige lithologische Abfolge angepasst (von oben nach unten).&lt;br /&gt;
* [[Trossingen-Formation]]&lt;br /&gt;
* [[Löwenstein-Formation]]&lt;br /&gt;
* [[Mainhardt-Formation]]&lt;br /&gt;
* [[Hassberge-Formation]]&lt;br /&gt;
* [[Steigerwald-Formation]]&lt;br /&gt;
* [[Stuttgart-Formation]]&lt;br /&gt;
* [[Benk-Formation]]&lt;br /&gt;
Diese Formationen liegen jedoch nicht alle übereinander, sondern sie verzahnen teilweise sich lateral. Die Grabfeld-Formation entspricht in etwa dem Gipskeuper in Süddeutschland und verzahnt sich zum Vindelizischen Land hin lateral mit der Benk-Formation. Die Stuttgart-Formation entspricht in etwa dem „Schilfsandstein“. Die Weser-Formation Norddeutschlands wird mit der Mainhardt-, Hassberge- und Steigerwald-Formation gleichgesetzt und entspricht in etwa den „Bunten Mergeln“, „Oberen Gipskeuper“ oder „Unterer Steinmergelkeuper“, wobei die Hassberge-Formation der Randfazies der zum Vindelizischen Land hin bildet. Die Arnstadt-Formation entspricht im Wesentlichen der „Steinmergelkeuper“, die Löwenstein-Formation in etwa dem „Stubensandstein“ bzw. „Burgsandstein“, und die Trossingen-Formation etwa dem früheren Begriff des „Knollenmergels“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ablagerungsraum ==&lt;br /&gt;
Die Gesteine des Mittleren Keuper wurden in einem weiten flachen Becken abgelagert. Zumindest im unteren Teil kam es auch zu kurzzeitigen marinen Vorstößen in das Becken. In der Grabfeld-Formation wurde lokal mächtige [[Evaporite]] abgelagert, die in großen kontinentalen Salzseen entstanden sind. Vermutlich bestand jedoch auch hier mariner Einfluss. In der Stuttgart-Formation baute sich ein weites Flusssystem vom Fennoskandischen Schild in das Becken vor. Im höheren Teil des Mittleren Keuper beschränkten sich diese Schüttungen auf den nördlichen Teil des Germanischen Beckens. Es kam zu Schüttungen vom [[Vindelizisches Land|Vindelizischen Land]], vom [[Böhmisches Land|Böhmischen Land]], vom [[Ardennen-Massiv]] und kurzzeitig auch vom [[Rheinisches Massiv|Rheinischen Massiv]].&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--  Hier folgt noch eine Ergänzung&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt; --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Gerhard Beutler: &amp;#039;&amp;#039;Lithostratigraphie.&amp;#039;&amp;#039; In: Deutsche Stratigraphische Kommission (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Stratigraphie von Deutschland IV – Keuper.&amp;#039;&amp;#039; Courier Forschungsinstitut Senckenberg, 253: 65–84, Stuttgart 2005 {{ISSN|0341-4116}}&lt;br /&gt;
* Edgar Nitsch: &amp;#039;&amp;#039;Der Keuper in der Stratigraphischen Tabelle von Deutschland 2002: Formationen und Folgen.&amp;#039;&amp;#039; Newsletters on Stratigraphy, 41(1–3): 159–171, Stuttgart 2005 {{ISSN|0078-0421}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* Deutsche Stratigraphische Kommission (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Stratigraphische Tabelle von Deutschland 2002&amp;#039;&amp;#039;. Potsdam 2002, ISBN 3-00-010197-7 – [https://www.stratigraphie.de/std2002/download/STD2002_large.pdf PDF; 6,57&amp;amp;nbsp;MB] (Groß) (abgekürzt STD2002)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4208239-0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Germanische Trias]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Gretarsson</name></author>
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