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	<title>Mittfrühling - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-27T11:30:27Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Mittfr%C3%BChling&amp;diff=2544929&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Velotopist: Intrawiki-Link angepasst</title>
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		<updated>2026-02-15T20:45:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Intrawiki-Link angepasst&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|erläutert die Jahreszeit, zum astronomischen Ereignis siehe [[Tag-und-Nacht-Gleiche]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Tagbogen-3xSonnenbahn.png|mini|[[Tagbogen|Tagbögen]] der Sonne in Mitteleuropa, Blick nach Süden (schematisch)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mittfrühling&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet man in der [[Meteorologie]] die mittlere Phase des [[Frühling]]s, im Allgemeinen die Zeit von Mitte [[März]] bis Mitte [[April]]. Nach anderen Konzepten beschreibt es speziell das Mitte April volle Einsetzen der [[Vegetationsperiode]], so als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Erstfrühling&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; in der [[Phänologie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der astronomische Frühlingsbeginn, die Frühlings-Tag-und-Nacht-Gleiche (das aufsteigende [[Äquinoktium]]) liegt um den 21.&amp;amp;nbsp;März (es kann auf den Tag davor oder danach fallen), der meteorologische Frühlingsbeginn –&amp;amp;nbsp;aus statistischen Gründen&amp;amp;nbsp;– 1.&amp;amp;nbsp;März, daher nennt man allgemein das mittlere Drittel des meteorologischen Frühlings, nach Ende des &amp;#039;&amp;#039;[[Vorfrühling]]s&amp;#039;&amp;#039;, den &amp;#039;&amp;#039;Mittfrühling&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Hochfrühling&amp;#039;&amp;#039; (wobei Letzteres oft auch das Ende des Frühling, den &amp;#039;&amp;#039;[[Vollfrühling]]&amp;#039;&amp;#039; meint). Das astronomische Konzept kommt ursprünglich aus der [[Osterrechnung|Berechnung des Osterdatums]], das das Maximum des Frühling-Werdens beschreiben soll: Um die Tagundnachtgleiche ist die tägliche Verlängerung des [[Lichter Tag|Lichten Tages]] am höchsten, innerhalb einer Woche [[Tageslänge|verlängert sich der Tag]] um etwa eine halbe Stunde (bis über 4&amp;amp;nbsp;min/d), dann schwächt sich das auffallende Längerwerden schnell wieder ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Singularität (Meteorologie)#Mitteleuropäische Singularitäten|Singularitätenmodell]] von [[Hermann Flohn]] aus den 1940ern hat man den &amp;#039;&amp;#039;Mittfrühling&amp;#039;&amp;#039; (abgekürzt Fm) als eine für Mitteleuropa typische [[Hochdruckgebiet|Hochdrucklage]] um den 17.–22. April spezifiziert. Diese Situation, die in der Mitte des 20. Jahrhunderts deutlich war, ist im frühen 21. Jahrhundert wenig signifikant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Phänologischer Kalender|phänologische Kalender]] bestimmt das tatsächliche Eintreten des Vegetationsbeginns im Jahr. Um das messen zu können, bestimmt man [[Zeigerpflanze]]n oder charakteristisches [[Tierverhalten]], über das man statistisch das Fortschreiten von Süd nach Nord ermitteln kann ([[Isochrone]]nmodell), und wie weit das Jahr vor Ort im Vergleich zu anderen fortgeschritten ist. Der &amp;#039;&amp;#039;Erstfrühling&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Erstfrühling&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[http://zacost.zamg.ac.at/phaeno_portal/index.php?id=94 Erstfrühling]&amp;#039;&amp;#039;, ZAMG: &amp;#039;&amp;#039;Phänologie&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; als Phänologische Jahreszeit beginnt in Mitteleuropa um Anfang April, in höheren [[Höhenstufe (Ökologie)|Lagen]] und [[Geographische Breite|Breiten]] auch viel später. Er äußert sich&lt;br /&gt;
* in der [[Blüte]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Erste Blüte&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;{{Webarchiv|url=http://zacost.zamg.ac.at/phaeno_portal/index.php?id=62 |wayback=20150225111656 |text=Erste Blüte |archiv-bot=2024-03-21 06:05:19 InternetArchiveBot }}&amp;#039;&amp;#039;, [[ZAMG]]: &amp;#039;&amp;#039;Phänologie&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; des [[Buschwindröschen]]s, des [[Gewöhnlicher Löwenzahn|Löwenzahns]] und der [[Forsythien]], später von [[Schlehdorn]] und [[Ahorne|Ahorn]], [[Vogel-Kirsche|Vogel-(Wild-)Kirsche]]. Die Blätter [[Spross|treiben aus]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Austrieb&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;{{Webarchiv|url=http://zacost.zamg.ac.at/phaeno_portal/index.php?id=59 |wayback=20150225111654 |text=Austrieb |archiv-bot=2024-03-21 06:05:19 InternetArchiveBot }}&amp;#039;&amp;#039;, ZAMG: &amp;#039;&amp;#039;Phänologie&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; und [[Blatt (Pflanze)|entfalten sich]],&amp;lt;ref name=&amp;quot;Blattentfaltung&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[http://zacost.zamg.ac.at/phaeno_portal/index.php?id=60 Blatt-/ Nadelentfaltung (Lärche)]&amp;#039;&amp;#039;, ZAMG: &amp;#039;&amp;#039;Phänologie&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; zunächst [[Haselstrauch]], [[Rosskastanie]] und [[Birken|Birke]], etwa eine Woche später auch [[Rotbuche]], [[Stieleiche]], [[Linden (Botanik)|Linde]] und Ahorne, auch im Besonderen im Bergland (Wilde)&amp;amp;nbsp;[[Heidelbeere]], [[Bergahorn]] und [[Europäische Lärche|Lärche]] (Nadeln).&lt;br /&gt;
* Landwirtschaftliche Zeiger sind ergrünendes [[Dauergrünland#Dauergrünland, Wiese, Weide|Dauergrünland]], das [[Wintergetreide]] [[Schossen|schosst (geht auf)]],&amp;lt;ref name=&amp;quot;Austrieb / Aufgang&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;{{Webarchiv|url=http://zacost.zamg.ac.at/phaeno_portal/index.php?id=70 |wayback=20150214015447 |text=Austrieb / Aufgang |archiv-bot=2024-03-21 06:05:19 InternetArchiveBot }}&amp;#039;&amp;#039;, ZAMG: &amp;#039;&amp;#039;Phänologie&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; der [[Raps]] schiebt&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ährenschieben&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[http://zacost.zamg.ac.at/phaeno_portal/index.php?id=74 Ährenschieben / Rispenschieben]&amp;#039;&amp;#039;, ZAMG: &amp;#039;&amp;#039;Phänologie&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Ähre]]n und bildet [[Knospe]]n.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Knospenbildung&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[http://zacost.zamg.ac.at/phaeno_portal/index.php?id=75 Knospenbildung]&amp;#039;&amp;#039;, ZAMG: &amp;#039;&amp;#039;Phänologie&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch beginnt die [[Aussaat]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Aussaat&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;{{Webarchiv|url=http://zacost.zamg.ac.at/phaeno_portal/index.php?id=69 |wayback=20150214014438 |text=Aussaat |archiv-bot=2024-03-21 06:05:19 InternetArchiveBot }}&amp;#039;&amp;#039;, ZAMG: &amp;#039;&amp;#039;Phänologie&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; von [[Spätkartoffel]]n, [[Futterrübe]]n, [[Mais]] und [[Sonnenblume]]n. Im Obst- und Weinbau erblühen [[Stachelbeere|Stachel-]] und [[Johannisbeere]], [[Süßkirsche|Süß-(Kultur-)Kirsche]], [[Pflaume|Pflaume (Zwetschge)]], [[Kultur-Apfel|Apfel]] und [[Kultur-Birne|Birne]]. Die  [[Weinrebe]] [[Bluten (Obstbau)|blutet]] das erste Mal (Saftfluss an den Schnittstellen).&lt;br /&gt;
Die typischen Vorfrühlingblüher sind meist „Hummelblumen“, weil die [[Hummeln]] eine Bienengruppe sind, die bei viel tieferen Temperaturen fliegen können, und daher früher mit dem [[Bestäuben]] beginnen können. Im Mittfrühling fliegt dann insbesondere die [[Honigbiene]].&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fehlt: Typische Wetterregeln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Chinesischer Kalender|Chinesischen Bauernkalender]], der das Jahr in 24 Untergliederungen teilt, umfasst der Erstfrühling die Zeit nach „Erwachen der Insekten“ ({{zh|kurz=1|c=驚蟄|p=jīngzhé}} – 5./6.&amp;amp;nbsp;März), den „Mittfrühling“ ({{zh|kurz=1|c=春分|p=chūnfēn}} – nach der Frühlings-Tagundnachtgleiche 20./21.&amp;amp;nbsp;März), „Lichte Klarheit“ (auch als „Glanz und Schein“ übersetzbar, {{zh|kurz=1|c=清明|p=qīngmíng}} – 4./5.&amp;amp;nbsp;April) und „Getreideregen (Kornregen)“ ({{zh|kurz=1|c=穀雨|p=gǔyǔ}} –  20./21.&amp;amp;nbsp;April). Die Wetterregeln, die vor allem für [[Nordchina und Südchina|Nordchina]] gelten, lassen für diese Tage ohne [[Spätfrost]] und bei leichtem Regen und warmen Winden gute Ernte erhoffen. Zu [[Qingming-Fest|Qingming]] gedenkt man der Toten, wie man das Europa zu [[Allerseelen]] im Herbst macht. Guyu ist, wie der Name sagt, die Zeit der Getreidesaat.&amp;lt;ref name=&amp;quot;CH&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;{{Webarchiv |url=http://www.oai.de/de/publikationen/oai-blog/42-kaleidoskop/469-die-neue-vokabel-wintersonnwende.html |wayback=20120125020413 |text=Die neue Vokabel: Wintersonnwende}}&amp;#039;&amp;#039;. In: Ostasieninstitut Fachhochschule Ludwigshafen am Rhein: &amp;#039;&amp;#039;Kaleidoskop&amp;#039;&amp;#039;, 21. Dezember 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Japan]] tritt der Mittfrühling nordostwärts wandernd vom späten März in [[Kyūshū]] bis um Anfang Mai in [[Hokkaidō]] ein. Phänologisch wird das an der [[Kirschblütenfront]] festgestellt, die in Japan von enormer medialer Bedeutung ist, weil das [[Kirschblütenfest]] (&amp;#039;&amp;#039;Hanami&amp;#039;&amp;#039;, {{lang|ja|花見}} ‚Blüten betrachten‘) eines der wichtigsten Feste ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Peter Bissolli, Christian-Dietrich Schoenwiese: &amp;#039;&amp;#039;Kalendergebundene Witterungserscheinungen in neuem Licht.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Naturwissenschaftliche Rundschau&amp;#039;&amp;#039;, 44 (1991) 5, {{ISSN|0028-1050}}, S. 169–175.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock|Navigationsleiste Singularitäten Europas&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Phänologischer Kalender&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Mittfruhling}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Singularität (Meteorologie)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frühling]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:März]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:April]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Velotopist</name></author>
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