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	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Mittelmeerflorfliege</id>
	<title>Mittelmeerflorfliege - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Mittelmeerflorfliege&amp;diff=987177&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;TaxonBot: Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links</title>
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		<updated>2026-04-17T10:25:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Tabelle siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Mittelmeerflorfliege&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Chrysoperla mediterranea&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = ([[Herbert Hölzel|Hölzel]], 1972)&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Chrysoperla&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Chrysopinae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Unterfamilie&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Florfliegen&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Chrysopidae&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Netzflügler&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Neuroptera&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Insekten&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Insecta&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = Klasse&lt;br /&gt;
| Bild             = Chrysoperla_mediterranea_0125.JPG&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mittelmeerflorfliege&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Chrysoperla mediterranea&amp;#039;&amp;#039;) ist ein [[Netzflügler]] aus der [[Familie (Biologie)|Familie]] der [[Florfliegen]] (Chrysopidae). Die Mittelmeerflorfliege wurde lange Zeit zur Artengruppe der [[Gemeine Florfliege|Gemeinen Florfliege]] gestellt, da sich die einzelnen Arten dieser Gruppe äußerlich kaum voneinander unterscheiden. Im Jahr 1972 beschrieb der österreichische [[Entomologie|Entomologe]] Herbert Hölzel die Mittelmeerflorfliege anhand einiger eigenständiger Merkmale als eigene [[Art (Biologie)|Art]]. Die Untersuchungen von [[Charles S. Henry]] und anderen erbrachten die Bestätigung, dass sich das Vibrationsmuster, das während des Balzverhaltens vom Männchen zur Anlockung des Weibchens verwendet wird, grundlegend von dem der anderen Arten unterscheidet.&amp;lt;ref&amp;gt;Charles S. Henry, Stephen J. Brooks, James B. Johnson, Peter Duelli: &amp;#039;&amp;#039;Revised concept of Chrysoperla mediterranea (Hölzel), a green lacewing associated with conifers: courtship songs across 2800 kilometres of Europe (Neuroptera: Chrysopidae).&amp;#039;&amp;#039; Systematic Entomology 24 (4), S. 335–350, Oktober 1999. {{doi|10.1046/j.1365-3113.1999.00085.x}} (engl.)&amp;lt;/ref&amp;gt; Da damit Weibchen anderer Arten nicht angelockt werden können,&amp;lt;ref&amp;gt;Charles S. Henry und Marta Lucía Martínez Wells: &amp;#039;&amp;#039;Testing the ability of males and females to respond to altered songs in the dueting green lacewing, Chrysoperla plorabunda (Neuroptera: Chrysopidae).&amp;#039;&amp;#039; In: Behavioral Ecology and Sociobiology. Volume 61, Number 1,&lt;br /&gt;
Verlag Springer, Berlin/Heidelberg, November 2006, [[doi:10.1007/s00265-006-0235-8]] (engl.)&amp;lt;/ref&amp;gt; ergibt sich eine [[Kreuzung (Genetik)|Kreuzungsbarriere]], die eine [[Hybride|Hybridisierung]] der Arten verhindert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung ==&lt;br /&gt;
Die Mittelmeerflorfliege kommt im westlichen [[Mittelmeerraum]] bis Nordafrika vor. Im Zuge der [[Globale Erwärmung|Klimaerwärmung]] verbreitete sie sich aber auch weiter nördlich bis [[Belgien]] und [[Luxemburg]]. Steve J. Brooks vom [[Natural History Museum]] (London) bestimmte im Jahr 2001 &amp;#039;&amp;#039;Chrysoperla mediterranea&amp;#039;&amp;#039; in einer Probe, die in Belgien von Christian Fassote gesammelt wurde, und in einer Probe aus Luxemburg von Evelyne Carrières.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://insects.tamu.edu/research/neuropterida/nnews26.html |wayback=20060901084838 |text=Archivierte Kopie |archiv-bot=2019-05-02 01:19:16 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Weiters wurde die Art in wärmebegünstigten Regionen [[Mitteleuropa]]s, wie der südlichen [[Steiermark]] in [[Österreich]]&amp;lt;ref&amp;gt;[[ORF]]-Steiermark vom 24. Januar 2007: Bote für Klimawandel. Mittelmeerflorfliege in Graz nachgewiesen. {{Toter Link |datum=2022-03 |url=http://oesterreich.orf.at/steiermark/stories/166893/ |text= |archivebot=2022-03-27 08:32:17 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und dem [[Pannonische Tiefebene|pannonischen]] Klimabereich von [[Transdanubien|Westungarn]] bis zum [[Alpenostrand]] gefunden.&amp;lt;ref&amp;gt;Franziska Anderle: &amp;#039;&amp;#039;Die Neuropterida des Eichkogels bei Mödling (Niederösterreich).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Zusammenfassung der Vorträge der 8. Tagung des AK Neuropteren vom 29. April-1. Mai 2005 auf dem Schloss Schwanberg&amp;#039;&amp;#039;. S. 3, 2005. ({{Webarchiv|url=http://www.dgaae.de/html/ags/akneurz8.pdf |wayback=20070929195422 |text=PDF |archiv-bot=2019-05-02 01:19:16 InternetArchiveBot }})&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Merkmale ==&lt;br /&gt;
Lange Zeit glaubte man, dass die Gemeine Florfliege (&amp;#039;&amp;#039;Chrysoperla carnea&amp;#039;&amp;#039;) eine einzige [[Art (Biologie)|Spezies]] sei, die in der gesamten [[Holarktis]], also auf der gesamten [[Nordhalbkugel]], verbreitet ist. Im Lauf der Zeit konnten jedoch geringe morphologische Unterschiede festgestellt werden, die auf das Vorkommen verschiedener Arten [[Sympatrie|nebeneinander im selben Lebensraum]] schließen ließen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Arten besitzen einen langen und schlanken, grün gefärbten Körper, der eine Länge von drei Zentimetern erreichen kann. Ihre Flügel haben eine dichte, grüne [[Flügelader]]ung. Sie werden in der Ruhestellung über dem [[Abdomen (Gliederfüßer)|Hinterleib]] dachartig zusammengelegt. Auffällig sind die halbkugelförmigen [[Facettenauge]]n, die goldfarben schillern. Diese Färbung der Augen war ausschlaggebend für den Benennung der Gattung &amp;#039;&amp;#039;Chrysoperla&amp;#039;&amp;#039; („Goldperle“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mittelmeerflorfliege unterscheidet sich von den anderen Arten der Gruppe &amp;#039;&amp;#039;Chrysoperla carnea&amp;#039;&amp;#039; durch ihre schmäleren Flügel, eine dunklere Färbung und eine fehlende Schwellung an der Basis der [[Insektenbein|Tarsalklauen]]. Die Mittelmeerflorfliegen sind nur in Gebieten anzutreffen, die einen Bewuchs mit [[Pinie]]n oder anderen [[Kiefern]]arten aufweisen. Die Unterscheidungsmerkmale können jedoch variieren, so dass eine eindeutige Bestimmung aufgrund der [[Morphologie (Biologie)|Morphologie]] nur von erfahrenen Spezialisten durchgeführt werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Anpassung an die Jahreszeiten ===&lt;br /&gt;
Der Mittelmeerflorfliege fehlt eine Anpassung, die bei den weiter nördlich verbreiteten Arten zu finden ist: Die Arten &amp;#039;&amp;#039;Chrysoperla carnea&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Chrysoperla pallida&amp;#039;&amp;#039; verfärben sich vor der Überwinterung gelblich bis braun und passen dadurch ihre Farbe der herbstlichen Natur an. Im Frühling werden Flügel und Körper dieser Arten wieder grün, während die Individuen der Mittelmeerflorfliege ihre grüne Färbung über die Jahreszeiten hinweg beibehalten. Da die Florfliegen selbst unter optimalen Bedingungen durchschnittlich nur 110 bis 140 Tage leben,&amp;lt;ref&amp;gt;C. F. Carvalho, M. Canard und C. Alauzet: &amp;#039;&amp;#039;Influence of the density of Chrysoperla mediterranea (Hölzel, 1972) (Neuroptera: Chrysopidae) adults on its laboratory reproduction potential.&amp;#039;&amp;#039; Acta Zoologica Academiae Scientiarum Hungaricae 48 (Suppl. 2), S. 61–65, 2002. ([http://actazool.nhmus.hu/48Suppl2/carvalho.pdf PDF, 323kB])&amp;lt;/ref&amp;gt; muss aber nicht jede Generation überwintern und es kann nicht beobachtet werden, ob sich sämtliche Individuen verfärben oder nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biologische Schädlingsbekämpfung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Chrysoperla carnea-group larva02.jpg|mini| „Blattlauslöwe“: Die Larven der Florfliegenarten aus der &amp;#039;&amp;#039;Chrysoperla carnea&amp;#039;&amp;#039;-Gruppe unterscheiden sich äußerlich nicht]]&lt;br /&gt;
Die Mittelmeerflorfliegen werden ebenso wie die anderen Arten der &amp;#039;&amp;#039;Chrysoperla carnea&amp;#039;&amp;#039;-Gruppe für die [[biologische Schädlingsbekämpfung]] gezüchtet. Die Weibchen der Mittelmeerflorfliege können in den rund 100 Tagen, in denen sie fruchtbar sind, bei guten Lebensbedingungen an die 520 Eier legen. Diese werden bevorzugt in der Nähe von [[Blattläuse|Blattlauskolonien]] abgelegt. Die daraus schlüpfenden [[Larve]]n werden „[[Blattlauslöwe]]n“ genannt. Sie ernähren sich räuberisch von verschiedenen Milben und kleinen Insekten, besonders aber von Blattläusen. Sie können bis zu 10 Blattläuse am Tag aussaugen, die sie mit ihren langen, zangenförmigen Kiefern festhalten können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Horst Aspöck, Herbert Hölzel und  Ulrike Aspöck: &amp;#039;&amp;#039;Kommentierter Katalog der Neuropterida (Insecta: Raphidioptera, Megaloptera, Neuroptera) der Westpaläarktis.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Denisia.&amp;#039;&amp;#039; Band 2, Linz 2001, S. 1–606 ({{ZOBODAT|pfad=pdf/DENISIA_0002_0001-0606.pdf}}).&lt;br /&gt;
* Charles S. Henry, Stephen J. Brooks, James B. Johnson, Peter Duelli: &amp;#039;&amp;#039;Revised concept of Chrysoperla mediterranea (Hölzel), a green lacewing associated with conifers: courtship songs across 2800 kilometres of Europe (Neuroptera: Chrysopidae).&amp;#039;&amp;#039; Systematic Entomology 24 (4), S. 335–350, Oktober 1999 {{doi|10.1046/j.1365-3113.1999.00085.x}} (engl.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Chrysoperla mediterranea|Mittelmeerflorfliege (&amp;#039;&amp;#039;Chrysoperla mediterranea&amp;#039;&amp;#039;)}}&lt;br /&gt;
* [http://www.pbs.org/wgbh/evolution/library/05/2/swf_pop/l_052_01.swf „Gesang“ von &amp;#039;&amp;#039;Chrysoperla mediterranea&amp;#039;&amp;#039; (Hörbeispiel)] ([[Adobe Flash|Flash]]; 102&amp;amp;nbsp;kB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Florfliegen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Biologische Schädlingsbekämpfung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonBot</name></author>
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